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Der unaussprechliche Name 10-5-6-5

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Brotherhood, 22. August 2009.

  1. Brotherhood

    Brotherhood Mitglied

    Registriert seit:
    21. Mai 2005
    Beiträge:
    577
    Ort:
    S-H
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    Der Name Gottes ist daher der Unaussprechliche, weil er alle Konsonanten und Vokale auf einmal enthält. Aus diesem schöpfen sich alle weiteren Namen: alle Engel, alle Menschennamen in der Überlieferung, alle Gottesbezeichnungen.

    Die 10 meint das Zeichen JOD; was für die "Ganzheit des Kindes steht". Das Kind, geboren aus der Teth (der 9; Gebärmutter); ist die ganzheitliche Vereinigung zwischen Mann und Frau; zwischen Jenseits(Mann) und Diesseits (Frau), zwischen Unsichtbar und dem Erscheinenden.

    Diese Einheit kann hier in der Welt aber nicht erscheinen; denn hier herrscht das Duale, die Zeit fließt, die Entwicklung wächst. Das Diesseits ist das Gegenüber des Jenseits; des Ewigen. Die Zeit steht der Zeiteinheit gegenüber. Wenn die Ewigkeit hier im Diesseitigen konkret erscheinen würde, wäre es mit der Freiheit der Entwicklung vorbei. Denn dem Aboluten steht die Freiheit des Menschen gegenüber: Glaube ich oder glaube ich nicht. Die Absolutheit hat in sich keine Wahl; der Mensch im Zeiträumlich hier hat sie.

    Das Kind wird aufgeteilt zwischen Bewußten und Unbewußten. Das Kind steht für das Tun aus dem Ewigen im Jetzt und beschreibt sich mit dem Buchstaben HE (5; das Fenster = Es scheint etwas anderes in dein Leben hinein). Diese Aufteilung des Gesamten in zwei 5 wird durch das Zeichen des Menschen (die 6, die WAW; der Verbindungshaken) gehalten. Der Mensch hier kann in seiner Erscheinung beides Seiten (Diesseits und Jenseits) vereinen, so daß sein Tun nur von dorther (aus der JOD, dem jenseitigen Geschehen) gespeist wird. Damit wäre die Welt vereint.

    Das alles drückt sich in der Sichtbarkeit von JHWH in der Schöpfung aus; 10-5-6-5. Die Schöpfung hält Gottes Verborgenheit, seine Ganzheit. Nur der Mensch kann hier in der Zeit diese Aufsplittung vereinen.

    Der Mensch hat in sich die Möglichkeit, die Welt in Ewigkeit zu einen - in dem er für sich beide Seiten wahrnimmt und eine davon als Heilig empfindet. Heilig meint: Unsichtbar, aus dem Nichts gespeist. Aus dem Nichts kommend meint - eine Schöpfung. Eine Schöpfung meint: Vollkommen Neu, niemals von vorigem abgeleitet; absolut neu. Von dorther, aus dem Nichts also, scheint der Ewige in die Diesseitigkeit hinein. Nur durch den Menschen, dem Gott die Schöpfung geschenkt hat, ist die Einheit wieder herzustellen.

    Der Name wird also deshalb nicht ausgesprochen, weil es eine Festlegung wäre. Man würde sich auf eine Konkretheit beschränken und damit wäre alles andere, was damit im Wesentlichen verbunden ist, tot.

    Genau wie ich über einen anderen Menschen als unverrückbares Fundament ja auch nicht sagen kann "Der Typ ist ein Vollidiot" oder "Er lügt nie" - so legt man nicht Den Namen fest. Man begrenzt die Ewigkeit nicht; die Ewigkeit ist hier im Diesseitigen nicht auszudrücken.
     
  2. nizuz

    nizuz Neues Mitglied

    Registriert seit:
    19. November 2008
    Beiträge:
    12.322
    :kiss4:
     
  3. faustria

    faustria Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2009
    Beiträge:
    37
    Ort:
    badisches Württemberg
    Danke.

    Ein Freund von mir sagte auch ein mal: Mathematik ist eine Sprache,in der Physiker sich über Gott unterhalten..

    ..und allen UFO logen (und Urologen:)) sei's postUM in die Schultüte gesteckt - am Besten weiter unten, wo die "besseren Sachen" kommen..


    Gruß
    felix A
    (tu felix austria intuere)

    :flower2:

    נמרוד
    (the nimrod hunting corporation)
     
  4. Birkana

    Birkana Neues Mitglied

    Registriert seit:
    9. März 2009
    Beiträge:
    1.039
    Ort:
    Ubi bene, ibi patria
    Hast du die Kabbala studiert? :)
     
  5. winnetou

    winnetou Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2008
    Beiträge:
    2.551
    Ort:
    n.ö.
    hallo brotherhood,

    wen willst du beeindrucken? wenn du deine frau beim namen nennst, wirst du ihr auch nicht gerecht. jeder hat seine persönliche beziehung zu gott.

    lg winnetou:D
     
  6. ELi7

    ELi7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Las Terrenas, Dom.Rep.
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    Ja, in der Schöpfung, der Welt der Erscheinungen, die eigentlich nur Maja ist, ist das ursächlich ohne Anfang und ohne Ende Seiende weder aussprechlich noch sagbar. Die Schöpfung ist eine Emanation (Ausfliessung) des unendlich und allüberall Seienden.

