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Mutter sagt, jedes ihrer Kinder muss eine Aufstellung machen!

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von Rachelhexe, 9. März 2005.

  1. Rachelhexe

    Rachelhexe Mitglied

    Registriert seit:
    24. Januar 2005
    Beiträge:
    62
    Ort:
    nähe Linz
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    Ich habe mal eine Frage! Ständig hört man von der Familienaufstellung! Und zwar hat die Mutter meines Freundes schon öfter eine Aufstellung machen lassen, sie hat 6 Kinder und ist jetzt der Meinung, dass jedes ihrer Kinder eine Aufstellung machen soll um aus dem "Band" aussteigen zu können!
    Ich habe dann zu meinem Freund gesagt, der eh nich gerade begeistert war, dass ich das ganz schön komisch finde! Wenn ich zB irgendein Seminar mal mache, dann verlange ich ja auch nicht, nur weil ich so begeistert bin, dass das jetzt alle machen müssen!

    Mein Freund (26 J.) ist angeblich etwas verschlossen, damit meinte sie, weil seine jüngere Schwester (14) sich öfter bei ihm einhängen will und eher anhänglich ist - er dann die Flucht ergreift! Meiner Meinung nach ist das ein persönliches Problem und kann ja Ursachen haben, die auch anders zu lösen wären! Wo kämen wir denn da hin, wenn jeder wegen jeder Kleinigkeit sofort eine Familienaufstellung machen würde - das ist meine Meinung!

    Vielleicht mache ich auch mal eine Aufstellung, aber diese würde ich machen, weil es in unserer Familie viele Krebsfälle gegeben hat!

    Wenn man irgendein Problem hat und es seiner Mutter erzählt, dann sagt sie auch oft, dass ich halt mal eine Familienaufstellung machen soll, als ob dies die einzige Methode wäre, Sachen zu regeln!

    Was ist eure Meinung zu diesem "Thema"?
    Bin auch eure Meinungen gespannt!
     
  2. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
    Zwangsgeschichten sind nie gut - man sollte jedem die freie Entscheidung lassen, und die Kinder zur Familienaufstellung zu zwingen ist Mist - früher hat man seine Kinder in Ehen oder Berufe gezwungen, heute in Therapien - völlig daneben. Als Elter kann ich dem Kind Angebote machen und von eigenen Erfahrungen berichten mehr nicht. Der Spruch "wir wollen ja nur dein Bestes" wird wohl nie untergehen.
    Liebe Grüße Inti
     
  3. angus

    angus Guest

    Muß sich ein 26-jähriger Mann noch von seiner Mutter sagen lassen, was er tun soll??

    Ich denke nicht!

    Kann eine Mutter von etwas überzeugt sein und etwas anregen?

    Ich denke schon, aber denn muß sie die anderen frei und selbst entscheiden lassen, was gut und richtig für sie ist.

    Liebe Grüße

    angus
     
  4. Stephan

    Stephan Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Januar 2005
    Beiträge:
    1.693
    wer weiß, was die Mutter bei den Aufstellungen für Bilder vermittelt bekommen hat.
    Ist vielleicht nur ihre ehrliche Sorge.

    Indes sollte man wohl selber nur aufstellen, wenn man wirklich das Bedürfnis verspürt.
    Aber soweit ich Christoph richtig verstanden habe, schaut sich ein Aufsteller ja auch vorher die Leute an, die aufstellen lassen wollen.
    Könnte mir vorstellen, dass da ganz schnell ein "nein" vom Aufstellungsleiter kommt, wenn es sich nur um einen reinen Gefallen für die Mutter handelt.
    Ich vermute mal, ein guter Aufstellungsleiter sieht auf Anhieb, wie stark und tief das Anliegen des Aufstellenden wirklich ist.

    Liebe Grüße, Stephan
     
  5. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
    Beiträge:
    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
    Hi Rachelhexe,

    Es genügt, wenn die Mutter ihre Verstrickungen löst - weil dann brauchen es die Kinder nicht weiter tragen - und wenn das eine oder andere der Kinder die Methode für sich als stimmig erachtet - und noch gravierende Probleme vorhanden sind - dann wird es vielleicht auch noch eine eigene Aufstellung machen.

    Es hat sich - in meiner Praxis - immer wieder gezeigt, dass durch die Aufstellung einer Person im System, das ganze Familiensystem in Bewegung gerät - wenn es zugelassen wird - und manchmal kann man unmittelbare Veränderungen feststellen.
     
