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meine Meinung zu: kritikerphänomen und weltbild der trop. astrologie

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Chandra27, 15. November 2015.

  1. Chandra27

    Chandra27 Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juni 2015
    Beiträge:
    37
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    ich befasse mich seit einigen monaten kritisch mit der astrologie.
    aber eines ist mir auch aufgefallen, dass es ein kritiker-phänomen gibt, deren sichtweise auf die trop. astrologie (bewusst oder unbewusst) falsch ist. und möchte dies hier persönlich erwähnen.

    anstoss dafür ist dieser artikel:
    http://scienceblogs.de/astrodicticu...ent-und-haeuser-das-vokabular-der-astrologie/

    hier heisst es:
    Damit es richtig altmodisch wird, stellen wir uns nun die Person auf ihrer Erdscheibe im Mittelpunkt des Universums vor.

    Mit einem veralteten weltbild hat die trop. astrologie nichts zu tun.
    nicht die erde, sondern die ekliptik ist die scheibe wo der trop. astrologe die zeit raufprojiziert.
    das ganze ist eine planeten uhr und der tierkreis ist das ziffernblatt dazu.
    es geht um die bestimmung der weltzeit mit gleichzeitigem festhalten eines augenblickes
    um daraus eine hypothetische zeitqualität abzuleiten.
    Beispiel:
    wie hoch ist die wahrscheinlichkeit wenn der frühling beginnt, dass es auch gleichzeitig mit der wirtschaft, politik bergaufgeht.

    auch wenn man es somit nicht wahrhaben kann, alle elemente welcher ein trop. astrologe verwendet um einen zeitpunkt festzuhalten sind seriös.

    Die genaue Einteilung variiert und es hat im Verlauf der Jahrhunderte viele verschiedene Schulen, Vorschläge und Varianten gegeben und man ist im Prinzip frei, sich irgendeine der vielen Hauseinteilungen auszusuchen bzw. eine eigene zu erfinden.

    der trop. astrologe misst qäuivalent eine utc-zeit mit ihren Zeitzonen (das entspricht den häusern unserer modernen zeitrechnung).
    das weltbild der trop. astrologie entspricht somit exakt dem selben prinzip der modernen utc-zeitrechnung.
    Mit dem Unterschied, dass planetenpositionen für das festhalten eines momentes verwendet werden.
    eine derartige zeitrechnung hat sogar gegenüber der utc-zeitrechnung vorteile.
    unsere zeitrechnung verwendet physikalische ereignisse welche nicht kausal mit der erdrotation
    zusammenhängen.
    deshalb benötigt die utc-zeitrechung immer wieder schaltsekunden bzw. schaltjahre.
    der astrologie misst aber die jahreslänge nicht mit der zahl der der stattgefundenen erdrotationen oder sekunden sondern mit sonnengraden.
    ein astrol. jahr hat immer exakt 360 sonnengrade. ein tag hat immer die länge von einem sonnenaufgang zum nächsten.
    somit differentiert das astrologische kalendersystem korrekt zwischen dauer eines:
    • tages(erde),
    • jahres(sonne)
    • sekunde (mechanische zeitmessung)
    • Sommerzeit, Winterzeit(Politik)
    im gegenzug zur physikalischen zeitmessung benötigt die trop. astrologie keine schaltjahre bzw. schaltsekunden.
    aus sicht der agrarwirtschaft und psychologie wäre es damit eigentlich das bessere Zeitmessprinzip.
    auch sommer winterzeit existieren dort nicht, da zeitmessung bei den trop. astrologen auch politisch neutral ist und somit auch über generationen verlässlich funktioniert.

    Die Sternzeichen der Astrologie entsprechend – wenn wir einige Details ignorieren – den Sternbildern der Astronomen, die sich entlang der Ekliptik am Himmel befinden.
    Stimmt absolut gar nicht.
    die Weltzeit auf der erde welcher der astrologe misst hat mit den Sternenbildern nichts zu tun.
    das Ziffernblatt (Ekliptik) bezieht sich bei der trop. astrologie auf die Jahreszeiten und nicht Sternenbilder.

