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Noch ein Gefängnistraum

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von casscia, 29. Dezember 2019.

  1. casscia

    casscia Guest

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    Hallo..

    hatte heute Nacht einen weiteren Gefängnistraum:

    Ich befinde mich in einem Krankenhaus..ich glaube wir besuchen hier Jemanden.
    Als wir in einen der Gänge stehen sage ich zu meinem Mann, dass ich dieses KH kenne.. und dass sich im gleichen Gebäude ein Gefängnis befinde.
    Abgegrenzt vom KH aber dennoch im gleichen Gebäude.

    Mein Mann antwortet, dass er das wisse und zeigt mit dem Kopf in eine Richtung..dann sagt er: Dort.

    Ich erzähle ihm, dass ich einen Insassen kenne denn ich einst ein paar mal besuchte.
    Interessiert schaut er mich an.. und ich erzähle ihm, dass ich ihn aus der Zeit meines sozialen Jahres kannte.. dass er dann verhaftet wurde und ich ihn später mit 18,19 besuchte.. ich erzählte ihm, dass es ein langer Weg dorthin sei.. mit vielen Türen die alle aufgeschlossen und sogleich nach dem durchschreiten abgeschlossen werden müssten.. viele, viele Türen.. und viele Wachen auf den Fluren.. die alle eine Uniform in "schlamm" tragen, während die Insassen orange tragen.

    Irgendwann treffe man dann auf eine Flur"Gabelung".. die in alle Richtungen führe.. ab dort würde man im Wechsel begleitet werden bis zum Besucherraum.

    Beim erzählen habe ich diverse Bruchstücke klar vor Augen, als würde ich gerade durchschreiten.

    Ich erzählte ihm, dass es bei mir dann eine Pause von ein paar Jahren gab, in denen ich ihn nicht besuchte.. und dann wieder so ab Mitte 20.. einige wenige Male.

    Mein Mann fragt mich, ob ich wisse warum er einsitze.. und ich verneine es.. weiß aber bestimmt, dass es kein Mord war..

    Dann fragt er mich, ob es mich nciht interessieren würde was jetzt mit ihm ist.. ob er noch da wäre.. und ich halte einen Moment inne und bejahe es..

    Mein Mann meint, dass ich doch die Wachen mal fragen könnte.. ob er noch hier wäre..

    Und ich hinterfrage innerlich diesen Wunsch und merke, dass ich das gerne wissen möchte..
    Es stellt sich heraus, dass er noch da ist..

    Innerlich würde ich ihn gerne sehen..bin freudig wie ein kleines Kind.. doch im Außen frage ich mich, ob es gut täte.. auch für ihn.. denn 2 mal besuchte ich ihn innerhalb meines Lebens.. und dann nicht mehr.. ich fragte mich, wie er es wohl auffasste, dass ich nicht mehr kam.. denn ich gab ihm keinen Grund dafür.. ich kam einfach nicht mehr.

    Mein Mann bestärkt mich und meint, dass ich das nur herausfinden könne, wenn ich mit ihm spreche.. und zugleich auch erklären könne, warum ich ihn nun besuche und dann evtl nicht mehr.

    Das Gefühl in mir möchte es erfahren...aber der Verstand hadert.

    Ich entscheide mich für das Gefühl und gehe den langen Weg durch die zig Türen.. bis hin zur Flurgabelung.. wo ich auf einen älteren Mann treffe.. er schaut mich an und meint: Ich kenne Sie..
    Ich lächle.. und er meint: Jaa.. jetzt fällt es mir wieder ein... dieses Lächeln kenne ich.. Sie wollen zu ihm? Sie waren schon lange nicht mehr hier.

    Alles hier erinnert mich an meine damaligen Besuche.. der Korridor ist der Gleiche wie damals.. das Licht.. dass je tiefer man ins Gebäude kommt, gefühlt dunkler wird..

    Ich schaue mich um, und einen Moment habe ich das Gefühl das Mädchen von damals zu sein.. das hier so unsicher und schüchtern sich leiten lies.. das süße Mädchen, dass so zerbrechlich und zart wirkte..
    Alle Wachen hatten ein Auge auf sie.. passten auf.

    In diesem Moment wird mir bewusst, dass es nicht gefahrlos war..damals hier zu sein.. denn alle Wachen waren männlich.. aber sie taten ihren Job und passten auf..
    Zugleich wird mir bewusst, dass ich nicht mehr dieses kleine Mädchen bin.. nun besuchte ich hier Jemanden mit Anfang 40..

