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Landschaft - (unsichtbare) Stadt

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von casscia, 5. Dezember 2019.

  1. casscia

    casscia Guest

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    Hallo..

    hatte Anfang der Woche folgenden Traum:

    Vom Gefühl her blicke ich auf ein großes Bild.. es zeigt eine schöne Landschaft.. rechts und links Hügel aus Sandstein..dann eine grüne Ebene..und weiter hinten wieder Sandstein Hügel..

    Nun stehe ich zwischen den beiden Hügeln und schaue in die Ferne.. es ist warm und sonnig, es geht ganz leichter Wind.. der zart über meine Haare streicht..

    Eine ganze zeitlang stehe ich da und schaue mir das Panorama an.. dann entschließe ich mich ein Stück weiter ins Bild hinein zu gehen.. als ich so laufe nehme ich in den Augenwinkeln etwas wahr.. doch sobald ich meinen Fokus darauf richte.. verschwindet es..

    Schließlich bleibe ich stehen und schaue mich um.. sehe die Hügel von denen ich gekommen bin.. die Gegend wirkt indianisch.. dann drehe ich mich um und schaue in die Ferne..
    Da nehme ich wieder etwas wahr.. doch sobald ich mich dem zukehre.. verschwindet es.. das passiert dann einige Male.. bis ich dann nicht nur hinschaue, sondern auch darauf zu gehe..

    Ich versuche danach zu greifen.. und auch wenn ich im ersten Moment nichts Festes greifen kann, so bemerke ich, dass sich dort Etwas befindet..

    Schließlich gelingt es mir.. es wahrzunehmen.. es ist eine Stadt mit kantigen Gebäuden.. die meisten sind Wolkenkratzer.. aus Glas..
    Sie passen eigentlich nicht in die Landschaft.. und es wirkt alles sehr surreal..
    Manche Gebäude sind so hoch, dass sie wirklich in den Wolken verschwinden.. die Stadt scheint wie zu schweben..

    Mir kommt das Wort: Shaine in den Sinn..
    Das ist der Name der Stadt..

    Wenn ich es laut ausspreche, nimmt die "Nebelstadt" Kontur an und wird sichtbar..
    Ich stehe noch immer Richtung entfernte Hügel.. und gehe tiefer in die Stadt hinein.. doch als ich mich umdrehe, ist sie hinter mir fort.. sie wird nur sichtbar, wenn ich geradeaus schaue..

    Auch wenn es innerhalb der Stadt das Gefühl vermittelt.. dass ich 4 Möglichkeiten habe um meinen Weg fortzusetzen.. habe ich nur 2.. entweder zurück.. oder gerade aus.

    Traumende

    Bin mal gespannt, wie ihr meinen Traum deutet..
    Bei Fragen einfach fragen.. :)

    Sonja
     
  2. Babyy

    Babyy Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Dezember 2012
    Beiträge:
    3.132
    Als ersten Eindruck würde ich sagen, bei dir stehen Veränderungen an – die sicher nicht ganz leicht sein werden, dir aber nichts ausmachen. Außerdem suchst du nach Klarheit und (Selbst)erkenntnis.


    Das Betrachten eines Bildes zeigt an, dass man sich von sich oder von einer anderen Person ein klares Bild machen möchte. Durch die Interpretation der weiteren Traumsymbole gehe ich aber davon aus, dass du dir von dir selbst ein klareres Bild machen willst. Nachdem dir allerdings bewusst ist, dass du ein Bild betrachtest, könnte das als kleiner Nachteil für dich verstanden werden.

    Die Landschaft ist ein großes Symbol. Es deutet gefestigte Gefühle an und steht für unerfüllte Sehnsüchte. Wenn die Landschaft von der Sonne beschienen wird – wie bei dir - können diese Sehnsüchte aber noch wahr werden und es durchaus als positives Zeichen zu sehen. Generell ist die Landschaft ein großes Traumbild, je genauer man sich erinnern kann, desto besser kann man es deuten.


