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Auf der Flucht vor der Familie

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von Dagmar, 21. September 2004.

  1. Dagmar

    Dagmar Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Januar 2004
    Beiträge:
    1.032
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    Hallo liebe Zulesenden,

    ein Thema das mich bewegt, weil ich auch mal abgehauen bin, abhauen musste.

    Habt ihr die Reportage gestern gesehen ?

    c&p

    20.09.2004 - 18:00 Uhr


    ARD-exclusiv

    Wenn der Vater zum Feind wird
    Zwangsehe und Ehrenmord

    ARD/NDR

    Film von Rita Knobel-Ulrich
    (Erstsendung: 17.9.2004)


    Astrid ist eine von fünf Betreuerinnen in einem Frauenhaus für Immigrantinnen. Rund um die Uhr ist immer eine von ihnen für die verängstigten jungen Frauen da, denn für die Mädchen geht es um Leben und Tod. Nur absolute Anonymität bietet ihnen Schutz.
    Im vergangenen Jahr brachte ein Albaner aus dem Kosovo seine Tochter um, die sich in einen deutschen Jungen verliebt hatte. Durch ihren Lebensstil sah er die Familienehre verletzt und drehte durch - kein Einzelfall, wie Rita Knobel-Ulrich herausgefunden
    hat.

    *************

    Türkische Mädchen werden mit 14-15 Jahren zur Schliessung von Zwangsehen in die Türkei gebracht. Für in Deutschland aufgewachsene Jungen werden sogenannten Migrantenehen erzwungen, Mädchen aus türkischen Dörfern werden zur Heirat nach Deutschland gebracht, damit es keine kulturellen Vermischungen gibt, geheiratet wird unter sich. Die Mädchen/Frauen vom Dorf sind teils Analphabeten, sprechen auch nach Jahren kein Wort deutsch. Sie werden geschlagen, gedemütigt und in Unfreiheit gehalten.

    Manche Mädchen flüchten in Frauenhäuser. Sie müssen jegliche Kontakte abbrechen, sie sollen nicht mehr zu Hause anrufen, denn ihre Väter könnten Fangschaltungen geschaltet haben, um ihren Aufenthaltsort ausfindig zu machen und sie einzufangen und zurück zu bringen.

    Wenn sie in Frauenhäuser flüchten leben sie getrennt von ihrer Familie, ihren Geschwistern und Freunden. Alle Bezüge reißen. In ihrer Isolation und Anonymität leben manche dieser Frauen als ob sie nicht da sind. Manche halten sich schon 6 Jahre versteckt und müssen immer noch um ihr Leben fürchten. Sie können sich nirgendwo anmelden, nicht versichern, nicht zur Schule, kein Konto auf ihren Namen. Sie müssen einen fremden Namen annehmen, eine neue Identität annehmen wenn sie leben wollen aber eine identität ist vor der eigenen Seele unauslöschbar, oder ?

    Sie können nicht mit ihren Familien glücklich werden und sie werden es auch nicht ohne.

    Aber ob sie damit jemals schaffen ein eigenes normales Familienleben aufzubauen ? Ohne Angst um um sich, den Mann, die eigenen Kinder ?
    Werden nicht später die Kinder , eins der Kinder die Heimat, den Vater vertreten, weil es einfach nicht gelöst ist ?!

    Ich würde mir wünschen, sie könnten leben.
    Und ich würde mit den Segen der Väter für sie wünschen. Sonst sind sie des Todes. Die Väter sind bereit die Kinder für die Ehre zu opfern, gibt es da gar nichts ??
    Manche Türken verhalten sich in Deutschland türkischer als ein Türke in der Türkei.

    Hmmm, das Schicksal der Mädchen achten auch wenn es ihren Tod bedeutet ?
    Werden sie Leben können auch wenn sie sich von ihrer Familie lossagen, geht das ??

    Die Türkei ist ein Land, in das ich sehr gerne reise und es gibt da noch andere familiäre Zusammenhänge, warum mich das Thema so berührt.

