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Die Universalen Zyklen laut Vedische Literatur

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von anadi, 14. August 2014.

  1. anadi

    anadi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Januar 2007
    Beiträge:
    1.856
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    Uttenreuth bei Erlangen
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    Die Universalen Zyklen

    Sind nach dem Leben des erst geschaffenen Lebewesen, der Herr Brahmaa, gemessen.
    Aus der Perspektive der menschlichen Lebewesen, scheint er unsterblich zu sein, weil er genauso lange wie das Universum lebt.
    Er verlässt seinen materiellen Körper wenn das Universum zerstört wird.
    Er lebt 100 Jahre nach der Bemessungslage seiner eigenen Planeten; Brahmaa-Loka.

    Ein Tag in seinem Leben dauert 1000 Zyklen je 4 Zeitalter (Yugas) auf der Erde,
    und genauso lange dauert seine Nacht, wenn eine Teil Zerstörung der unteren und mittleren planetarischen Systeme stattfindet, wo auch die Erde (auf Bhu-mandala) sich befindet.

    Der erste Zeitalter heißt Krit oder Satya (Yuga) und dauert 4000 Jahre, nach der Berechnung der Götter.
    Ein Tag auf den Planeten der Götter dauert ein halbes Jahr auf der Erde, und genauso lange dauert ihrer Nacht
    1. Satya (Yuga) dauert 4000 x 360 = 1 440 000 irdische Jahren.
    2. Treta Yuga dauert 3000 x 360 = 1 080 000 irdische Jahren.
    3. Dwapara Yuga dauert 2000 x 360 = 720 000 irdische Jahren.
    4. Kali Yuga dauert 1000 x 360 = 360 000 irdische Jahren.

    Zwischen den Zeitalter gibt es Übergangsperioden welche 1/10 am Anfang und Ende jedem Zeitalter stattfinden.

    Das Runterfahren des Satya (Yuga) dauert 1/10 x 1 440 000 = 144 000 irdische Jahre
    Das Hochfahren des nächsten Zeitalters, Treta Yuga, dauert 1/10 x 1 080 000 = 108 000 irdische Jahre und genauso lange dauert das Runterfahren.
    Das Hochfahren des nächsten Zeitalters, Dwapara Yuga, dauert 1/10 x 720 000 = 72 000 irdische Jahre und genauso lange dauert das Runterfahren.
    Das Hochfahren des nächsten Zeitalters, Kali Yuga in dem wir uns befinden hat vor etwa 5-6000 Jahre angefangen und dauert 1/10 x 360 000 = 36 000 irdische Jahre und genauso lange dauert das Runterfahren.
    Danach wird wieder Satya (Yuga) hochgefahren, und das dauert auch 1/10 x 1 440 000 = 144 000 irdische Jahre.

    Also wenn man vom aktuellen Zeitalter, Kali-Yuga, das schlimmste von allen, spricht,
    man versteht, dass es
    36 000 irdische Jahre für das Hochfahren
    + 360 000 irdische Jahre (die Blütezeit:()
    + 36 000 irdische Jahre für das Runterfahren
    = 432 000 Jahre dauert.
     
  2. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.795
    Diese Zeitangaben sind, genau wie die aus der Bibel mythologisch und haben nichts mit der realen Welt zu tun.
     
  3. hnoss

    hnoss Sehr aktives Mitglied

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    woher weißt Du das denn? woher weißt Du denn was für ein Tag heute ist?

    und sag mir an der Stelle gleich einmal wer genau die zeit eingeführt hat. Die mit den Minuten und Stunden usw. woher kommt das denn? Faktisch?
     
  4. hnoss

    hnoss Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Mai 2007
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    Ort:
    Berlin
    würde mich auch sehr wundern, wenn da eine konkrete Antwort kommen würde.

    es steht im Raum, wer genau die Zeit eingeführt hat.

    die Beantwortung dieser Frage könnte evt. spannend werden^^

    Einer der wirklich interessanten Fälle XY ungelöst.

    Und dann mal,
    es wird so getan, als wäre die Aussage, "das ist doch ein Mythos"
    ein ernstzunehmendes Argument wäre,

    es ist ein Mythos,
    ja und? was nun? heißt noch lange nicht, das es nicht stimmt.
     
