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Der GleichgehWicht

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von VanTast, 29. Oktober 2007.

  1. VanTast

    VanTast Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. August 2007
    Beiträge:
    1.290
    Ort:
    Am Zürichsee
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    Ich traf da kürzlich einen Wicht
    der sagte mir gleich ins Gesicht:
    "Ich geh gleich, he, ich bleib nie lang"
    und ging ! Seither wird mir nur bang
    wo find ich ihn denn nur bald wieder
    sitzt nicht im Rasen nicht im Flieder
    nein er sitzt irgendwo dazwischen
    ich höre ihn andauernd zischen:
    "Präsent bin ich ja meistens nicht
    und bin ich´s dann gleich geh ich Wicht"

    Den Gleich-geh-Wicht hab ich gefunden
    wieder verloren, such seit Stunden
    hast Du den GleichGehWicht gesehn?
    Schick ihn zu mir, er ist so schön!
     
  2. Janelee

    Janelee Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juli 2005
    Beiträge:
    385
    Ort:
    Rösrath
    Das ist ein wunderschönes Gedicht!

    Mit sehr viel Sinn und viel Humor!

    Danke dir!

    :liebe1:
     
  3. VanTast

    VanTast Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. August 2007
    Beiträge:
    1.290
    Ort:
    Am Zürichsee
    Oh!
    Da liest ja doch tatsächlich auch wer!

    freut mich wirklich sehr.
     
  4. Janelee

    Janelee Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juli 2005
    Beiträge:
    385
    Ort:
    Rösrath
    Ja hin und wieder lese ich bei den Gedichten mit und die die ich schön finde, da kleb ich auch dran fest ;)

    :liebe1:
     
  5. Ischariot

    Ischariot Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. August 2007
    Beiträge:
    5.897
    Ort:
    nördliches Waldviertel
    ... und ob sowas jemand liest lieber VanTast!
    Ich muss sagen ich liebe derartige Wortspiele, vor allem wenn sie noch dazu derartig Tiefgründig sind.
    Ist denn der vantastische Traumdeuter nebenher Ghostwriter von Willi Astor? ;)


    Euer (mehr davon) Ischariot

    PS: Applaus, applaus, applaus ... wie der Frosch zu sagen pflegt! :D
     
  6. VanTast

    VanTast Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. August 2007
    Beiträge:
    1.290
    Ort:
    Am Zürichsee
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    Ich muss zugeben, dass ich manchmal das Gefühl habe, die Gedichte oder Einfälle wären nicht wirklich von mir.
    Dann google ich erst eine Weile nach, ob es vielleicht so was schon gibt und dann, wenn es nichts gibt, setze ich es erst als eigeninvention irgendwo der Öffentlichkeit aus.
    Wäre mir absolut peinlich, wenn ich Plagiate machte.
    Willi Astor kenne ich tatsächlich nicht :dontknow: :schäm: (gibts nicht) :doof: jetzt schon ggg, praktisch so ein Internet.
    er ist 7 Jahre jünger als ich!
    DAS muss ja gut sein: # Ever Grins - Schmarraton in 185 Minuten (2002, DVD)

    mal sehen ob ich was habe das dazu passt, was vielosofisches....

    vielleicht:

    Die Physiker 02.07.2007, von mir natürlich

    Die Physiker in dieser Zeit
    die kennen zur Zufriedenheit
    den Raum aus Länge, Breite, Höhe
    behüpft durch Hasen Physikerinnen und Flöhe
    und dieses schon seit langer Zeit
    bei Patriarschs Genügsamkeit
    Die Theologen nun hingegen
    sich lieber anderswo bewegen

    denn Raum und Zeit sind zu profan
    so schafft man einen Gott sich an
    oder ne Göttin dass zum Zwecke
    der Gott nicht ganz am Leeren lecke
    denn wie, um alles in der Welt
    hätte ein Gott allein gestellt
    sich in ein solches Universum
    das allseits flüchtet ad Perversum

    Nun sucht man da der Götter Spuren
    von Skeptikern und Frohnaturen
    und findet nichts das gottwärts wiese
    noch Wegweiser zum Paradiese
    man findet Quarks wohl und Photonen
    und schwarze Löcher mit Neutronen-
    Sternen ungeheurer Dichte
    die man in sein Bewusstsein schichte.

    Es mangelt bloß an der Idee
    warum man keinen Gott nicht seh
    und siehe ist es doch so simpel
    als wie das Pfeifen wohl vom Gimpel:
    Du siehst bei intensivem Gucken
    wohl alles außer eignen Mucken!
    Dich selber findest Du wohl nie
    schon eher eine Parodie.

    So ist es eben mit der Seele
    die uns die Raumzeit sehr verhehle
    man findet von ihr nicht die Spur
    und hat doch eine Ahnung nur
    woher mag kommen dieses Wissen
    von Urahnen, die wir nie missen
    weil wenn wir wüssten wer sie waren
    verstünden wir unser Gebaren

    das doch mitunter sehr skurril
    im Raume Fantasie rum spiel.
    So hat der Mensch viel Zeit vertan
    mit Suchen nach dem Gottesplan
    und hat so vieles auch gefunden
    was Materialisten binnen Stunden
    ins Reich der Träume kurz verwiesen
    und darauf ihre Weisheit priesen.

