1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Dem was wir ablehnen werden wir ähnlich

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Lucille, 9. April 2006.

  1. Lucille

    Lucille Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2006
    Beiträge:
    734
    Werbung:
    Guten Morgen Euch allen!

    Mit diesem oft zitierten geistigen Gesetz habe ich so meine
    Probleme.

    Ist es tatsächlich so, dass wir dem, was wir bekämpfen,
    unwillkürlich ähnlich werden?

    Ich würde mich freuen über Antworten, die eure Meinung
    dazu auch mit Beispielen aus dem Leben und Alltag belegen.

    Liebe Sonntagsgrüße,
    Daisy
     
  2. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
    Beiträge:
    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
    Hi Daisy,

    also ich bin 100 % davon überzeugt, dass es so ist.

    Überleg mal - was lehnen wir ab? Was lehnst du ab?

    Also ich hatte oftmals Probleme mit Menschen, die mir etwas spiegelten, was ich an und in mir nicht sehen - nicht wahrhaben - wollte - und je mehr ich diese Menschen ablehnte, desto verstärkter mussten Menschen mit diesen eigenschaften in mein Leben treten, damit ich mit mit genau dieser Thematik beschäftige.

    Heute ist es so, dass ich mir einfach überlege - was will mir diese Verhaltensweise genau dieses Menschen sagen? Worauf sollte ich achten? Und sobald ich den *richtigen* Ansatz gefunden habe, werden diese Menschen, bzw. deren Verhaltensweisen, auch wieder unwichtig.

    Praktische Beispiele? Tonnenweise ;-)

    Allein hier im Forum - schau dir die an, welche *sich in den Haaren liegen* - mich natürlich eingeschlossen, wenn ich mal wieder ne Runde Drama mitspielen mag - meist kannst du die Beiträge 1:1 umdrehen - und sie passen genauso.

    Ich persönlich bekomme immer derartige Verhaltensweisen gespiegelt, die ich in mir unbewusst unterdrücke - und die ich dann eben auch bewust nicht zulassen will - und daher auch am Anderen ablehne - wenn ichs dann aber zulasse, es selbst mal aus zu leben - brauch ich auch keinen Spiegel mehr - und lehne die auch nicht mehr ab.

    Zur Zeit lerne ich persönlich, trotz Anfeindungen von aussen bei mir zu bleiben und zu meinen Überzeugungen zu stehen. Nicht, dass ich die Beispiele der letzten Wochen ablehnen würde. Nein, spielts nimma - weil sobald etwas hochkommt wie *menno, die/der schon wieder* überlege ich mir, was genau ist es, was mich stört - und das such ich dann in mir und lass es mal zu.

    Heißt jetzt nicht, dass ichs auf immer und ewig dann auch lebe - aber ich persönlich bin überzeugt davon, dass, wenn ich diesen Verhaltensweisen nie eine Chance gebe, sie mal aus zu leben, kommen sie immer und immer wieder von aussen in mein Leben.

    Tun sie aber sicher auch nur, weil ichs für mich einfach stimmig finde, so zu denken ;-)

    Noch ein praktisches Beispiel - der Trainer meiner ersten Trainerausbildung - er kam mir vorm Seminarhaus entgegen - meinte "geh mal rauf, ich komm gleich" - ich dachte "spinnt der Typ, was will der eigentlich"?

    Für mich war er ein wildfremder Mensch in einer fremden Stadt - für ihn war ich eine der Teilnehmerinnen, mit denen er in der folgenden Woche noch intensivsten Kontakt haben würde.

    Täglich hasste ich ihn mehr - er war sowas von penetrant lästig, hatte es auf mich abgesehen, dauernd musste ich vortragen, obwohl ich das überhaupt nicht wollte - ich war damals in dieses Seminar *gestossen worden* - wollte eigentlich nie Trainer werden.

