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2. Traum vom Tot meines Vaters

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von taimie, 4. Oktober 2010.

  1. taimie

    taimie Sehr aktives Mitglied

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    .....ich habe vor ein paar Tagen schon einmal geträumt das mein Papa stirbt, gestern schon wieder.

    Was hat das denn zu bedeuten? Ich muss sagen das mir diese Träume nicht gefallen besonders weil ich Angst habe das er wirklich stirbt :(
     
  2. Etceterah

    Etceterah Guest

    mach da keine Sorgen, dein Paps stirbt nen anderen Tod, du hast dich ja auch sehr verändert (zum Positiven)...
     
  3. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Liebe Taimie,

    die sogenannten prophetischen Träume stehen immer in Zusammenhang mit einer realen Situation. Wir nehmen ständig unbewußte Informationen aus unserer Umwelt auf, vergleichen sie mit den Erfahrungen der Vergangenheit und projizieren damit eine mögliche Entwicklung in die Zukunft. Es gibt für Deine Träume nun zwei Optionen:

    1. Im Vorfeld Deines ersten Traumes kam in irgendeiner Weise die Erkenntnis in Dir hoch, daß niemand unsterblich ist, auch nicht Dein Vater. Dein zweiter Traum wäre dann lediglich die logische Fortsetzung dieser Erkenntnis.

    2. Abhängig vom Traumgeschehen kann es sich im ersten Traum auch um einen symbolischen Tod gehen. Der Vater verkörpert in diesem Fall Dein eigenes Überich in Sachen der Moral, Geborgenheit und Sicherheit. Der Tod wäre hier also der Verlust einer dieser Werte, der aus irgendeinem Grund geopfert werden müßte, um z.B. Platz für etwas Neues zu schaffen. Warum sich dann der Traum wiederholt, kann daran liegen, daß die Sache noch nicht abgeschlossen ist oder aber auch die erfahrene Angst um den Vater zu einen Traum der Option 2 geführt hatte.

    Man weiß noch nicht warum, aber Träume sind für uns lebenswichtige Begleiter – die wir als Freunde betrachten sollten und nicht als dunkle Orakel, die sie nicht sind.

    Einen schönen Traum für Dich :zauberer2
    Merlin
     
  4. taimie

    taimie Sehr aktives Mitglied

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    Wie meinst du das?!
     
  5. taimie

    taimie Sehr aktives Mitglied

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    Apropos ToD nicht Tot ... naja is mir nur grad aufgefallen :rolleyes:
     
  6. taimie

    taimie Sehr aktives Mitglied

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    Also heißt das in kurzen Zügen, das ich mich verändere oder wie meinst du das?!
     
  7. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    An den Ufern der Logana
    Liebe Taimie,

    die Träume sind wie die Inszenierung eines Theaterstückes. Bilder sollen eine bestimmte Stimmung erzeugen und mit einer Handlung zu einer Allegorie verwoben werden. Das Traumgeschehen ist deshalb elementar wichtig, denn dadurch bekommt die Symbolik erst ihren eigentlichen Sinn.

    Es kann also viele Gründe geben, warum und wozu Du etwas von Deinen grundsätzlichen Werten opfern oder aufgeben mußt, oft reicht auch nur die Furcht vor einem solchen Schritt. Manchmal muß man sich halt im Leben von solchen, an sich guten Werten trennen.

    So kann man zum Beispiel gezwungen werden ein gewisses Maß an Geborgenheit und Sicherheit aufgegeben zu müssen, um etwas Neues wagen zu können. Es geht da aber nicht um den Bereich Gefühle und Emotionen, denn dazu hätte die Mutter sterben müssen. Es geht also mehr um den rationalen und energetischen Bereich (Vernunft, eigene Kraft usw.).

    Der Tod wird in den Träumen, im Sinne von einer schmerzhaften Trennung verstanden und nicht von einem finalen Ende eines Individuums. Wie ich schon geschrieben habe, projizieren wir sich abzeichnende Entwicklungen in die Zukunft. Der "Tod" dieser Dinge muß also nicht unbedingt bereits vollzogen sein, sondern kann sich als Vorahnung einer möglichen Entwicklung im Unterbewußtsein abzeichnen.

