Zusammenleben mit der Dualseele ?

Zwischen der Nacht und dem Morgen

Bleibe in der Stille mein Herz
denn der Raum will dich nicht hören

Bleibe in der Stille mein Herz
die Dunkelheit lauscht nicht dem
Flüstern deiner Geheimnisse

Bleibe in der Stille mein Herz
bis zur Dämmerung
wer geduldig auf den Morgen wartet
wird den Morgen erleben und ihn lieben


Khalil Gibran



Karuna :kiss3: :kiss4: :kiss3:
 
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Liebe Zauberin,

die beiden, von denen du sprichst, scheinen ja seelenverwandt zu sein.
Aber wir haben alle nicht nur einen Seelenverwandten, sondern eine mehr oder
weniger große Zahl. Deshalb ist es jederzeit möglich, noch weitere zu treffen.

Das hängt ganz einfach von dem Lebensweg ab, den wir uns gewählt haben,
von den Verabredungen, die wir vor Beginn dieses Lebens getroffen haben und
natürlich von den Aufgaben und Lektionen, die damit verbunden sind.

Jeder Seelenverwandte, den wir treffen, ist mit einem bestimmten Schulungsthema
verbunden. Das kann in relativ kurzer Zeit abgearbeitet sein, oder auch ein Leben
dauern. Deshalb trifft man meist den nächsten Seelenverwandten erst, wenn
ein Thema abgeschlossen ist. Es hängt also von einem selbst ab, wie lange diese
einzelnen Abschnitte dauern. Das Lebensalter spielt dabei keine Rolle, sondern
nur der Fortschritt des seelischen Wachstums.

Soviel nur ganz allgemein dazu.

Liebe Grüße,
Diddi. :kiss4:
 
Lieber Diddi!

Vielen Dank für Deine Antwort.

Du hast etwas ganz Wichtiges angesprochen: Wenn das Thema abgeschlossen
ist: Wie erkennt man das? Wie fühlt sich das an?

Alles Gute
P.
 
Liebe(s) Kristalllicht!
Lieber Diddi!

Danke für Deine Nachricht, Kristalllicht.

Ja, es ist meine Geschichte.
Ich habe am Anfang dieses Threads etwas darüber geschrieben. Das war im
Jänner. Ich habe geglaubt, dass alles endlich zu Ende und abgeschlossen ist.
Aber es ist leider nicht der Fall.

Seine Situation erlaubt es ihm nicht eine "normale" Beziehung mit mir zu haben. Ich habe mir eigentlich eine platonische, freundschaftliche Beziehung mit ihm gewünscht (wenn eine andere Art nicht in Ordnung ist), aber davor
hat er Angst - dabei würde er zu sehr leiden, sagt er. Aber ganz loslassen will er mich auch nicht.

Im July hat er endlich gesagt, worauf ich die ganze Zeit gewartet habe: "Ich
liebe Dich, aber in meinem Leben ist leider kein Platz für Dich". ABER dann hatte er beigefügt: "JETZT is kein Platz für Dich da, aber es ist möglich, dass sich das ändern wird. Ich glaube, dass eine tiefgründige Änderung meines Leben in der nächsten Zeit stattfinden wird."
Da wurde ich wieder einmal ganz böse und habe ihm vorgeworfen, warum er
mich nicht endlich gehen lässt, nicht loslassen kann, warum muss er mich als "eine Reserve" halten. Ich finde das von ihm nicht fair.

Ich würde so gerne unsere Liebe in meinem Herzen behalten und wieder in
Ruhe mein Leben leben. Aber er bringt mich durch sein rücksichloses (manch-
mal recht grausames Verhalten) dazu, dass ich die Liebe endgültig in das
"Unsichtbare" zurückschicken werde. Und das finde ich so schade.

Natürlich habe ich mich gefragt und frage mich immer noch, was der Sinn dieses Treffens, dieser seltsamen Beziehung war. Vielleicht war es das, was er behauptet, nämlich dass er ohne mich vor vier Jahren sehr schwer krank geworden oder sogar gestorben wäre. Es ist auch möglich, dass es mein karmatischer Ausgleich ist: ich musste in dieser Beziehung für alle die Männer leiden, denen ich "das Herz gebrochen" haben sollte - es wird mich nämlich nachgesagt.

Ich glaube jetzt, dass etwas wirklich noch nicht abgeschlossen ist. Es ist so ein unterschwelliges Gefühl, dass etwas noch fehlt. Mein Seelenverwandter (?) hat mir gestern am Telefon gesagt, dass er das Gleiche empfindet. Aber
auch er weißt nicht, was es sein könnte.

