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Tod

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Feechen, 26. Januar 2003.

  1. Feechen

    Feechen Guest

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    Hallo......
    ein Freund ist plötzlich gestorben und mir gehen tausende von Gedanken durch den Kopf- ich kann nicht schlafen, mit niemandem reden.... Drollig, durch welche Zufälle man manchmal auf Neues stösst.( diese Internet-Seite )
    Man lebt vor sich hin, plant für morgen oder nächsten Monat, verschiebt immer wieder Dinge, die einem wichtig sind- ohne daran zu denken, dass alles sehr schnell und unwiderruflich vorbei sein kann. Zur Zeit fühle ich mich lausig. Die Angst ist da, die wichtigen Angelegenheiten im eigenen Leben zu vernachlässigen. Tod, der ganz nah stattfindet, macht nachdenklich darüber, ob man in seinem eigenen Leben die richtigen Pfade beschreitet und vor allem wird die eigene Sterblichkeit wieder bewußt. Auch der Glaube an Wiedergeburt hilft da nicht soviel: das Klassenziel nicht erreicht zu haben, die entscheidenden Aufgaben wieder neu gestellt zu bekommen -ohne gewachsen zu sein- läßt verzweifeln. Woran erkennt man den richtigen Weg, die richtigen Menschen.......
     
  2. sonnendelfin

    sonnendelfin Mitglied

    Registriert seit:
    8. September 2002
    Beiträge:
    94
    Ort:
    bei Nürnberg/Bayern
    Hallo Feechen!

    Kann dich sehr gut verstehen. Glaube auch, dass dir keiner so richtig helfen kann. Die Trauerphase muss man einfach durchstehen.
    Deine Gedanken kann ich nachempfinden. Habe auch immer wieder solche Gedanken. Allerdings bin ich zu dem Schluss gekommen, dass man in einem Leben immer lernt. Vielleicht nicht gänzlich alles, was man sich vor diesem Leben als Aufgabenbewältigung vorgenommen hat, doch bestimmte "Teilaufgaben" werden sicherlich immer bewältigt.
    Allerdings graut es mir auch bei der Vorstellung im nächsten Leben noch einmal Aufgaben aus diesem Leben "präsentiert" zu bekommen.
    Wie man herausfinden kann welche Aufgaben man im jetztigen Leben "meistern" muss, wüsste ich auch sehr gerne. Manchmal überfällt einem ja so eine Ahnung, wenn man feststellt, dass gewisse unangenehme Situationen sich immer wieder zeigen - mit dem einzigen Unterschied, dass die Beteiligten und die Orte anders sind, doch die Thematik gleich bleibt.
    Falls du zu diesem Thema eine befriedigende Antwort erhältst, dann informiere mich doch bitte darüber.

    Liebe Grüße

    Sonnendelfin

    P.S. Bin auf dieses Forum in einer ähnlichen Situation wie deiner gestoßen: kurz nach dem Tod meines Papis!
     
  3. alwin

    alwin Mitglied

    Registriert seit:
    19. Juli 2002
    Beiträge:
    580
    Ort:
    Berlin und anderswo
    Der Tod in der unmittelbaren Umgebung lässt einen doch
    manchmal innehalten, so wie mich auch. Als mein Vater
    vor Jahren starb, da habe ich alleine auf dem Friedhof die
    letzte Nachtwache gehalten, und ihm sein Leben nochmal
    vorgehalten. Dabei habe ich natürlich auch eine eigene
    Rückschau meines Lebens betrieben und beschlossen, mein
    weiteres Leben zu verändern, was ich auch gemacht habe.
    Das bereue ich bis heute nicht, obwohl das schwerwiegende
    Veränderungen waren. Im übrigen lebt mein Vater heute wieder
    auf der Erde und ist ein quirliges Mädchen.

    Herzliche Grüsse von Alwin
     
  4. Dawn

    Dawn Mitglied

    Registriert seit:
    5. April 2002
    Beiträge:
    387
    Ort:
    Niedersachsen
    Vor 6 Jahren ist meine Mum gestorben und schlagartig war ich erwachsen.
    Konnte ich sonst immer wieder über sie meckern und mich oft genervt fühlen, plötzlich war alles vorbei.
    Keine Anrufe mehr, keine Treffen im Cafe', keine Antworten mehr, auf meine vielen Fragen.
    Jetzt bin ich die Mama der Familie.

    Im Oktober ist mein Enkel geboren und ich hoffe, dass sie es ist.

    Der Tod ist unser täglicher Begleiter und ich habe mich mit ihm angefreundet. Dadurch erlebe ich alles viel intensiver. Von meinen Kindern verabschiede ich mich immer, als wärs das letzte mal. Und Pläne mache ich schon lange nicht mehr, es kommt sowieso immer anders, als man möchte.
    Sich von geliebten Menschen und Dingen zu lösen, sie nicht als selbstverständlich anzusehen, sie als Geschenk annehmen, muss gelernt werden und ist manchmal sehr schmerzlich. Aber es lohnt sich. Dadurch wird das Leben um soviel reicher.

    Gruß Dawn
     
  5. zauberweib

    zauberweib Neues Mitglied

    Registriert seit:
    22. Januar 2003
    Beiträge:
    387
    Ort:
    franken
    feeechen, ausmeiner sicht kann ich dir nur raten, setz dich damit auseinander. lass dich in deine gefühlehinefallen, schreib sie vielleicht auf, nur für dich, weil - mir geht es so - ich meine gedanken dann leichter fassen kann. melde dich auch ruhig mal einen tag krank, wenn es dir nicht so gut geht. wen du JETZT trauer verspürst, dann solltest du dich auch JETZT damit auseinandersetzen. es gibt kein richtig oder falsch. es gibt hächsten stillstand und bewegung. und auch der stillstand ist manchmal vonnäten..

    allesliebe
    zauberweib
     
  6. LilaLuna

    LilaLuna Mitglied

    Registriert seit:
    29. Dezember 2002
    Beiträge:
    203
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    Hi Feechen,

    es gibt so etwas wie eine innere Stimme, von der ich geführt werde, wenn ich bereit bin, mich führen zu lassen. Ich glaube, dass jeder Mensch so eine Stimme in sich hat, und dass man nur lernen muss auf sie zu hören.

