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Kann ein Gestorbener das wohl so betrachten?

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Ritter Omlett, 10. Februar 2009.

  1. Ritter Omlett

    Ritter Omlett Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. November 2004
    Beiträge:
    2.899
    Ort:
    Wien
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    Vor einiger Zeit ist der Vermieter unseres Ferienhauses verstorben. Mir tat das sehr leid, denn wir hatten nach all den Jahren auch richtig Familienanschluss.
    Vor ca. 2 Wochen erschien mir der Versorbene im Traum. Wir trafen uns in einem Wald. In dem Traum wusste ich, dieser Wald ist ausserhalb unseres Wahrnehmungsvermögens. Er erklärte mir, stell dir vor meine Frau ist gestorben. Ich erklärte ihm aber, dass stimmt nicht, du bist gestorben und gegangen. Er nahm meine Hand und sah mich fragend an, ungefähr auch da endete mein Traum. Ich fragte mich, war es nur ein Traum oder ein Empfinden eines der gestorben ist und eigentlich irrtümlich oder auch nicht denkt, seine Familie sei gerade gestorben und nicht er selber???
    Ein Traum ? oder hab ihr mal das schon so versucht zu sehen, einer der stirbt meint, seine Nahestehenden sind gestorben und kriegt es Anfangs absolut nicht mit......
     
  2. Kayamea

    Kayamea Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Juni 2005
    Beiträge:
    5.641
    Ort:
    da, wo das Herz schlägt
    Hallo Ritter Omlett, :)

    verstehe ich Dich richtig, Du fragst, ob es sein kann, dass ein Verstorbener in Deinen Traum eintritt und Dir seine Vorstellung von dem was passiert ist darstellt?

    Lieben Gruss
    Martina
     
  3. Lightning

    Lightning Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. März 2008
    Beiträge:
    1.385
    Ort:
    Wildeshausen, Nähe Bremen
    "Eigentlich" sind alle Personen in unseren Träumen immer auch Anteile von uns und haben nur bedingt etwas mit dem Außen zu tun. Welcher männliche Teil von Dir glaubt wohl nicht, dass er tot ist? Was war denn den Tag davor?
     
  4. Sun42

    Sun42 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Mai 2008
    Beiträge:
    6.439
    Verstorbene Seelen registrieren auch oft nicht dass sie tod sind. Passiert meistens durch plötzlichen Tod , rausgerisssen aus dem Leben , warum sollte es bei Deinem Vermieter nicht auch im Traum so sein?
    Wie ist er denn gesorben.

    Liebe Grüße
    Bettina:)
     
  5. Solembum

    Solembum Mitglied

    Registriert seit:
    4. Februar 2009
    Beiträge:
    47
    Ort:
    im sonnigen Sueden
    2 Tage vor meiner Hochzeit ist mein Onkel verstorben. Etwa drei Wochen spaeter. Hat er mir im Traum erklaert, dass es in Ordnung so sei. Es waere richtig und ich soll das annehmen. Danach hab ich drei mal nacheinander von ihm getraeumt. Immer das gleiche Intro und dann hat er mir zu einigen Familienangehoerigen etwas erzaehlt, was sehr wichtig fuer ihn war. Einige Jahre spaeter gab es eine Situation in der Familie und der kam wieder in meinen Traum. Hat auf mich gewartet und eine Erklaerung verlangt. Also ich denke schon, dass es solche Situationen gibt. Ob es tatsaechlich ein Traum ist oder vielleicht etwas anderes, weiss ich nicht. Ich hab es immer als Traum empfunden, wenn auch die Gespraeche fuer mich absolut real waren.
     
  6. Ritter Omlett

    Ritter Omlett Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. November 2004
    Beiträge:
    2.899
    Ort:
    Wien
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    Stimmt, obwohl wir nie wissen können sondern jeweils von unseren Empfinden her es erahnen können, ob es Traum war oder ob tatsächlich versucht hat ein Verstorbener mit uns zu kommunizieren. Weil ich aber nachher ein anderes Gefühl hatte zudem, dachte ich mir wirklich er kommunizierte mit mir und hat aus seiner Sicht sein Gefühl zu dieser Situation dargestellt.
    Ein anderes Thema wäre ist ein Traum nur ein Traum oder ein Schlüssel zu etwas, was wir zu selten nützen, ich glaube letzteres
    lg
     
  7. Ritter Omlett

    Ritter Omlett Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. November 2004
    Beiträge:
    2.899
    Ort:
    Wien
    Meinen Vermieter unseres Ferienhauses mochte ich sehr, er war Biobauer und strahlte grosse Gelassenheit aus, machten Wanderungen und so auch die Abende am Lagerfeuer sind unvergesslich.
    Wir fuhren nach Wien und bekamen 2 Monate danach völlig unerwartet die Todesanzeige. Seine Frau erzählte, er hatte einen Husten bekommen, fühlte sich müde und nach 4 Wochen ließ er sich untersuchen, Ergebnis, die Lungen waren besiedelt von Metastasen. Er fühlte sich müde, machte noch Arbeit ging am selben Tag noch die Kühe reintreiben, legte sich Abends schlafen und wachte nicht mehr raus.
    Die Diagnose an sich ließ keine grosse Erwartung aus medizinischer Sicht mehr zu, da er aber so noch herumging, am Vortag am Traktor was reparierte war der Tod am selben Tag doch überraschend.

    lg
     
  8. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Das kommt ja häufig in der Wahrnehmung von Menschen vor, daß verstorbene Personen auftauchen, die noch nicht mitbekommen haben, daß sie verstorben sind.


