Ziel der Hamas ist die Zerstörung Israels


Bitteschön..von mir aus.:rolleyes:
Ist mir bezüglich dessen, was ich damit sagen wollte egal, dann war es in dem speziellen Fall in dem betreffenden Dokumentationsfilm eben eine "Falschaussage", was ich allerdings bezogen auf das Gesamtthema bezweifle.

Hier ist aus dem obigen Artikel eine andere Aussage, wissenschaftlich fundiert:
"Im letzten Winter des Zweiten Weltkrieges kam es in den Niederlanden zu einer Hungersnot. Kinder, die in dieser Zeit geboren wurden, waren häufig untergewichtig und litten Studien zufolge später im Leben deutlich häufiger an Diabetes, Übergewicht und Herz- und Kreislauferkrankungen.

Auch ihre Nachkommen waren bei Geburt oft kleiner als andere Babys – obwohl ihre Mütter während der Schwangerschaft nicht an Nahrungsmangel litten. Die erlebte Hungersnot hatte also generationenübergreifende Auswirkungen. Dasselbe trifft auch auf andere Traumata zu: Vergewaltigungen, Unfälle oder Kriegseinsätze. Sie alle können auch bei späteren Generationen bleibende Spuren hinterlassen."
Spoiler: Hunger ist Stress pur, der auch psychisch extreme Auswirkungen hat, d.h. es gibt auch auf der Ebene dann Prägungen.
Aber woher soll man das auch wissen, gell, oder sich gar selbst denken...! :rolleyes:

Es gibt zudem genügend andere Studien, wie sich Traumata
weitervererben, bis in die DNA.
Darum ging es ja hier. Das zu erfassen erfordert natürlich Einiges! , das ist natürlich klar.:rolleyes::LOL:
Die Bevölkerung von Gaza wird über die nächsten Generationen Traumata weitervererben,
was einen Frieden noch unmöglicher machen wird.

Manche Aussagen über "generationenübergreifende Trauma-Vererbung“ sind stark vereinfachend und spekulativ. Es stimmt, dass extreme Belastungen biologische Spuren hinterlassen können, aber das bedeutet nicht, dass Traumata deterministisch "in der DNA“ weitergegeben werden.

Epigenetik beschreibt etwas anderes: chemische Markierungen an Genen, die deren Aktivität verändern können, ohne die DNA-Sequenz selbst zu ändern. (Zu der waghalsigen Behauptung, Traumata können sich "bis in die DNA (!) vererben, gehört schon einiges. Umweltfaktoren wie Hunger oder Stress können solche Markierungen beeinflussen. Den Hungerwinter in den Niederlanden hast du ja auch beispielhaft genannt.

Und auch Studie zu Überlebenden des Holocausts haben belegt, dass Traumata Spuren hinterlassen können.

Aber: Die Effekte sind statistische Assoziationen, keine festen Determinanten des individuellen Schicksals. Es ist schwer, biologische von psychologisch-sozial vermittelten Effekten zu trennen – viele "vererbte“ Folgen entstehen durch familiäres Umfeld, Erziehung oder Erinnerungs- und Erzählkultur. Die Forschung kann derzeit nicht beweisen, dass psychische Traumata automatisch über mehrere Generationen hinweg epigenetisch weitergegeben werden.

Traumata können biologische und psychologische Spuren hinterlassen, aber das ist kein Naturgesetz, sondern ein Risikofaktor. Aussagen wie "Traumata werden unvermeidlich weitergegeben“ entsprechen nicht dem wissenschaftlichen Stand.
 
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Eben. Allerdings musst du mir jetzt nicht mit cherrypicking kommen. (Du wolltest schon einmal eine Studie diskutieren - und wünschtest dabei fundierte Fachkenntnisse, bezüglich des Umgangs damit, um diese "gern zu diskutieren". ) Daran versiegte dein Interesse aber umgehend, als sich jemand mit den von dir gewünschten Kenntnissen meldete - und dich auf deine Fehler beim Lesen besagter Studie, bzw. deine Missinterpretation von Werten hinwies.
Mein Interesse versiegt genau in dem Moment, wo die andere Person eben beginnt mit Cherrypicking.

