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Depersonalisation Derealisation nach Meditation

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Apaal, 30. Mai 2006.

  1. Apaal

    Apaal Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. Mai 2006
    Beiträge:
    5
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    Hallo ich habe mich in den letzten 2 Wochen intensiv mit Zazen Meditation beschäftigt und einen Dojo in meiner Stadt aufgesucht, nach der Meditation habe ich mich innerlich immer sehr erfrischt, klar und sehr ruhig gefühlt.

    Nun habe ich allerdings das Gefühl, dass da etwas in mir arbeitet, das jenseits meiner Kontrolle liegt und dies verursacht in mir manchmal Angst Gefühle kann mir jemand sagen was da in mir passiert ? :

    Ich sitze bei der Arbeit und auf einmal kommt mir die ganze Umgebung fremd vor, als würde ich neben mir stehen und als passiver Beobachter fungieren, Farben Licht - Veränderungen und bewegungen nehme ich viel intensiver war, man könnte das ganze als Depersonalisation und Derealisation beschreiben.

    Dieser Zustand dauert ungefähr eine Stunde und kam heute vor und das letzte mal vor 2 Tagen. Ich kann dann nichteinmal ein Gespräch führen, da ich mich dann so darauf konzentrieren muss nicht in Panik zu geraten und mir immer wieder sage, daß geht vorbei !

    Als es dass das erste mal vorkam bin ich regelrecht in Panik geraten und dachte ich werde verrückt. Meine Realitätskontrolle funktioniert aber diese veränderte Wahrnehmung ist echt heftig.

    Heute hat es etwas besser geklappt damit fertig zu werden, ich habe mir die ganze Zeit gesagt, dass das vorbeigeht und Teil meines Weges zu meinem Selbst ist.

    Paradoxerweise empfinde ich nämlich momentan auch einen Prozeß innerer Befreiung und Lösung der Knoten in mir. Ich hatte vorher große Verlustängste
    und geriet innerlich schnell in Wut und rasende Eifersucht. Jetzt ist mein primäres Gefühl eigentlich eine intensive innere Ruhe von einer Qualität die ich so nie vorher in meinem Leben gekannt hatte. Ich spüre auch oft etwas wie ein warmes kribbeln in meinem Herzen und es fühlt sich positiv an, nach innerer Wandlung...Als ob meing esamtes Wesen sich wandelt.

    Ich hatte vorher nie Erfahrung mit Meditation, da ich immer der Meinung war, dass ich dazu nicht fähig bin, ich hätte nie erwartet dass da so etwas gravierendes in meinem selbst passiert eigentlich wollte ich nur gelassener werden

    Momentan sehe ich es als eine Art inneren Heilungsprozeß - Verwandlungsprozeß der gut für mich sein wird, wenn ich nur Vertrauen dazu habe allerdings machen mir die Momente in denen ich neben mir stehe und alles wie in einem Film abläuft Angst, da ich auch Befürchtungen habe dass das psychotische Schübe sind und ich lieber mal zu einem Therapeuten gehen sollte. Ich habe auch schon vor Tagen mit Zazen aufgehört, da ich jetzt wirklich einen Heidenrespekt vor den Vorgängen habe, die ich in mir ausgelöst habe.

    Für jeden Ratschlag bin ich dankbar !
     
  2. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2006
    Beiträge:
    3.288
    Ort:
    Milchstraße
    Hallo Apaal,

    also mein Eindruck ist, dass das aus deiner Sicht Problematische das Unproblematische ist. Das wirklich Problematische ist, dass diese Veränderungen für dich ein Problem darstellen.

    Du schreibst:

    Dies, als phänomenaler Zustand, ist vollkommen normal, wenn man meditiert.
    Die Farben, insgesamt die gesamte Wahrnehmung ändert sich, auch die Wahrnehmung der Zeit und des Raumes. Und der "Beobachter" ist auch gewollt :) Du bekommst somit Abstand zu dir selbst und kannst all das so wahrnehmen, wie Du es hier so detailliert beschreibst.

    Du erlebst dies verständlicherweise als "Depersonalisation und Derealisation". Allerdings kannst Du für das „De“ auch einfach Veränderung einsetzen, denn Du schreibst das hier ja alles und die Realität und Du, der schreibende, sind nicht aufgelöst.

    Du schreibst aber auch von "Panik" und "Angst". Und das finde ich auch problematisch.

