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progressionen und transite

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von elocin, 24. Juni 2005.

  1. elocin

    elocin Mitglied

    Registriert seit:
    18. März 2005
    Beiträge:
    143
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    hey leuties...

    ich hab hier im forum was über progressionen gelesen und das hat mich leicht verwirrt. dann bin ich natürlich gleich zu astro.com und hab mir meine horoskopzeichnung von transiten und progressionen angesehen und das hat mich noch mehr verwirrt, weil die transite da ganz anders sind als meine transite, wenn ich die horoskopzeichnung mit transitplaneten öffne... wieso ist denn das? :zauberer1 und dann wollte ich noch mal fragen, ob das was mit uranus, neptun und pluto zu tun hat, die sich nur so langsam bewegen? :zauberer1 weil pluto, neptun, saturn und uranus (und der mondknoten) sind an der selben stelle und alle anderen planeten sind irgendwie woanders... was hat das zu bedeuten? :zauberer1 welchen planten kann man denn jetzt glauben schenken? :zauberer1

    liebe grüße
    elocin :daisy:
     
  2. Annie

    Annie Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Mai 2005
    Beiträge:
    23.378
    Ort:
    home sweet home
    Hallöle :)

    ich will mich dir gleich mal anschließen, denn ich hab da auch nicht wirklich nen Durchblick mit diesen Progressionen... :confused4

    Na dann, seien wir mal gespannt auf Antworten :banane:

    :kiss3:
    Annie
     
  3. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
    Beiträge:
    4.972
    Ort:
    Kirchseeon/München
    Hallo ihr Lieben, :)

    Die Progression des Mondes wurde bereits von Johannes Kepler vor einigen hundert Jahren astrologisch praktiziert. Dabei wird im Grunde genommen ein astrologischer Tag als Jahr angesehen...analog dem Spruch:"für Gott ist das Jahr wie der Tag". Das bedeutet, dass der Mond in der Progression im Jahr nur in etwa sich 12 Grad bewegt, also so, wie Saturn sich durchschnittlich in einem Jahr bewegt. Die Sonne wandert ebenso in der Progression entsprechend langsam, nämlich im Jahr nur ca. ein Grad. Kein Wunder, dass die langsamen Planeten hier scheinbar unverändert bleiben. Daher sind in der Progression primär die Bewegungen des Mondes, der Sonne, sowie den inneren Planeten von Bedeutung.

    Alleridngs gibt es verschiedene Progressionsschlüssel, die bekanntesten dürften nach Kepler, Naibod und Fankenhauser sein.

    Mit lieben Grüßen!

    Arnold
     
  4. Annie

    Annie Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Mai 2005
    Beiträge:
    23.378
    Ort:
    home sweet home
    Hallo Arnold,

    also um das mal in die Praxis umzusetzen, würde das dann bei mir bedeuten, dass wenn meine Sonne 13 ° Krebs ist und ich jetzt 20 (noch) Jahre alt bin, die Sonne von 13 ° --> 20 ° weiterwandert und somit irgendwann Anfang Löwe ist, oder? Müsste so... 3 ° Löwe sein... :rolleyes: zu meinem Mond günstig...
    Und genauso ist es dann mit den anderen Planeten auch, oder?

    Liebe Grüße,
    Annie
     
  5. Tintenfisch

    Tintenfisch Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Mai 2005
    Beiträge:
    775
    Hallo Elocin und Annie,

    Progressionen sind wie Transite Prognoseverfahren. Die beiden wichtigsten sind Primärdirektionen und Sekundäre Progressionen:

    Bei den Primärdirektionen werden alle Planeten und Achsen im Horoskop mit jedem Lebensjahr um ein Grad vorgeschoben. Damit bleiben die Aspekte aus der Radix erhalten. Wenn dann ein auf diese Weise vorbewegter Planet oder Achse einen Aspekt zu einem Radixplaneten bildet, gilt das als Auslöser für eher äußere Ereignisse im Leben. Wenn du z.B. 25 Jahre alt bist, addierst du 25 Grad zur Gradzahl von jedem Planeten und jeder Achse. Anschließend kannst du nachsehen, ob einer dieser vorgeschobenen Planeten einen Aspekt zu einem Radixplaneten bildet. Bedeutend ist auch, wenn ein Planet das haus wechelt, manche achten auch auf Zeichenwechsel. Beide sollen für Themenwechsel oder Interessenwechsel stehen.

    Bei den Sekundären Progressionen gilt für die Planeten, dass ein Lebensjahr = ein Tag ist. Das heißt, wenn du z.B. 25 Jahre alt bist, dann sind die progressiven Planetenstände die Konstellationen des 25. Tages nach deiner Geburt. Praktisch geht es so, dass du in den Ephemeriden die Planetenstände für den 25. Tag nach deiner Geburt abliest. Du kannst ja mal bei astro.com die Ephemeriden für dein Geburtsjahr herunterladen und die Jahre, die du alt bist in Tage umsetzen und dann die Positionen in den Ephemeriden ansehen. Ist allerdings etwas ungenau, wegen der Geburtsuhrzeit und der Position des Mondes. Da der Mond in einem Tag ca. 12-13° zurücklegt, bewegt er sich nach dieser Methode auch in etwa in der Geschwindigkeit in einem Jahr. Für die Achsen und Häuserspitzen wird üblicherweise das MC um ein Grad pro Lebensjahr vorbewegt und der dazu gehörende AC bestimmt. Am besten man hat ein PC-Programm dafür oder astro.com. Im Gegensatz zu den Direktionen bewegen sich die Planeten hier mit ihrer üblichen Geschwindigkeit und rückläufige Planeten bewegen sich entsprechend auch "rückwärts". Deswegen sind die langsamlaufenden Planeten auch noch nahe der Position der Geburt. Vor allem wenn die Zeiten, wenn die progressive Sonne das Zeichen oder das Haus wechselt, gelten mit zu den wichtigsten (inneren oder äußeren) Ereignissen im Leben eines Menschen. Wichtig ist auch der auf diese Art bestimmte progressive Mond. Er braucht ungefähr 27-28 Jahre für einen Umlauf und ist im Rhytmus so ähnlich wie Saturn, wird aber anders interpretiert. Auch noch interessant ist der progressive Mondzyklus, also wie progressive Sonne und progressiver Mond im Verhältnis stehen. Ganz besonders bedeutend im Leben sind progressiver Neumond und progressiver Vollmond.

