Zusammenleben mit der Dualseele ?

Wir waren im Rat der Engel beisammen, es ging um mein nächstes Leben,
ein sehr wichtiges Leben. Ich hatte mir vorgenommen, die letzte Lektion
der Liebe auf Erden zu lernen, eine sehr, sehr schwierige Lektion, an der
ich vorher schon gescheitert war.

Ich brauchte nun noch einen Partner für diese Lektion, und es konnte nur
eine Seele aus dem engsten Kreis der Familie sein, mit der ich in tiefster
Liebe verbunden bin. Es war bald klar, wer nur dafür in Frage kommen konnte,
und wir sahen alles notwendige vor.

Und da ich diesmal mein Lernziel gern erreichen wollte, vereinbarte ich
mit einer weiteren, eng mit mir verbundenen Seele noch eine Generalprobe,
die zwei oder drei Jahre vor der eigentlichen Lektion stattfinden sollte.
Ein Scheitern der Lektion kann oft schwerwiegende Folgen für beide Seelen
haben, deshalb wollten wir uns selbst alle nur mögliche Hilfe vorsehen.

Schließlich waren alle komplexen Vorbereitungen abgeschlossen, und ich
bereitete mich auf meine Geburt vor.

Es war ein schöner Sonntag im September, die Glocken der nahen Kirche
läuteten gerade, als ob sie mich begrüßen wollten, den kleinen, noch
hilflosen Menschen, der gerade angekommen war. Die fühlbare Schwere der
materiellen Welt machte mir mit meinem schwachen Körper sehr zu schaffen,
wie um mir deutlich zu zeigen, dass dieses Leben kein leichtes wein würde.

Und so vergingen die Jahre, brachten Höhen und Tiefen, die kleinen und größeren
Lektionen, während das Licht auf der Welt heller zu werden begann.
Und irgendwann saß mir dann plötzlich in meinem Büro meine Seelengefährtin
für die Generalprobe der großen Lektion gegenüber, was mir als Mensch in dem
Moment natürlich nicht im Geringsten bewusst war.

Ich hatte sie in der langen Zeit wohl vergessen, denn es dauerte eine Weile,
bis meine verborgenen Gefühle erwachten und die Liebe sich bemerkbar machte.
Und es war faszinierend zu erleben, wie sie mich kannte, als ob sie ein Teil
von mir wäre.
Doch schließlich verschwand sie wieder aus meinem Leben, so wie es ja im
Lebensplan vorgesehen gewesen war. Als Mensch war ich sehr verletzt dadurch,
ich fühlte tiefen Schmerz und meine Leben war nicht mehr so, es konnte nicht
mehr so sein, wie vorher. Ich brauchte fast ein Jahr, um in meinem Innersten
die Situation völlig so annehmen zu können, wie sie war, ein Jahr, in dem
ich mehr wuchs, als in Jahrzenhnten vorher.

Es kehrte wieder innere Ruhe in mir ein, und auch ein gewisses Maß an
Glückseligkeit, aber die eigentliche Lektion war noch nicht gelernt, sie
sollte erst noch kommen.

Und sie nahm auch rasch ihren Anfang, die liebevolle, eng mit mir verbundene
Seele, mit der es verabredet war, tauchte in meinem Leben auf.
Die Liebe zwischen uns entflammte und wir gestatteten uns eine glücliche Zeit,
bis dann die Wolken am Horizont aufzogen. Es kam das Gewitter, dass wir einst
selbst geplant hatten, es ergoss sich über uns, und wieder fand ich mich
allein vor.

Der Schmerz in mir war unbeschreiblich tief, es kostete alle meine Kraft,
um meinen Weg auf dieser Welt weiter gehen zu können. Ich war so verletzt,
wie man auf physische Weise kaum verletzt werden kann. Aber ich hatte es ja
selbst einst so gewählt, und ganz, ganz langsam kam diese Erinnerung wieder
in mein Bewusstsein.
"Denke nicht wie ein Mensch" hatte Kryon uns gesagt, und diese Wahrheit ist der
einzige Weg, um diese Lektion der Liebe bestehen zu können.

Ja, es ist eine Lektion der Liebe, es ist DIE Lektion. Die Annahme all dessen,
was wir beim Durchschreiten empfinden, führt uns zu uns selst.
Ich habe den Schmerz angenommen, ich habe die Verzweiflung angenommen, all die
irdischen Gefühle, die ich mir in dieser Situation bereitet habe.

Doch ich wurde nicht kleiner dabei - nein, ich wurde größer.
Ich begann in mir das zu entdecken, was seit ewigen Zeiten so tief verborgen war,
was nur als schwacher Schein nach außen kommen konnte.
Ich begann mein Selbst freizulegen, etwas das ganz am Anfang meines Seins
allein aus der Esssenz der Liebe geschaffen worden war.

