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Firmen und die Börse?

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Dyonisus, 16. August 2019.

  1. Dyonisus

    Dyonisus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Juni 2018
    Beiträge:
    6.403
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    Hallo Foris

    Ich hatte diese Frage in einem anderen Thema gestellt, dort ist man der Ansicht es könnte sich lohnen dafür einen eigenen Fred aufzumachen darum stelle ich meine Fragen hier mal erneut.

    Mal eine reine Verständnisfrage:

    Ich verstehe eh nicht warum jeder Konzern/Firma immer an die Börse gehen muss, wer hat eigendlich etwas davon, die Aktionäre, die Firma, ihre Angestellten der Endkunde oder zahlt der nur drauf ? Mir geht es darum das zu verstehen, sind die Profiteure nur diese Spekulanten oder warum wird das gemacht?

    Also mir geht es darum die Börse und die Gründe dafür zu verstehen warum Firmen zu AG's werden.

    Liebe Grüsse: Dyonisus
     
  2. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2004
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    Ja
    Börse ist Böse
     
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  3. Dyonisus

    Dyonisus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Juni 2018
    Beiträge:
    6.403
    Habe schnell das R noch eingefügt, ich sollte erst Kaffee trinken, bevor ich Freds erstelle. :p
     
  4. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

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    20.196
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    Börsengang dient der Kapitalbeschaffung, und es ist für Firmen ab eine bestimmte Grösse lukrativ. Wie uns aber der Fall der "telekon" gezeigt hat ist eher zweischneidig. Am Anfang bedeutete der Börsengang für "telekom" einen herben Verlustgeschäft. Der Wer der Telekomaktie war höher angesetzt, als der tatsächliche Wert der Aktie. Wer am Anfang Aktien gezeichnet hat, hat draufgezahlt. Inzwischen ist die Aktie nicht mehr überbewertet. (Ich investiere nicht in Einzelaktien, das ist zu stressig...Wer sich näher damit befassen will soll "Stiftung Warentest" im Internet aufsuchen, sie haben dazu viel zu sagen!)

    Shimon
     
  5. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    20.269
    Stell Dir für einen Moment vor, dass Du eine sehr gute Idee für ein neues Produkt hast. Nehmen wir an, Du bist ähnlich wie Steve Wozniak (einer der Gründer von Apple) und entwickelst einen besonderen Computer und hast vielleicht schon einen Prototyp gebaut. Die Entwicklung hast Du aus eigener Tasche bezahlt.

    Jetzt möchtest Du eine Firma gründen und den Prototyp in Serie herstellen und verkaufen. Dafür wirst Du Geld brauchen, in so einem Fall sehr viel Geld und möglicherweise mehr als eine Bank Dir als Kredit geben würde.

    Du könntest Dich nun an potentielle Investoren wenden die bereit sind ein recht hohes Risiko in Kauf zu nehmen. Du zeigst ihnen Dein Produkt, erklärst Deinen Plan zum Aufbau einer Firma, usw.. Stellen wir uns vor, dass ich einer von denen bin und mir gefällt Deine Idee und Dein Plan. Ich kann natürlich nicht sicher sein dass Deine Firma tatsächlich profitabel sein wird, aber grundsätzlich wäre ich bereit in Dich und Deine Idee zu investieren. Wir würden dann einen Deal machen, möglichst Win-Win natürlich.

    Es gibt keine Möglichkeit zu berechnen wie viel Deine Idee wert ist, wie viel Deine Firma ganz am Anfang wert ist. Aber nehmen wir an, Du brauchst 5 Millionen Euro um überhaupt starten zu können. Und nehmen wir weiterhin an, dass Du und ich und der Rest der potentiellen Investoren der Ansicht sind, dass 11 Millionen Gesamtwert fair sind - also Dein "Startup" das bisher eher als Konzept existiert.

    Dann würde das Aktien-Thema z.B. so berechnet:

    (Gedachter) Gesamtwert Deiner Firma: 11 Millionen
    Du gibst nun 11 Millionen Aktien aus und verkaufst 5 Millionen davon an Investoren.

