Zugänge zum Sein - Der andere Ich-Bin thread ;-)))

Ich denke schon, dass sich die wahre Natur wandeln kann. Muss sie sogar, sonst wär es ja Stillstand. Quasi geboren und nichts dazugelernt.

:o
Zippe
Da hast Du einen grundlegenden Denkfehler, der typisch westlicher Natur (. :D ) ist. Die Natur des Geistes/Raumes/Ich-Bin ist leer und gleichzeitig die Fülle aller Möglichkeiten. Das was Du "geboren " nennst ist nur eine dieser Möglichkeiten, eine Momentaufnahme mit stark beschränkter Haltbarkeit. Nehmen wir Dich als Beispiel. Deine 'wahre Natur ' ist der Raum, das, was Dich von ihm unterscheidet hat keinen Bestand und ist wandelbar. Wenn Du das Wandelbare ausrichtest auf das Unwandelbare, dann erkennt es sich als dieses in seiner wahren Natur und hängt nicht dem nach, was ein Zerfallsprodukt ist, oder freundlicher ausgedrückt, ein Spiel des Geistes.
 
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Da hast Du einen grundlegenden Denkfehler, der typisch westlicher Natur (. :D ) ist. Die Natur des Geistes/Raumes/Ich-Bin ist leer und gleichzeitig die Fülle aller Möglichkeiten. Das was Du "geboren " nennst ist nur eine dieser Möglichkeiten, eine Momentaufnahme mit stark beschränkter Haltbarkeit. Nehmen wir Dich als Beispiel. Deine 'wahre Natur ' ist der Raum, das, was Dich von ihm unterscheidet hat keinen Bestand und ist wandelbar. Wenn Du das Wandelbare ausrichtest auf das Unwandelbare, dann erkennt es sich als dieses in seiner wahren Natur und hängt nicht dem nach, was ein Zerfallsprodukt ist, oder freundlicher ausgedrückt, ein Spiel des Geistes.


Dazu hab ich so überhaupt keinen Zugang. Ich kann mir das noch zig-mal durchlesen - das ist eine Sprache, die versteh ich nicht und ich hab keine Ahnung, was es übersetzt heissen soll ...

:barefoot:
Zippe
 
Ja. So leer, daß darin auch kein ich ist.
ICHbin aber da ist kein ich.


Also wenn ich in meinem Büro bin, dann bin ich drin. Außer ich denk dran, dass ich im Nebenbüro, beim Bärenkönig wäre, dann bin ich zwar geistig dort, aber ich bin immer noch hier in meinem Büro. Also auch wenn ich geistig nicht da bin, ist es nicht leer.

:o
Zippe
 
Inti hat folgendes geschrieben:

"ICHBIN" kommt nicht irgendwoher und geht auch nicht irgendwohin.
Ich erlebe es als einen Seinszustand, der ewig IST.



Dann bist Du ein Gefühlsmensch, der sich an 1. Stelle von Gefühlen leiten lässt.
Ich „empfinde“ mich eher als Rationalist und will auch so gesehen werden.

In solchen Fällen wie diesem hole ich mir für gewöhnlich eine 3. Meinung ein.

Zum Beispiel sagte Nostradamus sinngemäß:

„Im Menschen gibt es nichts, gar nichts, das einen ewigen Bestand hat.“

Und das stammt aus einer Zeit (16. Jhdt) als die Hugenotten und die Katholiken sich spinne Feind waren,
und jeweils auch ihr Verhältnis mit dem Glauben an die Ewigkeit hatten.

Lediglich ein sehr langandauernder, und in seiner Gestaltung aus unserer Sicht sehr schnelllebige Abschnitt, ist denkbar
könnte ich Dir dazu ergänzen.

Das ist ohnehin bereits eine goldene Brücke zur Formulierung „Ewigkeit“ …
… sagen wir einmal 2.500 Jahre.

Deine Unabhängigkeitserklärung ist zwar sehr nett formuliert, aber da klirrt bei mir gewissermaßen Metall auf Metall,
(ob flüssig oder fest, ich kann es nicht sagen …) und das ist gar nicht gut für Dich.

Auf den einzelnen Menschen angewendet bedeutet das, bestimmt wird es Formeln geben, denen man eine Ewigkeit oder Unbegrenztheit nachsagt.
Aber wenn es einmal keine Menschen (Materie) geben sollte, die diese Formeln verwenden, dann ist es mit der Ewigkeit praktisch vorbei.