    ... will das nicht bewerten. Will nur sagen, daß es häufig vorkommt, daß Menschen so etwas erleben.

    :blume:
     
  9. Ritter Omlett

    Ritter Omlett Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. November 2004
    Beiträge:
    2.899
    Ort:
    Wien
    Vom Gefühl her, war er bei mir, ich habe nach diesen Träumen das Gefühl einer kurzfristigen stärkeren Verbindung, es ist auch so oft bei meinem verstorbenen Freund, ich behaupte unsere Verbindung ist so wie immer, nur er hat momenta keinen Körper.
    Ich sehe dass auch so, dass eine Verbindung die im körperlichen Leben da ist auch niemals abreisst, man kommunuziert weiter, denke ich. Den typischen Loslassungsprozess gibt es in meiner Welt nicht, warum auch, nur weil kein Körper mehr da ist, ich denke loslassen sollte man nicht, die Verbindung behalten, trauern, aber soll dann eines Tages nicht mehr weh tun, doch ich bin in Gedanken auch gerne bei den Verstorbenen und ich finde sie tauchen, meist in Träumen auch auf, weil Mensch (Körper) mit einer Seele in diesem Zustand kommunizieren kann.

    Weisst du, ich denke wir sollten den Schritt gehen, nicht nur die Welt zu sehen, sondern es als selbstverständlich betrachten, dass zu Hause ist der Weltall, es passiert was, wenn man es so betrachtet, vom Gefühl her kann man sich 100% sicher werden, es gibt keinen Tod, alles kann überall sein....

    Ich denke, der Vermieter ist noch unglücklich, er wird noch oft am Hof sein. Das Problem für Verstorbene ist, mit dem Menschen nur auf seelischer Basis kommunizieren zu können, da ja er körperlos ist und der Mensch verbaut sich die Möglichkeit, indem er die Reife sieht, indem er sagt tod ist weg und kommt nie wieder....

    lg
     
  10. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
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    Ja. Auf der anderen Seite sind wir ein Feuerwerk neuronaler Ströme. In unserem Gehirn veranlassen uns unsere durch das Leben gebildeten neuronalen Verknüpfungen auf eine bestimmte Weise zu denken. Angestoßen durch das Leben kommen wir so immer wieder an den gleichen "Baustellen" vorbei.

    Immer wieder denke ich: laß ihn los. Bei Freunden habe ich damit weniger Probleme als mit Verwandten. Aber beide - Freunde wie Verwandte - tauchen immer wieder im Traum und in den Gedanken während der wachen Zeit auf.

    Eine Frage, die man stellen kann ist, ob es nicht die in und durch uns gebildeten Zusammenhänge im "Denkfühlen" sind, die uns zyklisch immer wieder mit den gleichen Themen und auch mit den gleichen Personen konfrontiert. Im Weiteren ist die Frage, ob es ausschließlich unsere eigene geistige, menschliche Energie ist, die uns ermöglicht, eine Verbindung zum Verstorbenen zu erleben. Der Glaube und seine Art und Weise entscheidet ja am ehesten, ob wir Verstorbene in einer geistigen Welt "weiterleben" sehen oder nicht. Die Frage, ob sie Verbindung zu uns aufnehmen oder ob wir "nur automatisch" neuronal reflektieren und uns dann unsere Erscheinungen erklären, ist ja wohl nicht zu klären.

    "Loslassen" kann für mich schon auf einer Ebene geschehen. Gerade die Vorstellung, der Verstorbene sei in etwas Größerem aufgegangen, hilft mir dabei. Dieses Größere nenne ich Gott - es ist für mich das, wo wir herkommen und wo wir hingehen.

    Wenn ich tot bin gehe ich für mich persönlich also davon aus, daß "ich" dann nicht mehr bin. Ich bin dann aufgegangen in ein größeres Sein, in Gott. Dennoch werden natürlich diejenigen, die ich zurücklasse, erleben, daß sie von mir träumen und daß ich in Kontakt mit ihnen bin.

    Die Vermutung, daß ein Verstorbener noch "da" ist und nicht gehen kann scheint mir unter andrem ausgelöst zu sein durch das Trauergefühl. Das Gefühl scheint mir Wahrnehmungen zu wecken, welche sich auf den Verstorbenen beziehen. Je nach Kulturkreis (Trauerkultur, auch Religion) werden dabei von den Menschen unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Zurück bleibt für mich persönlich der sogenannte "Verlust", und als Gewinn bleibt die Erinnerung.

    lg,
    Trixi Maus
     
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