    Heute - fast 13 Jahre danach - weiß ich ganz genau, wozu das gut war damals - ja, ich bin genauso penetrant wie er damals - glaube an das Potential meiner Teilnehmer - und bin ihm ähnlicher, als ich es jemals befürchtet hatte. :daisy:
     
  3. jesus

    jesus Guest

    sehr richtig!

    das, was du verdammst, wirst du eines tages werden.

    schau dir deine geschlechtsgenossinen an, diese männerhassenden "emanzen". in männerkreisen werden sie auch "mannsweiber" genannt.
    schau sie an - sie werden zu dem, was sie am meisten verdammen. sie hassen männer so sehr, dass sie zu männern werden. sie verrohen zusehends, werden eiskalt und reden u denken wie männer.
    und der witz dabei: die meisten männer sind gar nicht so! diese frauen kehren nur ein klischeebild hervor.

    schau dir auch mal die flower-power generation an! die waren gegen alles konventionelle, gegen alles konservative..... und heute? heute sind sie konserve pur mit null verständnis für die jugend von heute.....

    oder - was glaubst, woher der spruch kommt: traue keinem über dreissig.

    noch ein lustiges sprrücherl zum nachdenken: wir sind die, vor denen uns unsere eltern immer gewarnt haben.

    lg
     
  4. Suria

    Suria Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. August 2005
    Beiträge:
    1.532
    Na dann wirst Du sicherlich bald zum UNBEWUSSTEN Menschen mutieren.:lachen:

    und ich womöglich zu so einem arroganten Verkünder. :D

    lg Suria
     
  5. Rucola

    Rucola Guest

    Hallo allerseits,

    ja, die Erfahrung mache ich auch immmer wieder.

    ChrisTina, du hast schon alles ausgedrückt was ich auch schreiben wollte
    (danke, mir fehlt nämlich im Moment etwas die Energie lange Texte zu tippen)
    Eine Anmerkung, bzw. eine Frage habe ich da aber noch an dich
    - und natürlich andere -
    Kennst du/ihr es auch, dass in dem Moment, wo du das Abgelehnte zugelassen und auch mal gelebt wird, es gar nicht mehr so "gross" ist,
    sprich, es muss gar nicht so stark gelebt werden wie befürchtet?
    Als würde ihm die Energie entzogen?

    Schönen Sonntag
    Rucola
     
  6. fly_away

    fly_away Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. Dezember 2005
    Beiträge:
    499
    Werbung:
    oh hell nah,

    wir sollten alle das böse bekämpfen, denn NUR so können wir es überwinden. Ich weiß nur eins: ich bin weder böse noch unbewusst noch schlecht noch sonst irgend etwas negatives. ich habe keinen negativen emotionen. Wir MÜSSEN UNBEDINGT das negative auslöschen.

    Die meisten Esoteriker gehen hier falsch an die sache ran!
    sie wollen das negative "integrieren".das ist ein zirkulus virziosus, da das böse und negative dann ja immer noch weiter existiert!!!!!

    Aus Feigheit wollen die Esoteriker die dunkle seite des Menschen "integrieren", annehmen, wie sie es so schön nennen.

    Hölle nein!!!! nicht mit mir, ich werde es nicht hinnehmen!! Ich werde das nagative bis zu meinem tod bekämpfen und wenn ich dabei draufgehe. dann muss ich mir wenigstens nicht nachsagen, ich sei ein feigling gewesen.

    Von wegen sind wir so, wie das was wir bekämpfen!!!!! ihr spinnt doch!!!
     
  7. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    :) Eigentlich isses eh ganz logisch. Was du bekämpfst, in das investierst du Energie. Damit bindest du dich daran. Das stimmt, und es stimmt auch, daß das hier im Forum so ist - es fällt mir selbst immer wieder hinterher auf, wenn ich wo mitgespielt habe - "so, jetzt hast du mitgespielt".

    Tatsache ist, was sich dir entgegenstellt (bzw. was du als entgegenstellend erlebst), das will von dir Energie. Und die bekommt es auch, egal ob du es bekämpfst oder annimmst. Der einzige Unterschied dabei liegt im eigenen Erleben... denn wenn ich etwas bekämpfen will, muß ich "Waffen" wählen, die dem, was ich bekämpfen will, ähnlich sind. Wenn ich eine "Waffe" richtig führen will, muß ich mich mit der "Waffe" vertraut machen...sich vertraut machen, beinhaltet "ihr ähnlich werden" - und schon sind wir soweit.

