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Meditation gegen Ängste

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von marcelrene, 6. Januar 2007.

  1. marcelrene

    marcelrene Neues Mitglied

    Registriert seit:
    6. Januar 2007
    Beiträge:
    2
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    Hallo zusammen!!!

    Habe eine Frage an euch, da Ihr hier viel Erfahrung zu haben scheint.

    Versuche jetzt schon seit einiger Zeit zu meditieren, bzw. zu völliger Ruhe zu gelangen. Habe nämlich das Problem, das ich in unregelmäßigen Abständen eine Art von Angstzuständen habe. Allerdings nicht vor "wichtigen" Dingen sondern ich scheine mir einfach zu viele Gedanken zu machen. Was denkt dieser, was will jener.
    Es geht z.T. so weit, das mich eine Unruhe überkommt, wenn ich nur zum Frisör gehe. Dies alles belastet mich natürlich (und auch meine Frau) im Alltag, so das es mich und andere schon nervt.
    Also habe ich angefangen mich mit Suggestionen zu beschäftigen (aktiven und passiven). Ich habe dies auch ca. 3 - 4 Monate regelmäßig (4 - 5 mal die Woche) gemacht. Allerdings trat keine nennenswerte Besserung ein, so dass ich damit langsam aufgehört habe. In letzter Zeit habe ich versucht damit wieder anzufangen und gemerkt, das mich diese aktive Suggestion nur noch nervt. Ich kann kaum noch ruhig dabei bleiben, da ich, sagen wir mal, das Vertrauen verloren habe.
    Habe schon etwas über Meditation gelesen und will es nun etwas verstärken. Also wie fange ich es richtig an, bzw. gibt es bessere Alternativen???
     
  2. Aurodael

    Aurodael Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2004
    Beiträge:
    457
    Ort:
    Karlsruhe
    Hallo :)

    Wenn dich irgendwelche Gefühle oder Gedanken überkommen so versuche sie einfach zu ignorieren. Je mehr man sich mit einem Gedanken beschäftigt desto mehr beläßtigt dieser einen auch.

    Schöne Geschichte:
    Ein Schüller fragte mal seinen Meister: "Meister, wie kann ich gut meditieren?" Da sagte der Meister den Schüller: "Denke NICHT an einen Affen!" Es verging einige Zeit und der Schüller kam total verzweiffelt zu seinem Meister und sagte ihn: "Meister, nun sagtest du ich soll nicht an einen Affen denken und es kommen lauter Affen in meinen Gedanken wenn ich zu meditieren versuche. Was soll denn das? Ich kann diese Gedanken einfach nicht loswerden!" Da fragte der Meister seinen Schüller: "Wieso hast du ihn keine Banane gegeben?"

    Unser Gehirn beschäftigt sich ständig mit Bildern, Gedanken und Gefühlen. Wir können diesen mit Liebe begegnen und dann gehen sie. Gibt man den Affen liebevoll eine Banane in seinen Gedanken so verschwindet er und kommt mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht mehr. Wie sieht wohl ein "NICHTBILD" aus? Sowas kennt das Gehirn nicht, also muß man die Gedanken und Bilder auf eine andere Weise ziehen lassen. So gibt man seinem Gedanken bisschen Liebe oder beachtet ihn nicht weiter und dieser geht. Ständiges Beschäftigen mit der Angst führt zu noch mehr Angst.

    Viel mehr wäre es sinnvoller dem Gefühl zu sagen daß es willkommen ist und dann wird es für das Gehirn uninteressant und es verschwindet.
     
  3. Idee

    Idee Neues Mitglied

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    4. Januar 2007
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    Hamburg
    Wenn mans genau nimmt ist Meditation eigentlich der anstrebsame zustand sich einfach auf etwas zu konzentrieren ohne etwas dabei zu erwarten also sozusagen über etwas oder nichts zu sinnen, aber eben ohne aktive beteiligung. Und ohne dabei abgelenkt zu werden. Und eben diese Ablenkungen halten mich auch vom richtiegen meditieren ab. Unter ablenkungen verstehe ich Gedanke und Körper bewegungen ebenso Äußere Ablenkungen wie zb irgendjemand stört dich usw.