Und diese Essenz sollte es möglich machen, das Lernziel zu verwirlichen -
die BEDINGUNGSLOSE LIEBE zu fühlen, zu leben, zu sein.

Diese Liebe heilt alles, vergibt alles, in uns, wie auch im Außen. So lässt
sie uns auch den Menschen lieben, der uns scheinbar so tief verletzt hat,
ohne zu bewerten, ohne zu erwarten, alle diese irdischen Gedankenmuster lösen
sich in ihrem Licht auf und allein Liebe bleibt.
Amor vincit omnia - Liebe besiegt alles.

Diddi :kiss4:
 
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Ist dieser Vereinigungsprozess auf feinstofflicher Ebene vollendet, kommt das Verschmelzen mit eurem physischen Körper. Die meisten von euch werden dieses Verschmelzen sehr deutlich in einem Wachtraum erleben. Ihr werdet dabei in einem Lichtkanal zu einem Wesen vereint und bewohnt danach auch gemeinsam den physischen Körper. Ihr fühlt euch danach vollständiger.
Ihr könnt mehrere Kymische Hochzeiten haben, da sich die meisten bei Betreten des Dualen Universums durch mehr als zwei Wesen geteilt haben.

Also zuerst verschmelzen die Seelen miteinander und dann die "physischen" Körper? klar, ich hatte nach dieser Seelenverschmelzung das Gefühl gehabt, als sei ich gleichzeitig in meinen Zimmer und in dem meiner Dualseele, und er wäre gleichzeitig in seinen Zimmer und in meinen... das wäre vielleicht garnicht so schlimm gewesen, wenn ich nicht daran denken müsste, dass nach dieser Seelenverschmelzung ein Verschmelzen unserer Körper vonstatten ging, ihr wisst schon wie ich das meine... es kam mir so vor, als hätte ich mit ihm Sex gehabt, hatte nach diesen Wachtraum auch die übelsten Gelenkschmerzen gehabt und mich aus irgendeinen Grund von Endorphinen überschüttet gefühlt (eine Woche lang ging es mir so)... ähm... zu einer Zeit wo die Erde feinstofflicher wird, kann es da möglich sein, dass sich "bestimmte Materie" von einen Ort dematerialisieren und an einen anderen Ort sich materialisieren könnte? :escape: das wäre vielleicht nicht so toll, denn dann wäre ich schon im 5. Monat schwanger und das ist auch etwas über was ich mir zur Zeit am meisten Sorgen mache... tatsächlich habe ich eine komische Wölbung an der linken Seite meines Bauches und spüre ab und zu seit Februar so ein Kitzeln, als würde mich etwas anstupsen oder an der Bauchwand entlangfahren und Gebluber, wie wenn ich eine Wasserblase im Bauch hätte und einmal habe ich einen Tritt gespürt und auf den Bauch gesehen und einen etwa 2 cm großen rötlichen Abdruck gesehen, der aussah wie ein Fuß... das Problem: Frauenärztin meint, dass in der Gebährmutter nichts ist, aber es gibt ja auch Bauchhöhlenschwangerschaften und da treffen dümmlicherweise alle Symptome auf mich zu... aber die Leute denken doch, ich hab nen Schuss wenn ich sage, dass ich von jemanden schwanger gewurden bin der kilometerweit von mir entfernt lebt... jedenfalls bin ich völlig ratlos deshalb :dontknow:
 
geh doch nochmal zum arzt, was auch immer das ist, sollte ja die ursache für eine wölbung im bauch geklärt werden... das kann ja alles mögliche sein...
 
Schwer sind meine Füße, es kostet Kraft, sie trotzdem dazu zu bringen,
mich vorwärts zu tragen, den kleinen Pfad entlang, der mich aufwärts führt.
Oft weiß ich nicht, ob ich überhaupt noch richtig bin, denn stellenweise
geht es auch wieder abwärts und nur selten geben Gestrüpp, Felsen und Bäume
den Blick in die Richtung frei, in der es nach oben geht.

Es ist ein einsamer Weg, mein Weg hinauf, doch ich gehe ihn, weil er mich lehrt
alles abzustreifen, was mir hinderlich ist, was ich oft schon lange mit mir
herumtrage.
Dornen zerren an mir, es schmerzt, doch ich spüre, dass es alte Schichten
des Zornes und der Wut sind, die sie von mir reißen.
Eine Schlucht tut sich vor mir auf, versperrt mir den Weg, ein umgestürzter
Baum ist die einzige Chance rüberzukommen, ich wage es, obwohl es mir den Schweiß
auf die Stirn treibt, und als ich drüben bin, merke ich, wie mich alte Ängste
verlassen, die mich lange begleitet hatten.
Auf einem steinigen Stück rutsche ich weg, schlage mir die Knie auf, Blut läuft
mein Schienbein hinunter, ich muss sitzenbleiben und meine Ruhe wieder finden,
nur das Vertrauen in mich selbst gibt mir jetzt meine Kraft wieder, und als ich
mich erhebe und weitergehe, fällt eine Menge altes Selbstmitleid von mir ab.