Oder gibt es irgendwo ein Dir vergleichbares praktiziertes Ich-Bin,
das sich nicht in einem Menschen befindet?

Meinst Du mit Deinen Beschreibungen jedoch eine Unermesslichkeit, die Du spürbar erfahren hast,
dann muss ich Dir leider mitteilen, dabei handelt es sich "nur" um den Weltraum.
Denn kann man "fühlen", wie den Raum in einer großen Kirche, oder in einem Tempel.

und ein :kugel:

-

Das Ich-Bin oder die wahre Natur endet nicht an den Körpergrenzen. Du aber gehst hier davon aus, dass das Ich-Bin ausschließlich innerhalb des Körpers erfahrbar wäre, und so der besagte Weltraum eine mentale Vorstellung ist.

Reines Bewusstsein aber ist überall und in allem, jenseits von Raum und Zeit, und liegt allem zugrunde, auf mystische Weise durchdrnigt es alles was erscheint und ist.





Wer ist schon Nostradamus? ;-) Es gibt entegegengetzte Behauptungen von anderen großen Weisen.


Wir sind Wesen und Teil der Ewigkeit die unseren Körper erschaffen hat. Wie könnte es da sein, nichts von jener Ewigkeit zu sein? Also es liegt sogar rein logisch sehr nahe, selbst wenn es dabei bleibt, dass es keine eindeutigen rationalen Erklärungen dafür gibt.

Das hat nichts mit Gefühlsmensch zu tun. Das Sein macht weder die Ratio noch das Gefühl aus. Beides sind nur Begleiterscheinungen, die von diesem beobachtet werden, aber keine tragende oder bestimmende Rolle spielen.


Ich erhöhe auf 3.500 – möchtest Du abheben – brauchst Du noch 2 Karten?


Dinge, die keine Dinge sind benötigen selbst Hilfsmittel, wenn wir sie in den Reigen des Seins aufnehmen wollen. Soweit dürften wir übereinstimmen. Aber für mich macht es keinen Sinn, weder philosophisch noch mystisch in diesem Verlangen nach Erklärungsversuchen was Dinglichkeit oder deren Örtlichkeit anbelangt, zur Übertreibung sich zu flüchten, und das betrifft genauso die Zeitlichkeit in seiner Darstellung als EWIGKEIT. Einer praktischen Ewigkeit, der ich beim besten Willen nicht folgen kann. Die mit dem Verstand nicht nachvollziehbar ist, daher bestenfalls in den Bereichen des Fühlens und Empfindens als wahrgenommen erklärt oder abgelehnt werden kann.

Mit unbegrenzt anstatt ewiglich, damit bin ich einverstanden.
Denn hier ist der unweigerliche Widerruf nicht ausgeschlossen.
Ebenso wie das zuvor befindliche Entstehen selbst.

Aber das sollte nicht von mir, sondern von Dir oder Inti als Antwort angeboten werden.
Sag bloß Dir ist das Fühlen des Raumes, hier speziell des Weltraums, nicht bekannt?

Dann muss ich Dir dazu sagen, dieses Empfinden hat sehr wohl jene Qualität, von der ich bereits andeutungsweise gesprochen habe. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass das als die Ewigkeit empfunden wird aus unserer Perspektive Mensch. Ein Empfinden also, da muss ich jetzt weiter ausholen, das nicht direkt und sofort von uns wahrgenommen werden kann, sondern auf die von mir genannten Verknüpfungen nach dem Übergang entsteht, weniger als mystische Erklärungsversuche zu verstehen, sondern ganz praktisch, indem eine Steigerung dadurch erzielt wird, dass man sich nicht mehr nur als „Seele“ mit einem Ersatzkörper begnügt, sondern darüber hinaus seine Existenz auf die Verbindung von „Seele“ zu Seele“ allein aufbaut. Wodurch sogar irgendwann dem letzten reinen Verstandesmenschen einleuchten sollte, dass damit höhere „Räumlichkeiten“ zu erreichen sind, und ein mystisches Gepräge bekommen.

Du und andere finden in der leichter lesbaren Beschreibung „Seele“ das Ich-bin.
Der reine Atheist und Verstandesmensch wird sich versuchen mit Energie, Materie und Ereignis daraus einen musikalischen Reim zu machen.