    Sugesstionen funktionieren meiner Meinung nach erst wenn man einen tieferen trance zustand erreicht hat und dazu muss man erst einmal zur ruhe kommen.

    Am besten fängst du an meditieren zu lernen indem du dich erstmal bequem hinstellst setzt oder legst, ein gerader Rücken ist wichtig, beim stehen achte darauf das die Füße Paralel zueinander sind. Als nächstes suche dir einen Punkt in der Ferne und starre ihn unentwegt an mit leicht geöffneten Augen.
    Das fördert die innere Stille. Oder schließ deine Augen.
    Atme mit dem Bauch so tief ein wie du kannst stell dir am besten dabei vor wie sich dein Bauch eine tüte gleich in alle Seiten hin ausdehnt, denn du musst auch die Seiten und Nierengegend mitbenutzen beim Atmen und natürlich auch den Brustraum, aber erst Bauch dann Brust, beim Ausatmen umgedreht. Ob du dann zwischen den Atmen und Ausatmen eie Pause machst bleibt dir überlassen mal ausprobieren... Ich machs meist folgend: Einatmen etwa bis 6 Zählen secunden dann eine längere Zeit halten und wieder circa 6 ausatmen und wieder anhalten. Aber das ist bei mir von übung zu Übung verschieden.
    Jedenfalls Fördert das Atmen deine Ruhe. Als nächstes solltest du etwas gegen die Aufkommenden Störungen tun als da wären: Ablenkungen wie Schmerzen jucken usw Gedanken und Äußere Ablenkungen.
    Wenn du bemerkst das du das Gefühl hast dir tut gerade der Fuß schrecklig weh, dann konzentriere dich auf einen anderen Teil deines Körpers oder am besten auf das nichts. Dann nimmst du der Ablenkung den Spielraum. Irgendwann erreichst du dann einen tiefen Trance zustand dann kannst du deine Sugesstionen machen. Pass auf das du nicht einschläfst, was beim liegen schnell passieren kann, das ist ja nicht das Ziel der Übung, dadurch kannst du auch in den Zustand zwischen Schlafe und Wachen kommen, was dir allerhand nette möglichkeiten bietet vorrausgesetzt du hast auch wärend des träumens ein Bewustsein, aber das ist eine andere Disziplin.
    Das schlimmste was dir jedenfalls beim Meditieren begegnen wird ist das gedankliche Monster was in dir unaufhörlich herumläuft, du wirst es kennenlernen wenn du ganz ruhig bei dir bist und versuchst dich auf etwas zu konzentrieren, ich kämpfe immer noch verbitter um den Sieg aber ich schätze es wird noch eine weile dauern. Meiner meinung nach sind die schlimmsten Ablenkungen die die man erst mitbekommt wenn es zu spät ist Tagträumen werend der Meditation.

    Hm nochmal zusammenfassend geschrieben:

    1.auf etwas konzentrieren zb einen Punkt oder das Nichts oder ein Chakra oder oder oder...

    2. Tief ein und aus atmen

    3. Nicht von Ablenkungen ergriffen sein zieh deine Aufmerksamkeit wieder zum thema zurück, Zb das Nichts usw.

    Sollten dir irgendwelche halluzinationen oder Visionen oder sonstiegen komischen >Dinge begegnen, dann verfolge sie nicht weiter denn es sind in der regel Ablenkungen nichts reales.
    Ach ja und falls du mal irgendwann ein merkwürdieges Gefühl bekommst wie hin und her gerissen sein , wenn sich was dreht, du fällst und oder aufsteigst, was sehr unangenehm sein kann, dann ist das höchstwarscheinlich eine Vorstufe zur Astralreise, passiert das so würde ich vorschlagen kurz die Meditation Abzubrechen sich zu sammeln und wieder aufs Thema zu konzentrieren. Solltest du einen Astralen Ausflug vorziehen, dann halte dich nach auftreten dieses Phänomens an die Methode des Einschlafens. Die Abspaltung funktioniert nur durch extreme trance, daher eben auch im Schlaf.
     