    Dieser Punkt ist auch für tropische astrologen schwer zu akzeptieren.
    auch wenn man es nicht gerne hören mag, eigentlich ist der tropische astrologe kein astrologe sondern ein chronologe der weltgeschehnisse. Somit ist auch die Verwendung des begriffes der Sternzeichen unter trop. astrologen unseriös. Besser wäre es von der Deutung der Zeit-zeichen zu sprechen.
    und das ist ja eigentlich das was der trop. Astrologe machen möchte eine hypothetische Zeitqualität zu bestimmen.

    trop. Astrologie ist:
    Chronologie mit dem Versuch hypothetische Zeichen der Zeit zu deuten und nicht die Sterne!


    Interessant, wenn man versucht mit kritikern darüber zu diskuttieren und diesen dann sogar
    korrigieren muss in deren sichtweise !
    diese überlesen einfach richtigstellungen und unterstellen einem plötzlich alle möglichen dinge.
    sehr beliebt scheinen unterstellung von:
    • bagadellisierung von mord,
    • rechtsradikalismus,
    • leugnung des klimawandels
    • "heimlicher" befürworter der astrologie zu sein
    etc.

    kritiker sind eigentlich ein eigenes thema das man mal auch kritischer betrachten sollte.
    ich glaube nämlich dass fanatismus bei den kritikern weit aus stärker präsent ist als unter trop. astrologen.
    man könnte mal versuchen eine gegenüberstellung zu machen. bei wem treten chron. erkrankungen, scheidungen etc. häufiger auf. bei kritikern oder trop. astrologen ?
    so kann man ja auch die wissenschafltichkeit der astrologie prüfen.
    da kritiker 100% befürworter des modernen wissenschaftlichen weltbildes sind (gegenüber der normalbevolkerung) bilden diese eigentlich ein hervorragendes kontrast mittel.
    so kann der kritiker beweisen dass der astrologe sich mit seinem weltbild tatsächlich selbst mehr schadet.
    als der kritiker es mit seinem eigenem tut. eigentlich eine tolle idee!

    das wollte ich mal wirklich loswerden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. November 2015
  2. Dilbert

    Dilbert Sehr aktives Mitglied

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    D-Südpfalz
    1. Wenn Astronomen, sich auf Kosten von Astrologen profilieren wollen, kommt bei seine Kollegen nicht besonders gut an. Die haben wichtigers zu tun.
    2. Beschäftige dich mal mit Schopenhauser Eristik!
     
  3. Chandra27

    Chandra27 Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juni 2015
    Beiträge:
    37
    ein wort noch zur siderischen astrologie:
    aus meiner sicht scheinen astrologen generell häufig an die existenz einer seele zu glauben.
    demnach soll diese sich vor der geburt ähnlich wie planetenbahnen, kreisförmig sich um die sonne aufhalten.
    nach dem gesetzt des karmas soll dann eine seele zur inkarnation gebracht werden.
    kommt es zur geburt, dann übernimmt die seele den ersten eindruck von der zeitqualität der trop. astrologie und
    definiert dadurch den charakter eines menschen.
    da zur selben zeit sehr viele menschen geboren werden, werden durch diese auch gleichzeitig soziale-trends in die welt gebracht.

    frage an die trop. astrologen:
    Ist der glaube an eine seele weit unter euch verbreitet ?
    Meines erachtens muss ein anhänger einer trop. astrologie nicht zwangsweise an die existenz einer seele glauben.
    das phänomen der zeitqualität kann man ja auch über morphische felder erklären.
     
  4. Dilbert

    Dilbert Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    D-Südpfalz
    Hallo Chandra27

    Wie man die Astrologie sieht ist Ansichtsache. Manchmal nehme ich auch den Begriff: Arbeitshypothese.

    Ob man sie tropisch bzw. siderisch sieht ist nach meiner Meinung nach auch Ansichtssache. Ich betrachte beide ok, obwohl ich fast nur tropisch bevorzuge.

    Ganz ohne Glaubenslehre kann man Astrologie als Entsprechung (Analogie) und als Lehre der Zeitqualität betrachten.

    Jede Glaubenslehre hat ihre Betrachtung von Seele. Grundsätzlich läßt sich mit jedem Glauben Astrologie betreiben. Astrologie läßt das zu, ob der Glauben das zuläßt ist eine andere Sache.

