lSerafiml
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Das würde mich auch sehr traurig machen.Die islamische Welt nimmt die Situation durchaus anders wahr als der Westen, aber beileibe nicht alle Moslems sind der Hamas zugeneigt.
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Das würde mich auch sehr traurig machen.Die islamische Welt nimmt die Situation durchaus anders wahr als der Westen, aber beileibe nicht alle Moslems sind der Hamas zugeneigt.
Das Land, was als Palestina bezeichnet wurde, war das Land der Israeliten = Juden, bevor sie dort vertrieben wurden.Ja, aber warum.
Warum brauchen sie einen eigenen Staat?
Es ist egal, wie lange man zurückgeht, die Antwort ist immer, weil man sie nirgends wollte.
Sie hingegen wollten schon gerne überall leben...
Der Holocaust war das finale Ereignis, der Hintergrund ist derselbe.
Sie wurden überall angegriffen und darum sind sie nun da, wo sie sind.
Und das hat man gegen die Araber durchgesetzt.
Ich will darauf hinaus, dass das westliche Doppelmoral war.
Das weiß ich schon. Ich gehe aber von denen aus, die sich einmischen und da habe ich das Gefühl, sind das die, die Hamas, Mord und Terror befürworten oder nicht verurteilen. Bei denen, die schweigen, wie soll man wissen, was deren Herz in sich trägt?Nein, das ist leider alles ziemlich falsch.
Als erstes mal müsstest du verstehen, des es nicht einen Islam gibt, sondern viele islamische Strömungen, und dass sich so manche unter ihnen bis aufs Blut hassen.
Ich weiß nicht. Haben zum Beispiel, die islamischen Staaten der palästinensischen Bevölkerung großartig humanitäre Hilfe zukommen lassen?Und wenn du das mal verstanden hast, dann sollte klar sein, dass was du oben gesagt hast eben nicht die Realität abbildet.
Das Land, was als Palestina bezeichnet wurde, war das Land der Israeliten = Juden, bevor sie dort vertrieben wurden.
Und sie haben auch nur einen Teil davon zurückbekommen.
Sie waren es auch, die ab dem 19.Jh. das Land fruchtbar gemacht haben, davor war es Wüste.
Reiche Araber haben ihre Ländereien an die jüdischen Menschen verkauft, weil sie selber dort nicht leben wollten.
Die Vorfahren von mindestens der Hälfte der heutigen Palestinenser haben nie auf dem Gebiet Israels gelebt.
Sie sind dann dazu gekommen, als das Rote Kreuz die Lager versorgt haben, um sich dort satt essen zu können und sind dann dort geblieben.
Während Israel die rund 800 000 Juden, die aus arabischen Ländern flüchten mussten alle aufgenommen haben, waren die arabischen Länder nicht bereit ihre Glaubensbrüder und -schwestern aufzunehmen.
Und wenn die UN- Vollversammlung mit zwei drittel Mehrheit beschließt, dass der israelische Staat gegründet wird, müssen sich alle Mitglieder fügen, auch arabische Länder.
Aber demokratische Abstimmung ist für die ja offensichtlich ein Fremdwort.
Das hinterlässt leider auch einen sehr übelen Beigeschmack.Die Stimmen des friedlichen Islams sind zu leise, da beißt die Maus keinen Faden ab.
Die Palästinenser werden von den eigenen Leute geopfert.Die Liste geht von tausenden Koranschulen an der Grenze Pakistan/Afghanistan durch Saudi-Arabien seit mehr als 40 Jahren gefeatured, was dabei herauskommt sind die Taliban, bis Katar, Iran, Libanon...
Sie alle fördern den Terrorismus.
Die Palästinenser sind denen auch egal, das sind in deren Augen die arabischen Kellerkinder halt...