Je weiter ich aufwärts komme, um so mehr merke ich, wie ich leichter und klarer
werde, wie sich meine Sinne öffnen, nicht nur für das Singen der Vögel, das
Glitzern der Wassertropfen im samtgrünen Moos oder den Duft des Kiefernharzes.
Ich nehme viel mehr in mir selbst war, wie sich mein Herz mit dem was mich
umgibt verbunden fühlt, und das, was außen um mich ist, auch in mir selbst als
Emotion erlebbar ist.

Als ich mich für einen Moment zur Ruhe setze, trägt der Boden den leisen Wiederhall
weit entfernter Schritte zu mir, und nun weiß ich, was ich immer gehofft habe,
dass auch sie auf ihrem Pfad aufwärts geht, auf der anderen Seite des Berges.
Freude lässt mein Herz ganz warm werden und von nun an werde ich leichteren
Schrittes vorwärts gehen und voller Mut allen Prüfungen entgegensehen, die der
Aufstieg noch für mich bereithält.

Abends, als es ganz still ist, trägt der Wind aus der Ferne ein zartes Lied
der Sehnsucht zu mir herüber, und ich weiß, dass sie auf ihrem Pfad auch so fühlt
wie ich, und es scheint sich ein leises Weinen darunterzumischen.
Mein Herz weint mit, eine kleine, feuchte Spur bildet sich auf meiner Wange,
die kleinen Seelentropfen spülen meine Augen klar und ich sehe es schon deutlich
vor mir, wie die wärmende Sonne eines wunderbaren Morgens uns beide oben auf dem
Gipfel begrüßt, wie wir uns am Ende unserer einsamen Wege in den Armen liegen,
und von dort an gemeinsam weiter gehen, dem Himmel immer näher kommen.

:kiss4:
 
@ Diddi, das hast du schön geschrieben, das beschreibst so ziehmlich das was wir alle hier gerade durchmachen oder schon durchgemacht haben... wie schön wäre es, wenn wir alle schon auf den Gipfel des Berges stehen würden :liebe1: ich hab noch drei schlimme Monate vor mir seelisch wie physich bevor ich endlich oben angelangt bin :clown:
 
es ist so schön, von Dir zu lesen. Aus Deinen Zeilen strahlt so viel Liebe hervor.....ich habe alles vor meinem geistigen Auge gesehen, dieses unerschütterliche Vertrauen, das Du hast.....:liebe1:
Das ist inneres Wissen, da braucht es kein "wenn und aber" und auch keine Zweifel.
Vielen Dank:liebe1:
und viele liebe Grüße
und ein wunderschönes Osterfest euch allen,
Salaya Ayjanda Rii
Ingrid
 
... wie schön wäre es, wenn wir alle schon auf dem Gipfel des Berges stehen würden :liebe1:
Liebe Chirra, wir können schon oben stehen, wenn wir es wollen.
Wenn wir es uns in unseren Gedanken fest vorstellen, und es vor allem auch mit unserem Gefühl empfinden,
dann IST es Realität auf einer anderen Wirklichkeitsebene und es wird sich über das, was wir Zeit nennen,
auch in unserer 3D-Welt manifestieren.
Das ist die göttliche Schöpferkraft und sie steht uns in immer höherem Maße zur Verfügung.
Wir können sie bewusst nutzen und das erschaffen, was wir uns wünschen, sofern es der göttlichen Ordnung
entspricht.

Ich habe das Gefühl, du kannst etwas Heilungsenergie gebrauchen, und ich sende sie dir aus meinem
Herzchakra.

Liebe Grüße,
Diddi :kiss4:
 
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Ich danke euch allen für die lieben Antworten zu meinen Beiträgen, es ist schön,
dass ihr es nachempfinden könnt, was ich fühle.

Liebe Salaya,
ich habe in mir auch oft Zweifel, fühle mich schwach und klein und mein Mut schwindet,
aber wenn mir sowas bewusst wird, dann gehe ich in mein Herz, in die Liebe die dort wohnt,
die mich mit Gott und mit den Engeln verbindet, und sie ist einfach stärker als alles andere,
und gibt mir wieder die Kraft, die ich brauche.

Liebe Grüße,
Diddi :kiss4:
 
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