    Liebe Grüße Dagmar
     
  2. Christoph

    Christoph Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2004
    Beiträge:
    1.488
    Ort:
    Kiel, Schleswig-Holstein (D)
    hi Dago,


    über meine bisherigen Erfahrungen mit türkischen Frauen, die Deutsche zum Mann nehmen und damit dei Familie verraten, habe ich schon irgendwo geschrieben: sie sind des Todes. Und wenn sie nicht von der Familie getötet werden, dann sorgen sie oft unbew. selbst für ihren Tod oder dafür, dass sie das Leben anderweitig nicht haben (z.B. Fehlgeburten haben).

    Eine Muslima, die einen Ungläubigen heiratet - was sagt die Scharia dazu? M.W. ist sie auch laut Scharia des Todes und wird im besten Fall verstoßen. In streng muslimischen Familien gilt anderes, als wir es kennen - und dadurch wirkt auch anderes.

    Wenn wir aber so etwas verurteilen und sie belehren wollen - stellen wir uns damit nicht über Gott? Unsere Bemühungen werden die Dynamiken in muslimischen Familien nicht beeinflussen. Eher werden sie es schlimmer machen.

    Liebe Grüße
    Christoph
     
  3. Dagmar

    Dagmar Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Januar 2004
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    1.032
    hi christoph,

    das heißt, wenn Frauen, Mädchen ins Frauenhaus flüchten, Sozialarbeiter um Hilfe bitten, müssten die sagen, gehe nach Hause zu deinem Vater, er tut das richtige für dich.
    (mit 14 in die türkei verheiraten, einen mann den die eltern aussuchen).

    ?

    liebe grüße dagmar
     
  4. blue-spirit

    blue-spirit Mitglied

    Registriert seit:
    19. August 2004
    Beiträge:
    307
    Ort:
    oldenburg
    ich finde deine aussage dazu erschreckend! tiere werden zum großen teil besser behandelt als diese frauen und mädchen!

    der glaube berechtigt dazu menschen zu quälen, demütigen und zu töten???!!!wenn dies der fall wäre, möcht ich auf der stelle nicht mehr glauben...wenn wir sagen das verurteilen und nicht dulden, so sehe ich das, so stellen wir uns neben jesus, den nichts auf dieser welt berechtigt solche handlungen und taten! frauen sind genau so wie männer menschen, kein vieh, kein gegegenstand sondern gleich zu setzten mit dem des mannes. wenn wir nicht versuchen etwas gegen diese grausamkeit an zu gehen hat in meinen augen der teufel gesiegt. es müssen andere möglichkeiten und sicherheiten gegeben werden die diese schandtaten verhindern.....

    regt mich sehr auf dieses thema...

    gruß blue-spirit
     
  5. Christoph

    Christoph Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2004
    Beiträge:
    1.488
    Ort:
    Kiel, Schleswig-Holstein (D)
    Ja Blue Spirit,


    mich hat das auch mal aufgeregt.

    Ich argumentierte aus der Sicht der beobachtbaren Wirkungen. Und ich habe nicht gesagt, dass ich "dafür" oder "dagegen" sei. Ich tue aber mit Blick auf dei Wirkungen für jene türkischen Frauen und Mädchen mit denen ich beruflich zu tun habe, gut daran, mit den Fakten, wie sie nun mal in solchen Familien und bei den Frauen beobachtbar wirken, in Einklang zu sein. Ich kann nicht wissen, was Gott oder die Schöpfung damit gemeint hat und will. Oder sind wir schlauer als Gott?

    Es hat m.E. keinen Sin, gegen den Regen zu sein. der belibt dennoch und geört dazu. So schrecklich das aus unserer Sicht für die Frauen ist. Aber es ist nur unsere Sicht.

    Oder?
    Gruß
    Christoph
     
  6. Dagmar

    Dagmar Sehr aktives Mitglied

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    Blue-Spirit

    Man kann vor der Familie nicht flüchten. Man ist seine Familie. Die Liebe, Sehnsucht und Bindung an die Familie ist tief.
    Ich sehe es jeden Tag mehr. Es geht nicht gegen die Familie.