    Ich hab nur meine Oma verloren und sie war schon sehr, sehr alt. Das ist irgendwie was anderes.

    Ich möchte jeden Tag so leben als wär´s der letzte. Dann wird jeder Tag kostbar.

    Wenn ich mal nicht mehr lebe, möchte ich gerne in einem offenen Feuer verbrannt werden und ich wünsche mir, dass alle alle die ich kenne um dieses Feuer herum singen und tanzen und feiern.
    Sterben ist für mich so etwas wie eine Geburt in eine andere Dimension. Ein Fest...

    Liebe Grüsse


    :roll: :roll: :roll:
     
  7. schattensprung

    schattensprung Mitglied

    Registriert seit:
    23. Januar 2003
    Beiträge:
    43
    Ort:
    *_-(°=°)-_*
    Huhu Feechen!

    Ich glaube nicht, daß man seine "Fehler" und "nicht erledigten Aufgaben" vorgehalten bekommt...dieser Glaube macht Dir Dein Leben hier und jetzt doch sehr schwer, oder?

    Ich setze mich gerade auch mehr denn je mit dem "Tod" und seinem "danach" auseinander, und auch wenn ich nur ein wenig nachvollziehen kann, was jetzt in Dir vorgeht - wenn Du etwas ändern möchtest, an Dir, Deinem Leben, dann tu es, es kann ein sauschönes Gefühl sein, wenn man merkt, man ist auf dem richtigen Weg, und dorthin führt einen, wie LilaLuna schon sagt, ganz bestimmt die innere Stimme...mir fällt es oft noch sehr schwer, sie überhaupt hören zu können, in sich schauen...

    Ich wünsche Dir alles Liebe, und daß Du für Dich mit dem Tod Deines Freundes zurechtkommst...wie auch immer...

    Best wishes

    .:[seth_kind]:.
     
  8. John Olford

    John Olford Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juli 2002
    Beiträge:
    594
    Ort:
    Augsburg-Land, Bayern
    Hallo Feechen,

    es tut mir Leid für dich von dem Ableben deines Freunds zu erfahren. Sei gesichert dass es ihm jetzt gut geht und jetzt wieder zu Hause in die geistige Welt ist.

    Wenn jemand die wir Lieb haben plötzlich nicht mehr da ist müssen wir unsere Energie an diese neue Situation anpassen. Das nennen wir Trauern und es kann oft emotionell sehr schmerzhaft sein. Es ist aber wichtig dass wir uns um die neue Umstände anpassen können um wieder nach Vorne zu gucken und mit unsere eigene Lebensaufgabe weiter voran zu kommen.

    Trauer ist ein ganz normaler menschlicher Selbstheilungs-Ablauf. Deswegen bist Du nicht allein. Es gibt viele andere Menschen die solches erlebt und verarbeitet haben. Oft hilft es mit jemand darüber zu reden. Oft versuchen wir es zu vermeiden weil wir Angst von unseren eigenen Emotionen haben. Viele wollen nicht darüber reden weil Sie sofort anfangen zu weinen. Sie meinen Sie müssen Tapfer sein und ihre Emotionen im griff haben. Hast du jemand mit wem du darüber reden kannst? Es werde dich gut tun. Viele liebe Menschen hier im Forum sind bereit zu versuchen dir zu helfen aber jemand bei dir vor Ort wäre viel praktischer. Versuch es dir zu überlegen ob du vielleicht eine gute Freundin oder Familienmitglied in diese Rolle vorstellen könntest.

    Natürlich ein solches Ereignis erinnert uns sofort daran wie vergänglich unser eigenes Leben ist. Du scheinst dir sorgen zu machen durch diese Trauerphase deine Lebensaufgabe vielleicht zu vernachlässigen. Vergiss es nicht dass solche Trauer erlebt zu haben kann auch ein wichtiger Teil von unserer Lebensaufgabe sein.

    Durch engere Kontakt zu unsere eigen Geisthelfern können wir oft mehr Klarheit über unseren Weg bekommen. Aber zurzeit empfehle ich dir dich auf die erfolgreiche Verarbeitung von deinem Trauerzustand zu Erst zu konzentrieren. Danach kannst du dich besser mit die Erforschung von deinen Aufgaben befassen. Um die richtige Menschen dabei zu erkennen, vertraue deine eigene Intuition oder Bauchgefühl. Du kannst dich darauf verlassen.

    Liebe Grüße, John :)
     
  9. lexa

    lexa Guest

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    Hallo Feechen!Wie Du vielleichthier im Forum gelesen hast,habe ich meine über alles geliebte Freundin vor ein paar monaten verloren.Ich möchte Dir hier nun ein paar Bücher empfehlen,die mir geholfen haben:"Und der Himmel tat sich auf " von James van Praagh;"Der Tod-Brücke zur Ewigkeit" von N.M.Norman;"Signale" von Joel Rothschild oder auch "Gespräche mit Gott" von einem Herrn Walsh.Ausserdem findest Du weitere gute Foren unter :www.paranormal.de sowie www.jenseits.de .Ich leide zwar immer noch sehr unter diesem grausamen Verlust,dennoch hat mich die intensive Beschäftigung mit diesen Themen weitergebracht.Vielleicht geht es Dir ja auch so.Alles Liebe -Axel
     

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