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Der Heilige Geist

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Desperado, 1. November 2019.

  1. Marle

    Marle Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2011
    Beiträge:
    537
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    Ist schon Gut. Du hast mir alles gesagt.
     
  2. Desperado

    Desperado Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2019
    Beiträge:
    872
    Vom Heiligen Geist wird in Kirchenkreisen immer so gesprochen, als ob er mittelbar wie eine Art gesundendes von außen kommendes Wehen an den Menschen herantreten würde. Aber kann der Heilige Geist denn nicht als ein unmittelbar im Menschen wirkenden in Beziehung treten?

    So hart würde ich darüber nicht gleich urteilen. Ich suche die Verbindung zwischen Fernost, der uns vielleicht verhelfen könnte zum Verständnis des Heiligen Geists. Jesus und Christus gehören zwar nicht zur fernöstlichen Weisheit, doch schließt das ja den Hl. Geist nicht aus. Ist dir bekannt, dass man dort die 7 Wesenheiten des Menschen kennt und was sie bedeuten und was sie mit dem Heiligen Geist zu tun haben?
     
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  3. Suraja13

    Suraja13 Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    2.275
    Wie sollte er denn mit dem Menschen in Beziehung treten?
     
  4. Marle

    Marle Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2011
    Beiträge:
    537
    Das wäre möglich wenn du mit dir in Beziehung trittst.

    Noch mal, du wirst da nichts finden. Nur in dir selber.
     
    LalDed gefällt das.
  5. Desperado

    Desperado Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    872
    Du redest wie unser lieber @Leopold 07 und ich antworte, wie du ihm geantwortest hast: Und wenn du das noch so oft wiederholst, wird's deshalb nicht wahrer.

    Du redest genauso wie unser lieber @Leopold 07 . In einem selber kann vieles gefunden werden, so beispielsweise eine Christusauffassung unseres lieben Leopolds. Um den Hl. Geist in sich zu finden, muss man sich ja erst einmal kundig machen und wissen, was das denn überhaupt ist.

    Mit dir in Beziehung treten? Ist das denn hier auch ein Partneranbahnungsforum?
     
  6. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
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    An den Ufern der Logana
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    Die altindischen Religionen haben viele Gemeinsamkeiten mit den persischen und sumerischen Lehren. In Persien gab es im göttlichen Pantheon des Schöpfergottes Ahura Mazda sechs Engel, wobei der Heilige Geist als der siebte Engel hinzugezählt wurde. Die Engel werden dort mit bestimmten Tugenden verbunden:

    Asha Vahishta (m):
    „Die Wahrheit und Rechtschaffenheit.“
    Wohumanah (m):
    „Der gute Sinn.“
    Kehatra Vaiyra (m):
    „Das wünschenswerte Reich.“

    Spenda Armaiti (w):
    „Die segenbringende Bescheidenheit.“
    Hauravata (w):
    „Die Wohlfahrt im Sinne der Nächstenliebe.“
    Ameretat (w):
    „Unsterblichkeit.“

    Spenda Mainuy:
    „Der segenbringende Geist.“
    (Der Heilige Geist)

    In der Avesta werden diese Engel als Berater Gottes und Sendboten des Guten (die Tugenden) beschrieben. Ich denke, dass diese persischen Engel auch ihren Weg in das Alte Testament fanden, wie manch andere Gedanken auch. Nun gut, aus den Sendboten des Guten, wurden in der Bibel Sendboten des göttlichen Willens.

    Ich denke schon, dass es für uns hilfreich sein kann, wenn man Tugenden und Werte personifiziert, von denen man sich gern begleiten lassen möchte.



    Merlin
     
  7. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    10.030
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Der Begriff Heiliger Geist führt in unserem heutigen Verständnis gerne zu Missverständnissen. Eigentlich geht es in der Bibel zunächst um den Geist Jahwes. Wie wir alle wissen, wurde daraus aus gewissen Umständen der Geist Gottes und letztlich der Heilige Geist.

    Mit dem Heil war eigentlich das Schicksal, der Erfolg und das Glück gemeint, von dem ein Mensch bestimmt wird. Wer also krank wurde, den hatte nach dem damaligen Verständnis das Heil verlassen. Wer hingegen dieses Heil in sich trug, dem schloss man sich gerne an, um an diesem Heil teilhaben zu können. Darin liegt dann auch der Grund, warum die Götter als heilig bezeichnet wurden, die ja das Heil in Händen trugen und darüber bestimmten.

    Es ist also entscheidend, ob da von einem Heiligen Geist die Rede ist oder von einem heilenden. In der französischen Sprache wird da zum Beispiel zwischen heilig und heilen klarer differenziert (saint, guérir).


    Merlin
     
  8. Terrageist

    Terrageist Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juli 2019
    Beiträge:
    1.404
    Ist schon richtig, bzw. sehe ich auch so. Jedoch geht es darum, dass der heilige Geist eine Verbindung herstellt. Ich meine hier "Unvollkommenheit" nicht als etwas Negatives, sondern das Leben selbst, das sich ständig wieder ausgleicht, eine Verbindung zum eigenen Grundwesen findet und immer auf dem Weg ist.
    Bewegung ist immer, im Augenblick mag es "unvollkommen" erscheinen, von einer anderen Sicht ist alles immer vollkommen.
     
  9. Marle

    Marle Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    537

    „Denn die Schrift wird Vergessenheit in den Seelen derer schaffen, die sie lernen, durch Vernachlässigung des Gedächtnisses; aus Vertrauen auf die Schrift werden sie von außen durch fremde Gebilde, nicht von innen aus eigenem sich erinnern lassen. Also nicht für das Gedächtnis, sondern für das Erinnern hast du ein Elixier erfunden. Von der Weisheit aber verabreichst du den Zöglingen nur den Schein, nicht die Wahrheit; denn viel- kundig geworden ohne Belehrung werden sie einsichts- reich zu sein scheinen, während sie größtenteils einsichtslos sind und schwierig im Umgang – zu Schein- Weisen geworden statt zu Weisen. [...] Und jedes Wort, das einmal geschrieben ist, treibt sich in der Welt herum – gleichermaßen bei denen, die es verstehen, wie bei denen, die es in keiner Weise angeht, und es weiß nicht, zu wem es sprechen soll und zu wem nicht.“

    Plato
     
  10. Marle

    Marle Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2011
    Beiträge:
    537
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    Und ich sehe das alles Vollkommen ist
     
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