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Die 7 Tore zur Unterwelt

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Alia, 3. Oktober 2004.

  1. Alia

    Alia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. April 2003
    Beiträge:
    4.583
    Ort:
    WestfALIA
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    SUPERBIA - Hochmut
    AVARITIA - Geiz
    INVIDIA - Neid
    IRA - Zorn
    ACEDIA - Trägheit
    GULA - Völlerei
    LUXURIA - Wolllust​

    Ihr Lieben

    in der P.M. (Peter Moosleitners Magazin) steht in der Oktoberausgabe DIES Thema.
    Oft sehen wir "seine" (des Themas) Wahrhaftigkeit auch in unserer Welt. Wir sind davon umringt,- ständig umgeben.
    Es ist schwer, sich der "Anziehungskraft" dieser "Sünden" zu enthalten, sie nicht zu praktizieren.
    Manchmal ist der Geist zuuuu schwach, sich diesen "Gefahren der Unterwelt" zu entziehen und so machen auch wir uns strafbar, indem wir diese Sünden leben.

    Im TAROT gibt es eine Legung - einer meiner Lieblingslegungungen - die da heißt: Inannas Abstieg in die Unterwelt.
    Da sind es 7 Tore, die es zu bezwingen gilt, ins Totenreich hinab zu steigen. Sieben Tore sind zu überwinden und mit jedem der Tore gibt diese Göttin ein Teil von sich.
    Es ist der "Auferstehungsmythos", der sich hinter DIESER Mythologie verbirgt. Jener Auferstehungsmythos, der auch von Jesus, dem CHRISTUS begangen wurde.

    Wir kennen diese Sünden. Sie begleiten uns tagtäglich. Wie oft begegnet uns Hochmut? Wie oft sind wir selbst so? Vielleicht unbewusst,- weil dies ein Charakterzug ist, der uns schon so zu eigen ist, das wir gar nicht mehr erkennen, das wir davon infiziert sind.
    "Hochmut kommt vor dem Fall"​

    HOCHMUT. Wie oft saßen wir schon auf einem "Hohen Ross" und blickten auf andere herab, maßen sie mit einen anderen, abschätzenden Blick, denunzierten sie somit als "Unwürdig"?
    Die "SKLAVEN" der Vergangenheit waren Opfer solch eines Hochmutes. Heuute treten an ihrer Stelle jene, die nicht so sind, wie jene aus der "Höheren Klasse",- die, die nicht so wohlhabend, nicht so begütert, nicht so schön, so angesehen, so schlank sind wie jene andere Gruppe.
    Und wir schauen auf sie herab, missachtend, das sie Gleichwertig mit uns sind,- evt. uns sogar überlegen sind.

    GEIZ - ein anderes Tor. Wie oft begegnet uns diese Form der Unterwelt? Wie oft gehen wir an jenen vorbei, die mit einem Kaffeebechher bestückt an Bahnhöfen, auf Einkaufsstraßen, vor Geschäften stehen? Wie oft denke wir dabei: Sollen sie doch dafür arbeiten. Das muss ich auch. Mir schenkt auch niemand etwas!
    Ist dies nicht auch eine Form der Geizes? Oder wenn wir auf dem Markt stehen und um den Preis feilschen. Ist es GEIZ, der uns da entgegen winkt?
    Meist sind es die Reichen Menschen, die, die genug haben, die dann noch mehr handeln wollen. Ihnen ist zuviel, was zu bezahlen ist, und ihnen ist es egal, wer da in der Verdienstkette mitverdient. Sie sehen nur den Preis, denken an die "Handelsspanne" und meinen, sie müssten diese für sich so gering wie möglich halten. Das damit auch noch anndere Dinge verbunden sind, sieht man erst, wenn die Unternehmen "Pleite gehen". - Geiz ist auch ener Charakterzug, sich NICHTS zu gönnen, den Pfennig in der Tasche umzudrehen, bevor man ihn ausgibt.

    NEID. Wie oft schon haben wir diese Sünde in unserem Leben gesehen? Manchmal ist es der Wagen des anderen, das Auto, die Habe des anderen, welches uns neidisch machte. Heute - in einer Zeit der Arbeitslosigkeit - ist es vielleicht der Job des anderen, und das Gehalt, welcher uns neidet/geneidet wird. Wenn man dann an Hartz IV denkt,- und "seinem" Schrecken, dann denken wir mit Recht an die "Gleichheit des Volkes". Warum- so fragen wir uns - sollen wir Gleiches leisten und dafür einen minderwertigen Lohn erhalten? (Über dies Thema könnte man einen eigenen Thread eröffnen)
    Wo ist uns Gleichheit geblieben? Warum gibt es in einen so fortschrittlichen Land IMMER noch Armut, sozial Schwache, und arbeitslose Menschen?
    Würde da eine Gleichheit erzielt, würde auch der Neid seinen Schrecken verlieren.

