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Erhalt schamanischer Kulturen

Dieses Thema im Forum "Schamanismus" wurde erstellt von curcuma, 14. Februar 2018.

  1. huibuhhuh

    huibuhhuh Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2011
    Beiträge:
    1.752
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    Da die schamanische Tradition in Europa leider nicht ungebrochen überleben konnte, finde ich es schon gut das es die FSS gibt. Das wieder erstarkte Interesse am Schamanismus zeigt doch , das hier ein Bedarf besteht und die FSS füllt diese Lücke in gewisser Weise. Interessiere mich u.a. ja auch für dieses Thema und habe dort auch mal einen Kurs besucht, wobei ich das nach meinem bescheidenen Kenntnisstand als Schamanismus „light“ einstufen würde, zumal ich natürlich nicht alle Lehrenden kenne und es sichelich auch Unterschiede gibt, aber vom Aufbau denke ich ähneln sich die Lehrinhalte. Der sog. Koreschamanismus bedient sich ja verschiedenster Elemente aus schamanischen Kulturen, das ist dann so eine Art Patchwork. Um als Interessierter in das Thema einzusteigen ist es bestimmt sinnvoll. Was heutzutage alles unter dem Etikett „Schamanismus“ läuft, da muss ich sagen empfinde ich im Gegensatz dazu die FSS als seriös. Würde es natürlich immer bevorzugen Schamanismus in einem traditionellen Kontext zu erfahren. Eine traditionelle schamanische Ausbildung ist natürlich sehr entbehrungsreich, da sehe ich schon enorme Unterschiede im Gegensatz zu den vermittelten Kursinhalten die bei der FSS gelehrt werden.

    my two cent
     
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  2. Hedonnisma

    Hedonnisma Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juli 2010
    Beiträge:
    21.706
    Darf ich mal stören?
    Was oder wer ist "die FSS"?
     
  3. Nussbaum

    Nussbaum Guest


    Für dein Lebensberufung wünsche ich dir alles gute



    Er ist nicht schräg sondern Schamanisch wertvoll
    Für Menschen die nach ihrer Wahren Identität suchen.

    Und vergessen haben das sie ein teil der Mutter sind
    Die ihren Respekt verdient hat.
    Weil sie vom Grossen Geist geboren wurde.
     
  4. huibuhhuh

    huibuhhuh Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2011
    Beiträge:
    1.752
    Foundation for shamanic studies
     
  5. ~WaterBrother~

    ~WaterBrother~ Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. August 2017
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    667
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    CCAA
    *klick-klack*
     
  6. curcuma

    curcuma Sehr aktives Mitglied

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    515
    Ort:
    Hausnummer 80
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    Ja eben, aber der Einfluss ist negativ!
    Das war natürlich ein schöner Zug von euch, aber zur Erhaltung schamanischer Kulturen hatten eure Gaben nix zu tun .
     
  7. .:K9:.

    .:K9:. Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2015
    Beiträge:
    4.665
    Doch. wir sorgten für die Möglichkeit, das Einheimische ebenfalls zum Schamanen gehen können.

    Meine ersten Lesebücher waren als kleiner Pimpf von Karl May und ich spiele nach wie vor mit romantischen Gefühlen, aber auf schamanischer und magischer Ebene bin ich äußerst nüchtern. Es wurden immer schon Kulturen vernichtet oder es entstanden durch Kriege neue Zusammensetzungen. Ihr seid mir durch die Reihe weg viel zu verklärt im UF Schamanismus.
    Pragmatismus ist angesagt und nicht der Erhalt von etwas, was sich eh immer mal wieder durch Einflüsse verändert.
     
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  8. Black_Wolf

    Black_Wolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2017
    Beiträge:
    728
    Sie sind da, tief in unseren Herzen vergraben und geschützt. Wir haben doch unsere eigenen Wurzeln und müssen nur zulassen, daß diese Alten Wege wieder beschritten werden. Daß diese Wege nichts mit Sonntagsnachmittags-Kaffee&Kuchen-Schamanismus und L&L zu tun haben, versteht sich dabei von selbst...

