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Tibetisches Buch vom Leben und vom Sterben

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Nica1, 14. Januar 2016.

  1. Nica1

    Nica1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Oktober 2013
    Beiträge:
    1.398
    Ort:
    Wald und Wiese
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    Morgen an alle!
    Hat von Euch jemand dieses Buch gelesen? Würde gerne Eure Meinung dazu hören bzw. ein wenig darüber mit einigen von Euch diskutieren, wie Eure Sicht der Dinge ist; auch würde mich die Meinung von jemandem hier im Forum interessieren, der sich dem Buddhismus verschrieben hat bzw. bekennender Buddhist ist.
    Liebe Grüße, Nica
     
  2. Holztiger

    Holztiger Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Dezember 2011
    Beiträge:
    2.448
    Ort:
    Voralpen, Aut
    Ich wüßte niemanden hier, der zum Bardo Thödröl besser Auskunft geben kann als @bodhi_

    Grundsätzlich handelt es sich hierbei um kein Werk, das von Mönchen studiert wird, das Buch vom Hören im Zwischenzustand wurde für das einfache Volk verfasst und dient dazu, im Zwischenzustand, der Bardo-Existenz sämtliche Erscheinungen als Projektion des eigenen Geistes zu Erkennen.

    Dieses Erkennen muß schon zu Lebzeiten geübt werden, ebenso wie das Zerreissen der Schleier (der Maya), ansonsten verschlägt es die Seele, welche ihre neuen, leiblichen Eltern sieht, in jene Dasseinsform an Wesenheit, ins Leben hinein oder in die "Himmel und Höllenbereiche" oder wer weiß wo sonst noch hin...^^

    Beim Erkennen ist vom Klaren Licht die Rede, der letztendlichen Natur von Geist und Universum. Durch das Klare Licht ist das Tor ins Nirvana offen. Die Projektionen des Geistes können vielfältig sein. Von zart lieblich duftend bis hin zu pestilent grausam verzehrend...

    Diese vielen Devas bewirken, daß niemandem das klare Licht verwehrt werden soll, für jeden ist etwas dabei.^^

    Wesentlich aber, wie gesagt ist, daß das "Erkennen" bereits zu Lebzeiten geübt wurde, ansonsten tut sich die Seele schwer, da der Zeitraum des Auftretens des Klaren Lichts nur sehr kurz ist. Wird in diesem kurzen Moment nicht erkannt und gehandelt, so dreht sich das Rad weiter, was auch kein Drama ist sondern ein natürlicher Prozeß (von Vergehen und Entstehen) Das Bardo Thödröl ist ein Arbeitsbuch, das zum Verlassen von diesem Prozeß einlädt, ganz so wie @bodhi_ xD
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Januar 2016
    lumen und Seelenbegleiterin gefällt das.
  3. Gerald1130

    Gerald1130 Mitglied

    Registriert seit:
    16. August 2010
    Beiträge:
    407
    Ort:
    Wien
    Würde den Kommentar von CG Jung jedem westlichen Leser empfehlen!

    LG

    Gerald
     
  4. Nica1

    Nica1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Oktober 2013
    Beiträge:
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    Ort:
    Wald und Wiese
    Danke Holztiger!
    Ich weiss, dass dies ein Arbeitsbuch ist, ich bin eher durch Zufall darauf gestoßen (oder hats halt sollen sein); es fällt mir nur schwer zu glauben, dass man einen Zustand erreichen kann, den tibetische Mönche ihr ganzes Leben lang üben bzw. darauf hin"trainieren". Wenn sich jemand von Kindheit an mit diesem Thema beschäftigt, und zwar fast ausschließlich (wie es ja in Klöstern so Brauch ist), wie kann man das als westlicher Mensch "aufholen"?

    Des weiteren hab ich so meine Schwierigkeiten mit Menschen, (mit Tieren und der Natur nicht), aber Menschen, alle tun so, als würden sie ewig leben und alles was zählt ist Erfolg und Geld , den Tod - darüber darf man ja gar nicht sprechen, der wird einfach ignoriert, dafür zerstören sie unseren Planeten, quälen Tiere und Menschen..... der ganz alltägliche kollektive Wahnsinn.. und es ist den meisten egal (!!??) Wie soll man diesen Menschen mit Mitgefühl und Hingabe begegnen?
     
  5. Nica1

    Nica1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Oktober 2013
    Beiträge:
    1.398
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    Wald und Wiese
    warum?
     
  6. Holztiger

    Holztiger Sehr aktives Mitglied

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    Voralpen, Aut
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    Begegne den Menschen so, wie du empfindest und nicht so, wie du glaubst, daß du es tun müsstest, weil es so in einem weisen Buch geschrieben steht.

    Wenn da Reibung ist, reibe dich, wenn es dich nicht berührt, sei gelassen.
    Niemand soll dir vorschreiben, wie du dich verhalten sollst, kein Buch und meinereiner ebensowenig.
    Letztendlich sind auch diese Dinge des täglichen Lebens ein Übungsfeld, authentisch im eigenen Selbst zu werden.
     
    ralrene, lumen und Nica1 gefällt das.
  7. Gerald1130

    Gerald1130 Mitglied

    Registriert seit:
    16. August 2010
    Beiträge:
    407
    Ort:
    Wien
    Weil da vieles erklärt wird, selber lesen!
    LG

    Gerald
     
  8. Nica1

    Nica1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Oktober 2013
    Beiträge:
    1.398
    Ort:
    Wald und Wiese
    Hallo Gerald!
    Danke für den Tipp. Bin allerdings grad in drei Büchern drin;

    hast Du das Tibetische Buch vom Leben und vom Sterben gelesen? Weisst Du, ich bin immer eher skeptisch bei Büchern von Psychiatern und Psychoanalytikern, meiner Meinung nach studieren die meisten diese Berufe, um sich irgendwie selbst heilen zu können, also ich geb da nicht so viel auf ihre Kommentare und Meinungen.
    Außerdem sprechen wir hier ja nicht von Krankheit, sondern über den Tod, der ja wesentlicher Bestandteil unseres Lebens ist oder sein sollte, da wir ihn ja alle einmal "erleben" werden.

    LG Nica
     
  9. Gerald1130

    Gerald1130 Mitglied

    Registriert seit:
    16. August 2010
    Beiträge:
    407
    Ort:
    Wien
    Ich habe die Ausagbe von Evans Wentz mit Kommentar von CG Jung.
    Wesentlich scheint es mir die Bardos und dwas die blutrinkenden Gottheiten für uns sind ( aus unserer Sicht ) als Teil von uns selbst zu verstehen!
    LG

    Gerald
     
  10. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.795
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    Es funktioniert aber nur, wenn man es für Verstorbene vorliest, die in der entsprechenden Tradition meditiert haben. Wenn du das einem Christen vorliest könnte es den Toten zB massiv verwirren, da es tantrisch-buddhistische Terminologie und Bilder verwendet. Was man nach dem Tod erlebt ist aber auch eine subjektive Projektion der eigenen Psyche, ich würde einem Christen eher was von Gott und Jesus erzählen und ihn anleiten sich Jesus anzuvertrauen.
     
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