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Satanismus – Geächtet ?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Kybernetiker, 22. September 2006.

  1. Kybernetiker

    Kybernetiker Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juni 2006
    Beiträge:
    171
    Ort:
    D/Köln
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    Hallo Leute ^^

    Wenn man sich mal im Forum umschaut, dann merkt man dass einige gerne dazu tendieren dieses Wort als Finalwort zu benutzen. Wie kann man auch Gegenargumentieren ? Es scheint ja allgemein bekannt zu sein, dass Satanisten Kinder fressen, Orgien zelebrieren und selbstverständlich Crowley als Patron feiern...

    Letztendlich stört mich persönlich nur, dass Leute oftmals Äpfel mit Birnen mischen und dadurch "gute" (eigene Wertung) Dinge untergehen. Habt ihr eine Ahnung warum das so ist ? Ist man als Erwachsener nicht fähig die Dinge ohne "Instant-Wertung" zu sehen - zwischen Autor und Text zu unterscheiden ? Warum versteht einige altindischen Texten und Mythen besser als die europäischer Kultur gegen Ende des 19'ten – Anfang des 20'ten Jahrhunderts ? Wer hat an dieser Entwicklung schuld ?

    Gruß

    Sinnfrei aka Keinsegen
     
  2. Crowley

    Crowley Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Januar 2005
    Beiträge:
    4.104
    Ort:
    Abyss
    Nur zur Info: A.C. war entgegen der landläufigen Meinung kein Satanist. ;)

    Über Satan bemerkte er schlicht, er existiere nicht.

    :)
     
  3. Der_Narr

    Der_Narr Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2005
    Beiträge:
    2.392
    Ort:
    Bergisches-Land
    In der Tat,Aleister war kein Satanist,sondern er bezeichnete sich als "schwarzer Magier" was der Sache schon sehr nahekommt,aber mit Satan nichts zu tun hat,da es Satan nicht gibt.

    @NonSense

    Satan ist genauso ein Geist (aber kein personifizierter Geist) wie Gott.

    Da viele Menschen aber diesen Geist Gottes nicht als das erkennen können was er ist,können sie auch den Geist Satans nicht als das erkennen was er ist.Nämlich nicht real,also in der Materie.
    Und da sie ihn (den Geist) nicht erkennen können,sie aber in der Materie leben,und diese Materie in der sie leben völlig bewusst wahr nehmen,nehmen sie auch Gott,und Satan völlig bewusst wahr.Weil sie ihn nicht erkennen,und ihn somit in der Materie wähnen.
    Wenn ich also jetzt Satan materialisiere,dann bekomme ich ja Angst vor dem "Bösen" weil es versucht micht zu verführen,um mich von der göttlichkeit abzuhalten,die wir aus dem Unterbewusstein,also der Seele suchen.(die göttlichkeit,also den Weg zurück zu Gott).

    Ist es da so verwunderlich,dass viele Menschen sich abgestossen fühlen vom "Satanismus"?
    Es geht diesen Menschen um ihre "materielle" Existenz der Seele,ja sie materialisieren selber ihre Seele,ihr ICH,da sie den Geist nicht erkennen können.
    Und die Menschen lehnen ab,was ihr ICH vernichten könnte,wobei das ja nur eine Illusion ist.
    Und Satan vernichtet das ICH in der Materie,deshalb hat der Mensch Angst vor Satan,und lehnt Satan,und seine Anhänger (die Satanisten) ab.
    Aus Angst!

    Grüsse von Narren
     
  4. luzifer

    luzifer Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    3.418
    Sas stimmt insofern, Satan ja einerseits die im Menschen innewohnende
    minus polare Kraft darstellt. Jedoch andererseits soll es auch den Herrn
    der Welt geben. Nach dem Propheten Elia ist es Satan Kumara, der meißt
    unter dem Namen Sanat Kumara so jedoch auch als Jesus Matreya bekannt
    ist. Im alten Atlantis ward er noch als der Alte der Tage bekannt.