    Ich betrachte Reinkanation als eigenständig und gleichzeitig als Vorbedingung für Karma - es gibt viele Karma-Modelle.
    Astrologie betrachte ich als angewandte Hermetik. Im Sinne alles ist Rhythmus, alles ist Schwingung bedeutet dies für mich den Reinkanationszyklus. (Geburt = Abstieg, Tod = Aufstieg; symbolisch betrachtet.)

    Ich denke mehr als nur in 3 Dimensionen. Darum betrachte ich den Ort von nicht inkanierte Seelen als nicht irgendwo weit draußen, sondern außerhalb unser 3D. D.h. auch hier.
    Als Arbeitshypothese verwende ich das 12 D Modell Burghard Heim. 7. und 8. Dimension ist ein Info-Feld. 9. bis 12. ist unbekannt. Heim nennt es GAB (Gott allein bekannt.) Dieses Feld kann an auch Akasha oder morphogenetisches Feld betrachten. Manch Radioniker arbeitet mit IDF (indivituelles Datenfeld). (Über die Begrifflichkeit kann man streiten). All das hier ist außerhalb unserer 3D und gleichzeitig hier.

    D.
     
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  5. Chandra27

    Chandra27 Mitglied

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    mit derartigen leuten zu diskuttieren kann einem durchaus zusetzen.
    ich habe es mir auch deshalb abgewöhnt das ich per mail informiert werde, wenn eines meiner posts beantwortet wird.
    man denkt sich: was für eine antwort wird da wohl wieder kommen ? mir fällt bei kritiker desöfteren auf dass diese speziell nur auf bestimmte
    punkte anspringen. alles andere wird einfach überlesen. wenn die diskussion im forum entgleitet, dann wird man rausgeworfen, natürlich unter dem
    vorwand, dass man selbst die unfaire diskussion verursacht hätte.

    natürlich stimmt einem das auch selbst misstrausch gegenüber etablierten autorithäten und wissenschaften. und man stellt sich die frage: was ist nun wirklich drann an dieser astrologie ? menschen müssen dann anfangen selbst in diesem graubereich (der auch seine gefahren hat) herumzuforschen umso eine antwort zu finden.
    wieviele gehen dort verloren oder erleiden schaden ?
     
  6. GreenTara

    GreenTara Sehr aktives Mitglied

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    Ganz ehrlich: Wer den Begriff verwendet, hat sich in meinen Augen disqualifiziert. Es gibt keine Sternzeichen. Es gibt Tierkreiszeichen und Sternbilder. Alles andere ist eine unsaubere Verwendung von Begriffen und diese Verwendung ist vermutlich dem Bedürfnis der Massen geschuldet, die ja stets und ständig in jeder albernen Zeitschrift etwas über ihr "Sternzeichen" lesen können. ""Sternzeichen" bedeutet in diesem trivialen Umfeld Sonne in Zeichen.

    Was ich damit sagen will: Wer von Sternzeichen blubbert, ist meines Erachtens kein Astrologe, weder tropisch noch siderisch - wobei das auch schon wieder eine sprachliche Schluderei ist: "Mit dem tropischen oder siderischen Tierkreis arbeitender Astrologe" trifft die Sache besser.

    ME/SA hat fertig. ;)
     
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  7. Dilbert

    Dilbert Sehr aktives Mitglied

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    Genau das ist Eristik.
    Ich könnte auch polemisch gegenüber Astronomen sein: Die bayonische Masse entspricht gerade 5%, ihr wißt doch eigentlich garnichts. Sich nur auf die Gravi und Sternzeichen zu spezialisieren, finde ich schon langsam phantasielos und nerv sie dann mit Tunneleffekt und Verschränkung. Grundsätzlich reicht es, wenn sie in ihrem Beeich bleiben.

    Die wenigsten Astrologen haben Ahnung von Astronomie. Warum auch. Es wird nur etwas Himmelsmechanik verwendet, was heutzutage jeder Computer schneller macht. Dies bedeutet noch lange nicht, daß Astrologie eine Naturwissenshaft ist.

