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Die prinzipielle Möglichkeit der atomaren Reinkarnation

Dieses Thema im Forum "Nahtoderfahrungen" wurde erstellt von Alice94, 31. Juli 2010.

  1. Alice94

    Alice94 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. März 2010
    Beiträge:
    3.103
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    Hallo!

    Sicherlich ist jedem Menschen, der die 7. Klasse überschritten hat, der 1. thermodynamische Hauptsatz (Energieerhaltungssatz) ein bekannter Begriff. Dieser besagt in Kurzform: "Die Quantität der Materie ist in diesem Universum konstant."

    Jenes als wissenschaftlich erwiesen geltendes Naturgesetz besagt demnach, dass weder Massen noch Energien jemals erzeugt oder vernichtet werden können. Sie sind lediglich ineinander überführ- und umstrukturierbar, aber nicht zu zerstören. Nichts geht in diesem Universum verloren (wohin denn auch?).

    Aus dem oben Dargelegten resultiert der zwingende Schluss, dass die vielzähligen Elementarteilchen unseres Organismus' letzten Endes ewiglich erhalten und damit Teil unseres Weltalls bleiben müssen, auch nach dem biologischen Tod. Daraus ergibt sich die prinzipielle Möglichkeit, dass in historischer Zeit manche unserer Atome bereits einmal Teil eines anderen menschlichen Organismus' hätten gewesen sein können. So ist es durchaus denkbar, dass einige unserer Atome vor unserem jetzigen Leben schon einmal im Leib von Albert Einstein oder auch von Ludwig van Beethoven "lebten". Auf diese Weise ist eine Reinkarnation der kleinsten Teilchen keineswegs abwegig. Zwar wird mit dem Nachweis dieser Möglichkeit nicht bewiesen, dass auch das menschliche Bewusstsein nach dem Sterbeprozess weiterhin existiert, aber die quantenphysikalische Komponente unseres Seins bleibt zweifelsfrei in Ewigkeit präsent.
     
  2. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Hallo Alice

    Das spielt aber alles überhaupt keine Rolle. Du könntest jedes Atom in deinem Körper durch ein anderes gleiches Atom austauschen (gemeint ist: jedes spezielle Wasserstoffatom durch ein beliebig anderes Wasserstoffatom usw.), ohne, dass sich dadurch wirklich etwas ändert. Es ist sogar so, dass genau dies nach und nach über Jahre geschieht.

    Nicht das ich wüsste was sonst noch auf der Seite zu finden ist, aber hab sie halt am schnellsten mit Google gefunden:http://www.scienceofidentityfoundation.org/bist-du-dein-korper.php?page=0,1

    LG PsiSnake
     
  3. Alice94

    Alice94 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. März 2010
    Beiträge:
    3.103

    Hallo Psi!

    Vielen Dank für den interessanten Link! Gleich zu Beginn wird die aus meiner Sicht ALLES entscheidende Frage gestellt, nämlich: "Bist du dein Körper?" Oder auch spezieller: "Ist das Gehirn unser Ich?"

    Zur Erforschbarkeit des Gehirns schreibt Prof. Dr. med. K. U. Benner im medizinischen Lexikon "Gesundheit und Medizin heute": "Intensive Studien in den vergangenen Jahrzehnten haben viele Erkenntnisse zur Funktion einzelner Gehirnbezirke geliefert. Seine gesamte integrative Fähigkeit wird und muss uns letztlich ein Geheimnis bleiben. ('Wir werfen selbst einen Schaffen auf das, was wir mit unserem Licht studieren wollen.')"

    Bezüglich des einmaligen, menschlichen Bewusstseins frage ich mich, ob es sich dabei um etwas Autonomes handelt, das auch unabhängig vom Gehirn existieren kann (Dualismus), oder ob die Eigenschaften des Bewusstseins materiellen Ursprungs und damit auf die neuronalen Funktionen zu reduzieren sind...

