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Assad ist ein Alawit. Ihn als "schiitischen Islamisten" zu bezeichnen - damit liegst du schon sehr weit daneben, und zwar sowohl in Bezug auf "Schiiten" als auch in Bezug auf "Islamisten".
Eine Untergruppierung, aber definitiv den Schiiten zugehörig.
Und siehe was ich in Klammern gesetzt habe, dass er zwar relativ säkular war, aber mit den Islamisten aus dem Iran verbündet, und eine große Hilfe für den Islamismus letztlich, dann zusätzlich dazu, dass er politische Gegner zu Tausenden ermorden ließ.
Aber egal wie man es dreht, der Hauptpunkt war, dass quasi Pest durch Cholera abgelöst wurde, oder umgekehrt. Bis auf die Kurden ist in Syrien niemand zu trauen, in Bezug auf Gruppen mit wirklichem Einfluss.
Die Demokraten haben in den USA für die Bürgermeisterwahl in New York jemanden aufgestellt, der unter anderem die "Intifada globalisieren" https://de.wikipedia.org/wiki/Intifada will:
Der 33-jährige Linkspolitiker setzte sich im parteiinternen Rennen der Demokraten unter anderem gegen Ex-Gouverneur Andrew Cuomo durch
www.derstandard.de
"Eines seiner Herzensthemen schon seit der College-Zeit ist das Schicksal der Palästinenser. Seit dem Beginn des Gazakriegs, wo sich seiner Meinung nach ein "Genozid" ereignet, spricht er sich für Sanktionen gegen Israel aus. Auch erklärte er, Benjamin Netanjahu sollte festgenommen werden und distanzierte sich nicht vom Slogan "Globalisiert die Intifada"."
Dazu muss gesagt werden, dass in New York die meisten Juden außerhalb Israels leben, und die sollen sich unter diesem Mann dann auch noch halbwegs sicher fühlen?! Das ist extrem bedenklich.
Zusätzlich dazu, dass er Einwanderer der ersten Generation ist, und die US-Staatsbürgerschaft erst seit 2018 hat, was einen zusammen mit den Aussagen oben massiv daran zweifeln lässt, ob er sich kulturell auch nur zu 10% mit den USA identifiziert. Könnte New York gleich den Mullahs liefern, wenn es möglich wäre.
"Globalisiere die Intifada" ist nicht nur jihadistisch, sondern auch noch absurd unamerikanisch...
Und die "Demokraten" wundern sich, dass sie selbst gegen einen korrupten Quacksalber wie Trump nicht gewinnen konnten. Aber möglicherweise klappt das eventuell trotzdem in New York, wegen nützlichen Kulturmarxismus-Idioten dort.
Wie verrückt wird das eigentlich alles noch?! Die Zukunft sieht schwarz aus, wie gesagt...
P.S: Es gibt dort noch vernünftige Leute wie Fetterman, aber es eskaliert mehr und mehr.
Eine Untergruppierung, aber definitiv den Schiiten zugehörig.
Und siehe was ich in Klammern gesetzt habe, dass er zwar relativ säkular war, aber mit den Islamisten aus dem Iran verbündet, und eine große Hilfe für den Islamismus letztlich, dann zusätzlich dazu, dass er politische Gegner zu Tausenden ermorden ließ.
Aber egal wie man es dreht, der Hauptpunkt war, dass quasi Pest durch Cholera abgelöst wurde, oder umgekehrt. Bis auf die Kurden ist in Syrien niemand zu trauen, in Bezug auf Gruppen mit wirklichem Einfluss.
Ach, weisste, das ist mal wieder sowas, wo Sich-Informieren über Wikipedia-Zitieren gehen sollte.
Einfach als Kontext: Gudrun Harrer, jene Frau, die den Artikel geschrieben hat, auf den ich verweise, schreibt das hier:
Es gibt zwei Irrtümer, die man auch in Qualitätsmedien immer wieder findet und die es zu korrigieren gilt: erstens, dass die syrischen (und die wenigen libanesischen) Alawiten das gleiche sind wie die türkischen Aleviten, und zweitens, dass es sich bei Alawiten einfach um Schiiten handelt.