    Auf der andere Seite beschreibst Du genau das, was es ist:

    Dein Realitätskontakt scheint doch sehr gut zu funktionieren :) Du siehst auch dein Hauptproblem: (Ur)-Vertrauen.

    Das, was ist, die Welt, die Realität, Du, dein Selbst, das ändert sich nun. Wen es dir zu schnell geht, dann praktiziere doch einfach etwas weniger oder nur auf den natürlichen Atem, ganz gelassen.

    Ich würde auch sagen, dass es dir an "Erdung" fehlt. Und mit den Chakren betrachtet: dein Wurzel-Chakra ist nicht harmonisch, Du hängst anscheinend sehr an den Vorstellungen der gewohnten Realität und deines Selbst. „Die gewohnten Vorstellungen“ geben dir Sicherheit und die Sicherheit kommt nicht oder nicht so richtig aus dir selbst.

    Wenn es wirklich schlimmer werden sollte, wenn es wirklich immer stärker in den psychotischen Bereich mit Ängsten und Panik gehen sollte, dann kann ich dir auch nur empfehlen, einen Psychiater mit zusätzlicher psychotherapeutischer Ausbildung aufzusuchen.

    Ich will das aber noch einmal betonen: problematisch sind nicht die Veränderungen, genau diese sind ja eigentlich gewollt, genau so wie Du sie beschreibst, sondern problematisch sind eventuell die Angst und die Panik, mit der Du auf diese reagierst. Und wenn diese zunehmen, Du dich nicht beruhigen kann, dann solltest Du Hilfe aufsuchen. Aber eigentlich hört sich all das in meinen Ohren zwar erst einmal schwierig, aber dennoch fruchtbar an :)

    Liebe Grüße :liebe1:
    E
     
  3. freelight

    freelight Mitglied

    Registriert seit:
    21. Februar 2006
    Beiträge:
    893
    Ort:
    Estland
    Geist und Seele lösen sich bei der Meditation vom Körper - mehr oder weniger stark. Da sind die Möglichkeiten vielfältig und zudem fliessend.

    Zum Meditieren gehört meiner Erfahrung nach nicht nur, dass man lernt sich von Alltag und Körper frei zu machen, sondern auch, dass man übt sich wieder willentlich damit zu verbinden.

    Sonst läuft man Gefahr in eine autistische Abgehobenheit und Lieblosigkeit gegenüber der sinnlichn wahrnehmbaren Welt zu geraten und dort unter Umständen nicht ohne Hilfe wieder herauskommen zu können.

    Das "sich-liebend-gerne-wieder-mit-der-iridschen-Welt-Verbinden" sollte meiner Auffassung nach Bestandteil jeder seriösen Meditationsschulung sein.


    Wenn du Autofahren lernst, lernst du ja auch nicht nur, wie man Gas gibt und die Gänge hochschaltet, sondern auch wie man die Fahrt drosseln und notfalls ganz abbremsen kann.

    Erst recht für einen Piloten dürfte das Landen-lernen eines der wichtigsten Fähigkeiten sein. Fliegenlernen allein kann lebensgefährlich sein. Das gilt auch in der Esoterik! Buchstäblich.
     
  4. Apaal

    Apaal Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. Mai 2006
    Beiträge:
    5
    Wenn solche Phänomene auftreten und ich mir sage sie gehen auch wieder vorbei und sie zulasse verwandeln sie sich meist auch in für mich positive Phänomene, nur wenn man erst mal im Sud steckt und man gleichzeitig mit Kollegen bei der Arbeit ist fällt mir das schon schwerer. Welche Möglichkeiten gibt es sich "willentlich mit den irdischen Phänomenen zu verbinden" , also zu landen ? Ich empfinde es nämlich momentan als einen Prozeß der jenseits meiner Kontrolle liegt
     
  5. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2006
    Beiträge:
    3.288
    Ort:
    Milchstraße
    Hallo,

    Du meinst wohl "Erdung". Also es gibt viele Möglichkeiten dich zu erden. Es gibt dazu auch einige Threads. Ganz allgemein würde ich auch Sport sagen, Naturerfahrungen. Rhytmische Musik, möglichst monotone, betonte Rhythmen (auch Rap und Trommel-Musik) und Tanzen. Rote und Orangene Farben.
    Und nicht zuletzt Hatha-Yoga. Wenn Du gesetzlich versichert bist, dann bezahlt dir deine Krankenkasse 80 Prozent des Kurses (10-12 Stunden = 3 Monate).
    Aus der Sicht der Chakras sind es die unteren 3 Chakren. Du kannst auch im Netzt nachlesen, wie man diese aktiviert.

