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magisches Denken

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von DUCKFACE, 25. Oktober 2013.

  1. DUCKFACE

    DUCKFACE Guest

    Werbung:
    Hallo!

    Ist es denkbar, dass zwanghaft in Erscheinung tretendes, magisches Denken durch folgende Faktoren mitverursacht werden könnte bzw. eine der nachstehenden psychologischen Funktionen besitzen könnte:

    1. infantile, prärationale Denkstrukturen,
    2. narzisstische Fantasien der Allmacht und Potenz,
    3. die Blockierung und Abwehr von Individuation und Autonomie,
    4. autoaggressive Tendenzen,
    5. die Projektion von Ängsten bezüglich allgewaltiger, elterlicher Objekte aus der frühen Kindheit

    Kurze Erläuterung:

    Wähnt man sich mittels des zwanghaften magischen Denkens gar omnipotent, können auf diesem Wege womöglich unbewusste Selbstunsicherheiten, Gefühle der sozialen Inkompetenz und auch Minderwertigkeitskomplexe kompensatorisch neutralisiert werden.

    Indem magisches Zwangsdenken dazu führt, dass man sich nicht mehr auf sein Leben, seine Eigenständigkeit, seine psychische Reifung konzentrieren kann, werden die Verselbstständigung und der Individuationsprozess vermieden oder zumindest massiv erschwert.

    Wenn man die paranoide Fantasie entwickelt, man könne sich selber oder Nahestehenden allein über sein Denken einen objektiven Schaden zufügen, finden hierbei eventuell eine Abreaktion und Abwehr aggressiver Impulse an sich selber statt.

    Eine aus der Kindheit stammende Angst vor übermächtigen, grenz- und identitätsverletzenden Elternfiguren wird später vielleicht auf metaphysische Wesenheiten projiziert.

    Wie eingangs bereits erwähnt, geht es mir hierbei um keinen konkreten Fall und nicht um religiöses Denken an sich, sondern ganz allgemein um magisches Denken als zwangsneurotisches Symptom.

    Viele Grüße

    DUCKFACE
     
  2. heugelischeEnte

    heugelischeEnte Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2011
    Beiträge:
    5.122
    Ort:
    Bad Ischl, St. Florian, Grundlsee
    denkbar ist alles, deswegen ist es leicht Descartes recht zu geben, wenn er
    spaßte: wer denkt, der ist.

    deswegen hast du recht, wenn du fragst ob es denkbar ist, so ist klar dass es denkbar sein muss, denn sogar absurde Logik ist denkbar.

    So hält sich ja der Denkende von Vorneherein für Omnipotent auf Zeit, auch wenn der Denkende im Moment sehr klein sein mag, die Ewigkeit sehr groß sich anfühlen mag, so gibt es krude Wahrheiten, Jenseits der Ahnung, der Imitation, der Vermutung, des Vorurteils, der Liebe, des Resumes, der Meinung, des hasses.

    Denken muss sich der Pflicht unterwerfen zwischen absurder Logik und erleuchtender Logik zu unterscheiden, dass nennt man Gnosis, und steht im Gegensatz zum kosmischen Materialismus.

    Wir können aussagen,... sollten diese Aussagen jeden Feind im inneren oder im äußeren besiegen, sei dieser Feind ein Pakt mit dem Teufel, die Rückwärtsgerichteten Anschauungen, oder krankmachenden Magie.

    Magie sagt auch etwas aus, wenn das Heil der Erde sich fühlbar in der Qualität verbessert, aber wie gesagt, Gedankenketten gibt es in der wissenschaftlichen Magie
    nicht basisch.


    Der Verstand, es gibt den Verstand ja nicht, ist für absurde Logik verantwortlich, während das Gehirn
    brauchbare Logik erkennen kann, weil es das Gehirn ja gibt.

    Der Verstand sind zwei blockierte Kopfchakra.
     
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