  4. Idee

    Idee Neues Mitglied

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    Die richtiegen meditationen für sich zu finden ist meiner Meinung nach eine Kunst für sich aber den Grundstoff hab ich dir erklährt, hoffentlich verständlich.
    Du kannst ja noch Mantras mit einbauen, das sind sich ständig wiederholende Sätze oder Wörter oder auch nur Vokale. Und du kannst beliebig mit Bildern Arbeiten, wie immer du willst. Ich Persöhnlich Probiere ständig was neues aus auf der Suche nach Techniken dies in sich haben, leider fand ich bisher noch nicht sehr viele. Was ich ansonsten empfelen kann ist konezentration auf die Meridianpunkte um die innere Innergie zu fühlen. Das ist unglaublich interressand und Spannend außerdem Warm sehr warm wie ne Art massage najawie dem auch sein ich finds jednefalls unglaublich. Wovon ich nicht so sehr viel halte sind diese Phantasy Reisen, ich bin mir über ihren Nutzen noch nicht im Klaren geworden. (Man stellt sich eine Wunderschöne Welt vor und tut dann in gedanken irgendwelche Dinge) Meiner Meinung nach ist das eher Visualisieren und hat mit Meditation wenig bis überhaupt nichts zu tun. Auch Leute gibt es die eine Phantasy reise mit einer Astralreise/Andersweltreise gleichsetzen kann ich wirklich nicht verstehen, meiner meinung bringt es keine Astralreise hervor sich vorzustellen wie es sein könnte eine zu erleben:) .
     
  5. Idee

    Idee Neues Mitglied

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    Hamburg
    Ich selbst habe Meditieren oder zumindest den Weg dorthin über einen kleinen Umweg gelern Magie, das heißt hohe Magie, ich halte nichts von dem Hexenkram und Selbstsüchtiegen gelüsten der niederen Magie.
    Na jedenfalls lernt man in Bücher über Magie oder besser gesagt dem Weg zur Magie viel mehrr Wissen was wirklich nützlich ist als in sämtlichen Yoga Büchern. Ich empfele Bücher von Karl Spießberger Gregorius A.Crowley vielleicht noch von F. Bardon und wie könnt ich ihn vergessen natürlich Frater V.D.
    Oder jegliche Bücher die richtig schön dick sind am besten noch in Schwarz weiß(die alten sind die besten) und so gut wie keine Bilder enthalten(heutzutage kommt nur noch Müll raus, kann man alles in die Tonne treten, da kauft man die Bunte Farbe anstatt die Übungen und das Wissen!.) Bücher mit so Titeln wie Entwicklng der Okkulten Kräfte usw. Ich weiß icht wie es kommt aber mir kommt es so vor als halten die Yoga Vereine ihr wissen geheim um es für Reiche Leute zu verhöckern, in Seminaren usw. In soeinem Magischen Vorbereitungsbuch lernt man dagegen viel mehr wirklich brauchbare Übungen.
     
  6. Aurodael

    Aurodael Mitglied

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    Idee, eines solltest du jedoch keinesfalls ausser Acht lassen, denn jeder empfindet die Meditationen anders. Jeder ist individuell. Was für dich warm ist kann für jemand anderen kalt sein. Außerdem ist es meist ein langer Weg die richtige Meditation zu finden, also auch da braucht man eine menge Geduld und man muß sich wirklich mit der Medi auseinandersetzen.

    Die einfachste Medi kann es in sich haben wenn du so willst - falls man diese beherrscht und richtig anwendet. Das Buch "Yogamrita" beinhaltet viele kraftvolle Pranayamas mit denen man eine Tiefenreinigung auslösen kann. Aber gehe Schritt für Schritt weiter, mach es nicht nur aus Sucht zu starken Techniken sondern frage dich was für ein Ziel du durch diese Technik erreichen möchtest. Es ist nicht nur die Technik sondern die ganze Lebensphilosophie die da harmonisiert werden muß um vorwärts zu kommen.
     