Frau Harrer doziert an der Uni Wien zum Thema moderne arabische Geschichte und anderwo auch zur Geschichte des Nahen Ostens. Wenn Sie also sagt, dass Alawiten "nicht einfach" Schiiten seien, dann hat sie vermutlich gewisse Gründe, das zu sagen. Diese Gründe kann man nun gerne anzweifeln - immerhin ist Wikipedia als Quelle auch nicht ganz ohne. Die Behauptung dort, Alawiten seien Schiiten, wird durch eine Quelle von Necati Alkan unterlegt. Dieser nun wiederum unterrichtet Islamwissenschaften an der Uni Bamberg. Wir müssen also davon ausgehen, dass auch er weiss, wovon er spricht.
Tja. An dieser Stelle hätten wir dann einen Widerspruch.
Haben wir das?
Da beginnt die wirkliche Arbeit mit Quellen eben erst - eine Art von Arbeit, die hier im Forum offenbar weitgehend unbekannt ist. Man muss da genau lesen gehen: Wer bringt welche Argumente für welchen Standpunkt? Und welche sind überzeugender?
Necati nennt Alawiten deshalb Schiiten, weil sie aus jenen hervorgegangen seien. Also ein historisches Argument.
Harrer nennt Alawiten deshalb Nicht-Schiiten, weil diverse Glaubens- und Praxisinhalte recht verschieden seien von jenen der Schiiten. Insbesondere habe aber Assad ein Interesse gehabt, die syrischen Alawiten in die Nähe der iranischen Schiiten zu rücken, insofern sei die Identifikation der Alawiten mit den Schiiten also weniger durch Glaubens- und Praxisinhalte begründet, sondern habe eben nicht zuletzt politische Interessensgründe.
Die Frage ist also ungefähr vergleichbar, ob beispielsweise Protestanten am Ende des Tages nicht einfach Katholiken seien, weil sie ja aus jenen hervorgegangen seien.
Ich sehe Protestanten definitiv nicht als Katholiken. Und aus dem genau gleichen Grund sehe ich Alawiten definitiv nicht als Schiiten.
Aber man kann das halt auch anders begründen. Der Wikipedia-Artikel flacht all diese Unterscheidungen einfach ein.
In Bezug auf Islamismus bist du recht kreativ. Assad ist letztlich ungefähr so religiös wie Donald Trump. Während der Iran letztlich eine islamistische Theokratie darstellt, war Assad's Regime mehr oder weniger säkular. Was beide gemein haben, war bzw. ist durchaus die gewaltsame Unterdrückung von Kritik. Aber nicht aus dem Grund der Gemeinsamkeit religiöser Gesinnungen, sondern aus dem Grund der Gemeinsamkeit von Machterhalt. Das ist deshalb jetzt relevant, weil eben jetzt in Syrien tatsächlich Islamisten an die Macht gekommen sind, also Gruppen, die wirklich islamisch religiös motiviert sind.
Nun könnte man einwerfen, das sei ja ghupft wie gsprungn, oder etwa nicht?
Und genau an diesem Punkt wird es subtil. Man muss verstehen, in welcher Art und Weise du den Begriff "Islamist" verwendest - nämlich so, wie es in westlichen Medien fast immer geschieht: letztlich als Schimpfwort. Du hättest ja einfach sagen können, Assad sei "Moslem", das wäre eine neutrale Art gewesen, die Dinge darzustellen. Aber nein, du hast ein Wort verwendet, das im Deutschen allgemein als Schimpf- bzw. Schmähwort gilt, und zwar obschon es faktisch falsch verwendet ist. Warum? Ganz offenbar, um Assad zu verunglimpen.
Das heisst: Damit du auf ihn schimpfen kannst, biegst du die Wahrheit durchaus auch gerne mal etwas zurecht. Du willst ihn in die Nähe von Iran, Antisemiten und sonstigem Abschaum schieben. Damit du das tun kannst, stellst du die Dinge aber anders dar, als sie tatsächlich sind.