  5. hnoss

    hnoss Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Berlin
    Hallo anadi,

    das Kali-Yuga wird beendet sein, wenn das "goldene Zeitalter" beginnt.

    Gold steht in dem Fall, für das echte Wesen.
    wenn in den Märchen vom "Gold spinnen" die Rede ist, dann ist damit tatsächlich Tantra gemeint, denn Tantra bezieht sich auf Webstuhl und das richtige zusammenfügen des Textes, damit er zu Gold, also das echte Wesen freilegt.

    Anadi, wir können davon ausgehen, das das was wir hier im Forum machen, tatsächlich Sinn hat.

    wir sind dabei Gold zu spinnen.

    wenn wir es schaffen Gold spinnen, ist das Kail-Yuga beendet.

    Das ist nicht fern.
    immer bloss stück für stück schauen, nicht ans ende der straße, eh man sich versieht ist es um.
    es wurde ein spezieller tag gefeiert, in Indien, wohl nicht überall, aber er wurde gefeiert.

    es ist der 12.12.2012 gewesen, natürlich findet auch der 21.12 2012 beachtung in Indien, da es hieß, in dieser Zeit würde es zwischen dem ein und ausatmen von Brahma einen kurzen Stillstand in der Zeit geben.

    dieser moment war sehr von bedeutung.

    sehr.

    liebe Grüße
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. August 2014
  6. Tares

    Tares Aktives Mitglied

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    Vielleicht könnte man noch erwähnen, das die Zeit in Zyklen und Unterzyklen und Unterzyklen etc pp gemessen wird.
    So wie wir von Jahren sprechen, die sich in Monate, dann Wochen, Tage bis hin zu Sekunden auf- bzw unterteilen, spricht man nicht nur von den großen 4 universalen Zyklen, sondern kann diese in weitere Zeitfraktale aufteilen.

    So versteht nicht jeder unter "Kaliyuga" oder dem dunklen Zeitalter immer dasselbe !

    Da man auch das Kali-Yuga in Fraktale einteilen kann(und sollte um zu einem besseren Verständnis zu gelangen), sind wir in einem Minizyklus des Kali-Yuga eines kleineren Zyklus(des Kali-Yuga) usw. das gerade in einen Mini-Satya-Yuga, also ein kleines "Goldenes Zeitalter", das ca 1000jahre andauern wird eingetreten.

    Mit anderen Worten, die Angabe, daß das vierte Zeitalter 432’000 Jahre dauert, bedeutet nicht, daß das gegenwärtige dunkle Zeitalter so lange dauern wird! Dies betont z.b. auch Paramahansa Yogananda in seiner Autobiographie eines Yogi.

    Der schrieb 1946 in seiner Autobiografie wie bsw.weise Armin Risi dokumentierte:
    "In einer Fußnote in Kapitel 16 anerkennt Yogananda explizit die großen Yuga-Zyklen und erklärt dabei, daß ein Yuga ein „Weltall-Zyklus“ ist und daß der Ablauf der vier Yugas direkt mit der „Zeitdauer unseres in seiner gegenwärtigen Form bestehenden Planetensystems“ in Beziehung steht, während das „gegenwärtige Zeitalter“, das seit 5000 Jahren dauert, ein Unterzyklus im „Kali-Yuga“, d. h. im vierten Yuga ist. Das gegenwärtige dunkle Zeitalter ist also Teil „eines viel länger währenden Weltall-Zyklus“"

    Anders ausgedrückt sind wir im großen 432.000 Jahre dauernden Weltzeitraums des Kali-Yuga,das sich in einem Unterzyklus, eines Unterzyklus(etc) des Kali-Yuga befindet, welche gerade in ein Mini-Satya-Yuga übergegangen ist und als so prophezeite Goldenes Zeitalter 1000 Jahre andauern soll.