  7. marcelrene

    marcelrene Neues Mitglied

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    Zuerst einmal Danke für eure schnellen Antworten!!!

    Ich habe schon versucht mich nicht von diesen negativen Gedanken beeinflussen zu lassen. Wenn mich z.B. schlechte Gedanken zum Thema "Prüfung" überkommen, so versuche ich nicht daran zu denken. Allerdings denke ich immer mehr daran, je mehr ich versuche es zu verhindern.
    Das eigenartige ist, das ich normalerweise sehr gut bei Prüfungen bin und ich auch wegen meinem Wissen keine Angst zu haben brauche. Ich weiß auch, das ich bei dieser Prüfung aufgrund meiner vorherigen Ergebnisse so gut wie nicht mehr durchfallen kann, trotzdem diese Gedanken.
    Dies alles ist vielleicht noch etwas verständlich (sind halt Prüfungen) aber es geht ja noch weiter. Mich überfällt z.B. schon eine Unsicherheit wenn ich zum Frisör gehe. Bei meinem Schnitt kann man dort eigentlich nichts falsch machen ;-) und ich kenne diesen Laden und dort sind auch alle nett. Aber ich habe trotzdem ein irgendwie gehemtes Gefühl wenn ich auf dem Weg dorthin bin. Das ist völliger Unsinn, aber es ist leider so.
    Hinzu kommt noch, das ich allgemein als sehr locker beschrieben werde und mir fast niemand glaubt, das ich überhaupt nervös oder ängstlich werde.
    Demnach versuche ich also mir mit Meditation (bzw. früher mit Suggestion) zu helfen.
    Das läuft bei mir so ab:
    - Ich versuche mich auf ein Wort bzw auf nichts zu konzentrieren.
    meistens kommen dort schon Gedanken die mir so auch schon zu schaffen machen. Diese Gedanken "bearbeite" ich dann und es wird ab und zu schlimmer.
    Der andere Fall ist, das ich mich wirklich auf "das nichts" konzentrieren kann. Zumindest 1 - 2 min. Danach komme ich wieder zu Sinnen und denke mir "Wow das ist ja Klasse...Ich denke an nichts" und schon ist es wieder weg.
    Ich habe im Moment halt einfach Probleme mich auf nichts zu konzentrieren, obwohl ich es versuche und auch unbedingt will.
     
  8. Idee

    Idee Neues Mitglied

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    4. Januar 2007
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    289
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    Hamburg
    Du darfst es nicht wollen, wenn du dir innerlich sagst ich will mich jetzt auf das nichts konzentrieren oder wie gut ich das schon kann, dann ist das eine Ablenkung, di du dir unbewusst selber machst.:)
    Sobald du merkst Gedanken kommen auf gleich wieder zum nichts zurück kehren.(Die Gedanken nicht zuende denken, ich weiß das ist ungemein anstrengend aber anders gehts halt nicht)
     
  9. Der Stille

    Der Stille Guest

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    Hallo!

    Ignorieren ist auch nicht so gut, die gefahr besteht dann das man sich zu sehr beschäftigt damit diesen Gedanken zu verdrängen.
    Mein TCC Lehrer hat mir gesagt als er mir das meditieren bei brachte mach folgende Technik "Touch and go" also regiestrieren das da ein Gedanke ist aber sich nicht damit aussernander setzten. Ist für ein Meditation Anfänger recht schwer, aber wenn man regelmäßig meditiert wirst später feststellen das es immer besser wird.

    Wenn man schon die ganze Zeit unaufhörlich an was denken muß bei der Meditation dann ist die Gefahr zu groß das die Gedanken noch weiter ein nerven und stören. da würde ich dir auch vorschlagen die Augen offen zu halten bei der meditation.

    Der Stille


    Der Stille
     
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