1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Meditation scheitert

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von kaliyuga, 2. August 2006.

  1. kaliyuga

    kaliyuga Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. August 2006
    Beiträge:
    2
    Werbung:
    Hallo !

    Ich versuche Meditation jetzt schon seit ca. 1 Monat und erhoffe mir davon etwas über mich zu erfahren und ein wenig Entspannung. Außerdem vermisse ich bei mir eine bestimmte geistiege Tiefe und Balance. Die Fragen sind "Wer bin ich" und "Was will ich"

    Ich habe mich nirgends erkundigt und es einfach mal so probiert.
    Ich erzähle am Besten mal, wie ich vorgehe und auf welche Probleme ich immer wieder treffe.

    Zunächst setzte ich mich und versuche einfach zu entspannen.
    Dann schließe ich langsam die Augen und versuche ruhig zu atmen und mich auf meine Atmung zu konzentieren. Es muss dabei vollkommen still sein sonst funktioniert es bei mir nicht. Nach einer Weile konzentriere ich mich auf , naja wie soll ichs sagen, ich versuche meine innere Melodie zu hören und ihr zu folgen. Es beginnt leise, klingt wie das Rauschen vom Meer und wird bei völliger Konzentration und Neugierde zu einer Art Melodie. Dann passiert es immer wieder früher oder später, dass ich das Gefühl bekomme zu ersticken. Es muss noch nicht mal direkt ersticken sein, ich merke dass meine Atmung schwächer wird und es entsteht ein Unwohlsein. Dabei wird meine Konzenltration auf die Atmung gelenkt und die Melodie wird leiser, verstummt ganz oder wird wieder zum Rauschen. Als ob jemand den Radiosender verstellt hat ;) Dann versuche ich wieder mich mehr zu Konzentrieren aber letztendlich muss ich dann abbrechen.

    Ich habe mal gehört dass manche sich auch eher visuell konzentrieren, sich Di nge bildlich vorstellen und dann ihre Meditation wie ein Film vor ihnen abläuft. Auf diese visuelle Geschichte springe ich aber absolut nicht an. Während ich Meditiere ist alles vollkommen schwarz.

    Ein anderes Problem besteht darin, dass wenn ich weiter vorranschreite und ich nicht das Problem mit der Atmung habe, nach einer Weile das Gefühl einer unheimlichen, unsichtbaren Präsenz entsteht. So als würde man beobachtet werden. Das ist ziemlich unheimlich und mir wird dabei unwohl und ich muss abbrechen. Hab in diesn Augenblicken wirklich dass Gefühl dass jemand hinter mir ist oder wenn ich die Augen öffne, jemanden sehe.

    Nach etwas längerer Meditation (Dauert bei ir niemals länger als 10 Minuten aus oben genannten Gründen) habe ich meist ein benommen, beraschendes Gefühl. Ich fühle mich sowohl schwer als auch federleicht.



    Naja könnt ja mal schreiben was euch dazu einfällt. Vielleicht mache ich ja was falsch, gehe mit falschen erwartungen an die sache ran. Vielleicht habt ihr ja auch ein paar Tipps für mich.

    In diesem Sinne
    Gute Nacht
     
  2. Zacharias

    Zacharias Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juli 2006
    Beiträge:
    24
    deine meditations übung ist mehr als erfolgreich.

    von dem was du schreibst ausgegangen bist du sehr
    erfolgreich.

    das was dich derzeit hindert sind die schwellen der
    angst die dein verstand aufbaut.

    übe weiter. der verstand gibt dann auf. und sei gefasst
    darauf, dass er dir viele streiche spielen wird.

    und du machst es ja richtig. locker ohne zwang, wenns
    zuviel ist abbrechen.

    liebe grüße
    zach
     
  3. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Das ist eigentlich alles ganz normal, was du da schilderst. Bleib mit deiner Aufmerksamkeit bei der Atmung, ohne sie beeinflussen zu wollen. Tatsächlich verändert sich die Atmung dadurch, daß du sie beobachtest, unwillkürlich. Am Anfang kann sich das durchaus dadurch bemerkbar machen, daß du dich so fühlst, wie du es beschreibst. Lenke einfach sanft deine Aufmerksamkeit zurück zum Beobachten und laß dich atmen... Und die Präsenz, die du empfindest, das klingt mir danach, daß in dir allmählich das Bewußtsein für den Inneren Beobachter entsteht, dessen Vorhandensein uns meist gar nicht bewußt ist. Es ist der Teil von uns, der immer zu allem einen Kommentar abgibt. Es kann sein, daß du den in der Meditation als etwas Fremdes zu empfinden beginnst.