    Es ist schwer für mich zu sehen, dass das von der Wirkung her, so aussieht als würde es auch hier gelten. Aber es gilt.

    Die Sozialarbeiter wähnren sich als die besseren die das arme kind aus den Fängen des Vaters meinen retten zu müssen. Sie bemitleiden die Frauen und Mädchen achtet sie damit kein Stück, machen sie klein, achten nicht welche Kraft sie aufbringen müssen, um auszuhalten, um es zu tragen, sie achten ihr schicksal nicht ein meter, und ihr schicksal ist teil ihrer seele, es gehört zu ihr.

    Wieviel Gewicht hat so soz.arbeiterin, die es immer einfach hatte ? im gegensatz zu dieser schönen türkischen putzfrau, die mit 15 ihr erstes kind hatte, nicht schreiben und nicht lesen kann usw....

    für mich war die türkische frau schön. man sah ihr spezifisches gewicht durch ihr schicksal.

    retten klappt nicht, und wenn dann nur auf zeit.
     
  7. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
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    Graz
    na klar. aber das bedeutet nicht zwangsläufig, dass ich zu hause bleiben muss. ich kann mich entweder abhärten oder mich gut kleiden (gore sei dank) und vielleicht sogar lernen, den regen zu lieben.

    in aller welt werden menschen über generationen verehrt, die zum beispiel todesmutig in eine schlacht gezogen sind, um sie zum sieg zu wenden. (was mich nicht sonderlich bewegt, aber es ist nun mal so.) - was bewegen möglicherweise jene, die, auch wenn sie damit in richtung tod ziehen, das tun, was ihnen die liebe und ihre sicht der welt auftragen? stehen sie denn weniger "im dienst einer sache" als jene, die resignativ-restaurativ im alten verharren?
    und wer dient mehr dem leben? jene, die auch unter hohem persönlichem einsatz und im wissen, sich gegenüber den alten schuldig zu machen, das ihre nehmen und tun? wäre es nicht womöglich die größere schuld, das nicht zu tun?

    ganz ohne zweifel ist es äußerst problematisch, und zu meinen guten freunden gehören zwei, die mit türkischen partner/innen verbunden sind. sie haben es nicht leicht miteinander und mit ihren familien. sie haben es beide aber auch sehr lebendig miteinander. und aus vielen gesprächen hat sich etwa folgendes herauskristallisiert:

    es wäre schön, wenn beide volksgruppen im respekt voreinander leben könnten. ohne einander zu be- oder verurteilen, auch in achtung vor den unverständlichen sitten und bräuchen. das ist das eine. das andere ist das neue, das entstehen kann - auch um den preis des verlustes der kulturellen identität. wenn die das letzte wort hätte, dann säßen wir immer noch wie die neandertaler in unseren höhlen (benehmen tun wir uns eh noch oft genug so... :) ich kann keinen kuchen backen, ohne eier zu zerschlagen.

    in other words: veränderungen tun weh, sind oft auch mit tragik verbunden, werden von sehr langsamen bewegungen der seele begleitet, über generationen... und sie finden statt, im dienst des lebens, das in einer erstarrung nur absterben könnte.

    alles liebe, jake

    p.s.: es ist gerade mal hundert jahre her, dass bei uns die liebesbeziehung sich gegenüber der aus familienraison geknüpften zweckehe durchgesetzt hat. und in österreich hießen in der juristensprache noch des 19. jahrhunderts die kinder aus verbindungen, die "nicht sein durften", "natürliche" kinder...
     
  8. wiseWoman

    wiseWoman Mitglied

    Registriert seit:
    12. September 2004
    Beiträge:
    259
    Ort:
    südlich Hamburgs, in der Nordheide
    seit sommer letzten jahres.. prüft der saturn ... ganz besonders die stellung/ rolle des vaters in der familie.. das ganze dauert noch bis juni nächsten jahres..

    in dieser zeit.. wird das ganze thema.. extrem hohe wellen schlagen.. (in der anderen zeit ist es natürlich auch präsent.. aber nicht so exzessiv!!)