Was mich betrifft bevorzuge ich das klassische Wort „Seele“ für diese Nichtdingbarkeit,
denn ich sehe darin auch gerne Erfahrungen und Erinnerungen verankert.

Es stimmt, diese rationalen Erkenntnisse sind manchmal am Anfang und am Ende verschwommen,
so wie man gelegentlich fragt wessen Kind ist es, oder welche Art der Bestattung soll es nun werden,
und da schließen dann mystische Erklärungsversuche an.

Das muss aber nicht so sein …


… und ein :weihnacht

-
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann bist Du ein Gefühlsmensch, der sich an 1. Stelle von Gefühlen leiten lässt.
Ich „empfinde“ mich eher als Rationalist und will auch so gesehen werden.
Du kannst dich gerne in jede dir beliebige Schublade begeben. Ich versuche, mich auf allen möglichen Ebenen möglichst frei zu bewegen. Wobei ich meinen Ausgangspunkt schon benannt habe.
In solchen Fällen wie diesem hole ich mir für gewöhnlich eine 3. Meinung ein.
Das muss man gar nicht auf 3 Meinungen beschränken - und mir ist in solchen Fällen wichtig nicht eine dieser Meinungen zu übernehmen sondern sie in mir wirken zu lassen um dann zu einer eigenen Entscheidung zu finden.
Zum Beispiel sagte Nostradamus sinngemäß:

„Im Menschen gibt es nichts, gar nichts, das einen ewigen Bestand hat.“
Dem stimme ich zu, sofern er damit nur die physichen Ebenen des Menschen benannt hat.
Und das stammt aus einer Zeit (16. Jhdt) als die Hugenotten und die Katholiken sich spinne Feind waren,
und jeweils auch ihr Verhältnis mit dem Glauben an die Ewigkeit hatten.
Was genau willst du damit aussagen?
Ich gehe mal davon aus, dass der Ewigkeitsbegriff in den meisten christlichen Gruppen meinem Ewigkeitsbegriff nicht ähnlich ist.
Ewig ist für mich kein sehr langer Zeitraum, sondern außerhalb von vergehender Zeit, oder auch anders ausgedrückt, es ist der unbewegliche Kern (die Nabe) des sich drehenden Rades der Zeit.

Deine Unabhängigkeitserklärung ist zwar sehr nett formuliert, aber da klirrt bei mir gewissermaßen Metall auf Metall,
(ob flüssig oder fest, ich kann es nicht sagen …) und das ist gar nicht gut für Dich.
was ist nicht gut für mich?
Und was ist meine Unabhängigkeitserklärung?
Und was meinst du mit Metall auf Metall?
Ich dachte du bist Realist und kein Dichter.
Auf den einzelnen Menschen angewendet bedeutet das, bestimmt wird es Formeln geben, denen man eine Ewigkeit oder Unbegrenztheit nachsagt.
Dabei geht es nicht um Formeln sondern mal wieder um Erfahrungen.
Aber wenn es einmal keine Menschen (Materie) geben sollte, die diese Formeln verwenden, dann ist es mit der Ewigkeit praktisch vorbei.
Nicht wenn die Ewigkeit außerhalb der Physis existiert
Oder gibt es irgendwo ein Dir vergleichbares praktiziertes Ich-Bin,
das sich nicht in einem Menschen befindet?
Tja da haben wir wieder den unterschiedlichen Fokus/Standpunkt. Das ICHBIN wie ich es erlebe ist nicht hier oder dort es ist nicht IN einem Menschen es kann nur IN einem Menschen erlebt werden, ohne dass klar ist, ob es Teil des Menschen ist, oder ob der Mensch Teil des ICHBIN ist.

Meinst Du mit Deinen Beschreibungen jedoch eine Unermesslichkeit, die Du spürbar erfahren hast,
dann muss ich Dir leider mitteilen, dabei handelt es sich "nur" um den Weltraum.
:D

Ganz sicher nicht - Weltraum ist einfach nur Physis so wie unsere Galaxie, so wie unser Planet, so wie unser menschlich-physisches Sein.

