Deutsche Gesundheitsverwaltung will Homöopathie verbieten

Dieses Thema im Forum "Homöopathie" wurde erstellt von Selbstmacher, 26. August 2016.

  1. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

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    Es ist ein Pharmaprodukt, kein Alternatives oder Esoterisches, verabreicht von einem Typen, der sicherlich gerne Arzt geworden wäre, wo es aber nicht gereicht hat. Also ist der in die Alternativecke gegangen... ich finde es schade, dass ein verhinderter Arzt, der hier Missbrauch als Heilpraktiker (zu mehr hat es wohl nicht gereicht) betreibt, dann als Esokritik verkauft zu werden versucht.

    Das war wieder einmal ein typischer Fall von verhindertem Möchtegernarzt, der ein Pharmapräparat (und das ist es), dass sich wie gesagt in der Grundlagenforschung befindet, wo der Gesetzgeber verantwortlich dafür ist, wer solche Substanzen (auch experimentell verwenden darf)... ich sehe da nix Esoterisches drinnen. Du etwa?
     
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  2. Selbstmacher

    Selbstmacher Sehr aktives Mitglied

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    Ich würde gerne nicht für Pharmaillusionen bezahlen müssen, die den Menschen schaden.
     
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  3. Lichtpriester

    Lichtpriester Sehr aktives Mitglied

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    Die Esoterik kann man hier ruhig raus lassen, :D ich bin sowieso dagegen, dass sämtliche Alternativmethoden in die Esoterikecke geschoben werden.
    Ne, als Pharmaprodukt sehe ich das absolut nicht, und schon gar nicht als "nicht zugelassenes Medikament". Eine Substanz, die sich gerade mal in der Grundlagenforschung befindet, hat mit Produkt m.E. nix zu tun, auch wenn Big-Pharma forscht.

    Weiss ich nicht, ob der Typ gerne Arzt geworden wäre. Angeblich soll er vor seiner HP-Ausbildung im Medizintechnik-Bereich tätig gewesen sein. Was möglich wäre (reine Vermutung), dass hier auch ein gewisser Lobbyismus eine Rolle spielte.
     
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  4. Gabi0405

    Gabi0405 Sehr aktives Mitglied

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    Tja, wenn Herr Hecken das sagt....:rolleyes:

    Komisch nur, dass ich bisher noch nie eine Veröffentlichung von diesem Gremium gelesen habe.

    Die Betonung liegt auf "Fachöffentlichkeit".;)

    Ob irgendwelche Medikamente unwirksam sind, sei dahingestellt. Du jedenfalls wirst sicher nicht alle Naturheilmittel und Verfahren ausgetestet haben, so das du dazu eine kompetente Aussage machen könntest.
    Und richtig, woran ich glaube ist meine Sache, die kann mir auch ein Herr Hecken nicht abnehmen, sondern das fällt in die Rubrik Eigenverantwortung, und genau darum gehts.

    Du meinst wahrscheinlich Therapien, die du und Herr Hecken, als wirkungslos bezeichnen. gell?
    Wenn die ganzen alternativen Therapien und Medikamente so wirkungslos sind, dann frag ich mich, wie die 43.000 Heilpraktiker und Homöopathen, die es schätzungsweise in Deutschland gibt, überhaupt finanziell überleben können.:oops:
     
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  5. Gabi0405

    Gabi0405 Sehr aktives Mitglied

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    Allerding ist der Placeboeffekt bereits dadurch widerlegt, dass homöopathische Mittel auch bei Tieren und Babys wirken.
     
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  6. sage

    sage Guest

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    Wo ist denn das Problem...jeder...der nur halbwegs esoterisch ist....kann sich doch mental auf die Schwingungen der Heilmittel einstellen...und bei Bedarf die entsprechenden Mittel abrufen...wer das nicht so hinkriegt...kennt vielleicht jemanden aus der alternativen Apparate"medizin"..und da schwingt doch auch alles mögliche und unmögliche...was heilen soll...zumindest nach Angaben der Anbieter solcher Leistungen....


    Sage
     
  7. Loop

    Loop Faith of the Heart Mitarbeiter

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    Ich finde, daß Kassen ruhig mit einer Zusatzversicherung auch für Alternatives aufkommen dürfen sollten, in dem Fall zahlen sich die Leute, die das wollen, selber, aber auf die gleiche einer-für-alle-und-alle-für-einen-Methode wir bei der normalen Krankenversicherung, so daß sich auch ärmere Leute sowas leisten können.

    Alternatives generell rauszunehmen finde ich nicht ok. Manchen hilft es. Die Menschen müssen die Wahl haben dürfen.
     
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  8. Loop

    Loop Faith of the Heart Mitarbeiter

    Registriert seit:
    10. Oktober 2008
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    Homöopathische Mittel sind auch Pharmaprodukte, und ob die Heilpraktiker, die Homöopathie oder sonstige Mittel wie diesen Stoff verabreichen, lieber gerne Ärzte wären, das können nur sie selber wissen.
     
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  9. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

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    Das ist richtig, dass die Pharmaindustrie es herstellt und gut Geld damit macht.

    Das Mittel, das von dem Möchtegernarzt verordnet und gegeben wurde, ist ein potentiell zukünftiges Medikament gegen Krebs. Und irgendwie ist es doch ganz praktisch, dass ein Mittel, dass sich in der Grundlagenforschung erst noch beweisen muss, Alternativen zugänglich gemacht wird, finde ich. Wenn die damit experimentieren, wem hilft es?

    Entweder das Mittel schlägt wunderbar an, dann wirst Du gar nicht so schnell gucken können, wie die Pharmaindustrie einer alternativen Verordnung Einhalt gebieten wird. Dann geht es um richtig viel Geld. Wenn das Mittel Menschen massiv schädigt, hervorragend, kann man der Pharmaindustrie nichts vorwerfen, sondern den Alternativen, denen "Fehler unterlaufen sind". So oder so gewinnen sie hier.

    Wenn man sich fragt, wem was nutzt, kommt man durchaus auf Antworten, die beunruhigen können.
     
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  10. LynnCarme

    LynnCarme Guest

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    Ich persönlich finde, dass solche Mittel die Kosten der Krankenkassen unnötig erhöhen. Es soll meiner Meinung nach nur das von den Kassen übernommen werden, was wissenschaftlich und fachärztlich vertretbar ist. Ich weiss von einem Arzt, der alternativ verschreibt, aber dafür muss man in der Schweiz auch selber bezahlen. Finde ich auch richtig so - und es muss vor allem in der Verordnungspflicht der Ärzte sein, damit diese es verantworten können innerhalb der medizinischen Behandlung.
     

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