Ich hatte unlängst ein Traum, der mich sehr stark aufgerührt hat. Es scheint,
dass ich meinem Freund bei seiner Befreiung(?) helfen sollte. In dem Traum
war er in einer Gefangenschaft (aber es war nicht direkt ein Gefängnis), aus
der er sich nicht mehr selbst (seinen vorherigen selbstständigen Versuch sich zu befreien habe ich in dem Traum durch meinen Hang zur Perfektion und Ordnung verdorben >>> er wurde neu gefangen) befreien konnte und es sollte sehr bald auf ihm eine Operation (Lobotomie?) durchgeführt werden, damit er NIE MEHR den Gedanken bekommen konnte ausbrechen zu wollen.
Aber ich weiß nicht, welche Befreiung gemeint ist und wie ich ihn befreien
konnte.

Ich habe darüber so viel geschrieben, weil es mich unterschwellig stark be-
lastet. Ich würde mich so gerne wieder "ganz" (normal) fühlen.

Alles Gute
P.
 
Liebe(s) Kristalllicht!
Lieber Diddi!

Jetzt ist mir etwas klar geworden. In fast allen Bereichen vertraue ich dem
Leben und lasse mich von ihm führen. Es funktioniert sehr gut.
Nur in dem Bereich der Liebesbeziehungen bin ich sehr unsicher und ver-
krampft.
Ich habe Saturn im fünften Haus. Wo der Saturn steht, dort erlebt der Mensch die größte Angst, die größte Unsicherheit. Und das sind bei mir eben die Beziehungen. Ich habe Angst, dass ich alles falsch machen werde und darum geschah und geschieht es auch. Dadurch wird die Angst immer größer, man glaubt, dass man das nie "in den Griff bekommt" und schlussendlich möchte man lieber gar keine Beziehungen haben. Aber das lässt der Saturn nicht zu: Man kann sich bemühen, wie man will - ganz zurückgezogenes Leben zu führen, allen möglichen Bekanntschaften auszuweichen - der Saturn schafft es doch, dass man wieder in eine Beziehung reinstolpert. Bei mir funktioniert es jedenfalls so.

Ich glaube, ich muss dem Leben auch, was die Beziehungen betrifft, ver-
trauen. Ich werde jetzt in der Sicherheit leben, dass mir das Leben die
richtigen Vorschläge machen wird und dass ich sie erkenne. Ich werde
mich nicht mehr sorgen und glauben, dass ich alles selbst erledigen muss.
Wenn es so in allen anderen Bereichen meines Lebens funktioniert, warum
nicht auch in diesem?!
Ich fühle mich jetzt besser. Ich lege die kramphafte Angst, dass mir wieder
etwas passiert, was ich gar nicht will, weg. Ich werde einfach beobachten,
was geschieht und was geschehen wird.

Alles Gute :)
P.
 
Liebe Zauberin,

man spürt es, wenn eine Lektion mit einem Menschen abgeschlossen ist, es kehrt
innere Ruhe ein. Es bleibt nur ein Gefühl der universellen Liebe, der Harmonie und
der Zufriedenheit. Wenn man die Lektion aktiv verstanden hat, bleibt Dankbarkeit
dafür, dass die andere Seele den gegangenen Weg gewählt hat, unabhängig davon,
wie wir die gemachte Erfahrung von der menschlichen Seite her beurteilen, denn
sie ist in jedem Fall wertvoll.

Alles was mit dir geschieht, geschieht deinetwegen.
Überlege immer, worin für dich die Lernaufgabe besteht. Was andere dir antun,
tun sie einzig und allein für dein seelisches Wachstum, für deine Erkenntnis.
Sie sind alle dein Spiegel und wollen dir darin etwas zeigen.
Auch unsere Träume sind in den allermeisten Fällen Hinweise auf uns selbst,
auf unsere Lernprozesse, unsere eigenen Ängste, unsere Schattenseiten und
unser Karma, das wir noch durchschreiten müssen, es sei denn wir wählen das
neutrale Implantat.

Du kannst einzig und allein dich selbst ändern, niemand anderen.
Und indem du dich änderst, indem du lichtvoller wirst, wirst du andere auch lichtvoller
machen. Es geschieht ohne dein Zutun, einzig durch deine Ausstrahlung.

Erwarte nichts von anderen, sie sind nicht dafür da, deine Erwartungen zu erfüllen.
Das heißt nicht, dass du keine Wünsche haben sollst, im Gegenteil. Mach dir deine
Wünsche klar und teile sie dem Universum mit, sofern die Absicht rein ist.
Wess sie deinem Weg entsprechen, werden sie sich zu Realität formen.

