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NervÖs?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von samo, 18. Februar 2007.

  1. samo

    samo Guest

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    selam aleykum,

    Da morgen die Schule wieder anfängt und die Matura immer näher kommt, muss ich schon bald ein Probem in den Griff kriegen.

    Bei Prüfungen oder sei es nur etwas laut vor der Klasse vorzulesen, bekomme ich
    Herzklopfen werde rot und beginne zu Schwitzen.:confused:
    Augenkontakt halten fällt mir auch ziemlich schwer.

    Kommen euch diese Symptome bekannt vor?

    Viele Grüße, samo
     
  2. Alaana

    Alaana Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2006
    Beiträge:
    1.249
    ja, kennt wahrscheinlich fast jeder.
    Kann es dir wirklich nachfühlen, so ging es mir auch in der Schule.
    Ein Tip, uralt, hilft manchmal : stelle dir alle Anwesenden in Unterhosen vor, wahrscheinlich wirst du grinsen müssen. Das hilft schon mal ungemein und du kannst etwas lockerer sein.
    Stelle dich vor einen Spiegel und "zwinge dich" rot zu werden, du wirst es nicht schaffen. Geh mit diesem Gefühl vor die Klasse.
    Augenkontakt, schau nicht in die Augen , sondern auf die Nase. Hilft auch ein wenig.
     
  3. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
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    Hi samo, Du könntest auch in der Vorstellung üben, Dich einer Zuhörerschaft zu stellen. Immer wieder sehr genau visualisieren, wer da wo sitzt und wie er/sie guckt. Gelangweilt? Entsetzt über das, was Du sagst? Das was Du sagst belächelnd? Wütend werdend wegen dem, was Du sagst? So kannst Du die Gefühle kennen lernen, die Du hast, wenn Du vor den Leuten sitzt.

    Wenn Du dir dann bewußt bist, daß Du z.B. Angst hast, daß dich die Leute wegen Deiner Worte oder wegen irgendetwas an Dir auslachen, dann überleg Dir im nächsten Schritt, welche Worte es genau sind, die Du selber als lächerlich empfindest. Wo genau bemerkst Du, daß dieses "das ist lächerlich" innerlich in Dir selber losgeht?

    Oder wenn es ein Attribut Deines Körpers ist, daß Dich schämen macht: welches Attribut ist es? Und wenn Du dann z.B. denkst: "ich hab so dicke Oberschenkel", dann würde ich Dir raten, Dir die Hände auf die Oberschenkel zu legen und sie so häufig wie es geht zu massieren. Wenn Du dann "auf der Bühne" stehst, dann kannst Du ein bisschen mit den Oberschenkelmuskeln spielen, bevor Du anfängst, Deinen Text zu lesen/zu sagen.

    Und als Drittes würde ich Dir raten, laut zu singen. Schreien üben könnte man genauso sagen. Weil die Stimme ja das ist, was Du als Mittel benutzt, um Deinen Text vorzulesen. Du bist also im Grunde, wenn Du vorliest, ein Redner. Oder ein Geschichtenerzähler. Und der braucht eine runde, volle, kräftige Stimme. Die Stimme, die macht sehr "bewußt" im Körper, weil sie ja in unserem Körper schwingt. Das kann man beim Singen ganz gut üben und beim Schreien ("Urschrei") kann man bemerken, wie man einen Schrei wirklich von den Fußsohlen bis in die Haarspitzen erst "macht" und ihn dann losläßt. Erst innerlich den Druck/die Präsenz aufbauen, eine Rede zu halten/Schreien zu wollen, und dann erst reden oder schreien. Fehlt der innere Druck/ die innere Präsenz (wohlwollende Aufmerksamkeit) für das Reden, also für die bevorstehende Aufgabe, weil man z.B. Angst vor der Situation hat, dann reagiert der Körper mit der Ausschüttung von Streßhormonen, es kommt zur Herzfrequenz-Erhöhung und zum Anstieg des Blutdruckes. Daher dann der rote Kopf.

    Was auch manchmal hilft ist, ein Stück Schokolade zu essen, bevor es los geht. Und was auch helfen kann ist, viel zu trinken, damit man "voll" ist und der Körper den Druck nicht so erhöhen muß, weil mehr Wasser im Körper ist. Es ist ja klar: in einem Gefäßsystem, in dem wenig Wasser ist, muß sich das Gefäß stark zusammenziehen, um die Durchflußgeschwindigkeit zu erhöhen. Ist jetzt mehr Wasser in dem Gefäßsystem drin, dann muß der Druck weniger groß sein, um das Gehirn zu erreichen und Deine Präsenz zu erhöhen, damit Du lesen/reden kannst. Also werden reaktiv auch weniger Strßhormone ausgeschüttet bzw. verteilen sie sich besser im Blut und besetzen die Rezeptoren weniger schnell.

    Ich hoffe, Du kannst etwas damit anfangen. Ich hab auf jeden Fall beim Schreiben das ein oder andere gelernt. Guck mal oben meine Katze mit den dicken Backen neben meinem Namen. Die Katze, die ist kurz vor'm Platzen, nicht? Die könnte jetzt gleich laut losbrüllen vor Lachen. Wenn man immer ein bißchen dieses "Schalks" im Nacken hat, den die Katze hat, dann entsteht gar kein Streß, weil die Zuhörer lächeln. Dafür muß man aber auch selber lächeln und nach Möglichkeit in die Augen der Leute gucken. Du mußt ja nicht in das Gesicht sehen, es reicht im Grunde, in das Schwarze in der Pupille zu gucken. Weil da sind alle Menschen gleich. Genauso, wie wenn du sie Dir nackt vorstellst. Ich würde die Unterhose auch noch ausziehen. Was auch noch ein Trick ist: in Gedanken die Zuhörerschaft nacheinander aus einem reisigen Eimer mit Milch, dann mit Honig und dann mit Konfetti zu übergiessen. Ein alter Trick.

    LG,
    Trixi Maus
     
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