    Je öfter es einem aber bewußt wird, daß man in die Falle tappt, desto schneller wird man den Punkt erkennen, wo man hineingetappt ist... und darauf kommt es an, das als Lernprozeß zu verstehen - jedes Mal, wo ich hineintappe, ist eine Station auf dem Weg des Lernens und deshalb hilfreich.
    Ja, FlyAway - es existiert dann noch, aber es ist nicht mehr böse, verstehst? Denn was *böse* ist, das bestimmst doch du!
     
  8. fly_away

    fly_away Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. Dezember 2005
    Beiträge:
    499
    nein ich "verstehst" nicht!
     
  9. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Na dann nicht... dann versuchst dus lieber weiter so: [​IMG]
    Das stählt die Muskeln. (Trotzdem schauen die zwei einander ähnlich wie Zwillinge...mal abgesehen von dem Bärtchen.)
     
  10. Lucille

    Lucille Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2006
    Beiträge:
    734
    Werbung:
    Hi ChrisTina,
    danke für deinen ausführlichen Beitrag.
    Dein Beispiel mit dem Trainer kann ich deshalb wirklich verstehen, weil du die Wirkungsweise am effektiven Resultat sehen kannst, du hast für deinen Weg profitiert.
    Kann man sich diese gezielte Verhaltensweise antrainieren? Im Normalfall
    "laufen" Begegnungen einfach, wir nehmen an oder lehnen ab - menschlich
    eben.
    Ich verstehe die Logik dahinter immer noch nicht - du sagst, es müssen
    vermehrt Menschen in dein Leben treten, die etwas verkörpern, was du
    ablehnst, damit du dich dieser Thematik widmen kannst. Bis hierher ist alles
    klar. Aber damit "bearbeitest" du ja nur bewusst, das, was du ablehnst.
    Gerade deshalb wirst du es ja wohl vermeiden, dieses Verhalten zu übernehmen, oder?

    Benutzt du sozusagen andere Menschen als Werkzeuge, um dich selbst so
    zu formen, wie es deiner Idealvorstellung entspricht? Ich meine das jetzt
    nicht wertend, sondern nüchtern betrachtet.

    In wie weit, denkst du, können wir es beeinflussen, nicht dem ähnlich zu
    werden, was wir ablehnen?

    Nur ein Beispiel - ich selbst schätze mich als zuverlässig ein. Wenn jemand anders unzuverlässig ist, also auch so agiert, dann lehne ich das ab. Aber
    deshalb werde ich ja selbst nicht auch unzuverlässig, eher im Gegenteil. Ich
    "kultiviere" sogar noch meine eigene Verlässlichkeit, um zu zeigen "so geht's
    besser".

    Kannst du ein Beispiel geben?:confused:

    @ jesus
    Das Beispiel mit den "Mannsweibern" hat eher mit Frust zu tun, glaube ich.
    Und bei der Flower-Power-Generation ist es wohl so, dass es ein Übergang war von einer Prostesthaltung zu realistischen Überlebenstrategien. Das
    Leben hat sie eines Besseren (Bequemeren) belehrt.
    Und null Verständnis für die Jugend von heute, das sehe ich nicht so, eher
    im Gegenteil. Ausnahmen gibt es immer.

    Hi Rucola,
    musst du das Abgelehnte erst zulassen, damit ihm die Energie entzogen
    wird? Ist das deines Erachtens die Grundvoraussetzung?

    @ fly_away
    :nudelwalk

    Das ist nicht der Ton, den ich in diesem Thread treffen wollte und lehne ihn
    ab.
    Selbstverständlich müssen wir die dunkle Seite der Menschen integrieren, denn sie IST.
    Es geht nur darum, wie wir mit unserer eigenen dunklen Seite und der unserer Mitmenschen umgehen.

    LG
    Daisy
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen