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Insel, Höhle, Gefängnis

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von casscia, 28. Dezember 2019.

  1. casscia

    casscia Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Oktober 2019
    Beiträge:
    166
    Ort:
    Bad Homburg
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    Hallo..

    noch ein Traum :)

    Ich befinde mich in einer tiefen Höhle die sich auf einer Insel befindet.
    Diese Höhle fungiert als Gefängnis.. meine Zelle befindet sich tief unten in dieser Höhle.. auch gibt es hier nur meine Zelle.. alles hier ist dunkel und muffig. (braun)

    Ab und an sehe ich andere Insassen die sich frei bewegen.. sie nehmen von mir keine Notiz..aber auch nicht unter einander.. sie laufen an meiner Zelle vorbei.

    Nun befinde ich mich im Außen.. am Strand. Es ist ein warmer schöner Tag.. einige, wie auch ich haben nun "Ausgang".. am Strand sehe ich das felsige Gebiet.. die Felsen sind aber vom Wasser nicht glatt, sondern kantig und spitz.. links neben mir erstreckt sich dieser kantige Fels und rechts neben mir ebenfalls.. doch rechts erstreckt sich das Gestein viel weiter ins Meer hinein.. vor mir ist das Wasser.. es ist ruhig und wunderschön..

    Ich erkunde das kantige Gestein und klettere auf den Fels der sich bis ins Wasser ausstreckt.. dort entdecke ich eine Höhle.. die Luft hier ist angenehm kühl..

    Dann muss ich zurück..

    Auf dem Weg ins Verlies.. treffe ich meinen Mann, ich erzähle ihm von der Höhle und frage, ob wir uns dort verabreden könnten.. er willigt ein..

    Dann befinde ich mich wieder in dieser Zelle..
    Mir wird klar, dass die anderen Insassen die Möglichkeit besitzen aus ihren Zellen zu kommen.. und dann erkenne ich, dass meine Mutter diese frei lässt..in dem sie ihnen so kleine unapettitliche braune Pillchen gibt.. die sie lose in ihrer Hosentasche mit sich führt.
    Durch die Einnahme können sie durch die geschlossene Zellentür gehen..

    Ich frage mich, warum sie diese Köttel ähnlichen Pillen den anderen gibt, sie mir aber verwehrt.
    Ich bitte sie dann darum auch eine einnehmen zu können, doch sie weigert sich.

    Schließlich kann ich ihr wohl eine absprechen.. sie sieht wirklich unapettitlich aus.. und ich lasse sie in meiner Hand umherkugeln, bevor ich sie schließlich einnehme.. sie schmeckt nach nichts.

    Mit ihr habe ich die Möglichkeit nun selbst durch die geschlossene Tür hindurch zu gleiten.. ich mache es ein paar mal.. rein - raus -rein und raus..

    Dann treffe ich mich mit meinem Mann in dieser Höhle am Strand.. nun steht hier aber ein Schreibtisch..^^ der zuvor nicht da war.

    Die Szene ändert sich:
    Ich befinde mich mit meinem Mann im Schlafzimmer meiner Eltern, im Haus meiner Kindheit..
    Mein Wecker klingelt und ich räkel mich noch im Bett um wach zu werden.. gefühlt bleibe ich noch ein paar wenige Minuten liegen, bis ich aufschrecke und auf die Uhr schaue: 7:40 Uhr.
    Ich sage zu meinem Mann, dass ich schon längst auf der Arbeit sein sollte.. suche dann ein paar Sachen zusammen..

    Als ich aus dem Zimmer möchte, steht dort der Schreibtisch aus der Höhle..
    Mein Mann steht auch auf und kommt am Schreibtisch vorbei, da schnapp ich ihn mir und sage ihm, dass ich ihn jetzt will.. wir haben Sex..
    Im Gang vor der Tür hören wir Schritte, es kommt aber keiner rein.

    Nun befinde ich mich wieder in dieser Zelle.
    Ich habe einen Weg gefunden ohne die Pillen meiner Mutter aus der Zelle zu kommen.. es ist ganz einfach..
    Ich kann Diese jederzeit verlassen.. durch die geschlossene Tür.

    Wieder Szenenwechsel:
    Ich befinde mich wieder im Haus meiner Kindheit und möchte auf die Toilette.. dort kommt mir mein Schwager entgegen.. mit zusammen gekniffenen Augen, noch fast schlafend taumelt er an mir aus der Toilette, vorbei..und geht die Treppe hinunter (wo ich als Teenager mein Zimmer hatte)

    Als ich aufs WC gehen möchte.. steckt das Klo voller Kleidungsstücke.. der Spülkasten füllt sich noch.. und ich denke, dass mein Schwager wohl auf dem Klo war, zog und "mal wieder" seine Kleidung in die Schüssel stopfte.. im Traum denke ich mir, dass er das schon mal gemacht hatte.. und ich seine Kleidung dort hinaus zog und sie in den Wäschekorb verbrachte.

    Diesmal aber denke ich mir, dass ich das nicht mache und so mache ich mich auf den Weg ins UG um ihm zu sagen, dass er die Sachen in den Wäschekorb im Badezimmer packen soll.

    Als ich die Stufen empor gehe, befinde ich mich plötzlich in einem Stadion.. viele viele Menschen sitzen auf den Rängen.. alles Ärzte.
    Etwas vor mir sehe ich meinen Schwager und rufe ihn.. er bleibt stehen und schaut mich an.. kurz überlege ich, ob ich es nun vor seinen Kollege einfach sage, oder ob ich ihn beiseite nehme..
    Doch dann entscheide ich mich dafür es diesmal einfach geraderaus zu sagen.

    Er ist irritiert und meint, dass er das so schon mal gemacht hätte und die Wäsche gewaschen zurückkam..und ich erklärte ihm, dass ich sie davor schon mal aus dem Klo zog und sie ins Badezimmer brachte.

    Die anderen nehmen von dem Gespräch keine Notiz..aber als ich die Ränge entlang zurück laufe hält mich ein mir unbekannter Mann in Weiß an und meint, dass er mich irgendwoher kennen würde.
    Ich verneine.. aber er lässt nicht locker..

    Ich sage ihm, dass falls.. wohl von meiner Schwester.. aber das verneint er wiederum.

    Dann sagt er, dass er mich vom Gefängnis in der Stadt kennen würde..
    Gedanklich sehe ich das genannte Gebäude vor mir.. es befindet sich wirklich mitten in der Stadt neben einen Strassencafe.. es ist nicht sichtlich eingezäunt..aber es gibt eine Barriere..die die Insassen nicht überwinden können..

    Ich sage ihm, dass ich weiß welches Gebäude er meine, ich dort aber noch nie drinnen war.. dass er mich womöglich vom Cafe kennen könne.. dann fällt mir ein, dass ich dort noch nie war.

    Traumende.


    Bin mal gespannt was ihr zu dem Traum sagt..

    Wünsche allen ein schönes WE..

    Sonja
     
    heugelischeEnte gefällt das.
  2. Renate Ritter Offenbach

    Renate Ritter Offenbach Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Januar 2018
    Beiträge:
    797
    Sonja, lange Träume mit ganz vielen Symbolen und einem bewegten detailreichen Geschehen und davon gleich zwei, das sollte eine ebenso intensive Aufmerksamkeit oder Hinwendung zu deiner Person erzeugen.
    Und das ist auch so. Aber...
    Auch die umfangreichste Traumerzählung hat nicht unbedingt eine ebenso umfangreiche Deutung zur Folge. Heißt, noch ein Detail und noch ein Bild und noch ein Symbol bedeutet nicht noch eine Info und noch eine Info...

    In einem vorhergehenden Traum erwähntest du deinen Verdacht, dass du als Kind eventuell sexuell missbraucht wurdest. Darauf beziehe ich jetzt meinen Kommentar, kann mich natürlich auch irren damit.
    Eine Höhle symbolisiert den tiefinneren verborgensten Bereich der eigenen Seele (nenne ich mal so). Eine Insel ist noch dazu abgetrennt von der realen Welt.
    Dort bist du im Gefängnis. Und ein Gefängnis meint das Gefangensein in eigenen uneingestandenen oder verbotenen Gedanken und Gefühlen.
    Einen solchen „Zustand“ hast du also in deinem Gemüt.

    Der Punkt an diesem Traumbild ist, dass es deine Mutter ist, die dich dort gefangen hält. Sie könnte dich befreien, macht sie aber nicht, erstmal. Diese Befreiung ist mit etwas im übertragenen Sinne Unappetitlichem verbunden, das du - wieder im übertragenen Sinne - schlucken musst.
    Heißt, sie muss dir etwas geben / erzählen, was alles andere als angenehm sein wird für dich...
    Im Traum schmeckt die Pille nach nichts. Und das meint einfach, du kannst es vertragen.