    .. alte ohnmächte und mächte des vaters kommen hoch.. es klappt nicht so, wie sies sich gedacht haben.. und sie ticken aus...

    da jeder sich sein leben aussucht ( sprich das karma ggf. angenommen hat) oder aber DAS anzieht, was er denkt.. wie es sein soll...

    .. geht es immer wieder zurück zu dem punkt.. dass derjenige der den vermeintlichen schaden erleidet.. sich seiner eigenen position/ einstellung klar werden muss..
    ..daran führt leider kein weg vorbei..
    Verantwortung für das eigene dasein übernehmen.. nicht den vermeintlich schuldígen anklagen und richten/be- und verurteilen.. sondern in die selbsterkennung gehen und den eigenen anteil des magnetismus erkennen..

    .. aber mir ist natürlich auch klar.. dass DAS in DEN situationen sehr sehr schwierig ist..

    Much Love to all of you
    wiseWoman
     
  9. Alia

    Alia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. April 2003
    Beiträge:
    4.583
    Ort:
    WestfALIA
    lieber Christoph,

    gestatte, das ich hier Wortmeldung mache. Diese tue ich mit dem Hintergrundwissen aus der Geschichte.
    Womöglich kennst du nicht das "Geheimnis von Katal Hüyük", das eigentlich schon lange KEIN Geheimnis mehr ist. -Im Netz findest du einiges interessantes über dieses Thema. Ich selber habe es durch Buchwissen, und einschlägigen TV-Sendungen (auch des ZDF´s).
    DOCH: Welches Gesetz ist es, das Frauen - egal welcher Herkunft - verbietet, das sie nicht gleichgestellt sind mit dem Manne??? Oder ist es einfach NUR die Willkür des Mannes, die lieber eine "Kusche" Frau haben, eine Gleichberechtigte?
    Wenn es so ist, dann weiß ich auch, warum Adam´s Erste Frau - Lilith - aufbegehrte.
    Ob wir "SCHLAUER" sind als GOTT, möchte ich nicht bestätigen,- aber das wir nicht dumm sind, weiß ich aus Erfahrung. GOTTGLEICH, lieber Christoph, so sehe ich unsere Entwicklung. Manche sind noch seeeehr weit entfernt, manch andere haben sich dem aber doch schon sehr genähert.
    Tja: Und "DIESE" sprechen davon: Solange wie die Frau diskriminiert, mißhandelt, zum Käuflichen SEX "gezwungen", geschlagen und gedemütigt wird, solange wird es auf dieser Welt keinen Friedengeben. Und die, die sich solch einer Handlung offen tun, können mehrere Leben lang nicht die "Erleuchtung" erfahren. Dagegen aufzustehen ist demnach Pflicht. Dafür zu kämpfen, damit alle Menschen gleichgestellt sind, das wird Aufgabe des Wassermannzeitalters sein.
    Und dann gibt es meine Erfahrungen: Vor einigen Monaten lernte ich zwei westlich gekleidete Frauen kennen. Sie sprachen perfektes, akzentfreies Deutsch. Ihr Aussehen entsprach deutschen Idealen, so auch ihr denken.
    Und im Verlauf erkannte ich ihre Geschichte. Beide hatten sich von ihrem Elternhaus "losgesagt", waren gegen Alte (eingestaubte) Traditionen aufgestanden, hatten sich erhoben gegen die Macht des Patriacharts und lebten ihr eigenes Leben. - Und was ich ihnen sagte, konnte ich nicht wissen,- denn: Ich legte ihnen die Karten und sah es da heraus.
    Und dann gibt es noch zu bedenken, das in den "Ballungsgebieten" und Großstätten der Türkei schon lange Zeit ein "Westliches Denken" herrscht. Selbst die "Einheimischen" lachen über solch alte "Riten", wie es die Dorfbewohner leben. Dazu brauchst du dir auch nur das Türkische TV ansehen. Dort siehst du keine "verhülten" Frauen, keine Schleier. Dort ist alles offen und frei.
    Oder denke nur an den "European Schlager kONTEST" in der eine türkische Gruppe gewann. Konntest du an ihnen irgend etwas "Türkisches" fetstellen? Sie trugen "westliche Kleidung", ihre Haare waren kurz geschoren und..... sie waren tätowiert.
    Ich denke: Ein Land, das sooooo Fortschrittlich ist, müsste sich langsam auftun, seinen Frauen mehr Rechte zuzuerkennen.
    Doch: So wissen wir aus eigener-deutscher Erfahrung: Es ist ein langes WIRKEN, bis die GLEICHBERECHTIGUNG sich durch setzt.
    PS: Unser GOTT ist WEIBLICH
    Alles LIebe
    aLIa
    ---------------------------
    "Wir wollen dienen."
     
