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der "tierkreis" oder die planeten?

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Shimon1938, 18. April 2007.

  1. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.733
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
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    ich beobachte es seit langem und es machen laien wie astrologen: die deutungen aus dem tierkreis abzuleiten. es wird statt "sonne in löwe" "ich bin ein löwe" gesagt oder auch mein aszendent (ac) ist waage.
    so ausgesagt ist das aber nicht richtig. wie sehr ich dieser "sonne in löwe bin" und überhaupt sein kann ist davon abhängig, in welcher haus dieser sonne steht?
    es muss einmal mehr gesagt werden, das in der klassische astrologie die deutung nicht aus dem tierkreis sondern aus dem planeten ausgegangen ist. wann und warum sich das verändert hat kann ich nicht genau erklären. die klassische deutung war/ist bemüht auf konkrete fragen sehr konkrete aussagen zu machen und das ist nur dann möglich, wenn wir uns beusst werden, dass wir immer danach suchen müsensowohl die essentielle, wie auch die akzidentielle stärken oder schwächen der palneten auszuarbeiten und die deutung danach vorzunehmen. es gibt "kein löwe" es gibt nur "ein löwe, mit sonne im 12 haus" (=und das ist "schwach").

    auch bei der betrachtung des ac ist es wichtig wie stark oder schwach der herrscherplanet ("geburtsherrscher") steht.
    auch die deutung der sog. astrologische elemente ist mindesten fragwürdig, wenn die urqualitäten unberücksichtigt bleiben. wasser ist kalt - feucht
    und wenn der mensch ac und mond in diesme zeiche hat dan wir er auch mit klat - feuchtem wetter seine medizinische probleme haben. so kann astrologie konkret werden.

    frage in der runde:wer von euch beschäftig sich mit kalassische, - und frageastrologie? auch pn wäre mir angenehm.

    shalom

    shimon1938
     
  2. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    Hallo Shimon!

    Freilich gibt es hier immer wieder naive (was ich keinesfalls abwertend meine) Annäherungen an die Astrologie ... seien wir ehrlich: Was wussten wir selbst über astrologische Zusammenhänge, bevor wir tiefer in die Materie eingedrungen waren? Hatten wir nicht ähnlich vage Vorstellungen davon, was "ein Fisch" oder "eine Jungfrau" ausmachten? Mich schreckt an sich auch weniger solche astrologische Unbelecktheit - es muss ja niemand alles von allem verstehen. Mich schrecken eher die verborgenen Hoffnungen auf eine einfach gestrickte Welt, die sich hinter solchen Fragestellungen verbergen, und die große Bereitschaft, sich "fremden Schicksalsmächten" auszuliefern und (vermutlich) als deren bemitleidenswertes Opfer zu sehen, statt sich dem eigenen Schicksal (was immer da nun einer drunter verstehen mag) zu stellen und es an- bzw. in die Hand zu nehmen.

    Zum anderen Teil Deines Postings: Ich habe vor einiger Zeit etwas näher auf die Klassik geschaut und auch auf Stunden- bzw. Fragenastrologie - ein sehr spannender Bereich. Ich empfinde es auch z.B. als äußerst spannend, ein Horoskop erst mal ohne Einbeziehung eines Häusersystems zu untersuchen, nach Würden der Planeten (über die dann ja doch relativ rasch die TKZ ins Kalkül kommen), nach Aspekten, nach Herrscherverkettungen etc. Erst danach die Häuser einzubeziehen, das bringt mir manchmal ganz neue Blicke - wobei es eher die Regel als die Ausnahme zu sein scheint, dass sich dann im Planetenbild eh schon angerissene Themen in den Häuserzusammenhängen erneut zeigen - halt dann individuell geankert.

    So spannend und wertvoll das ist, so unfruchtbar halte ich es, die Klassik in Konkurrenz zu neueren Ergebnissen der astrologischen Evolution zu stellen. Es würde ja auch wenig Sinn machen, aus Newtonscher Physik und Einsteinscher Relativitätstheorie ein Entweder-Oder abzuleiten. Wobei natürlich dann auch die jeweiligen persönlichen Weltbilder eine Rolle spielen, die individuellen Zugänge zu dieser oder jener Wissenschaftstheorie, zu Spiritualität, zu Ethik ... wenn der eine Astrologie als Alternative zu Psychologie sieht, wird er so etwas wie psychologische Astrologie vermutlich für eine Verirrung halten. Wenn einer Astrologie als eigenständige Disziplin betrachtet, die zugleich mit anderen auch Blicke auf die Welt wirft, dann wird er solche verbindenden Konstrukte vermutlich schätzen. Ein Credo hab ich schon in dem Zusammenhang: Recht haben wir alle nicht...

    Alles Liebe,
    Jake
     
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    ich taste mich heran ...... wie an so EINIGES.
    Aber so eine rein Klassische bin ich net.
    Versuche bei der Stundenastrologie meine eignen Deals zu treffen.

    Das Herangehen auch schon mal vice versa erst über Würden, Aspekte,
    Verkettungen und dann auf die Häuser zu schauen klingt sinnig :).
    Varianz des Blickwinkels. Wo´s halt jeweils hinzieht .... was sich unterwegs ergibt.

    LG enterprise
     
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