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Astrologie und Psychotherapie

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von mimoto, 1. März 2011.

  1. mimoto

    mimoto Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Februar 2011
    Beiträge:
    23
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    Durch eine Psychotherapie kann sich ein Mensch stark verändern.
    Wie ist das astrologisch erklärbar bzw. wie passt das mit Astrologie zusammen? Denn das Grundhoroskop verändert sich ja eigentlich nicht. Es kann nur mal ein Planet kommen, durch den mal in einer Lebensphase etwas anders verläuft. Aber Grundlegendes bleibt ja eigentlich wegen des Grundhoroskopes gleich. Wie lassen sich tiefe Veränderungen durch Therapien astrologisch erklären?
     
  2. Mila

    Mila Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. März 2005
    Beiträge:
    1.375
    Ort:
    Schatzi ;)
    Hi Mimoto,

    wodurch unterscheidest du die Psychotherapie gerade von anderen Erlebnissen, die auch nicht direkt den Körper betreffen müssen, wie Liebeskummer z.B.

    Zur Deutung verwende ich abgesehen vom "unbeweglichen" Radix noch die Direktion und Progression, abgesehen von den Transiten und auch die Lebensjahrsiebte.
    Andere nutzen andere Techniken.
    Aber: und schon hast du ein vielschichtiges System, dass du ausdeuten kannst.

    Es gibt z.B. in der Hamburger Schule /Uranian Astrology Planetenbilder für Angst und für Psychologie, auch Psychotherapie und tiefgreifende Veränderungen. Stehen diese an einem gemeinsamen Punkt oder wird einer davon durch einen anderen ausgelöst, hättest du z.B. deine Veränderung durch die Therapie.

    LG, Mila
     
  3. Cosmoparticle

    Cosmoparticle Neues Mitglied

    Registriert seit:
    28. Februar 2011
    Beiträge:
    401
    Ich habe auch eine Neptunstellung (exakt am I.C./ Anfang 4. Haus im Quadrat zum AC und DC) sowie den Mond in Fischen, der für (para)psychische Anomilitäten und zuweilen Therapien steht. Soetwas lässt sich schon mit dem Horoskop herausfinden.

    Außerdem kann man im eigenen Radix den Merkur und die Jungfrau analysieren, der die Rolle der Medizin und des Arztes symbolisieren sowie in Opposition dazu den Neptun und die Fische allgemein sich angucken, welche für psychische Obsessionen und Krankheiten stehen kann. Ferner können Transite im 12. Haus Therapien stimulieren, oder u. U. ist es auch ein Plutotransit, welcher gewaltige innere Transformationen verursacht. Dann gehen die Lebensereignisse eigentlich mit den Transiten einher...
     
  4. Gabi0405

    Gabi0405 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2007
    Beiträge:
    11.048
    Hallo Mimoto,

    wenn sich ein Mensch durch Psychotherapie verändert, dann liegt das doch sicher daran, dass der mit Hilfe des Therapeuten eine andere Sicht auf bestimmte Lebenssituationen und -probleme bekommt.
    Nichts anderes macht eigentlich die Astrologie, denn auch sie ermöglicht, durch Bewusstwerden der eigenen Muster ein erkennen und neu bewerten und dadurch im besten Fall einen Positionswechsel.
    Das Geburtshoroskop bleibt zwar immer gleich, aber es schreitet ja dynamisch fort und jeder Mensch tritt in immer neue Lebensphasen ein. Wenn z.b. die progressive Sonne über den AC läuft, können wieder ganz neue Sicht- und Handlungsweisen entstehen, als zu der Zeit, in der die prog. Sonne noch im 12. Haus war. Gleichzeitig entwickelt sich auch jedes Planetensymbol weiter und so ein Entwicklungsprozess zieht zwangsläufig neue Betrachtungsweisen bis hin zu neuen Überzeugungen mit sich.
    Der Mensch ist ein, sich in ständiger Wandlung befindendes, System und das nicht nur vom Äußeren her sondern genau so auch vom Seelischen und Geistigen.

    lg
    Gabi
     
  5. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Hallo mimoto,

    als wir geboren wurden, waren wir so wie es im Radix konstruktiv angezeigt war. Durch Erziehung wurden wir "verbogen" und somit wurden die Konstellationen ins destruktive gelenkt. Manche Energien wurden sogar abgespalten und wurden von da an nicht mehr gelebt.

