1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Die Wirren des Krieges

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Niemand, 21. Dezember 2004.

  1. Niemand

    Niemand Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. November 2004
    Beiträge:
    7.604
    Ort:
    Niemandsland / Neutrale Zone
    Werbung:
    Niemand fragt:

    Ist es wahr, dass jene Menschen, die den Weltkrieg mitgemacht haben, mehr Gottvertrauen hatten ?

    Ist es wahr, dass im Krieg die zeitlosesten Freundschaften entstanden ?

    Vielleicht sind hier Menschen, die die Kriegszeiten mitgemacht haben und ein Wenig darüber berichten möchten. Ist zwar nun nicht ganz passend zur Weihnachtszeit, aber wann passen uns unangenehme Themen schon ...

    Liebe Grüße

    Niemand :blume:
     
  2. nocoda

    nocoda Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. November 2004
    Beiträge:
    935
    ach, da fällt mir ein, da hab ich ein Gedicht so in der Art.... mom. ich stells mal hier rein...
     
  3. Bijoux

    Bijoux Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2004
    Beiträge:
    2.383
    Na, ich weiss nicht wegen des Gottvertrauens!
    Meine Mutter war Zeit ihres Lebens traumatisiert durch den 2. Weltkrieg, fing an zu zittern, wenn sie Sirenen hoerte und sprach sehr oft von ihrer Angst, dass ein dritter Weltkrieg kaeme.
    Mit den Freundschaften meint man die unter Soldaten.
    Wenn man gemeinsam mit jemandem eine gewisse Zeit in einer Ausnahmesituation verbringt und unter groesster Nervenanspannung und Angst, wenn man ringsherum die Kameraden sterben sieht, das verbindet mehr als gute gemeinsame Zeiten.
    Ich habe oft Maenner schwaermen hoeren von den Freundschaften an der Front, die ein Leben lang hielten.
    Aber hier wird kein Mensch sich wirklich dazu aeussern koennen, denn die Leute hier sind fast ausnahmslos jung, sehr jung.
    Ich bin eine der Aeltesten, wenn nicht ueberhaupt die Aelteste hier, und ich bin 1944 geboren, ein Jahr spaeter war der Krieg vorbei.
    Ausserdem sitzt schon kaum jemand meines Alters ueberhaupt am PC, geschweige beteiligt sich an Foren, und selbst die "juengsten" Kriegsteilnehmer muessten schaetzungsweise um die 80 sein!
    Da kann man hier nur vom Hoerensagen berichten!
    Aber dieses Zusammenhalten in Notzeiten kannte man auch in der frueheren DDR oder in Krankenhaeusern.
    Krebskranke, die ueberleben und sich im Krankenhaus kennen gelernt haben, schliessen Freundschaften selbst ueber jede soziale Schranke hinweg.
    Es ist merkwuerdigerweise das Wohlleben, das die Menschen egoistisch und gleichgueltig macht.

    Bijoux
     
  4. Paolo

    Paolo Mitglied

    Registriert seit:
    10. März 2004
    Beiträge:
    894
    Ort:
    Stuttgart
    Als der Krieg aus war, war ich nicht ganz 3 Jahre alt. Ich kann mich erinnern, wie voll die Kirchen nach dem Krieg waren, die Leute standen vor der Kirche und die Kirchentüren standen offen, dass auch die, welche in der Kirche keinen Platz fanden, am Gottesdienst teilnehmen konnten.

    In der Kriegszeit und in der Nachkriegszeit war der Zusammenhalt der Menschen viel größer als heute. Man hat sich gegenseitig geholfen. Wir hatten in unserer Mansarde eine 4 köpfige, berliner Familie ein Dach über dem Kopf geboten. Es gibt ja sogar den Begriff der Trümmerfrauen, wobei ich mich nicht an das Aufräumen der Trümmer erinnern kann, nur wie wir in den Trümmern verbotener Weise herrlich gespielt haben.

    In der Not denkt man an Gott und an die Mitmenschen.

    Dass die Kirchen heute nicht mehr so voll sind liegt zum einen an der Zeit, wo keiner sehr arm ist und zum anderen daran, dass die Religion des Fischezeitalters, das Christentum, am Ende des Fischezeitalters eben auch nicht mehr der letzte Schrei ist.

    Ich habe am Sonntag eine hawaiianische Tempelmassage erhalten, das wäre etwas, das gescheiter ist als die Erstkommunion, und das erste Abendmahl der Konfirmanten. Bei der hawiianischen Tempelmassage, lomi-lomi-nui geht es um die Werte der Religionen, die da wirklich vertieft werden. Keine Kommunion gab mir jemals das, was ich in der hawaiianischen Tempelmassage erhielt: Totales Angenommensein.

    Liebe Grüße
    Paolo.
     
  5. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. März 2004
    Beiträge:
    12.942
    Ort:
    Caya und Wyrm wohnen in Wien
    man wächst durch leid, man wächst durch freude
    letzteres haben wir zum großteil vergessen.


    je weiter wir wachsen, umso größer wird unser gottvertrauen und umso tiefer werden unsere freundschaften.
     
  6. Werbung:
    Glaubst du allen Ernstes dass jemand erzählen wird so wie du es dir erhoffst,
    ich würde es nicht tun, sondern eher gemütlich einem Vertrauten in
    harmonischer Atmosphäre.....
     
  7. Schooko

    Schooko Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Oktober 2008
    Beiträge:
    6.822
    Ort:
    DonauCity
    Werbung:
    Gestern gab es eine äußerst interessante Doku; da hat jemand erzählt...

    ...von den Wirren des Krieges
    und die Reaktionen der Menschen.





    Ich habe das Gefühl dieser Mann war ehrlich.
     

Diese Seite empfehlen