Ja, das ist auffällig.Dass ich andererseits aber glaube, dass muslimische Staaten (s. Arabien und das britische Empire, was bis in die Geschichte Palästinas/Israels reicht) aus historischen Gründen mit dem Westen gleich mehrere Hühnchen zu rupfen haben, das letzte und fetteste von allen war Bushs "War on terror", der nach 9/11 losging und 1,3 Millionen (!) Tote forderte, den IS erst richtig hervorbrachte. Das spielt alles bis in diesen Konflikt hinein.
Ich würde aber meinen, dass wir das hinter uns gelassen und gelernt haben.Alle Wurzeln dieser Konflikte liegen tief in der Geschichte, und der invasiven Lebensart des Westens, der historisch meinte, alle Welt erobern und einnehmen zu müssen, um sie unter unter sich aufzuteilen, zu bekehren, auszubeuten und was nicht alles.
Und sich dabei überlegen und arrogant aufzuführen.
Das ist problematisch.Israel z. B. wurde 1947 gegründet von der UN, gegen die Stimmen der arabischen Staaten in der UN, die wurden einfach übergangen, obwohl es ihr Gebiet war. Das ist anmaßend gewesen, und 1948 begannen (folgerichtig so gesehen) die Angriffe auf Israel. Und es ist auch deswegen zur Gründung Israels gekommen, weil der Westen die Juden nicht haben wollte. Namentlich und besonders die USA nicht (gemessen an deren Kapazitäten und Größe).. Also hat man ein arabisches Gebiet genommen und feddich, hin da. Passt doch auch so schön, wegen Jerusalem und pipapo. Diese Bauernmuselmanen, wer ist das schon, gegenüber uns "Humanisten und Nobelpreisträgern"...
Sie fühlen sich also erniedrigt und wollen das auch nach vielen Jahrzehnten nicht hinnehmen und haben jetzt ein Ventil gefunden. Es brodelte und brodelt also schon lange in den Köpfen und Herzen.Man kann also schließen, dass sich arabischen Staaten einschl. Türkei, Afghanistan usw. in einem "irgendwie Rachefeldzug wegen irgendwie Allem" befinden. Die All-Präsenz der Religion ist dabei sicherlich der perfekte Brandbeschleuniger....
Hervorragend, danke!Sonderfolge der Radio-Sendung bzw. Podcast "Eine Stunde History" über den Nahostkonflikt und der aktuellen Eskalation:
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Nach dem Terrorangriff der Hamas
In einer Sonderausgabe blickt "Eine Stunde History" nicht nur in die Vergangenheit, sondern beschäftigt sich auch mit der aktuellen Lage im Nahen Osten.www.deutschlandfunknova.de
Warum sollte die islamische Welt sich so verhalten, wie du glaubst, dass sie es sollen, bloß weil du glaubst, dass sie es sollen?Das weiß ich schon. Ich gehe aber von denen aus, die sich einmischen und da habe ich das Gefühl, sind das die, die Hamas, Mord und Terror befürworten oder nicht verurteilen. Bei denen, die schweigen, wie soll man wissen, was deren Herz in sich trägt?
Ich weiß nicht. Haben zum Beispiel, die islamischen Staaten der palästinensischen Bevölkerung großartig humanitäre Hilfe zukommen lassen?
Wo bekämpfen und verurteilen islamische Staaten und Geistliche Extremisten?
Klar, einzelne tun dies immer. Aber flächendeckend? Eine Haltung gegen Terror und humanitäre Hilfe für Gaza, sehe ich bei ihnen nicht.
Kann sein, das ich das wegen der Informationsflut nicht korrekt wahrnehme, aber so ist mein bisheriger Eindruck.
Interessant und auch wichtig wäre - ehrlich gesagt - eine Quelle zu Deinen ganzen Ausführungen, denn der Begriff "Palästinenser" existiert ohnehin erst seit 1964.Das Land, was als Palestina bezeichnet wurde, war das Land der Israeliten = Juden, bevor sie dort vertrieben wurden.