    Schau Dir doch mal die herrlichen Höhlenzeichnungen an, die die Altvorderen hinterlassen haben,; die berühmtesten sind wohl die von Lascaux. Ich spüre den Geist der Tiere, den sie beschworen und ich spüre über Raum und Zeit die Hingabe, mit der dieses Heiligtum (sic!) gezeichnet wurde. Das ist Schamanismus in Reinkultur: Den Kontakt zwischen den Tiergeistern und der greifbaren Welt herzustellen, mögen es Menschen sein, die die Geister anrufen oder, in ferner Zukunft, andere Wesen...

    Black Wolf


    edit: typo
     
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  9. Holztiger

    Holztiger Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Dezember 2011
    Beiträge:
    3.625
    Ort:
    Voralpen, Aut
    Die Frustration des threaderstellers @curcuma ist für mich bedingt nachvollziehbar.

    Eigentlich will ich mich von diesem Unterforum komplett loslösen und was passiert?
    Ich werde hereinzitiert...nicht daß ich darauf reagieren müsste, werde ich nun doch noch etwas hierzu sagen, da es hier einfach am entsprechenden Hintergrundwissen mangelt und Meinungen einholen...gut und schön...aber grösstenteils alles fern der Realität.

    Weltweit gibt es einige wenige indigene und völlig unkontaktierte Völker, die allesamt durch Rohstoffabbau und Landschaftserschliessung gefährdet sind. Wer sich da näher informieren will:

    https://www.survivalinternational.de/

    Für diese Völker wäre es wohl tatsächlich besser, sie kämen nie mit unserem monetären Wirtschaftssystem in Berührung. Diese Völker leben in ihrem Gebiet seit Jahrtausenden, nehmen nur was sie brauchen und sind an ihre Umwelt extrem gut angepasst.

    Problem hierbei ist aber recht häufig, daß diese Kulturen von den jeweiligen Landesregierungen zumeist als wirtschaftlicher Störfaktor betrachtet werden, als unterentwickelt und primitiv und die Bemühungen eher in die Richtung gehen würden, diese Menschen "zu kultivieren", gäbe es da nicht gewisse Gegenmaßnahmen zum Erhalt derlei Völker...hinzu kommen Wilderer, die Indigene einfach so töten, weil sie "Jagdkonkurrenten" sind...und keiner hat etwas gesehen...so ein Waldvolk gab es auch mal in Thailand...heute bindet man viele Bänder in manchen Waldgegenden um die Bäume, was zum Schutz vor bösen Geistern dienen soll...umso mehr Bänder, umso mächtiger der Geist...was für böse Geister mögen das wohl sein? 3mal darf man raten...xD

    Und wie so eine staatliche Kultivierung aussieht, sieht man an den Aborigines, die größtenteils als asoziale Randgesellschaft Australiens ihr Dasein fristen muß. Man könnte jetzt sagen das interessiert doch keine Sau, dem ist aber nicht so.

    Es muß einem aber klar sein, daß jede Bemühung zum Erhalt Geld kostet und sei es daß Hektarweise Regenwald gekauft wird, der nicht abgeholzt und auch anderwertig nicht genutzt werden soll, damit die Menschen, die in diesem Wald leben, dies auch weiterhin ungestört tun können.

    Indigene gibt es aber auch dort und das weitaus häufiger, wo der "Ureinwohner" bereits längst Teil der westlichen Gesellschaft ist.

    Das betrifft auch durch Kulturrevolution oder Krieg vertriebene Völker. Das living treasure-Programm der FSS unterstützt hierbei den Erhalt schamanischer Kultur innerhalb der zugehörigen Bevölkerung, hier ein Anschauungsvideo der FSS zu den Exil-Lhapas in Nepal:



    Das Programm der FSS arbeitet weltweit mit verschiedensten Völkern, deren schamanische Kultur zuteils auch bereits ausgerottet wurde. Auch hier bietet die FSS der jungen Generation dieser Völker das technische Grundskelett und was kulturelle Eigenheiten angeht, wird versucht authentisch zu rekonstruieren und es zeigt sich, daß in den Familien neue Linien von qualifizierten Anwärtern wieder auftauchen.