In diesem Kontext lautet die Hauptaussage:

Die durch die Israelis im Gaza künstlich herbeigeführte Hungersnot betrifft nicht nur diese Generation, sondern wird sich auch auf folgende Generationen auswirken.

Dazu macht es Sinn, Studien herbeizuziehen, die einen epigenetischen Effekt auf Säugetiere über mehr als eine Generation hinweg bestätigen.

Und an genau diesem Punkt beginnt dann aber das Whataboutism und Cherrypicking.

Statt einfach dabei zu bleiben und zu sagen "Okay, das ist schlimm!" kommen dann die Argumente, wie jene von dir selbst. Welche? Beispielsweise das hier:
Es gibt keinen Nachweis, dass die irische Hungersnot des 19. Jahrhunderts bis heute genetisch vererbte Neigungen zu Depressionen oder Schizophrenie verursacht hat.
WTF?

Was interessiert uns nun "die irische Hungersnot des 19. Jahrhunderts" im besonderen? @FreeStar zitierte dies als Beispiel, offenbar aus irgendeiner anderen Studie, die ich nicht kenne, von der ich jetzt erstmal annehme, dass sie existiert, und die aber offenbar an diesem konkreten Beispiel belegt, dass die epigenetischen Effekte existieren, von denen die Rede ist, und von denen man annehmen muss, dass sie folglich auch im Gaza auftreten werden. (Genauso, wie sie vermutlich auch unter den Opfern des Holocausts auftraten. Das nur so am Rande.)

Einmal mehr aber - statt anzuerkennen, dass das existiert, und folglich im Gaza damit zu rechnen ist, dass auch die nächsten Generationen in Leidenschaft gezogen sind - tust du was genau?

Irgendwas mit Irland.

Einmal mehr: WTF?

Ich meine, machst du das eigentlich absichtlich? Auf Irland herumhacken? Während das Thema die Hungersnot im Gaza ist? Während HEUTE reale Menschen im Gaza am Verhungern sind, aufgrund einer ABSICHTLICH VON MENSCHEN HERBEIGEFÜHRTEN HUNGERSNOT, und das MORGEN Auswirkungen auf deren Kinder haben, kritisierst du @FreeStar dafür, dass er/sie irgendwas womöglich nicht ganz 100% wissenschaftlich korrekt wiedergegeben hat, obschon das Hauptargument - die epigenetischen Veränderungen über mehr als eine Generation hinweg - gut erforscht sind?

What. The. Actual. Fuck?

Ich denke, du musst dir die Frage gefallen lassen:

Findest du es schlimmer, dass da jemand womöglich am Rande etwas wissenschaftlich nicht zu 100% korrekt wiedergibt (eine Person, die offenbar keinen akademischen Hintergrund hat), auch wenn das Hauptargument dadurch noch nicht einmal berührt wird, als dass Menschen im Gaza real verhungern?

Und dann wirfst du mir vor, ich würde mich einer Diskussion nicht stellen? Gegenüber Personen wie dir? Nein, da vergeht mir wirklich absolut die Lust, mit dir überhaupt über irgendwas zu diskutieren.
 
Hier nochmal ein Direktbeitrag einer deutschssprachigen, norwegischen Kinderpsychologin,
die für "Ärzte ohne Grenzen" in Gaza war:


Wahrscheinlich dürfte sie da nun auch nicht mehr hin, selbst wenn sie es selbst noch
könnte von ihrer eigenen Kapazität her. Denn die meisten NGO´s (37 wie gesagt) sind ja auf
Israels Geheiß aus Gaza abgezogen worden.
 
Mein Interesse versiegt genau in dem Moment, wo die andere Person eben beginnt mit Cherrypicking.

Es versiegte in dem Moment, in dem du du darauf hingewiesen wurdest, einen Wert nicht nur falsch verstanden, sondern auch falsch erklärt hast.

