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ich will lernen loszulassen

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Kleinling, 1. November 2007.

  1. Kleinling

    Kleinling Mitglied

    Registriert seit:
    1. November 2007
    Beiträge:
    43
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    Hallo ihr Lieben!
    Ich habe große - ja sogar sehr große Probleme, weil ich von dem Menschen verlassen wurde, den ich so sehr geliebt habe. Aus Verzweiflung habe ich mich an dieses Forum gewandt und ein sehr liebes Mitglied aus diesem Forum hat mir den Tipp gegeben, ich solle loslassen durch Engeln und Meditation. Nun weiß ich über Meditation gar nichts. Kann mir jemand helfen. Ich will es gerne lernen. Vielleicht geht es mir dann auch wieder besser. Zur Zeit kann ich gar nicht einmal klar denken und habe angst - Angst vor der Zukunft - Angst vor dem Alleinsein - Angst das alles nicht zu überstehen.
     
  2. Curatio

    Curatio Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. Oktober 2007
    Beiträge:
    6
    Ort:
    Ich sag nur Hessen
    Hallo Kleinling

    Anscheinend bist Du in einer schweren Situation, was mir für Dich Leid tut. Jedoch solltest Du dir erst einmal selbst folgende Frage stellen:
    Bist Du wirklich "offen" für solche Themen, wie sie hier diskutiert werden? Weil Engel, Geistwesen, Meditation, etc...sind Themen, die sehr leicht als Hokus Pokus abgetan werden, was ich sogar verstehen kann, da leider wenige Menschen die Wahrheit wissen. Nun überlege etwas :)

    Nun meine eigentliche Antwort:
    Meditation ist eine Sache, die SEHR hilfreich ist, um innere Ruhe zu finden und um Gelassener zu werden. Das Problem ist nur, das die meisten das Meditieren nach ein paar Tagen abbrechen, da sich ja "nix verbessert". Geduld ist in meinen Augen eine der wichtigsten Eigenschaften, die ein Mensch besitzen kann. Geduld beugt der Hektik vor - Und Hektik kann keiner gebrauchen.

    Du bist in der Situation, in der ich vor einiger Zeit war. Ich wollte das meditieren lernen, wusste aber aufgrund der erschlagenden Menge an Büchern nicht, was ich lesen soll. Daher empfehle ich Dir jetzt ein Buch, was für Anfänger genial ist.
    Es ist von Victor Davich und heisst "Die 8-Minuten-Meditation". Bei Amazon kostet das Buch gerade mal 7 Euros.

    Vieleicht denkst du jetzt....."8 Minuten" ?? Ist das nicht etwas wenig? Auch ich habe mir diese Frage gestellt und dachte mir, ...."Du hast ja nix zu verlieren...und 8 Minuten am Tag sind ja wohl drin". Der Erfolg stellte sich schon bald ein und war erstaunt. Und wenn Du erstmal merkst, das das Meditieren doch was bringt, erweiterst Du freiwillig die zeit :)
    Wenn Du noch Fragen hast, schreibe sie hier oder melde Dich per Mail /PN !

    Ach ja:
    Da Du anscheinend neu auf dem Gebiet bist, musst du das jetzt nicht verstehen, aber ich kann Dir sagen: Kein Mensch auf der Welt ist alleine. Beurteile die Realität nicht nur nach den Signalen, die deine Augen zum Gehirn durchlassen :)
    Wenn Du Interesse hast, kann ich Dir ja meine "Augenöffner" zeigen ;)

    Ich wünsche Dir alles Gute

    LG
    Curatio
     
  3. Anatol

    Anatol Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juni 2006
    Beiträge:
    530
    Hallo

    Es gibt eine sehr einfache Art das zu lösen:

    Ergieb dich dem was ist. Verbeuge dich vor dem Schicksal und betrauere deinen Schmerz.
     
  4. Der Stille

    Der Stille Guest

    Hallo!

    Nun dann überlage mal wo hier die Antwort liegt und wo du den Hebel ansetzen kannst.

    Der Stille
     
  5. Sultaneh

    Sultaneh Mitglied

    Registriert seit:
    17. September 2007
    Beiträge:
    51
    Hallo Kleinling,
    es ist verständlich in der ersten Phase des Verlustes mit Angst und Verzweiflung zu reagieren.
    Nichs ist mir wie es einmal war, und wird auch nicht wieder so werden, und dann kommt erstmal eine grosse Leere.
    Loslassen und das alles auszuhalten, was Angst macht, sich der Angst zu stellen und sich wirklich abzufinden mit dem Ist-Zustand, ist wirklich das einzig Richtige, was du da tun kannst.
    Und ich entnehme deinen Worten, du willst es wirklich probieren, um dich besser zu fühlen.
    Derzeit bin ich selbst in der Situation, wo ich freiwillig loslasse. Bei mir ist der Hintergrund ein anderer, meine Themen sind Neid und Eifersucht. Ich wurde so sehr davon überrollt unlängst, steigerte mich hinein und bekam ganz schlimme Verlustängst, bis ich selbst die Notbremse zog. Nun hab ich meinen Seelenfreund um eine Kontaktpause gebeten, um mit mir selbst ins Reine zu kommen.
    Ich vermisse ihn schon jetzt nach nur zwei Tagen wie Sau, würde so gerne mit ihm reden (und ihn vermutlich wieder kontrollieren) aber so würde ich nichts verändern in mir.
    Angst macht einem die Leere, die folgt, wenn man sich trennt oder verlassen wird.
    Es bleibt einem nichts anders übrig, als das alles auszuhalten und zu akzeptieren. :(
     
  6. Kinnaree

    Kinnaree Guest

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    Vielleicht ein kleiner Denkanstoß, der hilfreich sein kann.

    Wir sind gewohnt, in unserem Denken, Loslassen als etwas Passives anzusehen. Und verbinden damit Empfindungen wie, etwas entgleitet uns, Verzicht, etwas entzieht sich uns. Der Schwerpunkt der Wahrnehmung liegt auf dem, was uns geschieht (und sich damit der Kontrolle entzieht).

    Loslassen ist aber genauso eine Aktivität. Eine Tätigkeit. Um etwas loslassen zu können, muß ich erst einmal wissen, WAS genau halte ich den fest. Und womit halte ich es fest. Das einmal genau und ehrlich anzuschauen, ist schon die ersten Aktivität, und die kann durchaus Überraschungen mit sich bringen. Wenn ich nun sehen kann, was ist es und wie halte ich es, dann kann ich mir genau die Kraft anschauen, die ich dazu verwende, festzuhalten. Wie fühlt sie sich an, wo genau sitzt sie. Und dann beginnt das eigentlich spannende. Wie ich die Faust, die ich ganz fest um eine Münze gekrampft habe, bewußt Muskel für Muskel öffnen kann und Finger für Finger bewußt in die andere Richtung bewegen kann, um schließlich die geöffnete Hand ganz bewußt umzudrehen und den Moment, in dem die Münze fällt, ganz genau mitzubekommen - so kann ich das auch im übertragenen Sinn machen.

    Wenn du das einmal mit dem handfesten Beispiel wirklich ausprobierst, weißt du, was ich meine. Und dann wächst die Neugierde, was verändere ich an mir, wenn ich loslasse (aktiv, bewußt)?

    Ich wünsch dir, daß du eine diesbezügliche Erfahrung machen kannst - sie lohnt sich. Wie auch immer du letztlich zu ihr kommst, ist gleich, mein Weg dahin ist nur einer von vielen...
     
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