    Die Antwort auf diese Frage ist nicht nur für unser naturwissenschaftliches Weltbild und unser Wesen maßgeblich, sondern kann auch zu neuen Ansätze hinsichtlich des Lebens nach dem Tode führen...
     
  4. Lizzy56

    Lizzy56 Neues Mitglied

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    Rheinland -Pfalz
    Beides NEIN. Und ein Ich sind wir auch nicht.
    Das Bewusstsein ist nicht vom Körper abhängig und doch gibt es keine Dualität. Und zwar aus dem einfachen Grund: ES GIBT KEINE MATERIE. Und von daher logischerwiese auch keinen Dualismus.

    Lizzy56
     
  5. Akwaaba

    Akwaaba Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. März 2006
    Beiträge:
    4.451
    Ich finde eine sehr interessante Geschichte:

     
  6. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Exakt, es existiert nur Geist. Das denke ich auch.

    Ich verlinke diesmal hier mal wieder meine eigenen vielen Beiträge zum Thema:
    http://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=2176789&postcount=18
    http://www.esoterikforum.at/forum/group.php?do=discuss&group=&discussionid=295

    Ich weiß schon, dass es etwas nervig ist sich das alles anzutun:D, aber ich würde auch Motivation benötigen das ganze Thema hier neu zu entwickeln, und seit Ende letzten Jahres kriege ich keinen echten philosophischen Text mehr zusammen (naja fast)...
    Ich denke aber, dass klar wird, wie ich mir die Welt so vorstelle, wenn man sich da reinliest (sofern man mag). Da fliessen philosophische (und spirituelle ) Ansichten sowie eigene Erfahrungen rein.

    Wenn jemand sich einen meiner Beiträge schnappt und explizit Fragen stellt bzw. Einwände einbringt, dann werde ich wahrscheinlich drauf antworten.:D

    LG PsiSnake
     
  7. Alice94

    Alice94 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. März 2010
    Beiträge:
    3.103
    Demzufolge könnte es also durchaus möglich sein, dass die gesamte Existenz aus diesen abzählbar unendlich kleinen Urteilchen besteht, welche einen Durchmesser von exakt 1 - 0,999... haben. Aus diesen nur mental erfassbaren Teilchen setzt sich sowohl Masse, Energie als auch das Geistige zusammen. Je nach Bewegungsgrad und Schwingungszustand (Stringtheorie) bilden diese Teilchen-Kombinationen entweder Masse, Energie oder Geist. Eine Bestätigung dieser These ist die Tatsache, dass sich zumindest schon einmal Massen in Energien umstrukturieren lassen und umgekehrt (E = mc²). Die Realität dieser Formel belegt, dass jedenfalls schon einmal Masse und Energie äquivalent sind. Natürlich lassen sich auch diverse Energieformen ineinander umwandeln.

    Nun fehlt aber noch ein objektiver Nachweis für das Mentale, das Immaterielle. Ich persönlich würde das menschliche Bewusstsein als auch allgemeine Informationen (z. B. biologische, physikalische oder auch technische) als direkte geistige Größe interpretieren.

    Sofern die Studien von Dr. Karlis Osis beweiskräftig sind, würde ich jene als Nachweis für eine immaterielle Komponente des Menschen ansehen.
     
  8. johsa

    johsa Guest

    gäbe es tatsächlich keine, dann würdet Ihr Euch hier keine Gedanken darüber machen ...

    auf dem philosophischen oder wissenschaftlichen Weg kommt Ihr zu keiner Lösung, glaubt es
     
  9. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Saarland
    Hallo Alice

    Zitat: Demzufolge könnte es also durchaus möglich sein, dass die gesamte Existenz aus diesen abzählbar unendlich kleinen Urteilchen besteht, welche einen Durchmesser von exakt 1 - 0,999... haben. Aus diesen nur mental erfassbaren Teilchen setzt sich sowohl Masse, Energie als auch das Geistige zusammen. Je nach Bewegungsgrad und Schwingungszustand (Stringtheorie) bilden diese Teilchen-Kombinationen entweder Masse, Energie oder Geist. Eine Bestätigung dieser These ist die Tatsache, dass sich zumindest schon einmal Massen in Energien umstrukturieren lassen und umgekehrt (E = mc²). Die Realität dieser Formel belegt, dass jedenfalls schon einmal Masse und Energie äquivalent sind. Natürlich lassen sich auch diverse Energieformen ineinander umwandeln.