    In Russland sammelte man sämtliche Schamanen ein und brachte sie allesamt grausam um...aus dem Hubschrauber gestossen, mit den Worten: "Du bist Schamane und kannst doch fliegen...dann flieg"

    Der Besitz einer Rahmentrommel - bei Todesstrafe verboten...

    Das ist für viele wahrscheinlich alles genauso schwer vorstellbar wie der Fakt, daß ein hungriger Lakota ohne mit der Wimper zu zucken einen Adler schiessen und verspeisen würde, selbst wenn Adler Krafttier ist.

    Die Realität da draussen in der Welt sieht halt anders aus als in den bequemen Räumlichkeiten der "Wohnzimmerschamanen". Wenn ich mich von @SoulCat an anderer Stelle in der Auffassung zur Praxis auch distanziere, muß ich hier würdigen, daß er sich dieser Tatsache vollkommen bewusst ist.

    Schamanismus hat sich generell aber etwas weiterentwickelt, wird erforscht, kommt teilweise bereits in Spitälern zum Einsatz. Es gibt medizinische Studien, die belegen, daß schaman. Heilverfahren bei gewissen Erkrankungen besser greifen, als die Mittel der bekannten Schulmedizin.

    Schamanen besuchen Kongresse, tauschen sich international aus - die Zeit, in der man nur für den eigenen Stamm, die eigene Familie in einer Waldhöhle zu sorgen hatte, sind längst vorbei, auch wenn es dies auch heutzutage immernoch gibt...

    Für Geld gilt somit heutzutage genau das, was auch für viele Heilpflanzen gilt: Es kann als Gift, aber ebenso als Heilmittel eingesetzt werden.

    Guten Morgen! :)

    Tiger

    Originalstatement der FSS zum living treasure-Programm (Nepal):

    The three pillars of the Foundation include teaching, researching, and preserving shamanic knowledge. These aspects of Foundations work are carried out through the workshops and advanced training programs, the Living Treasures of Shamanism and Indigenous Assistance, and the Shamanic Knowledge Conservatory. The Living Treasures of Shamanism program provides an annual lifetime stipend to exceptionally distinguished indigenous shamans in less-developed countries, where their age-old knowledge of shamanism and shamanic healing is in danger of extinction. Special care is given to providing the economic assistance necessary to allow these Living Treasures to pass on their knowledge to their people. Read more at: http://www.shamanism.org/fssinfo/fssw... Two of the last Tibetan shamans living in a refugee camp in Nepal, have been appointed as Living Treasures: Pau Rhichoe and Pau Dhondup. The eldest shaman, Pau Karma Wangchuk, was the Foundation's first Living Treasure. Pau Wangchuk recently passed on, though Foundation Field Associate, Sarah Sifers continues to work with his son and grandson waiting to see if perhaps Pau Wangchuk's grandson will have the fate to be a Lhapa (shaman). Dr. Sifers, founder of Indigenous Lenses, created a beautiful film about the three paus. Her film "The Fate of the Lhapa" provides a moving look into the lives and healing work of these elder Tibetan shamans. To obtain the complete film, contact Sarah Sifers at www.indigenouslenses.org. The music is composed by William Susman and features performances by the renown cellist and Grammy-nominee Joan Jeanrenaud and Tibetan Vocalist Tsering Wangmo. More info on the film score at http://www.amazon.com/Fate-Lhapa-Will...
     
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  10. curcuma

    curcuma Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Februar 2013
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    515
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    Hausnummer 80
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    Was ist das für eine schamanische Kultur, wo Touristen dafür sorgen, dass Einheimische sich einen Schamanen leisten können?:giggle:
    Da ist wohl der Schamane schon so durch das Geld der Touristen "versaut" worden, dass er größenwahnsinnig wurde.
     
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