  10. Indie

    Indie Guest

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    hmmmmmmmmmmmm......

    Wenn ich das richtig verstanden habe wird hier von z.B. Türkinen gesprochen welche in Deutschland aufwachsen aber nicht nach den hiesigen Regeln der Eheschließung, Partnerschaftswahl leben möchten, es dann tun und Stress haben.
    D.h. sie, bzw. gemeint sind dann ja auch die jungen Türken, gehen hier im Land Verbindungen mit "Einheimischen" ein.

    Was mir bei der ganzen Diskussion etwas unter den Tisch gefallen ausschaut ist:
    Immerhin sind die Eltern es welche hierher zogen , meist um zu arbeiten.
    D.h. i.d.R. wollten sie durch ihren Aufenthalt in einem anderen Land ihren eigenen Sozialstatusim Herkunftsland positiv beeinflussen.
    Mitgenommen haben sie ihre Kinder - was so gesehen in Ordnung ist.

    Nun herrschen in dem anderen Land allerdings andere Regeln.
    So entsteht, sofern ihr Glaube ein anderer ist - grundsätzlich ein Konflikt zwischen dem was die jungen Kinder beim Heranwachsen in der Schule adaptieren und was dem Usus des Elternhauses entspricht.
    Häufig haben Eltern dann eine Haltung: Wenn wir nur fest zusammenhalten, werden wir es ohne Selbstaufgabe überstehen, hier arbeiten , dann zurückkehren und alles wird (hoffentlich) beim Alten bleiben.
    Tut es aber nicht.
    Wäre es auch nicht bei einem 25 jährigen Leben im Herkunftsland. W e i l alles der Veränderung unterworfen ist.

    Andererseits unterliegen die meisten Eltern welche ihre Kinder im Herkunftsland verheiraten keinem Ungerechtigkeitsgefühl. Sie glauben einfach etwas Gutes zu tun, für die Zukunft ihrer Kinder zu sorgen - das sie eben "unter" sind.
    Sie hatten die Adaption ja nach Wahl eben stärker bis gar nicht.

    Jetzt frage ich mich:
    Hat der Satz "Sie sind des Todes" die jungen Leute, dann überhaupt Geltung ?
    Tun sie im Grunde das , was die Evolution schon immer getan hat ?
    Kopieren, verbessern (bei Japanern steht hier noch selber verkaufen- aber das nur am Rande) bzw. annehmen sich einfügen ?

    Ich sehe die hinterherrennenden Brüder, Väter die ihre Töchter wegen der "entehrten" Familienehre erwürgen als Persönlichkeiten welche sich selbst nicht "wandeln" wollen.
    Ja, der Aufenthalt hier verspricht eine gewisse Sicherheit.
    Und hält sie dann auch.
    Egal ob jetzt hier einer meint hier wären die Maschen zu weit. Ich habe viele Jahre lang ganz andere Maschen (bzw. gar keine !zero!) in ganz anderen Ländern gesehen und lasse das gejaule über dieses Land in gewisser Hinsicht nicht mehr gelten.
    So wäre das quer heiraten doch eigentlich etwas ganz natürliches.
    Die einzigen welche sich nicht "beugen" wollen wären doch dann die anderen
    (und bringen damit Schlimmes über die jungen Leute).
    Was ist das dann für eine Haltung gegenüber dem Gastland?

    Grüße
    liebe
     
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