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Zeugen Jehovas (u.ähnl.): das Reinkommen, das Loslassen und der Sinn der "Übung"

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Seelenfluegel, 5. März 2006.

  1. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Sehr aktives Mitglied

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    Tja, die "Schwammzeit"...schön ausgedrückt. Es ist eine Phase, auf der man auf der Suche ist und dankbar ist, wenn man etwas findet. Das Annehmen geschieht dann in einer Art Unreflektiertheit. Viele Menschen verweilen aber leiber in dieser Phase, aus Angst, Sicherheitsbedürfnis und vielen anderen Gründen.

    Es gibt viele Systeme zum Begreifen der Welt und alle sind in sich irgendwie schlüssig.


    Grüsse
    Christian
     
  2. Moludeami

    Moludeami Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Du hattest aber später beim Firmunterricht, und nachher bei der Firmung selbst, die Möglichkeit zu entscheiden, ob Du dabei bleiben wolltest oder nicht. :nono:
    Du kannst auch jederzeit austreten. Es zwingt Dich niemand in der Kirche zu bleiben.
    Die Kirchensteuer wird automatisch, wie alle anderen Steuern, abgezogen, solange Du dabei bleibst. Wenn Du nichts verdienst, musst Du auch nix zahlen.
    Trittst Du aus der Kirche aus, darfst Du immernoch am Gottesdienst teinehmen, nur eben nicht mehr die hl. Hostie annehmen.
    Aber selbst wenn Du es machen solltest, es prüft kein Mensch nach, ob Du getauft bist oder etwa aus der Kirche ausgetreten bist.
    Das gleiche gilt beim Beichten. Jeder, aber wirklich jeder, darf sich in den Beichtstuhl setzen und den Pastor zutexten. Und es gibt keine Konsequenzen, solltest Du diese Dinge unberechtigter Weise in Anspruch nehmen.

    Also bitte, erzähle nicht sonen Quatsch vom Pfänden und dergleichen.
     
  3. Syscomed

    Syscomed Mitglied

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    Ist die Firmung vor oder nach deiner Schwammzeit, in der du alles aufsaugst und noch nicht mündig bist, in der du Entscheidung selber nicht fällen vermagst. Oder kannst du die Entscheidung bei Zeugen nicht, bei Katholiken schon fällen?

    ... und da isses wieder, das Schaudern.

    Ich bin zum Glück bereits aus dieser gehirnwaschenden Sekte ausgetreten, die Wasser predigt und Wein trinkt,
    die Homosexuelle verurteilt und selber in der Priesterschaft den höchsten Anteil an Homosexuellen in einer Berufsgruppe hat,
    die außereheliche Beziehungen verurteilt und deren zölibatäre Priester selber fremdgehen.

    Quatsch? Deutsche und Österr. Judikatur!!!!

    http://www.kirchensteuern.de/Texte/Terbille.htm

    Da frage ich mich, welche Religion schlimmer ist.
     
  4. Moludeami

    Moludeami Aktives Mitglied

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    1.985
    Meine Schwammzeit war tatsächlich vor der Firmung. Und wennse wärenddessen gewesen wäre - auch kein Thema - ich hätte mich wann immer ich wollte der Religion entziehen können, ohne, dass ich von Familie, Freunden und Aktivitäten an Feiertagen ausgeschlossen gewesen wäre. Und ob Dus glaubst oder nicht, sogar Kritik und die eigene Meinung zum Glauben, sowie die persönliche Interpretation von Gleichnissen war erlaubt. ;) Und trotzdem wurde mit mir Ostern und Weihnachten gefeiert.
    Ich wurde auch nie aus der Kirchenbank geworfen, weil ich mir die vom lieben Gott gegebene Haarfarbe verändern lassen habe, oder ein Zeichen einer anderen Religion am Halskettchen trug. Und all das in einer erzkatholische Umgebung. :D

    Du saugst Dir da ziemlich viel auf den Fingern, was einfach kein Hand und kein Fuss hat. Du verwechselst den Vatikan mit dem Volk an der Basis.

    Wenn man nur kein Bock auf die Kirchensteuer hat, dann tritt man eben aus und nimmt trotzdem am Glauben teil, und das all inclusive: Gottesdienst, Hostie, Beichten, das ganze Brimbamborium.
    Und wer unbedingt kirchlich Heiraten will, der tritt eben nach der Trauung aus... :party02:

    Wer natürlich eine Gemeinschaft sucht, die dogmatisch ist und trotzdem rundrum perfekt auf alle Bedürfnisse passt, der darf lange suchen...
     
  5. Syscomed

    Syscomed Mitglied

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    Es freut mich, dass du zugeben mußt, dass die Kirchensteuer bei Nichtbezahlen gepfändet wird (Ich weiß wass ich sage!!! und recherchiere gründlich, bevor ich Behauptungen aufstelle.). Also doch kein Quatsch.

    Wie ist das jetzt, feiern Zeugen jetzt auch Weihnachten und Ostern und andere Feiertage? Oder machen sie da wie bisher nicht mit? Meine Logik sagt, dass ein Zeuge mit seiner Familie an Aktivitäten an Feiertagen freiwillig ausgeschlossen gewesen wäre. Wenn er austritt, dann kann er wieder feiern, wenn er will. Sorry, aber die Logik fehlt bei der Argumentation.

    Hab ich das jetzt richtig verstanden; du warst auch zwangskatholisch und wurdest dann Zeuge Jehovas, hast in der Folge selbst Gleichnisse interpretiert, Ostern und Weihnachten gefeiert, deine Haare schwarz gefärbt und Satanszeichen getragen und wurdest deshalb bei den Zeugen rausgeworfen.

