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Huber Methode

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Feli104, 7. November 2010.

  1. Feli104

    Feli104 Mitglied

    Registriert seit:
    28. Juli 2007
    Beiträge:
    355
    Ort:
    Hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen
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    Hallo!

    Was haltet Ihr von der Huber Deutungsmethode?

    Warum sollte man, einigen Meinungen nach zu urteilen, bei der klassischen Astrologie zu lernen anfangen? Sie ist doch so anders?

    Nach welchen Methoden deutet Ihr? Welche Argumente/Kriterien haben Euch dazu bewogen?


    LG Feli
     
  2. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.733
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
    shalom,

    die hubner methode kenne ich nicht... verwende klassische astrolgie (und leider habe ich mit "psychologische" astrologie beginnen müßen...)
    klasssche astrologie ist klar, eindeutig und konkret, ganz besonders die frageastrologie.

    shimon a.
     
  3. sternja

    sternja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Oktober 2006
    Beiträge:
    5.204
    Hallo Feli,

    ich drücks mal so aus. Ich finde die Huber-Methode sehr gut und interessant, sie hat mir auf jeden Fall neue Blickwinkel eröffnet. Da ich aber sozusagen mit der psychologischen Astrologie aufgewachsen bin, ist die Huber-Methode für mich eher eine Ergänzung. Was ich gut und brauchbar finde baue ich mit ein, zum Beispiel finde ich den Alterspunkt ganz toll und ich teile auch die Meinung, dass Halbsextile und Quinkunxe wichtige Aspekte sind und was sich mir noch nicht so ganz erklärt versuche ich weiter zu analysieren bis es für mich eben auch passt. Interessant und aufschlußreich war es allemal, die Sonne dem Vater, den Saturn der Mutter und den Mond dem Kind (also mir selber) zuzuordnen. Ob dies aber nun stimmiger ist, als die Sonne = Vater, Mond = Mutter-Theorie darüber bin ich mir noch nicht wirklich einig. Mein erstes Buch war das "Astrologie-Buch" von Michael Roscher, mittlerweile habe ich unzählige Bücher verschiedenster Autoren zuhause auch von den Hubers.

    LG
    Stern
     
  4. Feli104

    Feli104 Mitglied

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    28. Juli 2007
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    Hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen
    Hallo Sternja!

    Die Huber Methode gehört zur psychologischen Astrologie. Den Lehrgang hab ich vor kurzer Zeit begonnen. Da ich aber schon einige Vorkenntnisse aus Büchern und einem anderen Astrologiekurs gesammelt habe, komme ich jetzt wahrscheinlich noch ganz schön durcheinander. :confused:

    Da wird mit Farben gearbeitet, die Planeten muss ich teilweise neu einordnen und ich werde bestimmt noch einige Unterschiede mehr entdecken.

    Ich auch nicht.

    Na da bin ich ja gespannt! Soll ich das jetzt vermischen? Kann man das überhaupt?


    LG Feli
     
  5. Feli104

    Feli104 Mitglied

    Registriert seit:
    28. Juli 2007
    Beiträge:
    355
    Ort:
    Hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen
    Hallo Shimon!

    Warum "musstest" Du die psychologische Astrologie erlernen, wenn die klassische A. doch so klar und eindeutig ist? Woran ergänzen sich die beiden Varianten? Ergänzen sie sich überhaupt, oder sind sie zu verschieden?

    Die klassische Astrologie wird mehr als Gesetz gehandhabt, stimmts?


    LG Feli
     
  6. sternja

    sternja Sehr aktives Mitglied

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    19. Oktober 2006
    Beiträge:
    5.204
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    Hallo Feli,

    ja ich weiß, aber es ist halt doch auch eine ganz eigene Astrologieform die sich eben API nennt. :)

    Ich denke, es wird sich mit der Zeit durch Beobachtung schon herauskristallisieren, was stimmiger ist, also ich mach mir da gar keinen Stress deswegen.

    LG
    Stern
     
  7. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    4.977
    Ort:
    Kirchseeon/München
    Hallo ihr Lieben,

    Das API/Huberschule lehnt sich nahtlos an die Psychosynthese von Roberto Assagioli an, dessen Begründer er in Italien war. Bruno und Louise Huber praktizierten bei Assagioli in den fünfziger Jahren in Florenz. Assagioli selbst war ein Freund und Schüler von Alice Bailey, welche wiederum damals die Arkanschule gegründet hatte. Nachdem Bruno und Louise nach fünf Jahren Praxis in die Schweiz zurückkehrten, bat Assagioli sie darum, seine Psychosynthese in die Astrologische Psychologie zu integrieren.

    Auch kamen sie der Forderung von Alice Bailey nach und schufen zum Radixhoroskop das Häuserhoroskop und das Mondknotenhoroskop. Das Mondknotenhoroskop zeigt das "woher komme ich" an, nach C. G. Jung die Schattenpersönlichkeit eines Menschen. Das Häuserhoroskop zeigt an, wie die Umwelt einen erzogen und gesehen hat, und da kann Förderung oder Reduzierung der Anlagen der Fall sein.