    Deine Investoren sind nun sozusagen Teilhaber an der Firma, aber da Du 6 Millionen Aktien und damit über 50% hältst hast Du gleichzeitig die Kontrolle. Deine Investoren hoffen einfach dass Du gute Entscheidungen triffst, den Wert der Firma über die Zeit zu steigern im Stande sein wirst usw. Sobald Deine Firma läuft steigt natürlich auch deren Wert und damit auch der Wert der Aktien. Außerdem schüttest Du einen Teil des erwirtschafteten Gewinns vielleicht als Dividende an Deine Aktionäre aus.

    Nehmen wir an, ich habe 100.000 Euro investiert und halte damit 100.000 Aktien. Und 5 Jahre später ist Deine Firma schon viel mehr wert... ich könnte einen Teil an jemand anders verkaufen, auch ohne Börse. Aber sobald Deine Firma auf einer Börse gelistet ist funktioniert es natürlich leichter. Du könntest auch auf die Idee kommen die Firma noch weiter zu vergrößern, etwa Standorte in anderen Ländern eröffnen usw. und weitere Aktien ausgeben.

    Was ich grundlegend damit sagen will: All die Konzerne die heute an den Börsen sind, zum Teil viele Milliarden wert sind, haben irgendwann mal klein angefangen. Aber um überhaupt starten zu können brauchten sie Kapital, denn nur wenige Firmen-Gründer haben genug Geld um das selbst zu können.

    Microsoft und Apple... beide Konzerne starteten in Garagen, zeigten ihre Produkte und frühe Investoren waren bereit Geld für den Start zu geben. Deren Risiko war sehr hoch, denn die meisten Startups gehen pleite. Wenn sie ihre Aktien aber gehalten haben, sind sie heute Milliardäre. Facebook ist ähnlich. Das war eine Idee die zuerst von Studenten entwickelt wurde, frühe Investoren haben Geld gegeben um das ganze professionell hoch zu ziehen und heute ist Facebook ein Milliarden schwerer Konzern.

    Daran ist nichts verwerflich... es ist auch normal, dass solche Anteile dann irgendwann gehandelt werden.

    Ein anderer Weg ist der des Mittelstands: Jemand nimmt einen Kredit auf und startet eine Firma und wenn die funktioniert und Gewinn erwirtschaftet zahlt er den nach und nach zurück und ihm gehört 100% der Firma. Würde er aber einen sehr großen Schritt machen wollen, würde er vermutlich Aktien ausgeben.
     
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  6. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

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  7. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    19.727
    für die Firmen hat @Condemn eine super Antwort geliefert,
    allein wieviele Arbeitsplätze durch Börse und Co geschffen wurden, sicher auch ein positiver Einschlag.
    die Aktionäre haben etwas davon wenn sie schlau genug sind, sie sind oftmals miteigentümer, es gibt jährliche Dividendenausschüttungen, bei manchen Firmen dann auch noch zusätzliche Vergünstigungen,
    aber so wie möglicherweise einen Gewinn wenn die Anteile wieder verkauft werden, diese Gewinne müssen aber auch versteuert werden, bei uns.

    Für Geldanleger sind Aktien eine gute Sache, anstatt ein Sparbuch anzulegen was heutzutage eh ein Verlustgeschäft ist.
     
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  8. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

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    Wie weit kommt man mit Fünftausend Euro?
    Problem ist ja, dass man sicherlich schon Mahr als Fünfzigtausen Euro haben sollte
     
  9. Walter

    Walter Administrator Mitarbeiter

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    Weiter als mit einem Sparbuch, aber nicht sehr weit. Rechne pessimistisch mit 4% Erlös pro Jahr (nach Steuern, wenn Du ansonsten wenig verdienst ist es mehr). Aber wohlhabender wird man durch regelmässiges sparen, wenn man als junger Mensch damit anfängt sind auch 50 EUR im Monat ein guter Start. Falls Du ernsthaft interessiert bist, schicke ich Dir per PN einen Link zu einem seriösen Blog (kein Verkäufer).
     
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  10. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

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    Ja, wäre sehr nett. Ich denk ja schon darüber nach Ein bissl Geld zu parken ist besser als wenn es brach auf'n Konto liegt und je mehr Informationen man hat, ist es besser
     
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