    Neben diesen beiden Methoden gibt es noch eine Menge anderer Schlüssel als 1 Jahr=1Tag. Sie sind aber seltener benutzt. Und dann gibt es noch die sogenannten symbolischen Progressionen. Dazu gehören der Hubersche Alterspunkt und der auf Rudolf Engelhard und Wolfgang Döbereiner zurückgehende 7er Rhytmus. Damit kenne ich mich nicht so gut aus. Beim 7er Rhytmus kann ich bei den Leuten, die ich gut kenne (inkl. mich) keine Übereinstimmungen mit den Auslösern finden. Bzw. Wenn ein bedeutendes Ereignis war, gab es keine 7er-Rhytmus Auslösung. Ich persönlich hatte damit kein aha-Erlebnis. Bei den anderen beiden hingegen schon.

    So, das wars erstmal. Normalerweise kann man darüber Bücher schreiben.

    LG
    Tintenfisch
     
  6. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

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    16. Juli 2003
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    5.379
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    ujegerl... da habt's dann alle möglichen varianten von progressionen, die aspekte zum radix bilden oder selbst von transiten aspektiert werden oder wo die lunare mit den solaren in konkurrenz treten und sich der goldene schnitt in den halbsummen spiegelt ... und dann soll aus 237 horoskopzeichnungen herausgefunden werden, ob ein date mit dem herzbuben in 3 monaten eher freud oder eher leid bringt... viel vergnügen :)

    ich denke, der allerfrüheste zeitpunkt, um mit divinatorischen methoden sinnvoll zu beginnen, ist dann gegeben, wenn man/frau mal mit der radixdeutung so halbwegs zu rande kommt. ansonsten droht ein heillos verzetteltes nirvana...

    der döbereiner sagte mal: die leute, die mit der horoskopdeutung nicht klar kommen, stürzen sich auf die horoskoprechnerei... (war als bissiger seitenhieb auf die hamburger schule gemeint, aber lässt sich wohl übertragen...)

    alles liebe, jake
     
  7. Tintenfisch

    Tintenfisch Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Mai 2005
    Beiträge:
    775
    Für sowas sind diese Methoden bzw. Astrologie generell ja eh zu Schade und Perlen vor die Säue...

    Allzu spät sollte es aber nicht sein. Gerade durch die eigenen Erfahrungen und live-Erlebnisse von Transiten und Progressionen lernt man Astrologie am besten finde ich. Hinterher mit Biografieauswertungen oder Erinnerungen bleiben ja dann meist nur die Ereignisse im Gedächtnis oder das, was man nicht verdrängt hat. Und Transite oder Progressionen lösen ja oft eher innere Ereignisse aus oder äußern sich eher subtil. Reduzieren sollte man es auf die harten Aspekte, die entsprechenden Zeitpunkte der auslösungen und dann beobachten, was entsprechend der Symbolik "los ist".



    Z.B. auf Döbis 7er Rhytmus:)

    LG
    Tintenfisch
     
  8. GreenTara

    GreenTara Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. September 2003
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    4.788
    Ort:
    Kassel
    Hallo Jake :)

    Zustimmungsfaktor: 100%! [​IMG]

    Greetz, Rita
     
  9. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
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    5.379
    Ort:
    Graz
    @tintenfisch: stimmt, was die transite betrifft, so geb ich dir recht. da kannst einiges lernen ... vor allem auch, dass angesagte katastrophen (saturn, neptun, pluto, uranus...) selten oder ganz anders stattfinden...

    vor allem erübrigt es auch viele fragen wie "was bedeutet ein saturn im x-ten haus", wenn ich mal auf mein eigenes leben zurückblicke und schaue wie es bei mir war, als saturn durch meine häuser zog... t-saturn trigon r-mars: geburt meines sohnes. t-saturn trigon venus: geburt meiner tochter. t-saturn auf MC: beginn einer berufsausbildung. t-saturn quadrat merkur: prüfung für diese ausbildung (nach harter arbeit) bestens bestanden... usw. da lern ich meinen saturn kennen und schätzen :)

    alles liebe, jake
     
  10. Tintenfisch

    Tintenfisch Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Mai 2005
    Beiträge:
    775
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    Hallo jake,

    deshalb wäre es bei Transiten oder Progressionen auch besser, man wüsste etwas weniger, nur die allgemeine Symbolik der beteiligten Planeten. Dann kann man unbeeinflusst von ganz konkreten Erwartungen beobachten, was geschieht. Dann gibt es auch Enttäuschung hinterher, so in der Art: Jupiter steht auf meiner Venus, aber ich habe keinen neuen Freund/Mannn gefunden. Astrologie funktioniert doch nicht...

    Manchmal habe ich den Eindruck, die deutungen von Saturn oder Pluto verraten mehr über den Astrologen, der sie verfasst hat als über Astrologie. Da hilft nur saturnisch eigene Lebenserfahrung sammeln

    LG:)
    Tintenfisch
     
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