    Aber auch wenn du raus kannst aus deiner Zelle, draußen ist sozusagen das größere Gefängnis um dich herum. Du kannst den Strand nicht verlassen und alles was es zu entdecken gibt, ist eine weitere Höhle.
    Und das meint, dass du es gewohnt bist, mit deinen Gedanken und Gefühlen in dir selbst festzustecken.
    Dein Mann ist anwesend und er geht auf deine Vorschläge ein, als Begleitschutz sozusagen, aber tatsächlich macht er nichts. Du machst.

    Du weckst deinen Mann, du schnappst ihn, du hast Sex mit ihm weil du es willst. Das symbolisiert deine innige Verbundenheit. Aber du entscheidest, er steht zur Verfügung wie du entscheidest...

    Du kannst durch die geschlossene Gefängnistür gehen, heißt, du kannst lernen, dein Gefängnis, das nach wie vor existiert, selbst zu verlassen. Dass du genau das real kannst, hast du dir vor Augen geführt.

    Die nächste Szene mit dem Schwager meint einfach: Meinen Mann habe ich im Griff und bei meinem Schwager schaffe ich das auch noch. Den erziehe ich mir. Und ja, ist so. Dieser Akt der Erziehung ist so was wie deine Glanzleistung vor aller Augen. Es ist dein ganz großer Auftritt in einem gefüllten Stadion. Ich regiere den Mann.

    Die letzte Szene nun mit dem unbekannten Mann in weiß, die bezieht sich als Andeutung des Trauminhaltes auf deinen vermuteten Missbrauch. Weiß meint, er hat sich in Unschuld gehüllt.
    Und er kennt dich aus einem Gefängnis. Ja, missbrauchte Kinder befinden sich dauerhaft in einem solchen Gefängnis. Dort können sie nicht raus, das ist ja das wirkliche Dilemma, an dem sie leiden.
    Aber an dem Ort warst du noch nie...
     
  3. LichtMelodie

    LichtMelodie Guest

    Liebe Sonja, vielleicht solltest du die Deutungen nicht mehr als "spannend" titulieren. :D
    Auch wenn sie das immer sein werden, ob nun ausführlich geschrieben oder kurz und knapp.

    Ich persönlich finde es sehr spannend, an wie viele Details du dich aus deinen Träumen erinnerst und ich wette, dass du nicht mal alle Details hier niedergeschrieben hast.:);)


    Das hier übernehme ich mal.. weil es für mich auch stimmig ist.

    Aber dann:
    Ich vermute, anhand deiner Posts über Wut und Groll, dass dir hier in diesem Traum nochmal aufgezeigt wird, durch wen du dich hast im Außen einsperren lassen. Es gehören ja immer 2 Personen dazu.

    Deine Mutter engt dich in deiner Lebensplanung ein, dein Mann macht dich darauf aufmerksam oder hilft Dir genau dies herauszufinden, was dich bedrückt.
    Nun aber hast du einen Weg gefunden dem zu entkommen, einen Weg raus.

    Du hast dich befreit.


    Ein Schreibtisch könnte dich darauf aufmerksam machen, dass wir immerfort lernen und an Dingen arbeiten müssen.

    Diese Szene zeigt an, dass dein Problem schon seit deiner frühsten Kindheit besteht.

    Diese Szenerie zeigt an, dass du nicht mehr bereit bist für andere Dinge zu erledigen.
    Den Schwager im Traum zu treffen kann auch bedeuten, dass es innerhalb der Familie zu Streitereien kommt.
    SIcher aber ist, wenn ein Teil seine ihm zugeteilte Rolle nicht mehr spielt, dann ändert sich einiges und genau diese Szene zeigt diese Veränderung an.


    Hier wirfst du alte Programme über den Haufen in dem du die Dinge beim Namen nennst. Jetzt passiert im Traum etwas spannendes. Keiner der anderen nimmt Notiz davon. Hättest du das für möglich gehalten? ;)

    Der Mann in Weiß, auch ein Arzt im Kittel (?)
    Möchte dich auf etwas aufmerksam machen, etwas, dass noch geklärt oder aufgelöst werden möchte/muss um ganz zu heilen.

    Eine unsichtbare Barriere von der du glaubst sie nicht überwinden zu können.
    Das ist das worauf dich der Mann in Weiß aufmerksam machen möchte.
     
  4. Renate Ritter Offenbach

    Renate Ritter Offenbach Sehr aktives Mitglied

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    7. Januar 2018
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    797
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