    Ganz allgemein möchte ich einmal darauf hinweisen, daß es nicht zwingend erforderlich ist den realen Bezug zu einem Traum finden zu müssen. Es reicht im Prinzip schon aus, die Allegorie des Traumes zu verstehen, um sich mit ihm beschäftigen zu können. Die bloße Auseinandersetzung verändert den Traum und somit auch die seelische Befindlichkeit.

    Im Wachzustand werden eingehende Wahrnehmungen mit Bildern, Gefühle und Sprache verbunden. Im Traum geschieht dieser Vorgang in umgekehrter Reihenfolge aus Bilder werden Gefühle und Gedanken, die neu bewertet und verbunden werden. Wichtig sind hier halt, die Gefühle, mit denen die Sache jedesmal neu bewertet wird: Ist es ein Gefühl der Angst, das sich aus dem Nichtverstehen ergibt oder ein Gefühl des Verstehens, das uns mit Sicherheit und Gelassenheit erfüllt.

    Das Ergebnis dieser Betrachtung wird dann als Erfahrung in Deiner Erinnerung abgelegt und trägt zur Lösungsfindung einer Situation bei, in der es um ein ähnliches Thema oder einer Gefühlslage geht. So schließt sich dann auch wieder der Kreis, denn damit werden wir auch weniger von Situationen des Bauchgefühls überrascht – denn wir haben dazu ja bereits eine "Erfahrung" parat.

    Das klingt nun sicherlich alles sehr paradox und abgehoben, ist aber die eigene Logik der Seelewelt, die uns bestimmt.


    Merlin :zauberer2
     
  8. taimie

    taimie Sehr aktives Mitglied

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    Also heißt das das ich den eigentlichen Tod meines Dad´s ( noch nicht ) befürchten muss? Ich habe ausserdem noch immer nicht ganz Verstanden, zwar sehr gut von Dir erklärt, aber warum ich sowas träume wenn das mit dem Ableben meines Vaters nix zutun hat.

    Meine Ma hatte einmal so einen Traum, 2 Wochen später is mein Opa gestorben, darum bin ich gerade so hibbelig was das Thema betrifft, will und kann es nicht ganz verstehen.
     
  9. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Liebe Taimie,

    wie ich aus Deinen Worten schließen kann, gibt es ja außer Deinen Träumen keinen Grund, der auf einen nahen Tod Deines Vaters schließen ließe. Das Beispiel mit Deinen Großeltern ist da ein ganz anderer Fall, bei dem sicherlich diese besondere Sensorik eine Rolle gespielt hatte.

    Ehepaare entwickeln häufig über die Jahre eine ganz besondere Nähe, bei der auch unterschwellige Veränderungen des Partners wahrgenommen werden. Zudem wird dort auch die sogenannte Duplizität der Ereignisse eine gewisse Rolle gespielt haben.

    Deine Seele hat als Regisseur Deiner Träume auf die Allegorie mit Tod Deines Vaters zurückgegriffen, weil damit die Stimmung erzeugt werden kann, die ihr für das Thema besonders treffend erschien. Den Bezug zum realen Tod Deines Vaters hat nicht Deine Seele hergestellt, sondern Deine rationale Logik hat hier die falschen Schlüsse gezogen.

    Denk einmal darüber nach, welche Prägung Dein Traum mit der Vorstellung vom realen Tod Deines Vaters bekommt: Zuversicht für eine notwendige Veränderung jedenfalls nicht – eher ein Gefühl der reinen Angst.

    Angst ist ein Freund des Menschen, denn sie beschützt uns vor allen Gefahren und sichert unser Überleben, erst wenn die Angst den Bezug zur Realität verliert, wird sie zur Gefahr für unsere Seele.

    Eine Prise unbekümmerte Zuversicht für Deine liebe Seele :zauberer2
    Merlin
     
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