    So ist auch der Mensch den vier Welten angehörig, materielle Welt, Astralwelt, Mentalwelt und Welt des Lichtes. Er ist deshalb in seinem tiefsten Inneren Licht vom Lichte, Eins mit dem unendlich Seienden.

    In der pythagoräischen Tetraktys ist nicht nur der unaussprechliche Name JHVH, die Unendlichkeit (10+5+6+5 = 26 = 8) enthalten, sondern auch der Mensch in seinen vier Welten, der materiellen Welt (Assiah), der Astralwelt (Jetzirah), der Mentalwelt (Beriah) und der Welt des Lichtes (Aziluth).

    Im Tarot finden wir diese Welten wieder. Ich spreche jetzt nicht von der Kleinen und Grossen Arcana, die mit den 10 göttlichen Begegnungsstätten im Menschen und deren 22 Verbindungswege einhergehen, sondern von den Hofkarten, die sehr zu Unrecht zumeist stiefmütterlich behandelt werden.

    Das Licht (Azilut) ist die Welt der Könige von Stäbe bis Münzen.
    Die Mentalwelt (Beriah) ist die Welt der Königin von Stäbe bis Münzen.
    Die Astralwelt (Jetzirah) die Welt der Ritter und die materielle Welt (Assiah) die Welt der Buben, die erst noch lernen müssen zu werden. Letztere meinen oft, bereits die Könige zu sein, dabei sind sie erst noch die Lehrlinge (zu Sais).

    Jetzt wird auch deutlich, dass die Tetraktys nicht nur die Weltenharmonie verkörpert, sondern ganz profan auch den Weg des Menschen zu seinem inneren Licht, von der 4 (materielles Wesen) über die 3 (astrales Wesen), die 2 (mentales Wesen) zur heiligen Zahl 10 oder 1 (Lichtwesen). Der Lehrling (4) lernt in der materiellen Welt, der Ritter (3) bewährt sich in der Astralwelt, die Königin lehrt die Menschen zu fühlen, Gefühle zu zeigen und der König lässt das Licht leuchten über alles was lebt und Atem hat.
    Im Mittelalter gingen die Menschen schön gekleidet zu Hofe, jeder nach seinem Stande (1 - 4) und heute soll der Mensch eine Stufenleiter aus der materiellen Welt in die Welt des Lichtes und der Liebe gehen, seinen Entwicklungsweg, den Weg der pythagoräischen Tetraktys.
    L.G. von ELi
     
  7. Malakim

    Malakim Mitglied

    Registriert seit:
    6. August 2009
    Beiträge:
    174
    Wo man hier so schön im Schwung ist könnte doch noch jemand (schnell) das Schema Hamphorasch erläutern. Ich finde die 72 Namen gehören jetzt zum Thema.

    Wenn wir das dann zu Magie rüberschieben, kann man noch eben den Schlüssel und das Tau erwähnen :D

    Als Lesetipp möchte ich zu diesem Thema (also das Tetragrammaton, die Schöpfung und ggf den Baum) Friedrich Weinreb und von Ihm besonders "Schöpfung im Wort."
    Die Struktur der Bibel in jüdischer Überlieferung empfehlen.
     
  8. Brotherhood

    Brotherhood Mitglied

    Registriert seit:
    21. Mai 2005
    Beiträge:
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    Ort:
    S-H
    Die 72 Namen bedeuten ja alle Namen, die möglich sind. Insofern ist das Thema der 72 Namen schnell abgehandelt ;)
     
  9. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.035
    Ort:
    burgenland.at
    Wenn der unaussprechliche Name Gottes symbolisch aus all dem besteht was ist,
    also auch das Nichts, dann bin ich mit meinem Gottesbild ganz bei Dir.

    Aber was uns trennt und unterscheidet ist mein fester Glaube, also ein Wissen,
    der jenen Platz eingenommen hat im menschlichen Denken,
    den einst der Säbelzahntiger und der Drache eingenommen haben,
    in unserem Leben eine geringere Wertigkeit zugesprochen bekommt,
    aber dann in der Reduzierung des Daseins im Stellenwert an Bedeutung gewinnt,
    weil er doch schon eher da gewesen ist und länger existieren werde.

    Das was uns gegenseitig anders sein lässt,
    ist das direkte Vertrauen zu diesem Gott,
    oder nur in der nächsten Anlaufstelle einer geringeren Wertigkeit,
    die in der Wirkung selbst darüber anzusiedeln wäre.

    Dein Gottesverständnis geht über ein Grundlagedenken und Anpassungsverhalten hinaus.



    und ein :weihna1
     
  10. Brotherhood

    Brotherhood Mitglied

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    Wenn der unaussprechliche Name Gottes symbolisch aus all dem besteht was ist, also auch das Nichts, dann bin ich mit meinem Gottesbild ganz bei Dir.

    Gott ist der Eine. Also ist die Schöpfung aus dem Nichts. Also ist das Nichts die Kether und damit ist das Nichts bei Gott; und damit ist es zusammen.
     
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