    Psychotherapie ermöglicht es wieder ich selbst zu werden und somit habe ich Zugang zum wahren Potential in meinem Horoskop. Durch Erziehung bin ich teilweise davon getrennt.

    lg Pluto
     
  6. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2008
    Beiträge:
    12.709
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    Hallo Pluto,

    so nur negativ darf man das aber nicht sehen, es gibt genug Menschen denen Konstallitionen gefördert wurden oder konstruktiv gelassen wurden.
    Doch wahrscheinlich nicht alle, unsere "Erzieher" sind eben auch nur Menschen.

    In vielen Fällen hast du natürlich recht.

    LG
    flimm

    Ansonsten
     
  7. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    Ein Geburtshoroskop sagt doch überhaupt nichts darüber aus, wie jemand de facto ist – es handelt sich um ein Diagramm der Potenziale, mit denen ein Mensch antritt. Im Laufe seines Lebens und in Wechselwirkung zu den Kontexten, in denen er steht, realisiert er dann dann das, was er "ist" ... bzw. permanent wird, ganz im Sinne Konstantin Weckers: "Liebes Leben, halt mich fest, bind mich an die Erde. Kann doch, was ich bin, nur sein, wenn ich es auch werde". Und Psychotherapie tut auch nichts anderes als mit den Potenzialen eines Menschen zu arbeiten – sie verändert ihn nicht (sondern allenfalls ein paar destruktive Verhaltensmuster), sondern unterstützt ihn dabei, seine Ressourcen wahrzunehmen, Vertrauen in sie zu gewinnen und zu lernen, mit ihnen förderlich umzugehen.

    Jake
     
  8. mimoto

    mimoto Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Februar 2011
    Beiträge:
    23
    Ich glaube, dass Therapie sehr tiefgreifend verändert. Einblicke in die Astrologie zu haben halte ich eher für ein Verstehen, das im Denken passiert.
    Therapie macht. dass man durch Fühlen das eigene Verhalten tiefgreifend verändert oder sogar, dass sich das Partnersuchbild verändert, dass man ganz neue Beziehungsmuster (z.b. ein positives Verhältnis zu Verwandten) aufbaut.

    Wenn eine Therapie zu erklären ist mit Transiten, dann würde das heissen, dass nur bei bestimmten Planetenübergängen eine Therapie angefangen wird?
     
  9. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    Eine Therapie ist ganz bestimmt nicht mit Transiten zu erklären, das hielte ich für einen Kurzschluss. Die jeweils – auch(!) - durch Transite umschriebene Zeitqualität stellt freilich einen wichtigen Kontext für eine Therapie dar, und man wird sehr oft beobachten können, dass Therapien unter signifikanten astrologischen Konstellationen beginnen.

    Jake
     
  10. Kayamea

    Kayamea Sehr aktives Mitglied

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    12. Juni 2005
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    5.641
    Ort:
    da, wo das Herz schlägt
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    Hallo mimoto, :)

    Wenn man eine Therapie als etwas sieht, dass man nicht alleine unter Selbstanleitung und Selbststudium absolviert, dann ist Deine Überlegung aus meiner Sicht richtig.

    Die aktive Teilnahme an einer Therapie kann je nach Therapieform Einblicke und damit einen veränderten Umgang mit dem Unterbewussten bewirken oder es kann ein neuer Umgang mit sich selbst und anderen erlernt werden etc...

    Leider ist das oft der Fall, nämlich dann, wenn man Astrologie als Erklärungsmodell für bestehnde Verhaltensweisen und Charaktereigenschaften hernimmt und diese als vorgegeben und unabänderlich betrachtet.

    Letztendes findet in einer Astrologie über Interaktion mit anderen oder einem Astrologen im besten Fall eine Art Therapie statt, die dem Betroffenen hilft über das blose Denken und verstehen der Astrologie hinaus zu gelangen und jenseits der astrologisch festgelegten Definitionen das selbe zu finden und zu erreichen, was in einer Psychotherapie gewollt ist.

    Astrologie kann in unserer Gesellschaft als ein Umweg auf dem Weg zu Heilung der Psyche verstanden werden. Es gilt derzeit noch als weniger verfänglich, sich mal so ganz unkonkret für die Astrologie zu interessieren, als sich einzugestehen, dass man seine Psyche heilen muss oder möchte.

    Ja, dass ist eine der vielen Möglichkeiten, je nach Therapieform.

    Planetenkonstellationen werden auch im Moment betrachtet und es werden ihnen bestimmte kosmische Energien zugetraut. D.h. man hat beobachtet, dass Menschen unter bestimmten Himmelskonstellationen (auch im Transit) eher bereit sind, sich der Psyche zu widmen, als es zu anderen Zeiten der Fall ist. Bewiesen ist das aber nicht.

    Liebe Grüße
     
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