    Namaste
    Tares
     
  7. anadi

    anadi Aktives Mitglied

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    Mahabharata Buch 3
    Vana Parva - Das Buch des Waldes
    Tirthayatra Parva – Die Pilgerreise
    Kapitel 149 – Hanuman erklärt die Zeitalter


    Nach diesen Worten verbeugte sich der starke Bhima freudig und voller Zuneigung vor seinem Bruder Hanuman und sprach mit sanfter Stimme:
    Niemand ist glücklicher als ich es bin, da ich meinen älteren Bruder geschaut habe. Mir wurde eine große Gunst erwiesen, und ich freue mich sehr über dein Erscheinen. Oh bitte, erfülle einen Wunsch von mir. Ich möchte diese unvergleichliche Gestalt von dir schauen, mit der du damals über den Ozean sprangest. Dies wird mich befriedigen, und ich werde deinen Worten vertrauen.

    Lächelnd sprach da Hanuman:
    Diese Gestalt von damals kannst weder du noch irgend jemand anders heute noch schauen. Zu jener Zeit waren die Erscheinungen der Dinge anders als heute.
    Im Krita Zeitalter hatten sie eine besondere Form,
    im Treta eine andere und
    im Dwapara wieder eine andere.
    Und im jetzigen Zeitalter nimmt alles ab, und auch ich habe diese Form von damals nicht mehr.
    Der Boden, die Flüsse, die Pflanzen und Felsen, die Siddhas, Götter und himmlischen Weisen sind stets im Einklang mit der Zeit und in Harmonie mit den Erscheinungen des jeweiligen Zeitalters.

    So begehre nicht, meine Gestalt von damals zu schauen. Auch ich stimme mit der Tendenz der Zeitalter überein.
    Denn wahrlich, der Zeitalter ist alles bestimmend.

    Bhima sprach:
    Oh erzähle mir von der Dauer der verschiedenen Zeitalter, ihren Sitten und Gebräuchen, von ihren vorgeschriebenen Pflichten, Freuden und Verdiensten (Dharma, Kama, Artha), sowohl von den Handlungen, Energien, dem Leben und dem Tod darin.

    Da antwortete Hanuman:
    Nun, mein Kind, die Zeit, in der die eine und ewige Dharma (vorgeschriebene Pflicht, falsch übersetzt als Religion) bestand, wird Krita Zeitalter genannt.
    In diesem Besten der Zeitalter besaß jeder dharmische Vollkommenheit, und es gab keine Notwendigkeit für religiöse Zeremonien.
    Die Tugend kannte keine Verminderung, und die Menschen keinen Verfall. Daher wird die Zeit damals Krita (vollkommen) genannt.

    Doch mit der Zeit wurde diese Periode als unbefriedigend angesehen. Es gab damals keine Götter, Asuras (Gegengötter), Gandharvas, Yakshas, Rakshasas oder Nagas.
    Es gab kein Kaufen oder Verkaufen.
    Die Sama, Rig und Yayus Veden existierten nicht.
    Es gab keine schwere Handarbeit, denn die Notwendigkeiten des Lebens kamen zu einem, wenn man daran dachte.
    Der einzige Verdienst bestand darin, der Welt zu entsagen.
    Es gab keine Krankheiten und kein Nachlassen der Sinne.
    Weder existierten Böswilligkeit, noch Hochmut, Heuchelei, Zwietracht, Groll, Hinterhältigkeit, Furcht, Elend, Feindschaft oder Habgier.

    Daher war die höchste Zuflucht der Brahmanen, das Höchste Brahma, noch allen zugänglich.
    Der Höchste Herr Narayana erschien vollkommen weiß und war die Seele aller Wesen.
    Im Krita Zeitalter waren die Unterschiede zwischen den sozialen Klassen, Brahmanen, Kshatriyas, Vaisyas und Shudras noch ganz natürlich, und alle blieben bei ihren entsprechenden Pflichten.

    Brahma war ihre einzige Zuflucht.
    Alle Bräuche und Gewohnheiten waren Brahma gewidmet.
    Das Ziel allen Wissens war einzig Brahma und alle Handlungen dienten nur Ihm.
    So gewannen alle Kasten Verdienst.
    Das Ziel all ihrer Meditation war die Eine Seele.
    Es gab nur ein Mantra (OM), und nur ein höchstes Gesetz.
    Und obwohl die Menschen unterschiedlich waren, folgten sie alle dem einen Veda und hatten eine Religion.