    :schnl:
     
  5. opti

    opti Guest

    Das sehe ich allerdings ganz anders. Crowley diente nicht ohne Grund solchen Leuten wie Charles Manson als Vorbild. Und wenn man das Leben Aleister Crowleys betrachtet, dann kann nur zu der Überzeugung gelangen, dass er ein Psychopath war. Ich kann nur jeden bemitleiden, der Aleister Crowley als sein Vorbild betrachtet. Man sollte auch nicht davon ausgehen, was Aleister Crowley zum Satanismus gesagt hat. Er hat seine Meinungen wie die Unterwäsche gewechselt, heute hatte er diese Meinung, morgen eine andere. Hätte man Hitler befragt, dem Aleister Crowley so viel ich weiß auch einige Bewunderung entgegenbrachte, dann hätte der sich bestimmt auch nicht als Faschist bezeichnet, sondern wohl eher als Retter des deutschen Volkes. Aleister Crowley war ein drogenabhängiger und sexbesessener Wirrkopf.

    Und wenn du meinst, Aleister Crowley hätte gesagt, der Satan existiere nicht, warum bezeichnete sich Aleister Crowley dann selbst als Satan?
     
  6. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
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    Schalom Nonsense

    die Ächtung des Satanismus ist doch ganz offensichtlich : Der Satanismus ächtet das Christentum und die Antwort auf diese ächtung ist ächtung, geträu dem Motto : wie man in den Wald ruft, so kommt es zurück

    Schalom Opti

    ich bin nun bei Leibe kein Fan von A.C., aber ob er ein Satanist war??? dazu müsste man zuerst Satanismus definieren... wenn satanismus die Verneinung und Umdrehung des Christentum ist, dann war A.C. ein satanist, denn er sagte ja, wo ich bin, da ist kein Gott... wenn aber ein Satanist einer ist, der den Teufel als seinen Gott betrachtet, dann war A.C. kein Satanist, denn er sagte ja : da ist kein Gott wo ich bin...

    Vieleicht könnte man Crowley als Intelektellen Satanist bezeichen, aber dann währe er ein Atheist (was auch zur Aussage passen würde, dass das kein Gott ist, wo ich bin). Und ein Wirrkopf war er ganz bestimmt auch nicht, dazu ist seine lehre zu sehr Durchdacht, zu präzise und Logisch (und daher schon fast wieder ein Satanist, denn der Teufel steckt ja bekanntlich im Detail *gg*)... Und dass er seine Meinung hie und da änderte zeigt doch nur, dass er kein Dogmatiker war und bereit war, etwas dazuzulernen und hat seine Meinung nicht über die Wahrheit gesetzt

    Nu ja, Charles Manson hat ja auch angegeben, dass die Beatlessongs ihn zum Morden Inspieriert haben, vieleicht waren ja die Beatles die wahren Satanisten (die übrigens in ihren Späten Phasen auch von Crowelys Lehren beeinflusst worden sind)...

    Und zudem hat Crowely nie behauptet der Satan zu sein, sondern das Grosse Tier 666, was nicht mit Satan Identisch ist und des weitern war er alles andere als ein Wirrkopf, sondern alles was er tat und sagte war wohldurchdacht, sehr präzise und fast schon Teuflisch unanfechtbar...
    Obwohl ich nicht seiner Meinung bin und seine Moralischen Vorstellung über alles Verachte, so muss ich ihn auf Intelektueller Seite schon respektieren...

    hehe... allerdings gibt es ganz witzige Fälle, die Crowely sicher konfus erscheinen würde... nämlich der Fall, das jemand durch den Thelemitischen Weg zum Christ wird *gg*... und in dem Falle hat er schon wieder etwas Mephistolisches, denn er ist:

    Ein Geist, der steht das Böse will
    und doch stehts das gute Schafft

    mfg

    FIST
     
  7. opti

    opti Guest

    In meinen Augen war Aleister Crowley genau so ein Psychopath wie der ebenfalls drogenabhängige Ron Hubbard, dem Begründer von Scientology, mit dem er zeitweise regen Umgang hatte.

    Aleister Crowley war jemand, der wahrscheinlich so sehr unter seiner Erziehung zu leiden hatte, dass er bereits als Kind daran zerbrach. Das kann man schon aus seinem total neurotischem Verhalten in seiner Kindheit ersehen. Er stellte als Jugendlicher fest, dass ihn Schilderungen blutiger Folterungen und die Vorstellung, selber unter Todesqualen zu leiden, erregten. Als kleiner Junge aus einer streng religiösen und reichen Familie quälte Crowley Katzen, um den Satz, dass die Katze sieben Leben hat, zu beweisen.