LGInti
 
Das kannst du gerne anders sehen. Doch du wirst nicht subjektiv sein können, wenn es dich als Objektivierung nicht gibt. Und mit Objektivierung ist gemeint, dass man dich eindeutig von jemand anderen unterscheiden kann. Und das kann man offensichtlich. Denn würdest du keine objektivierten Unterscheidungsmerkmale zu anderen besitzen, dann gibt´s auch keine Subjektivität für dich, weil du dann keine Eigenständigkeit hättest, mit der du subjektiv sein könntest.
Ehrlichgesagt halte ich das für Unsinn, jedenfalls kann ich keinen Sinn darin erkennen.

Subjektives Erleben ist unabhängig davon ob ich von Außen als Objekt erkannt werde oder nicht.

Wechsel doch einfach mal deinen Betrachtungs-Standpunkt und betrachte das Thema nicht von außen sondern von innen.

Die Idee vom Ursache-Wirkungs-Prinzip wurde 1964 von John Bell mit seinem berühmten Bell´schen Theorem, oder auch Bell´sche Ungleichung genannt, abgeschafft und beerdigt. Das Ursache-Wirkungs-Prinzip hat nur noch nostalgischen Charakter in unserem Alltagsleben, damit wir uns besser zurechtfinden.
Ob irgendwer etwas beerdigt oder nicht - sofern bestimmte Handwerkszeuge als Arbeitshypothesen taugen kann man sie auch benutzen.

Wir sagen zum Beispiel: Die Ursache für den Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge auf der Kreuzung war die defekte Bremsanlage des einen Fahrzeugs. Genauso gut gilt aber als Ursache die Mutter des Fahrers mit dem defekten Auto. Denn wenn sie ihren Sohn nicht geboren hätte, wäre es auch nicht zu dem Unfall gekommen. Diese Erklärung ist weder falsch noch unwahr noch gelogen, sie ist genauso gut wie die Erklärung, dass unsere Sonne an dem Unfall Schuld ist. Denn ohne Sonne, keine Erde, keine Lebewesen, keine Autos, keine Unfälle.
Na wunderbar dann gibt es halt doch Ursachen nur halt keine einzige, sondern die Kombinationen und Einflussfaktoren sind so riesig, dass unser kleines Hirn kollabiert und dann steckt man seinen Kopf halt lieber in den Sand (Beerdigung).

Aber tatsächlich gibt es diese Unterteilung in Ursache und Wirkung nicht.
Natürlich gibt es für alles Ursachen und je näher wir uns dem Ereignis annähern desto weniger Faktoren spielen eine direkt beeinflussende Rolle.

LGInti
 
Es gibt Esoteriker und solche, die so tun. Letztere zum Beispiel verstehen diesen Satz nicht:

Wenn du am Fenster stehst und hinaussiehst, dann siehst du etwas in deinem Gehirn, in deinem Fokus, und nicht die Aussicht außerhalb des Fensters.
Das sind doch Binsenwahrheiten - natürlich sind die Bilder die in mir entstehen nicht das was im außen vorhanden ist sondern die Bilder entsprechen den Möglichkeiten meines Gehirns das wahrgenommene auf eine bestimmte Art und Weise zu repräsentieren.

Und nun mach mal ein Experiment und schau nicht aus dem Fenster nach draußen, sondern geh raus und schau zum Fenster hinein.

LGInti
 
Inti hat folgendes geschrieben:

Was genau willst du damit aussagen?

Ich gehe mal davon aus, dass der Ewigkeitsbegriff in den meisten christlichen Gruppen meinem Ewigkeitsbegriff nicht ähnlich ist.
Ewig ist für mich kein sehr langer Zeitraum, sondern außerhalb von vergehender Zeit,
oder auch anders ausgedrückt, es ist der unbewegliche Kern (die Nabe) des sich drehenden Rades der Zeit.


Danke, für die Info, kein Zeitbegriff sondern außerhalb der Zeit. Also zeitlos. Ja ...

... und ein :)

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Inti hat folgendes geschrieben:

Tja da haben wir wieder den unterschiedlichen Fokus/Standpunkt.
Das ICHBIN wie ich es erlebe ist nicht hier oder dort es ist nicht IN einem Menschen es kann nur IN einem Menschen erlebt werden,
ohne dass klar ist, ob es Teil des Menschen ist, oder ob der Mensch Teil des ICHBIN ist.


Ah ja, interessant. Da hast Du recht, ich sehe es anders:
Es ist im Menschen, und wie kommt es heraus, was macht es dann?


und ein :)

 
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