  6. Rachelhexe

    Rachelhexe Mitglied

    Registriert seit:
    24. Januar 2005
    Beiträge:
    62
    Ort:
    nähe Linz
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    Vielen Dank für eure Antworten!
    Ich hätte auch gedacht, dass es genügt, wenn die Mutter eine Aufstellung macht und die Verstrickungen sind dann gelöst! Doch sie sagt, das geht nicht, dass das trotzdem weiterläuft bei den Kindern,... - irgendwie wiederspricht sie sich sehr oft in solchen Angelegenheiten!
    Denn als mein Vater Krebs hatte, er ist schon gestorben, sagte sich auch immer, ich muss unbedingt eine Aufstellung machen, um die Krebsfälle zu unterbrechen - doch warum ginge es dann bei mir auf einmal!????? Ich habe nicht Krebs, da hätte ja dann auch nur mein Paps aufstellen können, oder!?
    Ich habe aber keine Aufstellung gemacht!
    Mein Freund lässt sich eh nichts mehr sagen von seinen Eltern, das ist auch gut so, er ist ja schließlich erwachsen!
    Ich habe den Beitrag interessehalber reingestellt, weil ich einfach wissen will, ob jemand das Recht hat, solche Äußerungen zu tätigen, dass jedes Kind eine Aufstellung machen muss - in vielen Fällen ist ja sowas gar nicht möglich, dass man Leute, mit denen man vielleicht keinen Kontakt hat eine Aufstellung zu machen, aber trotzdem machen ja die Leute eine Aufstellung!
    So, ich hoffe, ihr wisst was ich damit meine!
    Einen schönen Tag noch!
    lg, Rachelhexe
     
  7. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Hallo Rachelhexe,

    ich denke, dass die Mutter sich Sorgen um ihre Kinder macht. Was mit ihr zu tun hat, wird sie auch schon gelöst haben. Allerdings kann sie in ihren Aufstellungen nicht in das Leben ihrer erwachsenen Kinder eingreifen bzw. ihnen alles aus dem Weg räumen, was mit familiären Verstrickungen zu tun hat. Es wird auch bei ihr nicht sichtbar.

    Immer wieder seine Kinder darum zu "bitten" zu einer Aufstellung zu gehen führt eher dazu, dass sich diese davon ganz weit abwenden. Eines Tages werden sie schon von alleine darauf kommen, was in ihrem Leben nicht so läuft und dann versuchen es zu ändern.

    Aufstellungen sind schon eine wunderbare Angelegenheit. Ich denke es gibt auch andere Wege, die zum Ziel führen können.

    Liebe Grüße pluto
     
  8. Demia

    Demia Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2004
    Beiträge:
    755
    Ort:
    Coburg
    in der Tat reicht es, wenn die Mutter ihre Verstrickungen löst.. wobei den Kindern durchaus auch eigene bleiben! Allerdings bin ich der Meinung, dass eine Aufstellung oder eine Therapie - wie auch immer - nur hilfreich ist, wenn man sie WILL..

    vielleicht sollte die Mutter mal eine Aufstellung machen, warum sie auch so grossen Kindern noch aufzwingen will, was sie zu machen haben oder nicht.

    Liebe Grüsse
    Gaby
     
  9. Christoph

    Christoph Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2004
    Beiträge:
    1.488
    Ort:
    Kiel, Schleswig-Holstein (D)
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    Nach meiner Erfahrung ist es gelegentlich durchaus angemessen, wenn die Eltern ein Anliegen bezüglich eines Kindes aufstellen. Dies sollte möglichst gemeinsam und im Einklang geschehen. Immerhihn wird es dabei sehr oft um Verstrickungen mit früheren Partnern eines oder beider Eltern gehen, die es zu lösen gilt. Und sehr oft ist es dann sogar ganz gut, wenn das ohne Anwesenheit des Kindes geschieht. Wenn die Kinder erwachsen sind, so steht es ihnen frei, sich zu einer eigenen Aufstellung zu entschließen.

    Auch finde ich es durchaus angemessen, wenn ein Elternteil zu einer Aufstellung rät. Immerhin kann es Verstrickungen geben, die sich in einer Aufstellung der eltern gar nicht abgebildet haben (z.B. wie bei Psychosen oder Sprechstörungen, wo oft eine Verbindung über mehrere Generationen eine Rolle spielt). Verstrickungen werden nicht linear weiter übernommen und können mehrere (ich hab schon bis zu sieben gesehen) Generationen einfach "überspringen".
    Es kann natürlich sein, dass eine versteckte Absicht dahinter liegt, das Kind solle für die Eltern etwas lösen. Ich würde im Falle, dass die Eltern Druck machen auf die Kinde da sehr misstrauisch sein.

    Eltern, die sich selbst womöglich einer Lösung und der Anerkennung der Wirklichkeit verweigern, kann ich nur als Schicksal des Kindes (inclusive der Inkaufnahme von dessen Tod) ansehen und achten und dann mich von ihnen zurück ziehen und sie und ihre Kinder der Seele überlassen.

    Und es stimmt: "Ich bin hier, weil meine Mama hat gesagt, ich soll mal aufstellen", werde ich als Anliegen nicht hinreichend finden.

    Christoph
     
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