    Auf Grund seiner Erziehung rebellierte er schließlich gegen alles Christliche, wofür ich sogar ein gewisses Verständnis habe. Aber man sollte auch bedenken, dass es das Verhalten eines Menschen war, der zutiefst in seiner Seele verletzt war.

    Und genau dieses seelische Verletztsein, lässt viele Menschen mit Aleister Crowley sympathisieren. Sicherlich haben sie vielfach, wenn nicht sogar immer, eine ähnlich frustrierende Erziehung hinter sich. Und weil íhnen der Mut fehlt, sich mit ihrem geballten Hass auseinander zu setzen, flüchten sie sich in die Lehren eines Aleister Crowley und meinen vielleicht sogar noch auf diese Weise könnten sie das, was ihnen angetan wurde, der Menschheit zurückzahlen. Hass spielt auf alle Fälle immer eine große Rolle in ihrem Leben.

    Du sagst, wenn Satanismus die Verneinung und Umdrehung des Christentum ist, dann war A.C. ein Satanist. Es ist etwas müßg darüber zu streiten, ob Aleister Crowley ein Satanist war oder nicht. Ich messe ihn eher an seinem Verhalten. Und wenn ich mir sein Verhalten betrachte, so komme ich zu der Überzeugung, dass er eigentlich in psychotherapeutische Behandlung gehörte.

    1916 beförderte sich Crowley zu einem höheren magischen Grad, in dem er Gott in Form einer Kröte tötete. Er fing ein Tier, sperrte es in eine Schachtel, auf der stand: "Du hast dich nicht vor dem Schoß der Jungfrau geekelt", taufte die Kröte auf den Namen Jesus von Nazareth, kreuzigte das Amphibium unter blasphemischen Flüchen und aß die gebrannten Schenkel des Tieres. Damit hatte er das Christentum abgeschafft.

    Crowley wechselte Theorien und Praktiken, gründete ständig neue Orden und 1920 ein Kloster in Sizilien: "Thelema" - griechisch für der Wille. Dort kam es zu Skandalen und eigenartigen Satansdiensten, wie das Anrufen der Engel im VIII Grad Ritual: Heilige Masturbation, mit sexualmagnetischer Emanation, was auch immer das ist, sowie Drogenexzesse und Katzenbluttrinkerei. Der Magick kostümierte sich in Sizilien als Asiate, rauchte in Rum getränkten Tabak, inhalierte Äther und nahm Heroin, Opium, Kokain, Morphium, Chloroform und Meskalin, alles für die höhere, die grausame Erkenntnis. Nun hielt er sich selbst für den Teufel.

    Was du an der Lehre Aleister Crowleys durchdacht findest, wird mir wohl ewig ein Rätsel bleiben. Hälst du die Scientology von Ron Hubbard etwa ebenfalls für durchdacht?

    Ich glaube, eines der Hauptprobleme war, dass Aleister Crowley große Probleme mit seiner Sexualität hatte. Und genau das ist das Problem der meisten Menschen. Sie finden keine wirkliche sexuelle Befriedigung, verlieren sich in irgendwelchen sexualmagischen Riten und glauben auf diese Weise irgendwann Zufriedenheit zu finden. Wenn sie es besser wüßten, würden sie erkennen, dass man sexuelle Befriedigung nur in der Enthaltsamkeit findet. Aber das möchte ich hier gar nicht weiter erläutern. Man findet in der Enthaltsamkeit nicht nur die sexuelle Befriedigung, die man sich immer erwünscht hat, sondern auch die emotionale Zufriedenheit, nach der man sich so sehr gesehnt hat.
     