    Aber insgesamt, hast Du bestimmt jetzt auch ein Gefühle bekommen, worum es geht: etwas, das dir Sicherheit, Ruhe, Stabiltät gibt, ein sicheres, ruhendes Gefühl in deinem Leib.
    Oft suchen dies Menschen in spirituellen Praktiken, werden aber dann durch die spirituellen Erfahrungen gerade mit ihrer Nicht-Erdung konfrontiert - weil ihre höheren Chakren schon zumindest latent aktiviert sind, die unteren jedoch verschlossen.


    Liebe Grüße :liebe1:
    E.
     
  6. Apaal

    Apaal Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. Mai 2006
    Beiträge:
    5
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    Geht das Erden eigentlich meditativen Übungen voraus oder wird soetwas nach der Meditation gemacht?
     
  7. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2006
    Beiträge:
    3.288
    Ort:
    Milchstraße
    Lieber Apaal,

    ich habe dir eben eine PN geschickt.

    Liebe Grüße :liebe1:
    E.
     
  8. GreenTara

    GreenTara Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. September 2003
    Beiträge:
    4.788
    Ort:
    Kassel
    Hallo Apaal :)

    wie Energeia schon schrieb, geschieht ja genau das, was geschehen soll, es setzt nämlich eine Veränderung deiner Wahrnehmung ein sowie ein anderer Bezug zu dir selbst.

    Wenn man das nicht kennt, kann man schnell meinen, man sei nicht ganz gesund. Das ist aber meist nicht so. Es ist nicht leicht, diese Veränderung, diesen Zustand der Verunsicherung (und der ängstigt nun mal) auszuhalten. Aber genau darum geht es eigentlich: Sich daran in gewisser Weise zu gewöhnen, auch wenn es sich ganz eigenartig anfühlt. Alles, was neu ist, ist erst einmal etwas mühsam, aber es geschieht auch vieles, was du beobachten kannst. Dadurch, dass du beobachtest, ist dein Bewusstsein eben auch mit etwas anderem als nur der Angst oder Panik beschäftigt.

    Versuche herauszufinden, welches Maß dir gut tut. Lieber weniger pro Tag meditieren als zuviel machen und dann die Lust oder was auch immer zu verlieren.

    Alles Liebe
    Rita
     
  9. Apaal

    Apaal Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. Mai 2006
    Beiträge:
    5
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    Hallo miteinander !

    Heute Mittag hatte ich beim arbeiten wieder dieses Gefühl ...so zwischen 13 und 15 Uhr... aber diesmal relax ...es gibt nur hier und jetzt und siehe da:

    Ich bin sozusagen auf dem Boden geblieben und habe es einfach vorbeiziehen lassen. Heute habe ich es nochmal mit Zazen probiert und danach folgende Formel angewendet: nicht unwirklicher werden sondern Konzentration auf Hier und Jetzt ! Bin im Wald Spazieren gegangen und habe sogar getanzt.

    Jetzt fühle ich mich eigentlich sehr gut geerdet und freue mich schon auf O Uhr, Geburtstag :party02: ,mich sozusagen wieder Bewußt in den Staub des Seins begeben.

    Ich fühle jetzt eine gelassene Ruhe und Gedankenlosigkeit verbunden mit Klarheit, da wirkt etwas nach aber ich bleibe auf dem Boden ! und wenn ich merke dass ich nach der Meditation in Innenschau (Trance ) verfalle,hole ich mich wieder sehr Bewußt und sofort in das Hier und Jetzt und Konzentration zurückgeholt...

    Ich denke das ist auch vielmehr im Sinne des Zen JETZT bewußt zu leben als auch in meinem Alltagsbewußtsein in höhere Sphären zu fliegen.

    Ich denke ich muß da noch mehr lernen klarer und bewußter zwischen den Zuständen zu trennen, das waren sozusagen meine ersten spirituellen Schritte und es ist gut und wichtig dass ich diese Erfahrungen gemacht habe und sicher noch machen werde.

    ALLES LIEBE AN ALLE !:liebe1:

    ...Der Weise tut nichts der Dumme fesselt sich selbst
     

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