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Gottes Reich und bedingungslose Hingabe

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von nasruddin, 20. Mai 2012.

  1. nasruddin

    nasruddin Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2010
    Beiträge:
    1.074
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    Ein bestimmtes Gebet in der Bibel beginnt wie folgt:

    Ich verstehe darunter die Sehnsucht zu einer bedingungslose Hingabe an den Willen Gottes
    und
    dem sehnlichen Wunsch in dem Reiche Gottes, welches jetzt anscheinend "noch" nicht auf der Erde, wo ich, meine Freunde, meine Bekannten, meine Verwandten und auch die weiteren mir unbekannten aber dennoch zurzeit jetzt lebenden Menschen zu leben, existiert.

    Doch wie stellen wir uns diese bedingungslose Hingabe, welches über Mohammed auch im Koran deutlich artikuliert wurde, vor?

    Und wie könnte dieses ersehnte Reich gestaltet sein?

    Demokratisch? Diktatorisch? Monarchistisch? Freidenkerisch?
    Gerecht? ...

    Ja. Wie stellt ihr euch dieses Reich und eure Hingabe vor?

    Liebe Grüsse
     
  2. Lifthrasir

    Lifthrasir Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2009
    Beiträge:
    3.337
    Ort:
    Nanhai, Foshan, PR China
    Hallo Nasruddin,

    Das ich die Bibel auch nur als eine Buch ansehe, das von Menschenhand geschrieben wurde und nicht aus einem göttlichen Diktat stammt, kann ich auch mit dem Christentum ebenso wenig anfangen wie alle anderen religiösen Lehren. Aus dem Grund ist das Vaterunser von mir schon lange nicht mehr gebetet worden und wird auch nicht mehr gebetet...

    ...denn meine Hingabe ist dem Leben selbst, jeden Augenblick sich dem Wunder und der Freude an das Leben hinzugeben. Nach meiner Auffassung gibt es dieses "Reich" nicht.
    Das Reich ist immer jetzt, in dem Moment in dem ich erfahren darf...

    ...einen dem Moment liebenden Gruß vom Lifthrasir aus dem Reich der Mitte
     
  3. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Hallo Nasruddin,

    das Gebet geht weitzer: "Wie im Himmel, so auf Erden."

    Für mich persönlich heisst das Ganzheit. Leben und Tod sind eine Einheit. Ich habe Glück: ich habe in meiner Kindheit eine starke Liebe erfahren. Daher hatte ich nie den Zweifel, das Leben verlassen zu wollen und in das Reich des Todes überzugehen. Aber sehr wohl musste ich mich hingeben, um meine Angst vor dem Tod kennen zu lernen, und damit auch meine Furcht vor Gott.

    Alle Weltreligionen sind mir da gute Wegweiser gewesen, mit all ihren heiligen Büchern.

    LG !

    P.s.: Eine Vorstellung vom Reich Gottes habe ich nicht. Ich lebe im Hier und Jetzt und habe vor, dies auch in meiner Todesstunde zu verwirklichen. Also bin ich möglichst achtsam, damit ich nicht verunfalle und meinen Tod am Ende gar nicht mitbekomme. Mehr kann ich, denke ich, nicht tun, hier und jetzt, im Leben.
     
  4. zenko

    zenko Mitglied

    Registriert seit:
    14. November 2011
    Beiträge:
    196
    Das kann man vieldeutig auffassen.

    Unter anderen auch dies:
    Der Mensch ist Natur.
    Der Mensch kommt aus der Natur.
    Der Mensch lebt in der Natur.

    Nur eins macht Mensch heute leider immer noch nicht.

    Der Mensch,
    das einzige Lebewesen auf diesen Planeten der seine eigene Lebensgrundlage zerstört.


    Der Mensch muß zwingend umdenken.
    Ein neues Bewusstsein entwickeln.


    Es gibt da noch diverse weitere Auffassungen
    "Vater der Du bist im Himmel.
    Dein Reich komme, Dein wille geschehe."

    weiter geht es mit

    ...erlöse mich vom Bösen

    erlöse mich vom Ego
     
  5. Lifthrasir

    Lifthrasir Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2009
    Beiträge:
    3.337
    Ort:
    Nanhai, Foshan, PR China
    Stimmt nicht so ganz --- das Virus ist auch so bescheuert...
     