Man kann es nicht oft genug sagen, und ich weiß, wie schnell man es im Alltag
vergisst:

Es ist ganz wichtig, die Aufmerksamkeit im JETZT zu halten.

Wir können nur unser Leben gestalten, wenn wir im Augenblick leben.
Die Ängste und Erwartungen, die wir oft haben, liegen nicht im Jetzt.
Wir schütteln sie wie Schatten von uns, wenn wir mit unserer Aufmerksamkeit
im Augenblick weilen.
Vertrauen wir, dass das Kommende so geschieht, wie es für uns am besten ist.
Wir sehen vieles nicht, was sich entwickelt und bald in unsere Realität treten wird,
zu unserer positiven Überraschung, wenn wir darauf vertraut haben.

Es fällt mir auch nicht immer leicht, diese einfachen Grundsätze in jedem Moment
zu leben. Aber ich sehe, dass sich mein Leben immer mehr in Freude und Erfüllung
formt, je mehr ich diese Prinzipien zu meinem Alltag mache.

Liebe Grüße,
Diddi. :kiss4:

ps: ich hatte deinen vorigen Beitrag noch nicht gelesen, als ich dies hier gerade schrieb,
aber du scheinst meine Gedanken schon empfangen zu haben. ;-)
 
Hallo liebe Zauberin,

Zauberin schrieb:
Jetzt ist mir etwas klar geworden. In fast allen Bereichen vertraue ich dem
Leben und lasse mich von ihm führen. Es funktioniert sehr gut.
Nur in dem Bereich der Liebesbeziehungen bin ich sehr unsicher und ver-
krampft.
Ich habe Saturn im fünften Haus. Wo der Saturn steht, dort erlebt der Mensch die größte Angst, die größte Unsicherheit. Und das sind bei mir eben die Beziehungen.
...

ich denke auch, dass du auf deinem Weg bist und dir Saturn im 5. Haus dabei helfen wird.
Saturn verhindert als "Hüter der Schwelle", dass du einen falschen Weg einschlägst und schützt dich vor leichtfertigen und falschen Beziehungen. Er fördert dagegen ernsthafte und tiefgründige Liebesbeziehungen und hilft dir dabei an dich selbst zu glauben und Eigenliebe zu entwickeln.
Er belohnt ernsthafte Suche und Bemühungen mit dauerhaftem Erfolg. Und wenn man ihn beherrscht und verstanden hat, dann öffnet er uns als Hüter der Schwelle das Tor zu den geistigen Planeten.

Ich kenne das nur zu gut, da ich in meinem Geburtshoroskop einen Saturnaspekt habe, der mich davor geschützt hat, zu früh und leichtfertig eine falsche Beziehung einzugehen und einen falschen Weg zu gehen. Und hat mich nun mit Diddi für das Vertrauen und die Geduld belohnt. :liebe1:
Ich wünsche dir, dass dir Saturn ebenso hilft die richtigen Türen zu finden und du beginnst dir und dem Leben auch im Bereich der Liebesbeziehungen zu vertrauen.

Liebe Grüße,
Kristalllicht. :kiss4:
 
Lieber Diddi!

Vielen Dank für Deine Antwort.

Wenn ich es richtig verstehe, dann gilt für alle andere (z.B. meinen Freund)
das gleiche wie für mich: Er soll von mir nichts erwarten oder wollen, dass ich
mich ändere. Ich, alles, was mich ausmacht und was ich tue, ist und geschieht seinetwegen, damit er lernt und wächst.
Wenn es nämlich nur für mich alleine gelten sollte, müsste es eigentlich bedeuten, dass ich ganz alleine auf der Welt bin und das glaube ich nicht.
Entweder sind alle da oder niemand ist da, also auch ich nicht.

D.h. er kann lernen, wachsen und sich ändern unter meinem Einfluss und ich
kann lernen, wachsen und mich ändern unter seinem Einfluss - natürlich wenn wir eine Beziehung haben werden. Wir haben auch die Möglichkeit auf
unsere Beziehung zu verzichten, sich zu entscheiden nicht gegenseitig
voneinanderzulernen.

Ich wollte es klarstellen, weil manchmal wirkt es, als wäre alles umher voll-
kommen (alle Menschen) und nur man selbst sollte etwas von diesen voll-
mmenen Wesen lernen. Als wäre man der Einzige, der lernen, wachsen und
sich ändern soll. Das glaube ich nämlich nicht. Das Gleiche gilt für alle
Menschen. Alle können ein Spiegel für mich sein und ich kann für alle ein Spiegel sein.

