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Personen erbrechen

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Sibanna, 9. Januar 2020.

  1. Sibanna

    Sibanna Neues Mitglied

    Registriert seit:
    9. Januar 2020
    Beiträge:
    3
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    Letzte und vorletzte Nacht habe ich geträumt, dass Leute erbrechen.

    1. Traum:
    Eine unbekannte Frau erbricht in einem öffentlichen WC vor mir auf den Boden. Ich frage sie, machts du das nur, damit sie denken, ich war das? Sie meint, nein nur damit das WC schmutzig ist. Sie ging raus. Ich putze ihre Kotze auf.

    Ich hatte Jahrelang den wiederkehrenden Traum von der Toilette, dass ich nicht pinkeln konnte. Löste sich aber so halb auf nach einer Veränderung in meinem Leben. Deshalb verwunderte es mich nachdem aufwachen, dass es dieses mal nicht um die Toilette ging.
    Es gab vorher noch eine andere Traumszene, die ich eigentlich für wichtiger hilt. Jedoch kam das Traumsymbol nochmals vor.

    2. Traum:
    Ich war in der Stadt mit meiner Mutter und ihrem Mann. Sie ging hinter das Haus und erbrach. Ich redete mit ihrem Mann darüber weshalb sie jetzt erbricht. Mir kam die Idee, sie könnte schwanger sein. (Dies ist aber nicht möglich.) Ich dachte im Traum, dass mir bei meinen 3 Schwangerschaften nie schlecht war.

    Erbrechen steht für loslassen, das weiss ich. Jedoch hab nicht ich erbrochen und ein Schuldgefühl gegenüber meiner Mutter habe ich nicht.
    Habt ihr vielleicht inputs um die Träume zu verstehen?
     
  2. Renate Ritter Offenbach

    Renate Ritter Offenbach Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Januar 2018
    Beiträge:
    797
    Nein, aber du fühlst dich zuständig im Traum. Das Erbrechen einer fremden Person machst du dir zu deinem Problem.

    Wenn du jahrelang nicht pinkeln kannst im Traum, wie du schreibst, dann hattest du eine belastende Erfahrung, einen innerseelischen Schmerz, den du eben nicht abreagieren konntest so oder so. Du hast da etwas immer weiter mit dir und in dir herumgeschleppt. Das aber sollte nicht wahr sein, niemand sollte das wissen, du hast dich geschämt für etwas.
    Die konkrete Veränderung in deinem Leben hatte zur Überwindung beigetragen.

    Mit der Szene in der öffentlichen Toilette willst du dich erinnern, dass da ja mal was war. Und gleichzeitig willst du es relativieren im Sinne von, jeder hat was, jedem Menschen geschehen schlimme Dinge und die kotzt er halt auch mal raus.
    Sofort fühlst du dich schuldig. Will die Frau ihr Erbrechen dir unterschieben, fragst du.
    Nein, das WC soll schmutzig sein. Warum das?

    Weil dann eine öffentliche Toilette eben so aussieht, wie das die Normalität wäre. Alle Menschen haben seelisch Unverdauliches in sich und alle Menschen bringen das raus, einfach so. Ist die Normalität.
    Du aber putzt es weg. Obwohl es ja mit dir nichts zu tun hatte.

    Das heißt, du sorgst dafür, dass das Erbrechen belastender, schlimmer Erfahrungen nicht passieren darf. Es muss verborgen bleiben vor den Augen anderer, es muss weg.
    Und das kannst du ganz konkret auf dich selbst beziehen. Was immer du nicht aus dir heraus pinkeln konntest, es ist noch „drin“, du schleppst es nach wie vor mit dir herum. Soll keiner wissen...

    Im 2. Traum passiert im Grunde dasselbe. Nur dass es jetzt kein anonymer Mensch ist, der dir das Erbrechen vor Augen führt. Deine Mutter macht es dir vor.
    Und eine Mutter will ihrem Kind helfen. Sie zeigt dir, dass erbrechen einfach ist. Man muss ja nicht so öffentlich erbrechen, dass es alle Welt sieht. Man kann hinters Haus gehen.
    Dann ist erbrechen ja kein Problem weiter, dann versteht es jeder, dann muss man sich auch nicht schämen, dass man etwas „geschluckt“ hat im Leben, was man einfach nicht verdauen kann im übertragenen Sinne.
    Selbst im Traum versuchst du, sprichwörtlich das Gesicht zu wahren, das Erbrechen schön zu reden, es zu verharmlosen.

    Vor der erwähnten Veränderung in deinem Leben, die so halb was gelöst hatte, was war da? Was hatte sich gelöst?
    Nicht, dass ich das wissen muss...
     
    Miranda und MerlinEngel gefällt das.
  3. Sibanna

    Sibanna Neues Mitglied

    Registriert seit:
    9. Januar 2020
    Beiträge:
    3
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    Danke Renate für deine Inputs und deine hilfreiche Antwort. :)
    Ich hab meine Träume verstanden. In meinem Fall geht es um eine Situation in der ich mich immer wieder befinde und mir früher oder später Unwohlsein bereit. Geht nicht unbedingt um Scham sondern um loslassen.
     
    Renate Ritter Offenbach gefällt das.
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