    Ein Idealist sagt eigentlich, dass diese gesamte Wirklichkeit eine durch den Geist konstituierte Wirklichkeit ist. Geist ist nicht wirklich teilbar, oder aus Teilen bestehend. Teilchen usw. sind im weiteten Sinne Vorstellungen/Gedanken, und Physik beschreibt die genauen Relationen dieser Vorstellungen. Der Geist findet sich nicht in der Natur vor. Natur (und Physik) ist viel mehr die Ordnung der Erscheinungen, welche durch den Geist konstituiert werden. Allerdings nicht (nur) auf der rein subjektiven Ebene, das
    wäre dann nämlich Solipsismus. Dagegen spricht, dass ich die Welt nicht so denken/vorstellen kann wie ich will. Genauso wie es noch eine höhere Ebene als die des Traumes gibt, nämlich die wahrgenommene Realität, gibt es auch eine Ebene, in der die Wirklichkeit nicht wahrgenommen/repräsentiert wird, sondern unabhängig vom individuellen Subjekt existiert. Darüber lässt sich aber kaum etwas bis gar nichts sagen, erst Recht nicht durch das Mittel der
    Beobachtung (Empirie), denn damit verbleibe ich ganz auf der zweiten Ebene, der Repräsentationen, der durch die Schablone "sinnliche Anschauung" gedrückten Realität.

    Zitat:Nun fehlt aber noch ein objektiver Nachweis für das Mentale, das Immaterielle. Ich persönlich würde das menschliche Bewusstsein als auch allgemeine Informationen (z. B. biologische, physikalische oder auch technische) als direkte geistige Größe interpretieren.


    Wenn ich das Geistige in der objektiven Realität vorfinden könnte, wäre der Idealismus widerlegt, oder müsste stark umgebaut werden. Was gegen den Materialismus spricht ist ja gerade, dass ich zum Beispiel durch Beobachtung niemals sagen kann, wie es sich anfühlt, dass Magnetfeld als Vogel wahrzunehmen, oder Ultraschallbilder als Fledermaus, oder Infrarot,usw. Wie will man einem Blinden eine Farbe näher bringen, eben gar nicht. Die Wellenlänge sagt nichts über die Erlebnisqualität aus. Ok, indirekt mag z.B: in der Quantenmechanik die Kopenhagener Deutung der Quantenmechanik für eine durch den Geist konstituierte Realität sprechen, und die Tatsache, dass ich es nicht subjektiv bestimmen kann dafür, dass es eine weitere höhere Ebene gibt.

    Sei mit den Aussagen von mir etwas vorsichtig:D, habe mich ein paar Monate so gut wie nicht damit beschäftigt, aber müsste hoffentlich kein Fehler drin sein.

    LG PsiSnake
     
  10. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Zitat:gäbe es tatsächlich keine, dann würdet Ihr Euch hier keine Gedanken darüber machen ...

    auf dem philosophischen oder wissenschaftlichen Weg kommt Ihr zu keiner Lösung, glaubt es


    Das bedeutet gar nichts...

    Da kann ich auch sagen, es muss Einhörner geben, sonst würde ich mir ja keine Gedanken darum machen. "Materie" bedeutet für mich, dass angenommen wird, dass es geistunabhängige, nicht wahrgenommene Objekte, Teilchen gibt (neben den wahrgenommenen Entitäten im Geist). Und dafür gibt es eben keinen Beweis. Die Annahme von Materie
    ist metaphysisch.

    LG PsiSnake
     

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