    ZORN. Wie oft hatten wir Ausbrüche des Zorns, weil etwas nicht nach unserem Denken, nach unserem Streben ging? Wie oft haben wir "gefehlt" und haben uns dieser Sünde hingegeben? Wie oft straften wir unsere Kinder, als sie es wagten, sich gegen uns aufzustellen und ihr eigenes Denken durchsetzten? Wie oft ärgerte uns die lange Schlange an der Kasse und das Warten daran? Wieviele Male ging uns die Hutschnur hoch, wenn auf der Arbeit etwas nicht nach unserem Willen lief,- und wie oft ließen wir unsere mießen Launen an andere aus? Wie oft haben wir dem Zorn die Tür zu unserer Seele geöffnet? Unzählige Male.

    TRÄGHEIT. Wann sind wir das letzte mit frohen Herzen draußen in der Natur gewesen,- haben uns im Schwimmbad freudig bewegt, oder sind vergnügt zum TV gelaufen und haben es manuell umgestellt? In Zeiten der Fernbedienung und des virtuellen Einkaufes fällt es uns leicht, zu Hause auf dem Sofa zu sitzen, und das Leben zu genießen. Viele von uns (ich eingeschlossen) sitzen aber auch vor dem PC. Einige aus beruflichen Gründen, andere auch zum Zitvertreib. Wieviele Stunden - so sollten wir überlegen - sitzen wir irgendwo, und wieviele Stunden sind wir aktiv? Wo - so frage ich - ist das dynamische Gleichgewicht, die Ballance zwischen Trägheit und Aktivität geblieben? Ist nicht die zunehmende Zahl des "Übergewichtes" Zeichen jener Trägheit, die uns zusehens ereilt?

    VÖLLEREI: Und wie oft stopfen wir uns mit Leckereien zu, übersättigt von dem übergroßen Angebot? Wie oft sehen wir die Werbespots und laufen zielsicher zum Kühlschrank, um das Begehrte heraus zu holen? Wie oft stopfen wir noch schnell eine Pizza, den Döner oder die Pommes hinein, nur um einen kurzen Augenblick JENES Gefühl des Wohlgeschmacks zu haben, der nur allzurasch verschwindet? Und was ist, wenn wir so vollgestopft sind? Wir werden unzufrieden mit uns. Dadurch verstärken sich wiederum auch unsere anderen "niederen" Charakterzüge, was das Ganze noch verschlimmert.

    Hinzu kommt dann auch noch die WOLLLUST, die dem Ganzen die Krone aufsetzt. Frauen suchen sich Partner, die sie "Glücklich" machen, Männer ergötzen sich an den vielfältigen Magazinen, aus denen freizügige Damen hervor quillen, was den wolllstigen Aspekt noch verstärkt. Dieser muss dann gelebt werden,- manchmal schon im zarten Alter von 13-15 Jahren

    Das sind sie, die 7 Tore zur Unterwelt, die uns Menschen zu eigen sind. Können wir diese Tore mühelos überschreiten, oder sind sie so fest in unserem Leben etabliert, das wir ohne sie nicht sein können?
    Sind es jene Tore, durch die wir heillos jene "GNADE" verlieren, die uns in die himmlichen Reiche bringt? Sind sie der Schrecken unserer Zeit, von dem wir uns nicht entsagen können?
    Sind sie die Zeichen, die das Ende der Moral,- der Ethik einläuten?????
    Denkt mit mir darüber nach,- vielleicht "Laut" (sich hier äußernd) oder leise (in Gedanken) und lasst uns überlegen, was wir BESSER machen können!

    Wie können wir den "KAMPF" gegen diese SCHWÄCHEN aufnehmen,- wie können wir uns bessern?

    Alles LIEBE
    ALIA
    -------------------------------
    OMNIA VINCIT AMOS
     
  2. Walter

    Walter Administrator Mitarbeiter

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    Ich muss jetzt mal gegen den Stachel löcken :)

    Sechs dieser Punkten kann ich zustimmen, der Vorwurf der Wollust kommt aber meistens bei Leuten, die einfach eine andere Lebenseinstellung haben.

    Und bei Hochmut fiel mir spontan die Frage auf, warum jemand diese klassischen 7 Sünden gleich wieder mit fremden Worten ausdrücken muss.

    Warum "Superbia" statt einfach "Hochmut"? Ist da jemand hochmütig und will mit seinem Intellekt brillieren?

    In Demut,
    Walter :)
     
  3. Alia

    Alia Sehr aktives Mitglied

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    Überbringer dieser Eingangsworte, lieber Walter

    zu dem ich avanzierte. Schlicht weg "Abgeschrieben" habe ich JENE großgeschriebenen Worte, von denen ich ohne Übersetzung gar nicht wusste, was sie eigentlich sind. (Dachte zuerst an SANSKRIT, aus denen sie gezogen waren/wären), aber anscheinend ist es Latain.
    Aber diese Worte haben doch auch einen Vorteil. Wieder ein "Stückchen" um uns noch mehr "Abheben" zu können und noch tiefer zu fallen.