D.h. jeder kann dem anderen (oder eben gegenseitig) ein Geschenk sein.

Lieber Diddi, habe ich es richtig verstanden oder siehst Du es anders?

Alles Gute :)
P.
 
Lieber Diddi!

Natürlich kann man nur sich selbst ändern, nicht den Anderen. Es ist sinnlos,
jemanden anderen zu wollen, zu versuchen oder sogar zu zwingen sich zu
ändern. Aber man hat Recht zu sagen: Wenn Du Dich nicht änderst, dann
gehe ich. Ich habe von Dir gelernt, aber weil Du selbst nicht weiter lernst,
Dich nicht änderst, nicht weiter wächst, kann ich von Dir nichts mehr Neues
lernen und nicht weiter wachsen.

Das war meistens der Fall in meinen Beziehungen (Ehen). Ich habe von meinen
Partnern gelernt, aber sie sind dann irgendwann stagniert (= selbst nicht weiter gelernt) und ich konnte von ihnen nichts mehr lernen. Das hat mich immmer wahnsinnig frustriert (wahrscheinlich, weil ich den Uranus am Aszendeten habe). Wegen dem Saturn (der so verantworungsvoll in der Beziehungen ist, wenn er im 5.Haus steht) habe ich ziemlich lange gewartet, ob sich doch etwas ändern wird, leider vergeblich.

Eine Beziehung ist keine Einbahnstraße.:rolleyes:

Alles Gute :)
P.
 
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Liebe Zauberin,

das siehst du völlig richtig. Jede Beziehung zwischen Menschen ist zweiseitig,
jeder spiegelt den anderen und für jeden ist es eine Lernaufgabe.
Aber es macht eben dabei nur Sinn, sich auf sich selbst zu konzentrieren,
nicht auf den anderen.

Die seelischen Wachstumsprozesse, die Lernfortschritte sind ganz unterschiedlich
und so gehen wir mit vielen Menschen in unserem Leben nur eine bestimmte
Wegstrecke gemeinsam, und dann haben wir wieder unterschiedliche Wege.
Das ist ganz normal und oft ist es direkt so in unserem Lebensplan vorgesehen.

Man spürt es auch, wenn ein Mensch einem nicht mehr das spiegeln kann, was
man selbst ausdrückt. Man beginnt dann einfach in verschiedenen Welten zu
leben, die Wege laufen auseinander.
Man sollte darüber sprechen, aber ohne eine Wertung. Manchmal ist es auch so,
dass jemand einen kleinen Anstoß braucht, um einen Entwicklungsschritt zu machen,
und dann findet man wieder näher zusammen, das muss natürlich jeder selbst
herausfinden.
Es ist oft ein Anzeichen für unterschiedliche Wege, wenn die spirituelle Entwicklung
zweier Menschen sehr stark differiert, es sei denn, es gibt auf einem anderen
Gebiet ein sehr großes Ergänzungspotential.

Das Leben an sich ist Veränderung und gerade in dieser Zeit sind viele von uns
direkt Teil der Veränderungen. Wir sind alle in einer Entwicklung, die völlig unser
altes Selbstverständnis erneuert.

Früher haben wir uns weitgehend über unsere Rolle in der Gesellschaft definiert,
über unseren Beruf, unsere soziale Einbindung, unsere Heimat.
Das ändert sich sehr stark.

Wir lassen diese alten Bindungen völlig los, was uns eine gewisse Zeit der Unsicherheit
beschert. Aber es wächst in uns das Bewusstsein, dass wir alle Teil des EINEN GANZEN
sind, dass niemand wirklich getrennt ist, sondern alle verbunden sind.
Und das wird letztendlich zu einem ganz neuen Gefühl des Miteinanders, es wird eine
viel höhere Stufe des gemiensamen Lebens in der menschlichen Gesellschaft.
Es trennt dann keine unterschiedliche Tätigkeit mehr, keine soziale Stellung,
keine regionale Zugehörigkeit, keine Sprache, Kultur oder Hautfarbe.
ALLE werden wir uns EINS fühlen, und es sind immer mehr,
die schon damit beginnen.

In diesem Prozess steht jeder an einem anderen Punkt der Entwicklung, deshalb
sind Sichtweisen oft sehr unterschiedlich.
Aber es wird jeder irgendwann dieses seelische Wachstum erleben, das ist gewiss.

Liebe Grüße,
Diddi. :kiss4:
 
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