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Mantra-Meditation

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Lotusz, 2. April 2005.

  1. Lotusz

    Lotusz Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2002
    Beiträge:
    3.338
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    Hallo

    Ich möchte einmal das Thema Mantra-Meditation ansprechen. Ich selber habe mit Mantra-Meditation die besten Erfahrungen gemacht. Man wiederholst ununterbrochen still im Kopf ein Mantra. Welches Mantra man dabei benutzt ist eigentlich nicht so wichtig (obwohl einige natürlich meinen, dass einige Mantras besonders für die Mantra-Meditation geeignet sind).

    Man kann kurze selbstgewählte Sanskrit-Mantras (Sanskrit = indische Sprache), die nur aus einem Wort bestehen, wie etwa "OM" oder Mantras, die den Namen einer indischen Gottheit wiedergeben, wie "Rama", "Shiva" oder "Krishna" benutzen. Ebenso sind Mantras aus kurzen Sätzen möglich: "Om Namah Shivaya" (Ich verneige mich vor Shiva). Wie dieses Mantra oder andere Mantras ausgesprochen werden, könnt ihr euch auf der Seite anhören.

    Man kann sich aber auch selber ein Mantra auswählen. Es sollte möglichst eine positiv Bedeutung haben. Es können natürlich ebenso deutsche Wörter oder kurze motivierende Sätze als Mantra benutzt werden. Diese können z.B. sein: "Jesus", "Maria", "Gott", "Liebe", "Hilf mir", "Jesus, hilf mir", "Ich bin vollkommen ruhig und entspannt", "Ich atme ganz tief", "Ich werde ganz gesund" und ähnliche Wörter oder kurze Sätze sein.

    Ihr könnt euch während der Mantrameditation auf euer "Drittes Auge", auf die Atmung oder einfach nur auf das Mantra konzentrieren. Ihr könnt das Mantra auch mit der Atmung synchronisieren. Weitere Informationen über Meditation siehe unten.

    Alles Liebe. Gerrit
     
    akutenshi gefällt das.
  2. Dhyana

    Dhyana Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    213
    Ort:
    France
    Hi Gerrit,
    So ist es, Mantras sind sehr hilfreich. Sie sind ein gutes Mittel um z.B. krankhafte Denktätigkeit, mentale Agitation u.s.w. zu beruhigen.
    Auch Angstzustände, durch Drogen induziert oder durch unverhoffte, unvorbereitete Erweckung der Kundalini, könne durch Mantras beruhigt werden.

    Die Buddhistische Lehre des reinen Landes geht auch den gleichen Weg, indem der Name Amida-Buddha unaufhörlich wiederholt wird.

    In der Bibel finden sich auch Hinweise auf das "Ununterbrochene Gebet". 1Thess. 5,17 und Eph. 6,18. Auch dies ist eine wirksame Methode, um Dämonen im Kopf zu vertreiben, falls denn vorhanden. Im Büchlein "Recits d'un pèlerin russe" ist das ununterbrochene Gebet auf sehr schöne Weise beschrieben.

    So ist das Mantra auch für diejenigen, die sich entschieden haben, Enthaltsam zu leben, eine gute Konzentrationshilfe.

    Ich finde es jedoch gut, wenn die Mantra-Meditation letztendlich in eine gegenstandslose Meditation mündet, frei von jeglichem Gewinnstreben.

    LG D
     
  3. Lotusz

    Lotusz Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2002
    Beiträge:
    3.338
    Hallo

    Ich beschäftige mich gerade erneut mit Mantrameditation. Dadurch ist mir die Wichtigkeit der Mantrameditation wieder einmal so richtig bewusst geworden. Viele Weise und Heilige haben allein durch Mantrameditation Erleuchtung erlangt. Mantras findet ihr übrigens hier.

    Mich würde interessieren, ob ihr ebenfalls Mantrameditation macht. Ich selber benutze als Mantra drei Sätze, die ich abwechselnd pausenlos immer wieder still vor mich her sage. Diese 3 Sätze sind:

    1. Ich atme ganz tief.
    2. Ich bin ganz schwer.
    3. Ich bin vollkommen ruhig und entspannt

    Der zweite Satz kommt daher, dass ich früher immer Autogenes Training gemacht habe, was ich heute ebenfalls noch mache. Mal meditiere ich, dann wieder mache ich AT.