Und sie haben auch nur einen Teil davon zurückbekommen.
Sie waren es auch, die ab dem 19.Jh. das Land fruchtbar gemacht haben, davor war es Wüste.
Reiche Araber haben ihre Ländereien an die jüdischen Menschen verkauft, weil sie selber dort nicht leben wollten.
Die Vorfahren von mindestens der Hälfte der heutigen Palestinenser haben nie auf dem Gebiet Israels gelebt.
Sie sind dann dazu gekommen, als das Rote Kreuz die Lager versorgt haben, um sich dort satt essen zu können und sind dann dort geblieben.
Während Israel die rund 800 000 Juden, die aus arabischen Ländern flüchten mussten alle aufgenommen haben, waren die arabischen Länder nicht bereit ihre Glaubensbrüder und -schwestern aufzunehmen.
Und wenn die UN- Vollversammlung mit zwei drittel Mehrheit beschließt, dass der israelische Staat gegründet wird, müssen sich alle Mitglieder fügen, auch arabische Länder.
Aber demokratische Abstimmung ist für die ja offensichtlich ein Fremdwort.
Die Schafiiten gehören zu den Sunniten (Quelle), sind Angehörige einer der vier traditionellen Rechtsschulen (Madhahib) des sunnitischen Islams.Die meisten arabischen Palästinenser in den Palästinensischen Gebieten sind Muslime schafiitischer Richtung.
Nach dem Sieg der Alliierten über die Mittelmächte und dem Abschluss des Friedensvertrages von Versailles sprachen im April 1920 die auf der Sanremo-Konferenz vertretenen Weltkriegs-Alliierten Palästina dem Vereinigten Königreich zu. Der Völkerbund legitimierte das alliierte Übereinkommen von San Remo, indem er Britannien 1922 das Mandat für Palästina erteilte. Die genaue Definition des Mandats folgte bei dieser Gelegenheit.
Palästina umfasste demnach all jene Gebiete, aus denen später der Staat Israel hervorging, außerdem den Gazastreifen, das Westjordanland, Teile der Golanhöhen sowie das Königreich (Trans-)Jordanien.
Nach Einschätzung des ersten neuzeitlichen Zensus vom Oktober 1922 bestand die Bevölkerung Palästinas (ohne die britischen Garnisonen und die Beduinen des südlichen Distriktes) aus 757.182 Menschen, davon waren 590.890 Muslime, 83.794 Juden, 73.024 Christen und 7.028 Drusen.[4] Herbert Louis Samuel, ehemaliger Post- und Innenminister im britischen Kabinett, wurde zum ersten Hochkommissar in Palästina ernannt.[5]
Das ist leider falsch.Das Land, was als Palestina bezeichnet wurde, war das Land der Israeliten = Juden, bevor sie dort vertrieben wurden.
Ach echt? Da könnte man nun eine lange Diskussion anfangen über die immer noch Ausbeutung verschiedenster Länder der Welt durch westliche Großkonzerne, wo ich jedes Mal nicht weiß, ob ich heulen oder k+tzen soll, wenn ich darüber lese.Ich würde aber meinen, dass wir das hinter uns gelassen und gelernt haben.
Das sagt sich so einfach. Ich war nie auf deren Seite, ich musste da nicht aufwachsen, ich weiß nicht, wie es ist, in einer Welt zu leben, in der ich nicht auf der historischen Gewinner- und Bestimmerseite bin. Ich habe nicht die geringste Ahnung, wie das ist.Sie fühlen sich also erniedrigt und wollen das auch nach vielen Jahrzehnten nicht hinnehmen und haben jetzt ein Ventil gefunden. Es brodelte und brodelt also schon lange in den Köpfen und Herzen.
Traurig, Allah erreicht ihre Herzen und Gedanken nicht. Denn, wenn Allah ihre Herzen und Gedanken erreichen würde, dann wäre eine Lösung in Frieden gegenwärtig.