    Der Unterschied zu den anderen Methoden ist psychologisch gesehen nicht mehr so groß, als dies bis Anfang der achtziger Jahre der Fall gewesen sein mag. Damals wurde besonders die klassische Astrologie zu sehr auf das Polaritätsdenken von harmonisch oder disharmonisch bezogen.

    Die Huberschule sieht jedenfalls in den Planeten eigene Funktionsorgane, und besonders der freie Willen sich für etwas zu entscheiden wird nicht beeinträchtigt. Vielmehr wird ein Bild der jeweiligen Zeitqualität geschaffen, in welchem sich der Klient wieder findet. Natürlich arbeitet man ebenso mit den langsamen Transiten zum Alterspunkt.

    Zu den drei obigen Horoskopen gibt es auch das Kausalhoroskop, früher Seelenhoroskop genannt und das Integrationshoroskop. Ausgangspunkt ist jedoch immer das Radix, welches primär am wichtigsten ist.

    Heute gibt es einige astrologische Methoden. Es ist ähnlich wie bei den Autos, alle haben sie einen Motor und Räder. So kann ein jeder für sich selbst schauen, welche Methode einem am besten liegt.

    Alles liebe!

    Arnold
     
  8. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    Schnitzel schmeckt gut, Himbeersauce schmeckt gut ... wie gut muss also erst Schnitzel mit Himbeersauce schmecken? :D

    Mir ist der Wunsch nach DER wahren und gültigen Astrologie schon klar und nachvollziehbar; das Fehlen einer eindeutigen und klaren Fokussierung teilt die Astrologie allerdings mit praktisch allen Ansätzen, sich ein Bild von der Welt zu machen, das ist in der Wissenschaft nicht anders, ganz triviale Dinge einmal ausgenommen: dass zwei mal zwei = vier ist, dürfte weltweit anerkannt sein. In der angewandten Mathematik, die ja oft als Musterbeispiel für exakte Aussagen gilt, gehören die Auseinandersetzungen um Methoden und Ergebnisse zum täglichen Brot. Und dabei geht es nur vordergründig um richtig oder falsch ... dahinter steht die Tatsache, dass unsere Theorien (auf allen Gebieten) und die daraus abgeleiteten Schulen und Methoden Konstrukte sind, die äußerst komplexe Zusammenhänge jeweils so fokussieren, dass es überhaupt erst möglich ist, darüber zu kommunizieren (Stichwort Komplexitätsreduktion).

    Die Astrologie muss also kein schlechtes Gewissen haben, dass sie mit einer großen Bandbreite von Methoden daherkommt. Und die Auseinandersetzungen, ob nun Huber oder Klassik oder Döbereiner oder Roscher die "wahre" Astrologie verkünden, halte ich für so sinnvoll wie die Auseinandersetzung darüber, ob nun Deutsch, Englisch, Chinesisch oder Suaheli die "richtige" Sprache sind. Es erweitert zweifelsohne mein Weltbild, wenn ich mehrere Sprachen sprechen und auch zwischen den Zeilen verstehen kann ... und wenn ich mich für das Erlernen einer bestimmten Sprache entscheiden möchte, sollte ich halt wissen, wozu ich mir die Mühe antue. Für ein tieferes Verständnis der Einflüsse der Mittsommernacht auf die skandinavische Seele hilft mir Italienisch relativ wenig.

    Will sagen: Verschiedene astrologische Systeme können zu brauchbaren, nützlichen Ergebnissen kommen, die sich durchaus auch voneinander unterscheiden können; es kennen ja eh alle das Gleichnis von der Beschreibung des Elefanten im stockfinsteren Raum oder die Relativierung von Aussagen, wie sie Kurosawa in "Rashomon" gezeigt hat. Ich meine, letzten Endes ist es einfach eine subjektive Entscheidung, mit welchen Methoden ich am besten zurechtkomme und am liebsten arbeite - wenn ich die dann sauber anwende und auch die Grenzen der jeweiligen Methode beachte (statt sie aus meiner Unsicherheit heraus absolut zu setzen), werde ich zu sinnvollen Ergebnissen kommen.

    Jake
     
  9. sternja

    sternja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Oktober 2006
    Beiträge:
    5.204
    Hallo Feli,

    ich hab darüber jetzt nochmal nachgedacht und komme zu dem Schluß, dass beide Varianten für sich ihre Gültigkeit haben.

    Variante 1: Sonne (Vater) und Mond (Mutter) in 12.
    Für mich aus meiner subjektiven Warte heraus waren meine Eltern beide in meiner Kindheit und Jugend nicht greifbar. Wenn ich meine Eltern zusammen erlebte, glich das für mich einem Krieg. Sonne-Mars-Mond und zwar in dieser Reihenfolge. Mein Vater machte meine Mutter immer zur Minna, es war ganz egal was sie tat oder nicht tat, es war immer falsch.

    Variante 2: Sonne (Vater), Mond (ich), Saturn (Mutter) Löwe 8.
    Objektiv betrachtet war tatsächlich nur mein Vater absolut weltfremd. Er selbst war Fische, arbeitslos und schwerst alkoholabhängig. Meine Mutter dagegen war immer bemüht die gesellschaftlichen Regeln einzuhalten, sie ging arbeiten, kümmerte sich um alles, darum dass Geld ins Haus kam um die häuslichen Angelegenheiten und um familiäre und freundschaftliche Kontakte um den Status Quo halt, kurz um alles, worum man sich als "normal sterblicher Erdenbürger" halt so zu kümmern hat. Sie selbst war Jungfrau. Während mein Vater und ich sobald wir alleine waren (wenn meine Mutter also arbeiten war) uns einen persönlichen Krieg lieferten. Er wollte mich einsperren und für seine persönlichen Zwecke missbrauchen. Ich war nichts, ich konnte nichts und aus mir würde nie etwas werden. Ich habe mich immer soweit es mir möglich war vehement dagegen gewehrt. Mars steht zwischen Sonne und Mond. Und dazu passt auch, dass mein Bruder von meinem Vater immer bevorzugt wurde (Mars steht vor dem Mond). Und das auch noch nachdem er starb (Mars in 12).

    Somit sind beide Theorien für mich nachvollziehbar. Wobei mir aber tatsächlich durch die unterschiedliche Länge der Texte gerade auffällt, dass Variante 2 viel mehr aussagt und ich nun tatsächlich meinen könnte, dass es jeweils um die subjektive und die objektive Sicht geht. Das sind jetzt aber nur meine ganz persönlichen Schlußfolgerungen.

    Was ich noch sehr interessant und aufschlußreich fand, ist die Tatsache, dass sich in meinem Falle zwischen Radix und Häuserhoroskop fast keine Veränderungen ergeben (nur das Sonne-Mondknoten-Sextil in der Radix verwandelt sich im HHK in ein Sonne-Mondknoten-Quadrat, dafür geht die Sonne aber ein direktes Trigon zu Jupiter ein) was bedeutet, dass ich durch mein persönliches Umfeld nicht wirklich in meiner ganz eigenen Wesensart beeinflußt wurde, was auch stimmt, da sich nie wirklich jemand um mich gekümmert oder für mich interessiert hat. Und auf eine gewisse Weise kann ich meinem Vater sogar dankbar sein, dass er mir durch seine Art und Weise sehr genau gezeigt hat, wie man es besser nicht macht (Sonne Quadrat Mondknoten) und was passiert, wenn man sein Ego zu wichtig nimmt (Sonne Trigon Jupiter). ;)
    Als Vorteil oder positiv kann ich das aber eben erst sehen, seit ich dies eben durch die API-Methode so deutlich gezeigt bekommen habe. :)

    LG
    Stern
     
  10. Feli104

    Feli104 Mitglied

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    Hallo Sternja!

    Ein sehr ausführlicher Text. :)

    Bei mir steht die Sonne im Widder H2, Oppo Pluto, Trigon Neptun und Trigon Saturn. Mein Vater war durch seine Arbeit selten zu Hause und wenn er da war, war er oft streng und ich war für ihn nur das kleine Licht, was nichts zu sagen hatte. Er war Krebs und ich Widder. Kannst Dir ja vorstellen, dass wir beide nichts zu lachen hatten. :D Trotzdem hab ich ihn geliebt, aber ich bekam meist nur die Knute. Er mich auch, ich denke er konnte das nur nicht zeigen. Das mit den Trigonen verstehe ich jetzt nicht, da sie doch positive Einflüsse haben sollten. :confused:

    Meine Ma (Fischesonne) steht nach Huber im Löwe, H7. Quadrat Mond in H3 und Quadrat Uranus H9. Habe mich mit ihr grösstenteils gut verstanden und wir haben heute noch ein gutes Verhältnis. Mit der zweiten Frau meines Vaters (zählt die überhaupt?) lief es nicht so gut.

    Ich, Mond stehe im Stier, H3, wahrscheinlich zusammen mit meiner Schwester (als Venus, eine Löwesonne), mit der ich mich heute besser verstehe als in der Kindheit. Wir konnten uns streiten bis die Fetzen flogen! :D Zusammengehalten wenns drauf ankam, haben wir aber schon immer.
    Der Mond steht in Oppo Uranus und Qu Saturn.

    Da meine Mutter nun quasi über Nacht vom Mond zum Saturn geworden ist, weiss ich erstmal gar nicht, wie ich das deuten soll.

    Nun wird mir auch klar, dass und warum ich als Stiermondkind unter der Scheidung meiner Eltern so gelitten habe.

    Ich denke auch, ich kann mich an die Huberastrologie ganz gut gewöhnen. :)

    @ Arnold & Jake:

    Vielen Dank für die Infos und plausiblen Erklärungen!


    LG Feli
     
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