Ich finde es absolut nicht schlimm, wenn jemand so etwas nicht lesen kann. Aber dann möge er mich bitte mit Aussagen über den Inhalt verschonen.
 
Es versiegte in dem Moment, in dem du du darauf hingewiesen wurdest, einen Wert nicht nur falsch verstanden, sondern auch falsch erklärt hast.

Ich finde es absolut nicht schlimm, wenn jemand so etwas nicht lesen kann. Aber dann möge er mich bitte mit Aussagen über den Inhalt verschonen.
Und mein Interesse versiegt in dem Moment, wo eine Person sich über die korrekte Wiedergabe von wissenschaftlichen Studien mehr Gedanken macht als über verhungernde Menschen.

Ich glaube, da werden wir uns wohl nicht finden können in Bezug auf einen Dialog.
 
Ich meine, machst du das eigentlich absichtlich? Auf Irland herumhacken? Während das Thema die Hungersnot im Gaza ist? Während HEUTE reale Menschen im Gaza am Verhungern sind, und das MORGEN Auswirkungen auf deren Kinder haben, kritisierst du @FreeStar dafür, dass er/sie irgendwas womöglich nicht ganz 100% wissenschaftlich korrekt wiedergegeben hat
Du, alles gut, danke.
Es kommt halt nichts darüber hinaus, nichts Weiterführendes, sowas wie umfassenderes Denken, Großzügigkeit, weil man in der Sache ja verstanden hat, was der andere sagen will.
Also das, was die meisten Menschen dann in der Lage sind zu tun.
Deswegen hebe ich das Ignorieren (wenn überhaupt, weil es mich eigentlich nicht mehr interessiert) immer nur mal kurz auf, um zu gucken, ob irgendwas anderes kommt, aber ist nicht so.
Insofern, immer wieder zurück auf die Liste, denn ich habe keine Lust, an sowas länger als nötig meine Nerven zu verschwenden. Zumal es ihr ja wirklich nicht um das Thema geht.

Für mich ist das nichts als ein Egotrip von jemandem, der es wohl braucht- und nicht
einmal ein besonders unterhaltsamer oder kreativer, was es ja durchaus gibt.
 
Wenn du dich als Gedankenleserin betätigen willst, solltest du noch üben.
Du hättest ja jetzt vorhin auf meine Frage eingehen können (ich hab sie extra gross und fett gemacht, damit du merkst, was mir wichtig ist) - hast aber entschieden, das zu unterlassen.

Findest du es schlimmer, dass da jemand womöglich am Rande etwas wissenschaftlich nicht zu 100% korrekt wiedergibt (eine Person, die offenbar keinen akademischen Hintergrund hat), auch wenn das Hauptargument dadurch noch nicht einmal berührt wird, als dass Menschen im Gaza real verhungern?

Siehst du, damit bist du eben durch als Diskussionspartnerin. Ich habe keine Musse für Menschen, die das Wesentliche nicht benennen wollen.

Und das Wesentliche ist in diesem Kontext nicht Irland im 19. Jahrhundert.
 
Du hättest ja jetzt vorhin auf meine Frage eingehen können (ich hab sie extra gross und fett gemacht, damit du merkst, was mir wichtig ist) - hast aber entschieden, das zu unterlassen.

Sicher. Und du hast dich entschieden, in extremen Ausmaß zu spekulieren, wenn die Antwort ausbleibt.

Zum Antworten besteht aber keine Verpflichtung. Und wenn jemand sich, ob mit oder ohne Frageform, in Unterstellungen ergeht, bin ich geneigt anzunehmen, dass er seine Frage, unabhängig von der Schriftgröße oder Fettdruck, nicht ernst meint:

Ich meine, machst du das eigentlich absichtlich? Auf Irland herumhacken? Während das Thema die Hungersnot im Gaza ist?

Übrigens:
Nein, ich finde es überhaupt nicht schlimm, wenn jemand etwas nicht hundertprozentig wissenschaftlich wiedergibt. Wenn aber jemand andere belehren möchte, was Traumata und Genetik angeht, sollten es schon ein paar mehr Prozentpunkte sein.
 
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