    Hügel stehen eigentlich für Aufgaben, die der Träumer bewältigen muss oder bewältigt hat oder gerade dabei ist zu bewältigen (wenn er die Hügel rauf geht). Da du die Hügel aber runter gegangen bist, heißt das, dass du dich von irgendwelchen äußeren Umständen in eine bestimmte Richtung gedrängt fühlst. Du bewegst dich von deinen bereits erreichten Dingen wieder weg – meist passiert das deswegen, weil man seine erlernten Fähigkeiten noch nicht ganz im Griff hat. Mit den runtergehen vom Hügel kann auch angedeutet werden, dass du in einen unbekannten und unbewussten Bereich deines Selbst vordringst.


    Die Stadt im Traum ist (ähnlich wie das Haus) der emotionale Bereich des Träumers – aber in diesem Fall die emotionale Auseinandersetzung mit seiner Umwelt. Die Stadt zeigt die Sehnsucht nach Geselligkeit und Abwechslung an. Nachdem du sie im Traum aber nicht wirklich fassen und sehen kannst, ist dir vielleicht noch nicht bewusst, dass du danach suchst oder welche Abwechslung/Geselligkeit du suchst. Wenn die Stadt menschenleer ist (was deine war, soweit ich das herausgelesen habe), kann das auch anzeigen, dass man sich von seinen Mitmenschen übergangen oder isoliert fühlt.

    Wenn man die Stadt betritt, werden die Bemühungen belohnt werden und sich realisieren, auch wenn das wandern durch eine große Stadt für ein unruhiges Leben steht. Nachdem du die Stadt nicht kennst (wenn ich das richtig verstanden habe), kann das auch als Warnung gesehen werden – es wird etwas geschehen, dass von dir erfordert, dass du deinen Lebensstil änderst. Dadurch, dass du das Gefühl hast, dass die Stadt schwebt, könnte ich mich jetzt weit aus dem Fenster lehnen und sagen, die Stadt wäre eine Himmelsstadt. In dem Fall würden dir dann nämlich Kummer und Sorgen, die auf die zukommen werden, nichts ausmachen.


    Wir haben ja schon festgestellt, dass die Stadt dein emotionaler Bereich im Umgang mit deiner Umwelt ist. Dann kommt da noch das Glas, das für eine unsichtbare Barriere steht. Du hast um dich selbst eine Barriere errichtet, um dich vor anderen Menschen zu schützen oder du fühlst dich so, als ob sich andere Menschen nicht an sich ran lassen – also dass sie diese Barriere errichtet haben. Glas bedeutet auch, dass man kurz davor ist, sich selbst oder andere besser zu durchschauen, aber man derzeit einfach noch nicht bereit ist, die Konsequenzen aus diesen Erkenntnissen zu ziehen.


    Die Unsichtbarkeit oder das Unsichtbare ist eine einfache Warnung: meide Fragwürdige Gesellschaften.


    Ich würde deinen ganzen Traum als Einleitung in einen neuen Lebensabschnitt sehen. Dir müssen gewisse Dinge erst bewusst werden, ein paar Erkenntnisse musst du noch gewinnen, ein paar Konsequenzen ziehen. Dann steht alles auf Neuanfang, auch wenn es etwas holprig und beschwerlich werden kann (du siehst geradeaus durch die Stadt auf die Hügel). Aber so wie du schreibst und schilderst, klingt es so, als würdest du dich darauf freuen und stehst dem ganzen positiv gegenüber – was ich dir wirklich wünsche :)
     
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  3. casscia

    casscia Guest

    Lieben Dank für deine Deutung..
    Ich laufe zwischen 2 Hügeln durch.. sie erstrecken sich links und rechts und verlaufen sich.. sie verschwinden aus meinem Blickwinkel..
    Dort wo sich die Stadt abzeichnet ist eine satt-grüne Fläche.. sie ist im ganzen recht mittig im Geschehen.. weit weit entfernt nehme ich weitere Hügel war.. aber sie haben mit mir nichts zu tun.. sie sind nur Teil der Landschaft..auch führt mein Weg nicht dort hin..

    Alles in einem ist die Landschaft sehr klar und von den Farben her nur Sandstein und eben dieses schöne Grün das sich in der Mitte erstreckt.. alles wirkt etwas surreal. weil diese beiden Farben zwar gemeinsam so in der Natur vorkommen, sie aber im Traum selbst jeweils sehr kräftig sind..