    Und doch vermute ich insgeheim
    da muss noch etwas anderes sein
    rein auf dem Zufall zu begründen
    die Welt auf der die Zehen stünden
    von meinen Schätzen die da flirten
    und mich seit der Geburt verwirrten
    ich glaube nicht das nur ihr Duft
    und auch ihr Urteil: "Ich bin Schuft"

    allein mich so verwirren können
    wenn sie dann nach dem irren Rennen
    beim Schlussverkauf frisch aufgetakelt
    und fleißig mit der Rundung wackelt
    mir neu erklären des Lebens Sinn
    den ich als wie die Erklärerin
    verstehen kann wie das Huhn den Plato
    und gackert´s weiter dann bis dato......

    in Planung ist "Die Füssiker" aber ich fürchte das Wortspiel ist bereits bekannt.

    Außerdem bin ich an der Beantwortung von Gedichten bekannter Meister.
    Auch hierzu ein kleines Beispiel:


    Ideal und Wirklichkeit


    Kurt Tucholsky

    In stiller Nacht und monogamen Betten
    denkst du dir aus, was dir am Leben fehlt.
    Die Nerven knistern. Wenn wir das doch hätten,
    was uns, weil es nicht da ist, leise quält.
    Du präparierst dir im Gedankengange
    das, was du willst – und nachher kriegst du’s nie...
    Man möchte immer eine große Lange,
    und dann bekommt man eine kleine Dicke –
    C’est la vie - !

    Sie muss sich wie in einem Kugellager
    in ihren Hüften biegen, groß und blond.
    Ein Pfund zuwenig – und sie wäre mager,
    wer je in diesen Haaren sich gesonnt.
    Nachher erliegst du dem verfluchten Hange,
    der Eile und der Phantasie.
    Man möchte immer eine große Lange,
    und dann bekommt man eine kleine Dicke –
    Ssälawih - !

    Man möchte eine helle Pfeife kaufen
    und kauft die dunkle – andere sind nicht da.
    Man möchte jeden Morgen dauerlaufen
    und tut es nicht. Beinah...beinah...
    Wir dachten unter kaiserlichem Zwange
    an eine Republik...und nun ists die!
    Man möchte immer eine große Lange,
    und dann bekommt man eine kleine Dicke –
    Ssälawih - !



    Meine Antwort:

    Du hast so recht, nur leider muss ich sagen:
    Bist selber schuld wenn Du´s nicht ändern kannst
    was nützt es, durch die Foren hier zu klagen
    und Dich zu ärgern über Deiner Liebsten Wanst?
    Idee und Wirklichkeit die waren immer Gegner
    das schleicht erbittert durch die Weltkultur.
    Natur - Kultur abwechselnd Wild und Jäger
    als Therapie hilft Dir kein Schnaps auch wenn er pur.

    Nicht das Leben ist es nein, vielmehr der Mensch
    der sich stets durch die Enttäuschung motivieret
    und wenn Du das Zaubermittel kennsch
    behalt´s für Dich, sonst bist Du baldigst abservieret.
    Wer niemals wagt, der sicher nie gewinnet
    wagst Du zu viel, bist pleite Du sehr bald
    wenn jede Hoffnung nun im Schuldenberg zerrinnet
    wird Dir ums Herz und die Gamie ganz furchtbar kalt.

    Ich habe nicht das Mittel an zu bieten
    durch das die Wünsche wachsen wie sie einst erfüllt
    es werden sicher nicht Genies aus all den Nieten
    die unsre Weiber vor der jetzigen Schul gestillt
    doch ab und zu, trifft wie in der Antike
    man auf ´nen außerordentlich begabten Geist
    lässt man ihn wachsen mit dezent Kritike
    wird zum Gedeihen er vielleicht nicht allzu dreist.



    Davon sind eigentlich drei Zeilen genug Gedankenanstoß, nämlich:

    Idee und Wirklichkeit die waren immer Gegner
    das schleicht erbittert durch die Weltkultur.
    Natur - Kultur abwechselnd Wild und Jäger
     
  7. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Und sprach Gelichter zu dem Dichter:
    Nicht daß Er sich macht zum Richter.

    :liebe1:
     
  8. VanTast

    VanTast Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. August 2007
    Beiträge:
    1.290
    Ort:
    Am Zürichsee
    Sagt gleich geh Wicht:
    "He, ich geh dicht!"
    Naturhistoriker die sagen:
    Geh Schicht um Schicht sind abzutragen
    so finden wir in Jahren schon
    Geschichten: Die Evolution
    Da braucht es früher Glück, Ästhetik
    heut braucht man dafür die Genetik
    und nicht mehr ganz so viel Geduld
    daran sind Crick und Watson schuld
    und viele andere dazu.

    :foto:
    Wissenschaftlersmily hat es aber kein rechtes...
     
  9. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    GleichGehWicht wird aufgetischt
    und schau was hier der Dichter spricht:

    Reichgewischt sich manche Putze
    hat zu aller andren Nutze.
    Und dennoch ist des Stabes Stiel
    das Buch das akkuratest fiel.

    Mit Fingertippen, Körperwippen,
    über Berge, über Klippen,
    klipperklappert mühlengleich
    das was ich Dir hierher eich.

    Wortestaben buche nicht,
    dieses hier der Dichter spricht.
    Und die Orte seiner Worte
    kamen aus der Erdbeertorte.

    (P und S kommt noch ein Satz
    doch dieser bleibt des Dichters Schatz)

    :liebe1:
     
  10. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Werbung:
    wobei Geschenke in dem Laden
    den Profit zu Grabe tragen.

    :liebe1:
     

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