    Alles eine Sache der Anschauung. Alles LIEBE
    ALIA
    --------------------------------
    OMNIA VINCIT AMOS
     
  4. Walter

    Walter Administrator Mitarbeiter

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    War eh nicht böse gemeint :)
     
  5. Ereschkigal

    Ereschkigal Sehr aktives Mitglied

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    Liebe Alia,

    mit meinem Namen komme ich nicht an einem Beitrag vorbei. Ereschkigal ist ja die Herrscherin der Unterwelt und somit auch des Totenreiches. In den Mythos von Ischtars Gang in die Unterwelt wird viel hineininterpretiert. Deshalb möchte ich mich dazu nicht äußern.

    Aber zur Unterwelt allgemein. Der Skorpion oder auch Pluto werden der Unterwelt zugeordnet. Und wenn wir mal ganz konkret schauen, was in dieser Zeit auf der Erde passiert, bekommen wir einen Eindruck der Kräfte. Während der Skorpionzeit fallen die Blätter und die Kleinstlebewesen verarbeiten sie im Untergrund zu Erde. Ohne diesen Vorgang des Abfallens und Verottens wäre die Fruchtbarkeit des nächsten Zyklus unmöglich. Die Kräfte der Natur wenden sich in der Skorpionzeit dem zu, was wir oft ekelig finden, ablehnen und es fällt uns schwer dies als einen Prozeß im Kreislauf anzusehen. Aber dieser untergründige Prozeß bringt als "Abfall" Kräfte für neues Leben hervor. Das soweit zur Unterwelt und wie sinnvoll es ist einen Teil abzulehnen und zu bekämpfen.

    Jetzt möchte ich zu den einzelnen Punkten kommen, die Tore zur Unterwelt sind, sein sollen.

    Der Hochmut entsteht meist aus der Angst nicht in der Welt oder auch vor sich selbst bestehen zu können. Dann kommt "Ich bin besser als andere, ich kann ..., ich habe ... , schaut doch alle wie toll ich bin!" Aber das alles hat nichts damit zu tun, was ich wirklich kann oder bin, sondern an erster Stelle steht die Angst. Und aus dieser entsteht der Hochmut. Bei einem gesunden Selbstwertbewußtsein ist Hochmut nicht nötig. Ich achte mich und die anderen und werte mich und andere nicht ständig ab. Anstatt gegen den Hochmut zu kämpfen versuche ich mich der Angst zu stellen, die dahinter steht und den Grund für den Hochmut zu beseitigen. Ich gehe in die Unterwelt und beschäftige mich mit meinem Innenleben ...

    Geiz entsteht, wenn ich Angst vor der Zukunft habe oder mich über meinen Besitz definiere. Bei der Definition über Besitz, könnte ich den Inhalt zu Hochmut nochmals schreiben. Bei der Zukunftsangst und der Angst vor zu wenig, fehlt das Vertrauen in die Schöpfung und in mich selbst, daß ich in der Lage bin, für mich das notwendigste zum Leben zu bekommen. Wenn ich also mir und "Gott" mehr vertraue, dann hört der Geiz von alleine auf. Auch eine andere Erfahrung fehlt mir, wenn ich geizig bin, nämlich das Gefühl des Teilens und jemand anderen zu helfen. Ich sehe mich als Einzelkämpfer und nicht in den ganzen Zusammenhängen. Vertrauen in mich und die anderen heilt dieses Gefühl des Geizes.

    Neid ist mir eigentlich sehr fremd und dem anderen nichts zu gönnen, kann ich persönlich nicht so ganz nachvollziehen. Ich denke, daß Neid aus einem Mangel entsteht. Man sieht etwas, daß man sich auch wünscht, anstatt die Möglichkeit zu suchen, daß gleiche zu erreichen, wie der andere, möchte man das was der andere hat. Eigentlich erinnert mich dieses Verhalten an Kleinkinder. Ich begebe mich dann lieber auf den Weg, wenn durch den Besitz des anderen in mir ein Wunsch geweckt wird, dies selbst zu erreichen.

    Zorn ensteht meiner Meinung hauptsächlich durch mich angegriffen fühlen.Also wenn ich selbstsicher bin und Selbstvertrauen habe, werde ich kaum zornig. orn entsteht auch wenn ich mich hilflos fühle und durch diese Hilflosigkeit aus meiner Mitte fälle. Wenn ich gegen den Zorn kämpfe und eben versuche nicht zornig zu sein oder mich zu beherrschen, habe ich das Grundproblem nicht gelöst. Dieses liegt wiederum in meiner Psyche.

    Trägheit/ Faulheit: In unserer Gesellschaft ist die Definition über das Machen und den Besitz üblich. Da ist Trägheit natürlich nicht mit zu vereinbaren, denn wenn ich träge bin, tauge ich zu nichts. Wo ist aber der Unterschied zur Muse und wann ist es Faulheit und wann ist es Muse was ich mache. Gerade um die Muse zu lernen wird heute viel Geld ausgegeben, da sie so hervorragende Auswirkungen auf unsere Gesundheit hat. Meditation, Thai Chi, Yoga ... was tun wir nicht alles um wieder zur Muse und zur Ruhe zu gelangen, nachdem uns eingebleut wurde, daß Trägheit schlecht ist und wir wirklich verlernt haben uns zu erholen.

    Ein weiterer Punkt, ist daß kleine Kinder einen ganz natürlichen Bewegungs und Tätigkeitsdrang haben. Druch unsere Erziehung ist uns oft der direkte Zugang zur Freude an der Aktivität verbaut. Entweder arbeiten wir bis zum Umfallen oder wir versuchen uns vor jeder Arbeit zu drücken. Keines von beiden ist natürlich, sondern sowohl die Ruhe als auch der Freude an der Tätigkeit. Wenn diese Freude zur aktiv sein zur Arbeit durch Bewertungen und du mußt ... verbaut ist, haben wir die Möglichkeit unsere eigenen Muster zu betrachten und einen neuen Zugang zur Arbeit und Aktivität oder zum Faulsein und zur Muse zu bekommen.

    Völlerei: Wenn ich das Wort Völlerei höre denke ich an Sucht und auch an die Römer und ihre Gelage. Unser Empfinden zu unseren eigenen Bedürfnissen ist gestört. Gerade im Christentum werden die Bedürfnisse des Körpers extrem abgelehnt. Ob es nun um das Genießen des Essens oder auch um Nähe und Sexualität geht, daß alles war Sünde. Das Christentum hat durch die Ablehnung des Körpers zu einer Kultur der Körperfeindlichkeit geführt unter der wir heute immer noch leiden. Auf der einen Seite stehen die Modells mit ihrer Schönheit der Jugendlichkeitswahn ... und auf der anderen Seite die Fettleibigkeit, die Süchte ... Wenn jemand ein angemessenes Verhältnis zu seinem Körper hat, befriedigt er dessen Bedürfnisse. Dieser Mensch hat ein Gesprür dafür, was er braucht. Er ißt nicht, wenn er eigentlich Durst hat und er kennt die Bedürfnisse und achtet diese. Daraus resultiert, daß er spürt, wann er satt ist und was ihn befriedigt. Nicht die Umgebung ruft seine Wünsche hervor, sondern er selbst und sein Körper. Ersatzbefiredigungen spielen keine Rolle. Dieser direkte Zugang zu den eigenen Bedürfnissen ist ein komplett anderer, als ein Großteil unserer Gesellschaft hat. Aber es ist sehr lohnenswert sich diesen zu erarbeiten.

    Wollust finde ich eigentlich ein schönes Wort und wüßte nicht warum ich dagegen ankämpfen sollte. Auch Sexualität macht nicht abhängig, wenn sie mit Nähe, gegenseitiger Achtung gelebt wird. Gut wenn ich mich beginne darüber zudefinieren und anfange Quantität anstatt Qualität zu betrachten, bin ich in eine Falle getappt. Aber da ist kein großer Unterschied zum Essen. Es geht im allgemeinen bei der Wolllust und bei der Völlerei darum, daß ich meine Bedürfnisse lebe. Wenn ich das tue, befriedigt/sättigt mich "wenig". Es geht eben nicht darum, was ich alles tolles gemacht habe, sondern wie ich diese Dinge genieße. Gerade in der Sexualität können wir eine Menge spiritueller Fähigkeit lernen, wie Hingabe, Vertrauen, ich selbst bleiben, Rücksicht nehmen, einfühlsam sein, im Hier und jetzt sein, ins Nichts gelangen ... Aber wahrscheinlich sind diese Dinge bei jeder alltäglichen Tätigkeit zu lernen.

    Also Liebe Alia anstatt dagegen anzukämpfen ist es meine Art hineinzugehen oder dahinter zu schauen, eben einfach die Arbeit in der Unterwelt.

    Liebe Grüße
    Ereschkigal
     
  6. Yojo

    Yojo Mitglied

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    ja, in der Tat, begegnen, ja begleiten uns diese "Eigenschaften", diese "Tore" wie sie der Autor nennt, tagtäglich.
    Und ich denke, wir sind nicht auf dem richtigen Weg, wenn wir gegen sie kämpfen. Ihre Kraft ist ja da. Und da alles was existiert aus dem Wort Gottes entstanden ist und entsteht, das Licht und die Dunkelheit, die Erde und das Wasser, der Haß und die Liebe, die Wüste und der Regenwald, die Schönheit und die Häßlichkeit, so erkennen wir, daß all diese Dinge gemeinsam Gott dienen.
    Gäbe es nicht die "Kälte des Hasses", wie könnte die Glut der Liebe so wunderschön leuchten? Würde die Erde sich nicht um die Sonne drehen und um ihre eigene Achse, wie gäbe es dann "Tag" und "Nacht"? Wohnten wir im Kontinuum, auf der Sonne, so wüßten wir nichts von all diesen Dingen, so wunderschön zerlegt wie das weiße Sonnenlicht in den Farben des Regenbogens.
    Von daher, da alle dies Gott dient (manche sagen die Hölle ist dazu da um den Menschen Angst zu machen damit sie sich dem guten zuwenden), erfüllt also eine "erzieherische" Aufgabe. Und so gesehen finden wir an der Hölle zugleich etwas gutes, etwas positives.
    Und so ist es mit den anderen Dingen auch, mit jenen 7 Toren genauso, die Tore für die Unterwelt. Denn auch die Unterwelt und diese 7 Tore verneigen sich in Anbetung vor ihrem Schöpfer, dem Wort Gottes. Denn dem verdanken auch sie ihr dasein, und dienen sie treu.
    So wird denn aus jedem einzelnen dieser Tore, mit der Liebe Gottes, des Schöpfers in unseren Herzen, etwas durchaus positives, bereicherndes, für dessen Existenz wir Dankbarkeit empfinden.
    Ja, mehr noch, gleich dem Salz welches wir nicht in großen Mengen zu uns nehmen, gebrauchen wir davon dennoch ein wenig, um den Elektrolythaushalt in unserem Organismus zu regeln, um der Suppe einen Geschmack zu geben, der uns mundet, wohlgefällig ist.
    So ist auch eine Brise Neid eine gewisse Wohltat, wenn wir diesen Neid in die Hand nehmen und damit jene beneiden, die durch besondere Menschenliebe auffällig geworden sind, jene, die sich so vom irdischen gelöst haben, daß sie zu einem Brunnquell der Freude für ihre Mitmenschen geworden sind, zu einem Born der Hoffnung. Wie zum Beispiel Mutter Teresa. Eine Brise Neid kann mich hier durchaus bewegen, das eine oder andere mal über meinen Schatten zu springen und ihr ein bischen näher zu kommen, und sei es nur ein ganz klein wenig.
    Ganz genauso mit den anderen Eigenschaften. Ich erkenne meine (ach ich armes Kerlchen :D ) "traurige Lage" was dies oder jenes anbelangt, und mir begegnet der Hochmut dessen, der all dies "besser macht", der "reicher ist" als ich in "meinem Elend :D", und sehe mit einemmal das Licht des Himmel auf mir ruhen, welches eben die Ergebenheit in das Schicksal lobt und preist, und es erfüllt mich ein kleines Quentchen Stolz, voll Dankbarkeit, daß es möglich war, in diesem meinem Herzen die wahre Größe zu erkennen, wenngleich auch nur einen kleinen Moment, in einem Gebiet, welches nicht allgemeine Anerkennung findet.
    Nun gut, es auszuführen würde der gesamten Schilderung des Lebens gleichkommen, deshalb komme ich jetzt zum Ende um nicht zu langweilen;
    auch die Tore zur Unterwelt sind unsere Freunde, ja selbst die Unterwelt, wenn die Liebe Gottes in unseren Herzen wohnt. Mit "verteufeln" schüren wir Angst und bringen uns nicht weiter.
    Wenn jemand nicht mehr rauche möchte sagte er nicht "ich rauche nicht mehr", (dann hat er es schwer, denn er kämpft mit der Zigarette), sondern: "ich rieche gut". Dann ist die Zigarette sein Freund, sie unterstützt ihn darin, sich von ihr zu lösen....

    Alles Liebe von Yojo
     
  7. Asathiel

    Asathiel Mitglied

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    ich denke nicht, daß es um eigenschaften an sich geht. es geht immer um die angemessenheit des verhaltens im kontext der aktuellen situation. jede eigenschaft hat positive anwendungsmöglichkeiten (im passenden rahmen) und negative übertreibungen. es geht um angemessenheit und harmonie zwischen den gegensätzlichen eigenschaften.

    so isoliert 7 eigenshcfaten aufzuzählen und zu verteufeln bringt net viel
     
  8. Alia

    Alia Sehr aktives Mitglied

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    doch auch nicht, lieber Walter. Kennst mich doch,- ich bin die "Liebe" mit dem (Fast)-Heiligenschein- GRINS
     
  9. Alia

    Alia Sehr aktives Mitglied

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    gerade heute las ich in AABs Buch "Esoterische Astrologie" das gerade das Zeichen seeeeehr geprägt ist von Prüfungen, Herausforderungen ua. Gerade DORT wird der "Same der 1.Einweihung" gelegt, die dann mit dem Steinbock zur Entfaltung kommt. Und ich kann mich deiner Sicht von dem "Verdauen der Abfälle" nur anschließen. Nicht nur die Jahreszeitliche "Skorpionzeit" ist für dieses "Weiterverarbeiten" zuständig,- auch in unserem Körper wird gerade die "untere Beckenregion" (mit den dazugehörigen Geschlechtsorganen) dem "Skorpion" zugeschrieben. Und so sorgt "er" auch in uns für die "nötige" Reinigungsarbeit, ohne die wir sicherlich "GRÖßTE" Probleme hätten. Für manche Menschen ist das Ausscheiden solcher Sekrete auch ein "übles Spiel" und sie ekeln sich vor der eigenen Verdauung.

    .......und: Eigentlich stand in der P.M. etwas wie: Die 7 Tore zum Verbrechen mit seltsam, seltsamen Beispielen, die ich hier nicht wiederholen wollte. So entschied ich mich für eine eigene Darstellung JENER Aspekte, die ich durchaus geeignet halte, ein "Höllendasein" zu bescheren. Wenn es etwas gibt, was uns von dem wirklichen Leben trent, dann sind es solche Dinge, die verhindern, das wir uns unserer Göttlichkeit bewusst werden.

    Einst wurde ich als "Hochmütig" beschrieben und das nur, weil ich in meinen Fahrlehrer "verliebt" war und nicht wollte, das er mich falsch versteht. Ich wollte erst meinen Führerschein bestehen, und das OHNE seine Gunst. Er meinte, es wäre HOCHMUT gewesen und beschuldigte mich, auf jenem "Hohen Ross" zu sitzen.- Dabei war ich zu damaliger Zeit (bereits 21,5 Jahre her) eher unscheinbar und "klein". Seine Worte waren: "Steigen Sie endlich von Ihrem hohen Ross herunter........." und dabei wollte ich eigentlich immer nur das BESTE. Auch, als er mich stritzte und rückwärts einparken ließ. Kinder spielten auf der Straße, und irgendwie kamen sie immer näher zum Auto heran, das ich nun schon zum 7.Mal an der gleichen Stelle einparken musste. Als ich ihn darauf aufmerksam machte, reagierte er nur mit Achsel zucken,- um kurz darauf jenen Spruch vom Stapel zu lassen. Das gab mir zu denken und ich fragte mich, warum er So über mich dachte. Als ich Jahre später an diese Begebenheit dachte (es war die Zeit der Rückerinnerung), wurde es mir bewusst. Es war ein Trauma,- eine Begegnung aus ferner Zeit, die uns zusammengeführt hatte. Damals saß ich wirklich noch auf einem Ross, und er hielt das Pferd an und rief mir zu: "Steigen Sie endlich von Ihrem Hohen Ross herab." - Damals, so erkannte ich, war er an der Stelle des "kleinen, beschaulichen" und ich an der Stelle der Hochherrschaftlichen, zu der er immer aufschauuen musste, zu der er keine Verbindung halten durfte, was sein Stand verbot. Da erst wusste ich um die Hochmut und verbannte sie aus meinem Leben. Somit kann ich dir nur zustimmen, wenn du sagst, das Hochmut immer mit der Angst einhergeht, nicht GUT genug zu sein. Auch die Praxis der Selbstbeschäftigung kann ich nur weiter empfehlen, denn meist - so meine Erkenntnis - ist eine Störung da zu suchen/finden.

    Geiz, liebe Ereschkigal, sehe ich nicht bei den Menschen, die wirklich in bescheidenen Verhältnissen leben, sondern eher bei denen, die genügend haben und es trotzdem zu hauf horten. Menschen, die sich den Größten Luxus leisten, aber für andere nicht ein mal den Dreck unter ihren Fingernagel übrig haben. Menschhen, die auf der Straße gehen, das Elend sehen und nichts unternehmen, um diese Welt zu verbessern, sondern die sich vielmehr noch nehmen, was des anderen ist. Der anndere Geiz,- der aus dem Existensminimum entsteht ist ein "Lebenserhaltungstrieb". Auch diese Menschen möchten sich einen beschaulichen Abend wünschen, sich etwas gönnen. Dafür sparen sie, dafür überlegen sie sich jede Ausgabe 3X. - Mein Lehrer und die Lehren, die ich erlerne schreibe IMMER wieder davon, das man den "Fluss des Geldes" nicht unterbrechen soll. Wie heißt es so schön: "Den Rubel rollen lassen."- Geld - so steht es in den Lehren - muss in Bewegung sein, darf nicht statisch werden, muss im ewigen Kreislauf fließen, um verheißend zu sein. Geld, was irgendwo lagert(unter der Matratze z.B.) ist "Totes Kapital", welches mit Sicherheit nicht "Glück verheißend" ist. Aber mit Geiz verbinde ich nicht nur das Materielle, sondern auch Dinge, wie Freude, Mitgefühl, Anteilnahme ua. ... Und da denke ich an die Begebenheit, die sich mir heute auftat, als ich auuf dem Bahnhof weilte und meinnen Zug erwartete. Ein kleines Mädchen - knapp zwei Jahre war da. Irgendwann zerrte sie ihren Stoffhasen von der Sitzfläche und mit ihm fiel die Porzelanmaus (mit Gitarre) herunter und zerbrach in viele Einzelteile. Nicht rettbar,- so die Ansicht der Mutter. Ich war geschockt,- bat meine Tochter, sich der Scherben anzunehmen und sie aufzusammeln. Das kleine Ding stand nur dabei, den Tränen nah. Es wear DIES seltsame leise Schluchzen des Mädchens, welches mich tief in meinen Inneren berührte, das mich eine Klangkugel aus meiner Tasche hole ließ und die ich dem Mädchen gab, mit den Worten: Diese Kugel wird nict so leicht kaputt gehen, wenn sie auf die Erde fällt."- Ich schenkte sie dem Kind,- als Trösterchen,- wowissend, das diese Klangkugel möglicherweise auch verloren gehen kann. Aber in diesem Augenblick brachte sie Trost und ließ die Tränen und das weinerliche Schluchzen versiegen. Sie tat, was sie tun sollte: Brachte für einen Augenblick Freude. - Erst als ich zu hause war, dachte ich über meine "Tat" nach. Was hatte ich da getan? Ohne zu zögern gab ich von mir, was schon seit einer Weile als Ständiger Begleiter in meiner Tasche bei mir ist. Mehr konnte ich in diesem Augenblick nicht tun. Ich konnte die Maus nicht "heile" zaubern,- konne sie nicht zusammen kleben. Was ich tun konnte, war auf diese meine Art Trost zu spenden, und ich tat es.
    Ware Geizhälse knausern auch damit. Der Geiz hat sie abgestumpft und Gefühlskalt gemacht. Sie sehen nicht mehr die "kleine Traurigkeit", geschweige denn die Große. Das ist der wirkliche Geiz, den ich meine. Es ist nicht immer nur das Geld,- sondern vor allem auuch das, was man mit Leichtigkeit geben könnte. Ein freundliches Wort zum Beispiel, oder einfach nur ein Lächeln. Wieviele Menschen siehst du noch auf der Straße, die dich noch ohne Grund anlächeln. Meist denken wir, das wir ausgelacht werden,- oder noch viel Schlimmer: Oft werden wir nur mit seltsamen Gesichtsausdruck von oben bis unten gemustert. Das ist Wahrer Geiz,- das zurück zu halten, was man mühelos geben kann. Die Hilfe, die einem anderen rettet. Die 20 Cent, um einmal zu telefonieren. Die Tasse Kaffee, die man dem Stadtstreicher ausgeben könnte, oder auch die Flasche Bier, damit dessen Dasein erträglicher wird. Gott- so denke ich, kann nicht wirklich mit dem Geiz aufräumen, denn: Solange wir in unserem Innern nicht erkennen, das wir GÖTTLICH sind, kann nichts zu wahrer Zufriedenheit sein.

    Neid, so liebe Ereschkigal, ist auch in kleinen Dingen erkennbar. Manchmal ist es nur der Sieg, den der andere erringt,- und nicht du. Der andere bekommt den Orden,- die Siegesmedallie, und nicht du. Selbst der Sieg beim Spiel kann Neid hervor rufen. So spielte ich einst mit meinem Liebsten MONOPOLY. Sobald er vorher sah, das er nicht gewann, versuchte er Strategien, um dennoch das Blatt zu wenden, auch auf die Gefahr, mit einem anderen Gegner zu fusionieren. Hauptsache ER gewann. Und: Wenn Spielende es vorher sah, das dem nicht so war, wurde das Spiel vorzeitig verlassen, ohne dem anderen die Chance auf den Sieg zu geben. Unsere Kinder versuchen den Sieg durch ein tränenreiches Szenario herbei zu führen. Politiker "drohen" mit vorzeitigem Ausstieg, und Chefs haben so eigene Methoden, sich durchzusetzen. - Aber im Grunde ist alles, wie im oben beschriebenen Beispiel,- nur das die Spieler ein bisschen älter sind. - Außerdem: Manchen Menschen ist der Erfolg nicht gegeben. Alles, was unsere Welt beherbergt, ist nach dem "Pyramiden-System" aufgebaut. Oben - an der Spitze kann es NUR EINEN geben, der sich der Gunst erfreut. Das TRAGENDE ist die Masse, die den Sockel halten muss. Gewinnchargen sind so aufgebaut,- Lotterien,- Aktienkurse,- Warentermingeschäfte und sonstiges. Der oben an der Spitze sitzt, wird IMMER als Erster an etwas verdienen. Ein Gleiches wird es - zumindest in dieser Welt - NICHT geben. Dafür sind wir zu .... EGO-behaftet. (Was mich fragen lässt, ob ich nicht auch so wäre, wenn ich an jener Position wäre. Und bei den Gedanken bekomme ich leichte Furcht). So las ich heute in einem wunderschönen Beitrag: .....ein Yogi kann reich sein,- aber ein Reicher kann Niemals ein Yogi sein....... (nachzulesen unter: www.wtt.li )

    ....... hier erst einmal ein "BREAK"
     
  10. Alia

    Alia Sehr aktives Mitglied

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    WestfALIA
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    Zorn,- so gebe ich zu,- ist auch heute noch eines der Größten Übel, die mein Leben vergiften. Manchmal - meist - aus nichtigem Grund. Vielleicht war es die Stimme, der Wortlaut, warum etwas in mir hoch kommt, wenn ich meine Tochter strafen muss. Aber: Dann ist die Wut am größten. Nicht so sehr auf andere, das mich dieses Laster überkommmt. Früher - so weiß ich noch - war ich wütender. Dann kamen Dinge hinzu,- häuften sich, das ich wütend wurde. Heute sind diese "Zeiten" doch seeeeeeeehr mager bestückt,- aber dennoch: Sie überfallen mich hin und wieder doch. - Und dabei meinte ich es doch immer gut,- so meine Gedanken. Ich fühle mich als wirklich verständiger Mensch. Warum können dann einfache Grundregeln nicht gelernt werden? Warum dann diese beständigen Nögeleien der Kinder? - Vielleicht, weil man bei den eigenen Kindern andere Maßstäbe ansetzt. Vielleicht, weil diese eigentlich aus Erfahrung wissen müssten, wie man in der meisten Zeit ist. .... Aber dann kommt dieser "kleine Teufel" aus ihnen heraus und lässt uns wieder in "Sünde verfallen.- Und ich denke mit Wissen daran, das es noch ein seeeeeehr weiter Weg ist, bis ich wirklich das erreicht abe, was mir vorsteht, zu erreichen. Noch lange bin ich nicht so, wie ich mich eigentlich haben will,- trotz allem, was ich in dieser Welt auch tue. Eine Klangkugel wird nicht wett machen, das hin und wieder der Zorn mich ereilt,- sondern nur kontinuirliches Bestreben, mich zu ändern. - Zorn - so sehe ich - ist somit auch ein "Schutzmechanismus",- eine Gegenabwehr. Zorn ist aber auch ein Gemütszustand, der durch "Unzufriedenheit" entsteht. Erst wenn diese Zutaten zueinander kommen, kommt Zorn hervor. Hinterher - wenn der "Rausch" verflogen ist, denken wir: Warum war ich nur soooo wütend? Wegen dieser Lapalie!?!



    Trägheit/ Faulheit: Wir kennen nicht mehr jene Portion des Ausgleichs. Da gibt es Menschen, die schuften 16 Stunden am Tage und sind auch noch am Abend aktiv,- uund da gibt es jene, mit der vielen Freizeit, die den ganzen Tag nichts Besseres zu tun haben, als vor der "glotze zu hängen". Der Ausgleich zwischen Dynamik,- Ruhe,- Ausruhen ist gestört. Wir schlafen nicht mehr genug. Wir arbeiten nicht mehr so, wie es unsere Vorfahren getan haben. Für alles wurden Machinen erfunden, die uns die schwere Arbeit abnehmen,....... was uns dazu führte, das wir heute nicht mehr imstande sind, kleinste Anstrengungen selber zu unternehmen. - Ja, und ich kann dir zustimmen, das Freude an dem was wir tun ein wichtiges Kriterium ist, uns aus dem Teufelskreis der Trägheit zu ziehen. So ging ich eine ganze Weile mit dem Hund der Nachbarin spatzíeren, und fand es sogar auch noch gut,- aber deswegen gleich einen Hund anzuschaffen, will ich jetzt natürlich auch nicht. - Ich denke, unsere Kinder lernen auch von unserem Verhalten. Ein Mensch, der gerne draußen ist und seine Kinder bei sich hat, gibt ihnen ein Beispiel, wie man es tun sollte (außer meine Tochter, die sich mir meist nur ungern anschließt, und lieber zu hause ist, während ich mich bei Wind und Wetter draußen rumtolle).

    Das Wort Völlerei beinhaltete auch den Begriff "Voll". Eine natürliche Sperre in uns wurde also überwunden. Das, was wir anschließend konsumieren - seis die Chips, die Kekse, der Riegel, die Cola - ist jene Völlerei, die hier erwähnt steht. Diese Übermaß,- dieses nicht genug davon haben. Diesen Aspekt in uns macht sich die Werbestrategie zu nutze. Sie bieten uns immer mehr Waren an,- gaukeln uns vor, das wir sie haben müssten, und vergiften uns eigentlich unser Leben damit, weil damit das nötige "Stoppschild" in uns überfahhren wird. Noch mehr davon,- und das brauchst du auch noch...... lautet ihre Strategie, an der sie Unsummen verdienen - und wir die Folgen von Fettleibigkeit, Fettleber, herzschwäche, Bluthochdruck ua. zu erleiden haben.
    Die Natürlicheit ist dahin,- unterstützt durch Glutamate und anderen Zusatzstoffen, die diese Bremse durchbrechen.

    Lust eine Sünde???? - So fragt man auch in jener genannten Zeitschrift, liebe Ereschkigal. Aber dann denke ich an jene Menschen, die sich gewaltsam an andere vergehen, die sich ann Kinder vergreifen, die ihre Frauen zu Hause zu dieser "Lust" zwingen,- auch wenn sie es doch "zärtlich" tun. In der Zeitschrift wird das Beispiel "Marc Dutroux" verwendet, wenn das Thema "Wolllust" beschrieben wird. Er verging sich an seine Opfer und zeigte vor Gerichht nicht ein einziges Zeichen von Reue. - Er ist ein Beispiel für all jene, die sagen: Die Kinder, die man in solche Handlungen einbezieht müssten doch eigentlich auch einen "Lustgewinn" verspüren. Es sind die, die sagen: Pädofilie sei "sittsam" und eigentlich doch gut.- Das es nicht so ist, zeigen "jene", die mit diesen "Makel" durch die Welt gehen, unfähig, Gefühle zu zeigen/ Gefühe anzunehmen.

    UND- abschließend möchte ich dir zustimmenn, das Arbeit im eigenen Innern immer die bessere Lösung ist. Nur sie kann uns von diesen Lasten befreien.

    Alles LIEBE
    ALIA
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    OMNIA VINCIT AMOS
     
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