    Mein Mann deutete den Traum so, dass ich mich auf dem Weg ins Jetzt befinde..und alles was hinter mir ist.. und im Traum ja immer verschwindet.. meine losgelassene Vergangenheit darstellen könnte (mein Mann ist kein Traumdeuter..aber wir besprechen unsere Träume oft, wenn sie so intensiv sind.. und das war seine spontane Interpretation)

    In deiner Deutung finde ich mich wieder..
    Im anderen Traum (333) kommt ja die Traumszene mit dem Handy.. ich denke, dass es auch für die Kommunikation im Außen steht.. für den Kontakt..
    Das stimmt.. ich habe mich in den letzen Jahren sehr zurückgezogen und fühle mich oftmals wie abgeschnitten.. oder übergangen.
     
  4. Babyy

    Babyy Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Dezember 2012
    Beiträge:
    3.132
    Ah ok, dann hab ich dich falsch verstanden :)

    Wenn man sagt, dass du zwischen den Hügeln bist - also quasi in einem Tal - deutet das an, dass Wünsche in Erfüllung gehen und dann bald Ruhe einkehrt bzw. ein geschützter, ruhiger Lebensabschnitt vor dir liegt.
     
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  5. Renate Ritter Offenbach

    Renate Ritter Offenbach Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Januar 2018
    Beiträge:
    1.001
    Auf einem solchen Wolkenkratzer warst du schon mal in einem anderen Traum. Du wolltest dort ganz oben die letzte alles erklärende Antwort finden...
    Weiter gab es schön getrennt von dir Unrat im Schwimmbecken, den du aber links liegen lassen konntest.
    Nun stehst du vor dem Bild deiner Seelenlandschaft, die wie das Wasser aus eben genannten Traum recht angenehm erscheint.
    Und schon wieder ist da was, das nicht dazu passt, das kaum fassbar ist.
    Die Inhalte deiner Träume wiederholen sich. Du siehst dasselbe in wechselnden Bildern.

    In deiner Seele – in deinem Leben! – gibt es etwas, das du nur mit Mühe wahrnehmen kannst. Im Traum willst du es immerhin wahrnehmen.
    Bist du sicher, dass man den Namen der Stadt Shaine schreibt? Könnte auch shine heißen, also leuchten. Was leuchtet da schon lange?
     
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  6. casscia

    casscia Guest

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    Dadurch dass ich mich von mir selbst distanziert habe.. habe ich mich auch von anderen Dingen distanziert.. was mir da als erstes bei deinen Zeilen in den Sinn kam: Das Übersinnliche.. die Wärme, das Licht..Freude.. Liebe.. der Glauben, das Vertrauen.. das Vergeben.. und einfach das Sein.
    Das sind auch Gedanken die ich schon heute Morgen hatte.. vieles Hinterfrage ich.. ich suche förmlich.. ich nehme alles auseinander.. kann vieles nicht mehr einfach so stehen lassen..oder annehmen..

    Doch gestern im Gespräch mit meinem Mann..da hab ich mich nachher über mich selbst gewundert und dachte: Yeah, das ist die Lösung.
    Ging darum, dass seine Eltern mir unterstellen, dass ich ihn zum vegetarischen Essen zwinge.. dabei kam das von ihm..weil er gesundheitlich vegetarisch besser fährt.
    Und ich anwortete: Ist mir egal was die denken.. ich weiß dass das nicht der Wahrheit entspricht.
    Das war total befreiend.. :love:

    Ja es wurde Shaine geschrieben..
    Gedanklich kaum zugreifen, aber es klang nach: Das ist die Stadt Shaine..
    In diesem Moment wusste ich, dass diese Stadt für mich von großer Bedeutung ist.. und dass ich dorthin sollte..
    Wenn ich an gar nichts dachte.. dann erschien sie mir..und wenn ich ihren Namen sagte auch.

    Dort weiß ich es nicht.. nur, dass alles lichtdurchflutet war.. ein helles aber angenehmes Licht..
    Doch.. leuchtet es in mir nicht mehr so wie früher..
    Da fühl(t)e ich mich irgendwie verschüttet.. mein Licht lies ich mir von außen dimmen und ich dimmte es selbst in dem ich eine Mauer um mich herum erschuf.

    Aber das habe ich schon länger erkannt und arbeite daran.. und es ist kaum zu glauben..;) aber ich spüre schon die positiven Auswirkungen.. meines leuchtens.
     
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