    Alles Liebe. Gerrit
     
  4. Lotusz

    Lotusz Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2002
    Beiträge:
    3.338
    Hallo

    Ich möchte euch noch einmal mit einer kurzen Geschichte zur Mantra-Meditation anregen:

    In der "Ramscharit Manas", einer indische heilige Schrift, gibt es ein Sprichwort:

    Ulta naama japata jaga jaana
    Valmiki bhaye Brahma samaana

    Das heisst übersetzt:

    Die ganze Welt weiss, dass Valmiki brahmisches Bewusstsein erlangte,
    obwohl er die Mantrameditation nicht wie vorgeschrieben ausführte.

    (Er sagte statt Mara, Mara, Mara... so wie es ihm emfohlen war, Rama, Rama, Rama...)


    Er wurde in der indischen spirituellen Geschichte dadurch berühmt, dass er den höchsten Zustand brahmischen Bewusstseins durch Mantrameditation und zwar ausschliesslich durch Mantrameditation erreichte. Er wusste nichts von Sanskrit, er wusste nichts von Vedanta, er wusste nichts von den Upanishaden, er wusste nichts von der Bhagavad Gita, er wusste nichts von Ashtanga-Yoga (Raja-Yoga) oder Kundalini-Yoga. Er wusste nichts von Yogaübungen oder Atemübungen. Er kannte sich überhaupt nicht damit aus. Folglich tat er nur das, was er gelernt hatte, Mantrameditation. Obwohl er vollkommen ungebildet war, erreichte er göttliches Bewusstsein. Er wurde zum grossen Weisen Valmiki, der das unsterbliche Epos "Valmiki Ramayana" niederschrieb. Er war ein Desperado, ein Räuber, ein grausamer, gewalttätiger Sünder, aber er wurde eins mit Brahman, durch die Wiederholung des Namens "Rama".

    Alles Liebe. Gerrit
     
  5. maxwell

    maxwell Mitglied

    Registriert seit:
    29. Mai 2005
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    Gotha/Thür.
    hallo....

    kannst du mir bitte das mit dem dritten auge genauer erklären...ich habe gelesen man soll versuchen damit zu sehen......ich kriege das nicht hin.
    ich habe wahrscheinlich keine bildliche vorstellungskraft......

    ich kann auch nicht richtig entspannen.....im körper ja der ist entspannt.....nur im kopf das funktioniert nicht richtig......

    ich habe gestern ne halbe stunde versucht alles loszulassen......mit musik und kerzen.......
    nach der halben stunde öffnete ich die augen und war sehr müde.
    mehr war nicht.
    zwischendurch blinzeln die augen....dann krabbelt es mal da.....und man hört was dort im hintergrund und ganz weit weg...aber ich komme nicht in diesen zustand....wo man sagt ich war tiefenentspannt. vielleicht bin ich es auch und es ist gar nicht mehr als dort wo ich hin gekommen bin.
    ich kenne es ja nicht.....
    sprecht ihr die mantren in gedanken oder laut mit stimme?



    maxwell
     
  6. muka

    muka Sehr aktives Mitglied

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    wenn du so angespannt versuchst zu entspannen, kann das ja nicht funktionieren.

    das dritte auge öffnet sich, wenn alle chakras im ausgleich zueinander stehen und bis das nicht der fall ist, kannst du dir vorstellen so viel du willst, es wird nicht das dritte auge sein

    am anfang, wenn ich mantrameditation mache, spreche ich die mantras laut, und werd dann äußerlich immer leiser und innerlich immer konzentrierter darauf

    warum stört dich, was im hintergrund ist ? (diese problem hatte ich auch mal)

    alled jute
     
  7. maxwell

    maxwell Mitglied

    Registriert seit:
    29. Mai 2005
    Beiträge:
    85
    Ort:
    Gotha/Thür.

    das ist natürlich alles einfach gesagt.....tipps kann man wohl dazu nicht bekommen?
     
