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Der Archetyp Hexe in der Psychoanalyse

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Schattenfrau, 24. März 2005.

  1. Schattenfrau

    Schattenfrau Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. März 2005
    Beiträge:
    15
    Ort:
    Allgäu
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    Hallo ihr,

    kennt zufällig jemand von euch die genau Beschreibung/Bedeutung des Archetypen Hexe in der Psychoanalyse?
    Der Supervisor meines Mannes (er ist Psychotherapeut) hat ihm gestern gesagt, dass dieser Nebentyp Hexe in der Psychoanalyse mit dem missbrauchten Mädchen/Frau zusammenhängt. Leider konnte er auch nicht recht viel mehr dazu sagen... Da mich das aber sehr interessieren würde, dachte ich mir, ich frag euch mal, ob ihr vielleicht etwas darüber wisst.

    viele Grüße

    Schattenfrau
     
  2. Miramoni

    Miramoni Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Januar 2005
    Beiträge:
    1.528
    Ort:
    münchen
    hallo schattenfrau (!),

    in diesem zusammenhang:
    könnte es die letzte frau aus der 3-er-verbindung sein: jungfrau - mutter - die andere?

    lg mira
     
  3. gibt es eigentlich auch einen archetyp "*********" ?
     
  4. diabolo

    diabolo Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2005
    Beiträge:
    372
    Archetypen gibt es in der Psychoanalyse nicht!

    Die Hexe steht am ehesten für ein negatives verdrängtes Mutterbild, wobei ein positives Mutterbild oft eher dem bewußten Selbstverständnis entspricht.
    Abgewertete Teile des Mütterlichen!
     
  5. Marie_A

    Marie_A Mitglied

    Registriert seit:
    5. Oktober 2004
    Beiträge:
    237
    stimmt archetypen gehören in die tiefenpsychologie nach c.g.jung und nicht in die analyse, die auf freud basiert :)
     
  6. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
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    ja, und bei jung sind die archetypen strukturen des kollektiven unbewussten, die sich uns in symbolischen bildern vermitteln ... träume, mythen, märchen...

    einen archetypus "hexe" gibt es da nicht. wohl aber die hexe als symbolisches bild, das am ehesten in die bereiche schatten / anima hineinspielt.

    mit missbrauch jedenfalls haben archetypen gar nichts zu tun.

    alles liebe, jake
     
  7. lazpel

    lazpel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2004
    Beiträge:
    4.907
    Hallo,

    doch, es gibt einen Archetypus "Hexe" im Zusammenhang mit moralischer Ablehnung (welcher durchaus auch Missbrauch sein kann).

    Eine archetypische Erfahrung in Träumen ist z. B., daß sich ein weibliches Familienmitglied als "Topdog"-Charakter aufspielt, also als einen Teil des Unterbewußten, welcher eine besondere moralisch ideologische Vorstellung einfordert, welche dann dementsprechend auch mit vielen Vorwürfen und moralischen Worten untermauert wird durch diesen Traumcharakter.

    Wird die Forderung nicht vom Traum-Ich akzeptiert, wandelt sich ein Topdog im Falle einer tiefsitzenden abgelehnten moralischen Vorstellung in eine archetypische Erscheinung, oft wandelt sich ein weibliches Familienmitglied z. B. in diese Hexe (Hexe im Sinne des Bildes aus Mythen und Märchen, die nichts mit dem zu tun hat, was heute als okkulter Glaube betrieben wird), die Ablehnung der moralischen Vorstellung bestrafen will. Der normale Träumer wird das weite suchen, ein luzider Träumer wird jedoch in diesem Falle versuchen, sich dem Topdog zu stellen.

    Gruß,
    lazpel
     
  8. Goldklang)))

    Goldklang))) Guest

    Zu Ostern wünsch ich Euch ein goldenes Ei!

    War ja schließlich auch mal Hexe (bzw. bin ich noch eine "Kleine")

    Tag und Nacht haben die gleiche Länge, Frühlingsanfang. Die Göttin erlangt ihre Jugend wieder.
    Heute Ostern.

    Ostara ist die nordische Variante der Göttin Astarte, eine der ältesten Formen der großen Göttin im Nahen Osten.
    Der Mythos vom Osterhasen stammt von dem Glauben an den heiligen Mondhasen der Göttin (im Vollmond ist ein Hase zu erkennen)
    und von dem Glauben, das Hathor-Astate das goldene Ei der Sonne legte.
    Das Ei an sich galt in früheren Zeiten als Fruchtbarkeitssymbol oder als Symbol für die Wiedergeburt der Natur.

    Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche bedeutet, das an diesem Tag Licht und Dunkelheit gleich lang sind, es ist daher auch ein
    Fest des Gleichgewichts. Nun werden die Tage wieder länger werden. Die fruchtbare Zeit beginnt, die Bauern beginnen mit
    der Aussaat, die Natur, die im Winter "tot" schien beginnt sich nun zu erneuern. Es ist daher vor allem das Fest des
    Neubeginns.

    Als Dekoration für den Altar könnt ihr Frühlingsblumen nehmen wie Narzissen oder Osterglocken.
    Die Ostarafarbe ist grün (entsprechend also grüne Kerzen für den Altar), sie symbolisiert, das das Weiß des
    Winters wieder durch das Grün der erwachenden Natur ersetzt wird. (obwohl ich mit der Zeit um Ostara persönlich auch gelb
    verbinde - weshalb: schaut Euch mal in dieser Zeit in der Natur um oder denkt an die heute sehr beliebten Ostergestecke
    aus Weidenkätzchen oder anderen Zweigen, die man nun überall findet)
    Die vier Himmelsrichtungen im Kreis werden mit Blumen und gefärbten Ostereiern, jeweils in der Richtungsfarbe
    geschmückt (Norden = Erde = grün, Süden = Feuer = rot, Westen = Wasser = blau, Luft = Osten = gelb)
    Wie bei allen Ritualen gehören natürlich auch Kuchen und Wein zum gemeinsamen Verzehr dazu und als Altarschmuck die üblichen
    Gerätschaften (Athame, Wasser, Räucherung, Stab, Pentagramm etc.)
    Zu Ostara gehört zudem noch eine Schüssel (oder bei wenigen Teilnehmern Schale) mit Samen oder Saatgut, das am Anfang oder Ende
    des Rituals symbolisch für die Aussaat verstreut wird.

    Liebe Grüße von Goldklang)))
     
  9. diabolo

    diabolo Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2005
    Beiträge:
    372
    Mit Arbeit verbinde ich ein sehr unangenehmes Empfinden dem ich eher ausweiche. Gleichzeitig kann ich mich nicht entscheiden trotz dieser unangenehmen Empfindungen am Ball zu bleiben, sodaß Arbeit für mich eine labile unstete Sache ist.

    Ich weiche daher vor Arbeit zurück, im Grunde auch vor Aktivität, körperliche Aktivität ist mir ein Graus, ebenso wird mir Nähe leicht zu viel, auch hier stioße ich auf ein unangenehmes empfinden, Nähe wird anstrengend, irgendwann zur Qual. Ergo zurückweichen.

    Dieses Zurückweichen vor Arbeit und Nhähe führt mich ins Hexenhaus, hier bin ich bei den Süßigkeiten der Hexe gefangen, muß aber ihre Häßlichkeit in kauf nehmen, ich kann mich ihr nicht erwehren, weil sie mich irgendwie am Leben erhält, aber ich hier gleichzeitig in einer gefangenschaft bin.

    Es kam häufiger vor daß ich nachts wach wurde und gelähmt im bett lag weil ich vor mir eine blutrünstioge Hexe sah die im begriff zu sein schien mich zu fressen, schreien konnte ich nicht.

    Ich kenne einen inneren Ablauf, daß erotische Steigerungen im bezug auf eine schäne frau bei einem gewissen Erregungsgrad plötzlich unterbrochen werden indem die Vorstllung und die Emotionen bzgl. der schönen Frau abbrechen (gefühl der gefühllosigkeit) und anstelle dessen eine häßliche Hexe bedrohlich auftaucht.
     
  10. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
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    der begriff archetypus wurde von c. g. jung geprägt und definiert. er bezieht sich auf strukturen des kollektiven unbewussten, die an sich gestaltlos und abstrakt sind. unserem bewusstsein vermitteln sie sich in bildern - in traumbildern, in märchen und mythen, in symbolen.

    "hexe" kann ein solches bild sein, ein symbol. etwa für die schattenaspekte von weiblichkeit, für unerlöste schattenaspekte, und wenn zum beispiel ein mann von hexen träumt, dann mag das auch mit seiner anima zu tun haben, die schattenhaft besetzt sein kann. es ist jedoch nie das symbol zugleich der archetyp selbst.

    ich weiß schon, dass der begriff später von allen möglichen leuten besetzt worden ist und dass alle möglichen überlieferungen, lehrgebäude oder ideologien sogenannte archetypen bemühen, aber jeweils etwas ganz anderes damit meinen. mit tiefenpsychologie hat das nichts zu tun. und die wenigsten machen sich die mühe, ihren begriffsgebrauch zu begründen - im gegensatz zum urheber des begriffs, c. g. jung.

    wenn du sagst, lazpel, "hexe" ist ein archetyp ... in welchem sinn verwendest du dann den begriff?

    alles liebe, jake
     
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