Das heisst: Damit du auf ihn schimpfen kannst, biegst du die Wahrheit durchaus auch gerne mal etwas zurecht. Du willst ihn in die Nähe von Iran, Antisemiten und sonstigem Abschaum schieben. Damit du das tun kannst, stellst du die Dinge aber anders dar, als sie tatsächlich sind.
Das ist lachhaft, obwohl ich selber sagte, dass Assads Regime relativ säkular war. Nichtsdestotrotz war er ein enger Verbündeter des Irans, und wurde von der radikalislamischen Hisbollah-Miliz, die in Syrien pro Assad agierte und massakrierte und beide jeweils durch iranische Waffen (zusätzlich zu russischer Unterstützung) am Leben gehalten.
Die sind sich so nahe, dass es ein explizites Bündnis war:
Vielleicht war er der moderateste Anführer dieses Bündnis, aber das sagt wenig aus letztlich, da der Rest Hardcore-Islamisten sind und waren, im Iran, im Libanon, im Jemen und nicht zuletzt in Palästina (Gaza). Wer mit diesen komplett im Bunde ist, und ansonsten typisch staatsterroristisch die Bevölkerung massakriert usw. der sollte nicht so in Schutz genommen werden.
ABER, und das sagte ich schon, das bedeutet nicht, dass ich die neue Regierung mag. Nein, wenn 2 sich bekämpfen, und einer ein Schurke ist impliziert das keine rein cineastische Wahrheit, dass der andere dann der Held wäre. In Syrien gibt es außer den Kurden schlicht keine größere Gruppe, die unsere Unterstützung verdient wirklich.
Iranian rights group has recorded 705 arrests on political or security charges since the start of the war with Israel
www.theguardian.com
Aber passiert eben, wenn es den USA kaum noch möglich ist sich an Luftschlägen zu beteiligen, weil es bei den Rechten Isolationisten und Nazis und bei den Linken Hardcore-Pazifisten und Terroristenfreunde gibt. Politisch insofern also kaum noch machbar, und Israel wurde wohl auch unter Druck gesetzt nicht weiter zu agieren, so wie sich Trump anhörte.
Die Situation im Iran wird jetzt noch schlimmer für jeden, die ihr Kopftuch falsch anzieht oder der nicht mit genug Leidenschaft über israelische und amerikanische Flaggen läuft (ja, gibt es dort tatsächlich, aber auch metaphorisch natürlich).
Natürlich hat Israel gewonnen, aber die Situation in der Welt könnte sich in der Zukunft wie gesagt verschlechtern (siehe Bürgermeisterwahl in New York), während der Feind bleibt, inklusive Atomprogramm. Sieg, aber nicht entscheidend...
Klingt nach einem Oxymoron, aber das hat damit zu tun, dass er sich in einem Bündnis befand, welches islamistisch ist und solchen in der Region fördert, und einige politische Aktivitäten Assads sind insofern islamistisch, andere zuhause waren es nicht.
So oder so war er fast genauso schlimm für das Land.
Ansonsten gerade ein Bild von sommerlich leicht (und im Vergleich zum Iran erst... ) gekleideten westlichen Frauen mit Iran-Regime Flagge gesehen auf Twitter/X, gepostet von einer iranischen Gegnerin des Regimes. Werde sie hier nicht bloß stellen aber.
Absurdistan...
Was für ein politischer Trottel muss man sein sich so einspannen zu lassen von einem Regime, dass sie ins Gefängnis (und schlimmer) werfen würden, wenn sie dort exakt so herumlaufen würden. Nützliche Idioten zu Hauf...
Ansonsten gerade ein Bild von sommerlich leicht (und im Vergleich zum Iran erst... ) gekleideten westlichen Frauen mit Iran-Regime Flagge gesehen auf Twitter/X, gepostet von einer iranischen Gegnerin des Regimes. Werde sie hier nicht bloß stellen aber.
Absurdistan...
Was für ein politischer Trottel muss man sein sich so einspannen zu lassen von einem Regime, dass sie ins Gefängnis (und schlimmer) werfen würden, wenn sie dort exakt so herumlaufen würden. Nützliche Idioten zu Hauf...
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