  8. Lotusz

    Lotusz Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2002
    Beiträge:
    3.338
    Hallo maxwell

    Ich habe erst heute Abend Zeit. Darum kann ich erst heute Abend antworten. Aber Du kannst dich hier ja schon einmal über Mantrameditation informieren.

    Alles Liebe. Gerrit
     
  9. Lotusz

    Lotusz Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2002
    Beiträge:
    3.338
    Hallo maxwell

    Man sagt allgemein, dass das sogenannte dritte Auge in der Mitte der Stirn sitzt, etwa in Höhe der Augenbrauen, vielleicht ein paar Milimeter höher, dort wo die verheirateten indischen Frauen einen roten Punkt tragen. Das dritte Auge wird auch als Stirnchakra bezeichnet, und wird normaler mit einer sehr weit forgeschrittenen spirituellen Entwicklung verbunden. Um das richtig zu verstehen, solltest Du dich vielleicht einmal mit der Kundalini beschäftigen.

    Das dritte Auge sollte man nicht als Auge betrachten mit dem sehen kann, es steht vielmehr für Intelligenz, Intuition und für die spirituelle Vebindung mit höheren spirituellen Ebenen. In dem Sinne kann man es, wenn man religiös veranlagt ist, es als ein Auge ansehen, über das man Verbindung zu Gott herstellen kann, Gott "schauen" kann. Dem dritten Auge wird die Hypophyse zugeordnet.

    Es gibt mehrere Arten zu meditieren (siehe unten). Auch Autogenes Training halte ich für sehr sinnvoll. So kann man sich beim Meditieren z.B. auf ein Mantra konzentrieren und dieses Mantra pausenlos immer wieder still vor sich hersagen. Dabei soll man sich vollkommen auf dieses Mantra konzentrieren. Man kann sich bei der Meditation aber auch auf den Atem oder das dritte Augen konzentrieren. Konzentriert man sich auf den Atem, so soll man den Atem einfach nur beobachten ohne ihn irgendwie zu beeinflussen. Weichen die Gedanken ab, so sollte man, sobald man das bemerkt, sich wieder auf die Atmung konzentrierem. Bei der Konzentration auf das dritte Auge, gilt im Prinzip dasselbe.

    Du solltest bei der Meditation keine schnellen Erfolge erwarten. Ein guter Baum muss wachsen. So ist das ebenfalls bei der Meditation. Du solltest versuchen herauszufinden, welche Meditation dir am besten gefällt, vielleicht ist es ja auch das Autogene Training, und dann solltest Du es vielleicht einfach einmal drei Monate lang ausprobieren. Wenn Du kannst, versuche 2 mal täglich 15 bis 20 Minuten zu meditieren. Im Laufe der Zeit wirst Du rein intuitiv selber das richtige Gefühl dafür entwickeln, wie Du dich verhalten solltest. Höre einfach ein wenig auf dein Inneres. Mir fällt gerade ein, dass Du bei yogavidya.de noch einige Meditationsanleitungen sind. Und lies immer mal ein bisschen im Internet, damit Du mit dem Thema Meditation noch besser vertraut wirst.

    Alles Liebe. Gerrit
     
  10. Ch'an

    Ch'an Mitglied

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    512
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    Euroland
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    guten Tag,
    Zu Anfang ist es ratsam, nicht über das dritte Auge nachzudenken, es macht die Gedanken kompliziert. Besser ist es, sich auf das Bauchhirn zu konzentrieren, mit einer soliden, stabilen Körperhaltung und einer tiefen ruhigen Atmung, bei der die Ausatmung bis ins Bauchhirn hinunter reicht und dort den Energiehaushalt des Körpers neu belebt und stärkt. Die alten Taoisten und Buddha haben schon auf diese Art von Meditation Wert gelegt.


    Es ist wirksamer, wenn Mantren nicht in Gedanken, sondern mit lauter Stimme aus dem Brustkorb/Bauchbereich heraus rezietiert werden. Auch dies dient der Kräftigung des Körpers und der Atmung, was unabdingbar ist, spirituelle Kraft zu entwickeln, da Körper und Geist eins sind.

    Herzlich Ch'an

    maxwell[/QUOTE]
     

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