    VIERZIG!

    Mir wird klar, dass ich nun eine Frau bin.. und das Mädchen fort ist.. mir wird klar, dass ich früher vieles nach aussen kommuniziert habe, dass ich so nciht kommunizieren wollte.. viele Männer sahen in mir das kleine Mädchen auf das man aufpassen musste.. der Beschützerinstinkt war geweckt..
    Einen kurzen Moment vermisse ich diesen Anteil in mir.. da er mich so lange begleitet hat.. doch dann wird mir bewusst, dass ich nun eine Frau bin und genau weiß, was ich nach außen kommuniziere und was nicht.. meine Grenzen sind klar gezogen.. ich weiß nun Wer ich bin.. und Wo mein Platz ist.

    Der Mann steht noch immer lächelnd vor mir..ich habe das Gefühl, dass er wie ich auch gerade die Vergangenheit revuepassieren lässt.. doch ist das was er darin sieht etwas anderes, als das, was ich darin sah.

    Ich überlege, was der Insasse wohl falsch interpretierte. Denn meine Absicht war nur ihn zu besuchen.. mehr nicht.

    Dann bietet er mir an, mich zu begleiten.. zu den andren Wachen sagt er dann, dass er mich bis zum Besucherraum bringen würde.. und dann auch wieder zurück.

    Im Besucherraum:
    Ein großer Raum mit einigen Tischen darin..
    Als ich eintrete ist erschon da.. er ist hager.. hat weiße Haare.
    Als er mich sieht, freut er sich.. und kommt näher.. wir setzen uns an einen Tisch und ich frage ihn, ob er mich erkennt.. woraufhin er sagt: Natürlich.
    Du hast ein ganz bestimmtes Licht.. dieses Licht würde ich überall erkennen.. überall würde es heraus leuchten.

    Wir unterhalten uns über damals, über die Besuche die stattfanden und die Zeiten in denen ich nicht kam.

    Er sagt, dass er Anfangs dachte, dass ich ihn als Freund besuche.. und in den 20igern, fragte er sich warum ich das tat.. er sagt, dass er da mehr reinsah, als es womöglich war.. er sich aber im klaren war, dass es niemals funktionieren könne..

    Dann fragt er: Hast du eine Familie?
    Ich bejahe es.. und er freut sich.. dann sagt er: Ich wusste, dass du dein Leben lebst..

    Tue das weiterhin. Lebe dein Leben.. tue alles, was möglich ist und etwas mehr.
    So wie ich es hier auch tue, mit meinen Möglichkeiten.

    WIr sitzen einige Zeit zusammen und unterhalten uns, dann ist es Zeit sich zu verabschieden.
    Er umarmt mich und ich spüre eine extreme Energie.. der ganze Raum ist nun hell erleuchtet..
    Er bedankt sich für meinen Besuch und dafür, dass ich an ihn nicht vergessen habe..

    Ungern löse ich mich aus dieser Umarmung.. weil sie so voller Helligkeit, Kraft und auch positiven Gefühlen ist.

    Als ich aus der Tür trete.. sagt der Wachmann, dass er die Energie bis raus gespürt habe.

    Nun sind wir auf dem Weg zurück.. doch der Weg ist anders.. die Korridore die gleichen, doch voller Energie (schwer zu beschreiben)

    Vorne sehe ich meinen Mann stehen.. als ich bei ihm bin, sagt er, dass ich in meinem ganzen Leuchten bin.. und dass er dieses Leuchten noch kennen würde.. aus der Zeit, als wir uns kennen lernten..
    Ich umarme ihn und auch ihn erreicht diese Energie und er nimmt dieses Leuchten auf.

    Ende

    Bin auf eure Deutungen gespannt..

    Sonja
     
  2. Renate Ritter Offenbach

    Renate Ritter Offenbach Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Januar 2018
    Beiträge:
    1.025
    In diesem wieder langen detailreichen Traum geht es nur darum, dass auch der Mann, der ein Kind missbraucht, in einer Art Gefängnis steckt – wenn er ein Einzeltäter ist.
    Er kann nicht darüber sprechen und wenn das Kind erwachsen geworden ist, muss er befürchten, dass der Missbrauch doch noch öffentlich wird. Weswegen die Geheimhaltung seines eigenen Tuns immer wichtiger wird für ihn.
    Weiter bekommen diese Typen durchaus mit, wie sehr sie dem Kind geschadet haben, dass es meist ein Leben lang leidet. Diese Erkenntnis aber muss er vor sich selbst verbergen, das muss er wegdrücken. Ist eine Art innerseelisches Gefängnis.