    Gemäß ihrem Alter folgten sie den vier Lebensarten (Keuschheit, Studium, Hausstand, Einsiedlertum) ohne besondere Absicht und gewannen sich alle Befreiung.
    Der Dharma des Krita Zeitalters bestand darin, sich selbst mit Brahma in Einklang zu bringen. Und so war der Verdienst der vier Kasten auch vollkommen und jenseits der drei Qualitäten (Sattwa, Rajas und Tamas).

    Nun höre von mir über das Treta Zeitalter.
    In dieser Periode wurden Opferzeremonien eingeführt, und der Tugend verminderte sich um ein Viertel.
    Narayana nahm eine rote Farbe an.
    Die Menschen übten sich in Wahrhaftigkeit und führten hingebungsvoll religiöse Riten durch.
    So kam auch die Einhaltung von Gelübden in die Welt.

    Im Treta Zeitalter begannen die Menschen, sich Mittel und Wege auszudenken, um an ihre Ziele zu gelangen. Und so wurden Gedanken und Handlungen absichtlich.
    Doch niemals ließen sie von der Tugend ab.
    Sie widmeten sich der Askese und der Wohltätigkeit.
    Die vier Kasten führten ihre entsprechenden Pflichten und verschiedenen Riten aus.

    Im Dwapara Zeitalter vermindert sich die Tugend noch einmal um ein Viertel.
    Narayana erscheint nun gelb, und die Veden werden in vier Teile gespalten.
    Manche Menschen erhalten die vier Veden, manche drei oder nur einen, und manche kennen nicht einmal den Rig Veda.
    Auch die Shastren wurden nun geteilt, und die Handlungen gemäß Dharma vervielfachen sich.
    Die Menschen widmen sich immer noch Askese und Gaben, doch nun sind sie vielfach von Leidenschaften beeinflußt.
    Da niemand mehr in der Lage ist, den vollkommenen Veda zu erfahren, wird er in viele Teile geteilt.
    Der Intellekt hat sich vermindert, und nur wenige sind noch in Wahrheit gegründet.

    Da die Menschen von der Wahrhaftigkeit abfallen, verbreiten sich Krankheit und Wollust, und aus denen folgen Plagen.
    Weil sie unter diesen leiden, üben die Menschen Buße. Manche opfern, weil sie sich die guten Dinge des Lebens wünschen, und andere, um den Himmel zu gewinnen.
    Während des Dwapara entarten die Menschen zusehends, weil ihre Frömmigkeit nachläßt.

    Nun, oh Sohn der Kunti, im Kali Zeitalter bleibt nur noch ein Viertel der Tugend übrig
    Dies ist das eiserne Zeitalter, und Narayana ist schwarz (dunkel).

    Veden, Tugend, Opfer und Gelübde verarmen.
    Die Itis regieren (sechs Dinge, die ungünstig für Getreide sind: Regen, Dürre, Ratten, Heuschrecken, Vögel und feindliche Nachbarkönige im Übermaß), neben Krankheiten und Mattigkeit, Zorn und anderen Mißbildungen, Naturkatastrophen, Qual und Angst vor Knappheit.

    So wie die Zeitalter vergehen, so vergeht auch die Tugend.
    Und wenn die Tugend vergeht, entarten die Kreaturen.
    Ihre Erscheinung verändert sich.
    Die Opferriten kehren sich im Laufe der Zeitalter ins Gegenteil um.

    Auch diejenigen, die über mehrere Zeitalter leben, gehen mit den Veränderungen konform. Und was deine Neugier anbelangt, mich zu sehen, so frage ich dich:
    Warum sollte ein weiser Mensch etwas Vergängliches begehren?
    Nun, oh du mit den langen Armen, habe ich dir über die Zeitalter erzählt, weil du mich gefragt hast. Möge dir Gutes geschehen. Kehre nun um.
     
  8. taftan

    taftan Sehr aktives Mitglied

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    Und wann fängt das goldene Zeitalter nun an??
     

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