    Wie Zacharias richtig sagt: beende die Meditation ganz sanft und natürlich, wenn du das Gefühl hast, es sei an der Zeit. Es gilt nicht, wer länger durchhält, gwinnt ;) - irgendwann geht es ganz von selbst länger.
     
  4. kaliyuga

    kaliyuga Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. August 2006
    Beiträge:
    2
    Erstmal danke füreure schnllen Antworten, ich werde darüber mal nachdenken und dazu dann was schreiben. Hoffentlich beteiligen sich noch weitere an diesem Thread.

    Ich möchte noch eine Frage hinzufügen.

    Glaubt ihr, dass ich meine Erwartungen erfüllen kann. Sind diese realistisch oder ist Meditation dazu ein falscher Weg, gibt es bessere Wege?
     
  5. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Also, wenn ich deinen Eingangsbeitrag richtig lese, hoffst du, irgendwie ersteinmal eine Antwort auf die Frage "Wer bin ich" zu finden. Ich finde, das ist eine der besten Fragen, die man sich stellen kann, wenn man zu meditieren beginnt. Und zwar einfach deshalb, weil Medi-tation von Natur aus in die Mitte führt. Du wirst ja nach und nach sehen, was dir auf dem Weg in diese Mitte alles begegnet - und was auch immer es ist, es ist ein Teil von dir :)

    Also frohes Entdecken wünsch ich dir [​IMG] auf diesem Weg!
     
  6. selesia

    selesia Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juli 2006
    Beiträge:
    79
    Ort:
    fern ab der Heimat
    Werbung:
    Hallo Kalijuga,
    Ich schließe mich den anderen Beiden vollkommen an.
    Nur so ein kleiner Tip meiner seits:

    Vielleicht hilft es Dir ja, wenn Du erst mal gar nichts denkst.Auch nicht auf Deine innere Melodie höhrst.
    Denn ich glaube, damit man (allgemein gesprochen) seinen inneren "Schweinehund" ( nicht auf Deine Person bezogen) überwinden kann, muss man einfach leer sein.
    Alles Andere kommt mit der Zeit.
    Liebe Grüße
    und lass Dich nicht entmutigen:zauberer1
     
  7. nightsoul

    nightsoul Neues Mitglied

    Registriert seit:
    4. August 2006
    Beiträge:
    25
    Ort:
    SH, Nähe Kiel
    Hallo,
    das Scheitern von Meditation ist ein sehr interessantes Thema, finde ich.
    Vielleicht hat jemand einen guten Tipp, wenn es mit der absoluten Ruhe nicht funktioniert. Die funktioniert bei mir nicht, weil ich beidseitig einen sehr intensiven Tinnitus habe. Also zwei Kurzwellensender im 24 Stunden Takt.

    Vielen Dank im Voraus

    LG Nightsoul
     
  8. Aimitzu

    Aimitzu Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2004
    Beiträge:
    282
    Ich hoffe es konnte dich weiterbringen :)
     
  9. Ironwhistle

    Ironwhistle Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. November 2004
    Beiträge:
    3.703
    Ort:
    Köln Höhenhaus
    Werbung:
    Meditation ist etwas bei dem man nichts erzwingen sollte, kaliyuga. Wenn du Antworten suchst, diese bekommst du mit der Zeit - ist selten das man auf einmal die komplette Antwort auf eine Frage hat. Wer du bist, das kannst übrigens nur du selbst dir sagen - ob du es dir sagen wirst, das liegt daran ob dein unterbewusstes der Meinung ist das du das Wissen um deiner Selbst vertragen kannst. Klingt bescheuert, ich weis, ist aber eine Art Schutzmechanismus...

    Wie meine Vorschreiber schon sagten; Übung macht den Meister - du scheinst gut zu sein, aber lass es trotzdem langsam angehen. 10 Minuten reichen doch für den Anfang, oder willst du ein Wettrennen gewinnen? ;)

    Einfach immer schön locker bleiben...

    Du könntest es trotzdem mal mit visualisieren versuchen - dir ein Bild einprägen welches dir gefällt und dieses in der Meditation aufrufen. Erfordert zwar Übung, kann aber in Situationen in denen man - meistens unbegründet - Angst hat weiterhelfen...

    Grüße & viel Spaß
    Ingo
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen