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Die 7 Todsünden

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Gitti1, 4. Dezember 2011.

  1. Gitti1

    Gitti1 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    8. November 2011
    Beiträge:
    330
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    Edel will er sein, hilfreich und gut ---

    der Mensch.


    Zumindest möchte jeder von jedem so gesehen werden...

    Dennoch leben wir in einer Gesellschaft, in der viele Todsünden nicht verdammt, sondern – im Gegenteil – mit neuem Etikett versehen und als notwendige Tugenden propagiert werden.

    Habgier = Streben nach Wohlstand und Fortschritt
    Neid = Konkurrenz belebt das Geschäft
    Wollust = Sinnesfreude und Genussfähigkeit
    u.s.f…

    Unsere Gesellschaft ist von Sünde durchdrungen.

    Ist sie deshalb auch dem Untergang geweiht?

    Wollust – eine der 7 Todsünden;
    Hochmut gilt als die Schlimmste;
    Habgier gehört auch dazu
    und
    Neid, auf die schöne Konkurrentin z.B....

    Genauso wie der Zorn.

    Trägheit ist eine Todsünde
    und
    natürlich
    die Völlerei.


    Doch was bedeuten heute, in einer nüchternen Alltags-Welt ohne Engel und Dämonen, die im tiefchristlichen Mittelalter definierten Todsünden?

    Anders gefragt: Wie modern ist die Moral?

    Nun, der Begriff der Todsünde mag veraltet sein, aber die Inhalte sind es nicht.

    Das, was mit Sünde gemeint ist, d.h. gesellschaftliches Fehlverhalten zu ächten und auch im Zweifelsfall darauf zu zeigen und zu sagen: „das wollen wir nicht“ – deutlich zu machen, was wir achten, welche Werte wir haben, was wir ächten - das ist für unsere Gesellschaft unverzichtbar.

    Wenn jeder von uns heute beschließt morgen ein Heiliger zu werden, bricht unser Wirtschaftssystem zusammen.

    Unser Wirtschaftssystem ist deutlich darauf angewiesen, dass die Leute deutlich mehr haben wollen, also von Habgier, als das, was sie brauchen. Wenn das nicht mehr wäre, würden unsere Binnenmärkte nicht mehr funktionieren. 99% aller Weihnachtsgeschenke, die wir uns schenken, brauchen wir nicht.

    Wir lieben das Gold – aber wir wissen auch, dass die egoistischen Züge des Kapitalismus das Sozialgefüge bedrohen.

    Einerseits brauchen wir den habgierigen, den hedonistischen, den konsumgeilen Konsumenten;
    und auf der anderen Seite den bescheidenen, freundlichen, zurückhaltenden, tugendhaften Staatsbürger.
    Und die Balance zwischen beiden zu halten ist eine Aufgabe von Staat und Gesellschaft.

    Die unerfreulichste Sünde ist der Neid. Er frisst das eigene Herz auf – allegorisch betrachtet.
    Neid ist heute ebenso verpönt wie ---

    Trägheit.

    Das kann cool sein –
    oder faules Abhängen auf Kosten Anderer.

    Zwar fürchten wir nicht mehr das Höllenfeuer, aber trotzdem ist es uns sehr wichtig, als
    frei
    von diesen Sünden dazustehen.

    In der Regel gilt: Wenn jemand anderes Fehlverhalten zeigt, dann war es die Person, dann war es dieser andere Mensch. Wenn wir selber Fehlverhalten zeigen, dann waren es die Umstände, dann konnten wir bestimmte Dinge nicht überschauen, wir wussten ja nicht und wir konnte ja nicht...

    Das heißt, wir sind als Person nicht schuld.
    Und das liegt daran, dass wir den Zustand, als Person schuldig zu sein, dauerhaft nicht ertragen können ohne depressiv zu werden.

    Die Sünde des Hochmuts nennen wir heute „eitel sein“. Oder „elitär“.
    Im Gewand des politischen Extremismus treffen wir auf die alte Todsünde Zorn.

    Sie sind alle noch da ----

    die Todsünden.

    Verführerisch wie im Mittelalter....


    Vorweihnachtliche Grüße,

    Eure Gitti.
     
  2. magdalena

    magdalena Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2009
    Beiträge:
    14.131
    kennst du das theaterstück von yasmina reza?

    http://www.google.at/url?sa=t&rct=j...sg=AFQjCNFvmZGyJ8t0VqBNS6jYROHTEeE93g&cad=rja

    es beschreibt für mich so wunderschön die gewalt, die immer die gleiche gewalt bleibt, bloß in immer verfeinerter form geübt wird, so dass sie kaum mehr als gewalt erkennbar ist.

    das faustrecht ist ja relativ einfach als gewalt zu erkennen -
    die immer mehr verfeinerten methoden der psychischen gewalt stellen eine sehr viel größere herausforderung dar.

    so ist das nun mal.
    mit dem auflösungspotential wachsen auch die herausforderungen.

    wir schaffen die herausforderungen selbst - in dem ausmaß, in dem wir auch die auflösungspotentiale selbst entwickeln.

    vorläufig hinken die auflösungspotentiale den herausforderungen noch etwas hinten nach.

    naja - weiterentwicklung halt......
    wird schon werden............:)
     
  3. daway

    daway Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Januar 2011
    Beiträge:
    6.985
    Ort:
    deine schilderungen geben so im grunde wieder
    was für mich die begründungen waren dass ich ausgetreten bin ...
    den frieden predigen und aber krieg führen könnte man sagen...

    oder man kann auch ein-stunden-sonntags-kirchgang-christen dazu sagen
    und die restlichen stunden und tage ... wird gesündigt wo nur geht - auf teufel komm raus im wahrsten sinne des wortes ...
    und wird als gesellschaftliche tugend nochdazu annerkant un gewürdigt und belohnt

    grüße liebe
    daway
     
  4. magdalena

    magdalena Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2009
    Beiträge:
    14.131
    normalität - :rolleyes:
     
  5. Siriuskind

    Siriuskind Moderatorin und Alien in geheimer Mission Mitarbeiter

    Registriert seit:
    23. Oktober 2009
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    31.194
    Ort:
    Niedersachsen
    @Gitti1

    Warum sollte sich das geändert haben? Bloß weil sich das Weltbild geändert hat und die meisten Menschen nicht mehr an das Höllenfeuer glauben, bleiben doch diese Eigenschaften, die ich selber nicht als Sünden bezeichnen würde ( erinnert mich eben zu sehr an die Kirche, die ich nicht so liebe ), sondern als sehr negative Charaktereigenschaften eines Menschen.

    Aber da Du ausgerechnet die 7 Todsünden erwähnst, da kommt mir dann immer der sehr eindrucksvolle, doch auch ziemlich schockierende Film "Sieben" in den Sinn, wo ein Serienmörder Menschen wegen ihrer begangenen Todsünden ermordet, genau auf die Weise, die die jeweilige Todsünde charakterisiert. Deshalb kann ich an dieses Thema auch nicht mehr so unbefangen herangehen, da es in dem Zusammenhang für mich mit Leuten steht, die religiös sehr fanatisch sind ( was dieser Mörder wohl war ). Ich habe dabei also so oder so ein sehr ungutes Gefühl, auch wenn Du vielleicht nur auf etwas aufmerksam machen möchtest.
     
  6. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

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    und so kann "Denken" auch zur Sünde werden.
     
  7. Siriuskind

    Siriuskind Moderatorin und Alien in geheimer Mission Mitarbeiter

    Registriert seit:
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    31.194
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    Niedersachsen


    Aber nie zu einer Todsünde. Das ist nochmal eine Stufe höher!
     
  8. Maurizio

    Maurizio Mitglied

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    604
    Hmmm, Gedanken die um die Bedürfnisse des eigenen Egos kreisen als "Sünde" anzusehen? Wer weiss?
    Ich hoffe nur gerade dass mir mein gelegentliches Chillen nicht von oben als Trägheit ausgelegt wird. Hmm, muss glaube ich noch mal in mich gehen...:)
     
  9. das__LICHT

    das__LICHT Mitglied

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    baden-würtemberg
    Hallo
    Jeder Mensch ist frei im Denken.
    Jeder Gedanke wird zur Realität, ob gut oder böse,das ist egal.
    Wichtig:
    Es gibt nur EINEN GOTT


    Höret nicht auf stark zu sein im Herrn;
    haltet euch an ihm fest,damit er euch stärkt.
    der allmächtige Herr ist der einzige Gott,
    und es gibt keinen Erlöser außer ihm.
    (SIR 24/24)

    Alle Religionen sind von Menschen gemachte Fake.
    Es gibt keine Todsünden,denn Gott ist weise und gütig,
    Er ist das Gute in sich.
    Wir Menschen müssen es nur erkennen und danach leben,
    dann wird das sogen. BÖSE nicht mehr sein.

    in Gottes Liebe
    das__LICHT
    :)
     
  10. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

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    nein, so kann man es nicht stehenlassen.
    nur, weil Denken laut Recht freigesprochen wird.
     
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