    Nach den paar Berechungen kommen Regeln, Deutungen und Interpretation. Dies entspricht einer Geisteswissenschaft.

    Naturwissnschaften beruhen auf 3 Axiome. Eine davon ist die Kausalität. Was nicht kausal ist, wird verpönt. Hintergrund liegt in dr Aufklärung, wo man den Autoritäten glauben mußte. Z.B. Blitz ist ein Zechen Gottes.

    Nur heute verhalten sich so mach Wissenschaftler genau so, was sie zu Zeiten der Aufklärung bekämpften.

    D.
     
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  8. Chandra27

    Chandra27 Mitglied

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    Ganz meiner Meinung. Wenn jemand tropisch oder siderisch sagt, dann weiss ich besser worum es geht.
     
  9. Chandra27

    Chandra27 Mitglied

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    Nennt man dies nicht auch Positivismus ? Man lenkt den Fokus auf 5%. und dadurch dass man nur das Bestätigte (positive) in den Fokus rückt baut man
    daraus ein 100% Weltbild auf.
    Bei den Kornkreisen scheint dies der Fall zu sein. Offiziell heisst es, diese seien Fälschungen und damit das auch wirkt demonstriert man einen bestätigten
    Positiv-Fall. man zeigt der Bevölkerung wie die Fälschung gemacht wurde.
    Dadurch dass man eine Fälschung erklären kann, suggeriert man eine 100% Tatsache, welche für alle Kornkreise gelten soll.
    Für die Entstehung der meisten Kornkreise konnten aber keine Fälscher gefunden werden.
    Akte XY ungelöst - eigentlich

    es scheint eine ur-angst zu sein. die angst des etablierten weltbildes vor der mutation. ausgelöst durch eine neuendeckung, welche die perspektive auf die welt verändert und damit die elite mit ihrem weltbild in frage stellt.
     
  10. Dilbert

    Dilbert Sehr aktives Mitglied

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    Hallo chandra,

    ich meinte schon polemsch, den die anderen 95% sind schwarze Energie und schwarze Masse. Eigentlich nur Begriffe und Füllungen in Formeln, daß sie wieder stimmen. Bei polemisch zeigt man auch, daß men den anderen nicht ernst nimmt.

    Zur Eristik:
    Gut 1000 Jahre Denkverbot, das prägt, das traumatisiert. Vom 6ten bis 16teh Jhdt, bestimmte die Obrigkeit was richtig und falsch ist. Zu beginn des 19ten Jahrhundert wurden die Axiome der Narturwissenschaft festgelegt. Darum gilt nicht, was Autoritäten sagen, sondern, was Fakt und beweisbar ist.

    Davon abzuweichen, kann fatal sein. Es gibt genügend, die wieder den Zustand vor der Aufklärung anstreben. Als Beipiel wollen viele nur noch das Ergebnis ihrer Studien veröffentlichen. Grund: Verwerdungsrechte. Das Axiom Eindeutigkeit sagt was anderes: Eindeutige Dokumentation der Versuchsaufbau und Ablauf. Ein Parameter veränderlich, alle anderen konstant.

    Wenn ich mir die Geisteswissenschaften ansehe, ist die Autoritätsmethode sehr verbreitet. Da gibt es innerhalb eines Faches Schulen, Strömungen und Richtungen. Darum ist in diesem Bereich das richtige Zitieren so wichtig. Sogar in der Begrifflichkeit sind sie alles andere als Eindeutig! (Die Astrologie ist da auch nicht besser. Auch ein Hinweis, daß sie eine Geisteswissenschaft ist.)

    Erich Fromm "Haben und Sein" unterscheidet, ob jemande eine Autorität besitzt (Schein i.S. Papier) oder ob man eine Autorität ist.

    Naturwissenschaft hat auch was anachistisches. Wenn ein Professor behauptet 1 +1 =3, kann Kleinhänschen aufstehen und sagen: Stimmt nicht ist 2..

    Jede Wiisenschaft hat ihre Grundannahmen. Die ist bei der Astronomie eine andere wie in der Astrologie. Über solche Grundannahmen wird in der Wissenschaftstheorie heftigst diskutiert - Teilgebiet der Philosophie.
     
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