  6. Lifthrasir

    Lifthrasir Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2009
    Beiträge:
    3.337
    Ort:
    Nanhai, Foshan, PR China
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    Irgendwie verstehe ich das mit dem Bösen/Ego nicht?

    Einmal ist das "Böse" also der Gegenpol von dem "Guten" auch ein Teil von mir, so wie das EGO? Um in mir selbst neutral, um in mir selbst ausgeglichen zu sein, muss ich nicht von meinem bösen Teil, oder nach Deinen Worten, von meinem Ego befreit werden --- ich muss auch die Seite in mir erkennen, akzeptieren und mit ihr ehrlich umgehen --- werde ich davon "befreit" wird mir etwas weggenommen, würde mir etwas fehlen - würde etwas von mir fehlen...

    Ich weiß nicht was immer so Schlimmes an ein Ego hinein interpretiret oder definiert wird, das es aufgelöst oder sich davon befreit werden muss --- ich bin als Ganzes so wie ich bin - so wie ich sein sollte und gemeint bin...

    ... ich liebe mich so wie ich bin - und wenn ich einen anderen Menschen liebe, dann auch genauso wie der andere Mensch ist. Warum sollte es anders sein, warum sollte der Mensch von "etwas" befreit werden?
     
  7. CapGros

    CapGros Mitglied

    Registriert seit:
    20. Mai 2012
    Beiträge:
    221
    Wieso zwingend?
    Der Mensch hat die Wahl - mit entsprechenden Konsequenzen . . . .

    Löscht sich die Menschheit selbst aus - für die Natur kein Problem.
    Sie würde sich davon erholen.


    Gruß
    CapGros
     
  8. Bougenvailla

    Bougenvailla Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. September 2011
    Beiträge:
    6.999
    Ich auch nicht :confused:

    EGO muss doch nichts negatives sein.

    Für mich ist das Selbstbewusstsein und ein gesundes EGO sehe ich eher positiv.
     
  9. zenko

    zenko Mitglied

    Registriert seit:
    14. November 2011
    Beiträge:
    196
    Zitat Lifthrasir
    Zitat Bougenvailla
    Man kann es nicht erklären !
    Definitiv kann das Ego es nicht verstehen !!!

    Erst wenn die Hüllen fallen, wirst Du verstehen.
    Dann ist es Erkenntnis.
    Wenn Du Erkenntnis hast, wirst Du verstehen.
    Der Verstand kann es nicht begreifen !!!
     
  10. meinschatz

    meinschatz Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2010
    Beiträge:
    3.410
    Ort:
    Irgendwo zwischen Himmel und Hölle
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    Ich verstehe darunter ...

    sich hingeben und sich selbst vertrauen .

    Der Vater - gibt das Abendmahl und du kannst es empfangen ... auffangen , auf Empfang gehen ,
    es annehmen und dich darauf einstellen es zu bekommen , was er dir dabei auftischt . Er ist der Schöpfer , dessen , was wir empfangen "wollen" .
    Unser Vater - er ist für jeden von uns der gebende Vater und schliesst niemanden aus , der sich ihm anvertraut und gibt dir , was er mit deiner Hilfe ernten konnte . Geben und nehmen , säen und ernten .

    Dein Reich - ist das Reich in dem alles möglich ist , es ist das Paradies in dem jeder Wunsch in Erfüllung geht , wo es alles gibt , was das Herz begehrt . Es ist im Himmel Universum genauso wie auf Erden .

    Der Himmel - ist das Universum mit dem wir verbunden sind aus dem das Abendmahl kommt , was wir vom Vater empfangen können , wenn wir uns darauf einstellen , vertrauen und es in völliger Hingabe und Liebe annehmen können .

    Der Wille - es zu empfangen ist von dem Ego abhängig , was dazu neigt , missgünstig , neidisch , wütend , schlecht gelaunt und egoistisch zu sein .
    Was aus Angst alles festhalten will und sich gern in Selbstmitleid suhlt anstatt in liebevoller Hingabe sich selbst zu vertrauen und das Gefühl von Glück und Liebe zu geniessen .

    Das ist meine Vorstellung von diesem Gebet und so verstehe und lebe ich das Reich Gottes und lasse seinen Willen geschehen , den ich in Liebe annehme und weiss wie bei einem selbst gekochtem Abendmahl was in den Speisen drinn ist die ich esse .
    Ich koche mit liebe selbst und nehme keine Tütensuppe die gewürzt ist mit unbekömmlichen Dingen , dir mehr schaden als satt machen .
     
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