  8. Lucia

    Lucia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Oktober 2004
    Beiträge:
    18.678
    Ort:
    Berlin
    und woher weißt du das?
    außer das atlantis bei plato in einer geschichte vorkommt, gibt es keinerlei aufzeichnungen über atlantis und schon gar keine von atlantis.
    ich frage hier nach beweisen, nicht nach irgendwelchen channelings.

    mfg
    lucia
     
  9. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    Schalom Opti

    Danke für die Crowelybiographie, ich erzählt dir nun eine andere Geschichte

    Als sich das Tor der Esoterik für mich zum ersten mal öffnete war das durch die Karten von Aleister Crowely...ich las sein "Gesetz", dem ich noch einen vierten Teil angefügt habe (um die Thelemiten etwas zu necken, aber nicht ohne Wahrheit - hier im Forum zu finden), hab mir sein Nut - Hadit, Re-Hor-kuwt zu eigen Gemacht und hab mir sein "Tue was du Willst" und sein "Liebe ist das Gesetz" zu eigen gemacht, sein weg führe mich bis Abydos aber nicht darüber hinweg... aber immerhin... die Lehren von Frater V.D., der tiefer Betrachtet nicht weniger Teuflisch als Crowely ist, haben micht nicht dahin gebracht... nu, und nun passiert das für einen überzeugten Crowleyaner das fast unmögliche, das Unglaubwürdiste und ungedachteste der Welt tritt ein -man erkennt Spuren des Thelemas, und siehe da, es war ein Christlicher Weg

    Man sollte darum auch bei Crowely werk und Leben gut trennen... denn sein Tue was du willst... ist das nicht der älteste bekannte Einweihungsspuch??? er wurde vom Alten vom Berge seinen Assassini ins Ohr gefüstert, jene Assasini die den Templern auf dem Weg nach Jerusalem auf dem Bosporus so grosse Schwierigkeit bereiteten... vieleicht ging er da auf die Templer über, die ihn ja bei ihrer Einweihungszeremonie dem Probanten ins Ohr flüsterten (wobei es dabie ganz lustige Gerüchte gibt über Cruzifixe Anspucken bis hin zu einem Hund auf das Recktum küssen und was der Neid sonst noch so für farben malen kann) und mit ihnen zu allen Ritterorden, Diskreten Gesellschaften, Rosekreuzerischen Wege... und gerade aus dieser Quelle hat es auch Crowely (durch den Dawn)... sein Werk, seine Vorstellungen der Magie sind nun einmal sehr Pregnant (obwohl man in ihnen natürlich den hauch Eliphas Levis spührt, von dessen Denken er sehr abhängig war) und anschauend Dargestellt...

    Ps: Wobei das Tue was du willst auch bei Eliphas Levi zu finden ist, haptsächlich im Werk "Schlüssel zu den grossen Mysterien

    wie könnte A.C. denn mit so einem "Ich will schockieren und ich schaff es akt" das Christentum Abschaffen??????? Sorry, aber währ ich Gott oder Jesus, würde mir so was nur ein Müdes Lächeln auf die Lippe Zaubern, denn die Geschichte ist voll von solchen Ammenmärchen, Leute die solche Ammenmärchen Glauben und wiederum Leuten, die solche Ammenmärchen selber ausüben... Crowely hat doch keine Macht über das Christentum, keine Macht über Gott und Jesus - wie könnter da was abschaffen... das ist doch das "yn fynstr nachd/ zm mondenscheyn/ am Wegencrux sollst du seyn/ skuckest sodann dry mal in Ost/ rufest sodann/ Bezelbub, Bezelbub/ ch hab di nun gedungen/ nd nimmest einen Styn von dort/ auf dyssen gies am Nuomondentag des Blut vom chungeli und so weiter.....

    so was macht Crowley doch nur lächerlich....

    mfg

    FIST
     
  10. opti

    opti Guest

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    Kannst du mir bitte einmal genau erklären, von wem da was ins Ohr geflüstert wurde.

    Und deine vollkommen unkritische Haltung zum Templerorden und zu den anderen Ritterorden, finde ich schon sehr bedenklich. Meine Meinung über die Tempelritter habe ich übrigens hier beschrieben.

    Für mich waren die Tempelritter nichts anderes als eine mordende, plündernde, brandschatzende, folternde, vergewaltigende Gesellschaft aus Adelsleuten, die sich in Namen des Christentums, am Eigentum anderer Menschen bereicherten und dafür bereit waren, über Leichen zu gehen.
     
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