    Du hattest mit dem Gefängnisinsassen zu tun, du hattest dich ihm mal zugewandt, dann aber nicht mehr. So verhalten sich Menschen, denen etwas geschehen ist, was sie lieber nicht so genau anschauen wollen.
    Nun bist du soweit, diesen Mann wieder anschauen zu wollen. Und hast dabei wieder die mpralische Unterstützung deines Mannes.
    Genau so.

    Heute bist du eine erwachsene Frau, die sich den vermeintlichen oder auch tatsächlichen Schrecken der Vergangenheit stellen kann.

    Du bist beim Insassen und das Gespräch mit ihm ist recht klar das Gespräch mit einem Menschen, der dir mal was getan hat, das nun aber bereut und sich freut, dass es dir gut geht.
    Menschen mit einer schwierigen Kindheit können daran zerbrechen. Sie halten das Unrecht fest in ihrer Psyche und kommen ihr Leben lang nicht mehr darüber hinweg. Sie tragen es die ganze Zeit sichtbar mit sich herum und vor sich her.

    Aber so paradox es klingt, wer Leid und Schmerz und Seelenqual loslassen kann – und das ist wirklich der Punkt – für den wandeln sich diese Gefühle und werden sein eigener innerseelischer Reichtum. Und den strahlen sie tatsächlich nach außen.
     
  3. LichtMelodie

    LichtMelodie Guest

    Leider baust du nun alle deine Deutung auf (d)einer Annahme auf.
    Detailierte Träume sind etwas wunderbares.
    Es ist wunderbar, dass die Träumerin sich so gut an Details in ihren Träumen erinnert, dass ist ein gutes Zeichen dafür, dass sie eine gute Verbindung hat.

    Ich sehe den Traum etwas anders.
    Sie befindet sich als Besucherin in einem Krankenhaus, einem Haus der Heilung.
    Da sie als Besucherin dort ist, heißt es für mich, dass sie sich in der Heilung befindet.
    Über einen lang zurückgelegten Weg durch Flure und Korridore kommt sie nun in ihr Innerstes.
    Dort nimmt sie in erster Linie Kontakt zu sich selbst auf.
    Das hat sie schon einige Male getan und dann durch irgendetwas den Kontakt zu sich selbst verloren.. nun aber möchte sie diesen inneren Kontakt wiederherstellen und eins zu werden.

    Auf dem Weg dorthin wird ihr schon etwas bewusst, nämlich dass sie nun nicht mehr das kleine Mädchen ist, sondern eine Frau.
    Wodurch sich wohl auch einige "Probleme" von ganz alleine lösen.

    Sie trifft ihr Inneres und hellt auf.
    Es geht um das Lebenslicht, dass nun auch wieder nach außen strahlen kann.
    Der Umstand, dass sie dieses Innere umarmt und es ungern loslassen möchte zeigt, dass sie angekommen ist.

    Letztlich verlässt sie das diese Räumlichkeit tief in sich selbst und nimmt das Strahlen mit in ihr Leben nach Außen.

    Ein wirklich wunderschöner Traum.
     
    Sibanna gefällt das.
  4. Renate Ritter Offenbach

    Renate Ritter Offenbach Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Januar 2018
    Beiträge:
    1.025
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    Sagte ich ja...
    Allgemein denkt man sich das so.
    Wer eine gute Verbindung hat zu seinem Inneren (wie immer man es nennen will), der träumt eher wenig. Und vor allem nicht von verdeckten, verdrängten Ängsten. Der kann wachbewusst in sein Inneres schauen, der kennt sich aus in seinen Gedanken und Gefühlen...
    Dass jemand so intensiv und bilderreich träumt, offenbart seinen Willen, sein Bemühen, sich die eigene innerseelische Verbindung bewusst zu machen.
    Besucher besuchen Kranke. Sie sind nicht selbst krank, sie werden nicht selbst geheilt im Krankenhaus.
     
    MerlinEngel gefällt das.
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