    Ich glaube, du sitzt im Glashaus und wirfst mit Steinen. Denn, wenn meine obige Interpretation nicht stimmt, dann saugst Du Dir da ziemlich viel aus den Fingern, was einfach keine Hand und keinen Fuss hat.

    Das Volk an der Basis sind zu 85% Scheinchristen, die nur dann in die Kirche gehen, wenn wer getauft wird, jemand heiratet oder jemand gestorben ist. Diese Menschen wissen, dass es eine Bibel gibt, können aber nicht einmal die 12 Apostel aufzählen. Diese Menschen sind verdrossen von der Heuchelei der Amtskirche, die heute keiner mehr braucht. Weihnachten ist auch nur ein "heidnischer Brauch" der heute im Konsumrausch endet.

    Und wo ist dem nicht so? Oder bist du etwa ein erfahrener Zeuge, der schon alles miterlebt hat? Einer, der wie ein Stück Eisen an Metall an der Religion festgehalten wird?

    ES LEBE DIE ANGST VOR DEM UNBEKANNTEN!!!!!!!
     
  6. voice

    voice Sehr aktives Mitglied

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    Möglicherweise waren einige von Euch ja schon im zarten Kindesalter schon sehr unabhängig und Íhrer selbst bewusst und hätten sich jederzeit entscheiden können nicht mehr teilzunehmen, mal egal welche Glaubensrichtung.
    Für mich kam dieser Gedanke gar nicht auf, ich war ein Kind und das was meine Eltern taten stellte ich gar nicht in Frage. Ich kannte es ja auch gar nicht anders. Denke das diese auch normal ist beim Kind Sein.
    Die Vorstellung das sagen wir mal ein 7 Jähriges Kind selbst entscheiden kann welche Religionszugehörigkeit es haben will oder nicht, ja überhaupt auf den Gedanken kommt dies zu tun, ist in meinen Augen absoluter Quatsch. Das hat eher damit etwas zu tun was die Umgebung des Kindes duldet oder nicht. Rein rechtlich ist dies sowieso auch erst mit 14 Jahren möglich.

    Alles andere vorher liegt am good will der Eltern sofern das Kind sich überhaupt traut das irgendwie in Frage zu stellen oder abzulehnen.

    Mir wurde es strikt und einfach verboten an Geburtstagen, Weihnachtsfeiern, Religionsunterricht Kirchgängen etc teilzunehmen. Ich hätte mich niemals getraut es trotzdem zu tun.
     
  7. Moludeami

    Moludeami Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    1.985
    lol Und ob Du (Syscomed) Dir so einges aus den Fingern saugst. :party02:
    Und was bitteschön bedeutet Zwangskatholisch? Gibts auch Zwangsatheistisch? :party02:
    Und nein, ich war nicht bei den ZJ. Wozu sollte ich mich freiwillig wohin begeben, um dort meine eigene Meinung aufzugeben? :nono:
    Du schmeisst zuert die ZJ mit der rk Kirche in einen Topf und dann wetterst Du gegen die Kirchensteuer.

    Du klingst, als wärst Du jemand, der bei der Firmung nicht geschnallt hat worum es da geht. Brav mitgemacht hast, damit Du keinen Ärger bekommst und Dich jetzt dafür in den Ar*** treten könntest. :dontknow2

    Tritt doch einfach aus, anstatt rumzunölen. Wo ist Dein Problem?
     
  8. Syscomed

    Syscomed Mitglied

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    Was denn? Bist du noch katholisch? Oder wieder katholisch? Oder bist du evangelisch? Oder gehörst du dem Islam an? Wann hast du dich entschieden? Als Baby, als du getauft wurdest? In deiner "Schwammzeit", bei der Firmung?
    Die meisten Menschen bleiben dem Glauben treu, weil es Tradition ist, nicht weil sie sich davon überzeugt haben.

    Sprich doch mal mit Andersgläubigen und versuche deinen Glauben begründet zu vertreten. Versuche sachlich und richtig zu argumentieren, nicht auf Verdacht oder falschen Vermutungen beruhend. Oder traust du dich nicht, dich auf eine Diskussion einzulassen, weil du nicht sattelfest bist und überzeugt werden könntest? Vielleicht überzeugen dich die ZJ und du trittst aus der Kirche aus. :party02:


    Ja, warum nicht, wenn jemand nicht freiwillig, sondern aufgrund der Entscheidung der Eltern katholisch oder atheistisch wurde.

    Das hast du Missverstanden, für mich ist die Katholische Kirche vielviel schlimmer. Sie gibt den Menschen keine Grundlagen mehr und hat so ihre Funktion und Aufgabe verloren. Bei ZJ gibt es keine Kirchensteuer, wie du ja als ZJ Profi sicher weißt.

    Wie schon im Posting 23 mitgeteilt, habe ich die katholische Kirche bereits verlassen, weil ich mich mit dieser Gemeinschaft absolut nicht identifizieren kann (Verhalten im Krieg, ethisches Verhalten heute, sexuelle Übergriffe gegen Kinder, .....).

    Ich finde es nur lustig, wenn manche Poster über andere Religionen "rumnölen" und dabei in der eigenen Gemeinschaft genügend Dreck vor der schmutzigen Türe liegt.

    LG
    Sysco
     
  9. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Sehr aktives Mitglied

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    Mein Kommentar zudas Reinkommen, das Loslassen und der Sinn der "Übung"]

    Das Reinkommen, so meine Erfahrung ist, weil man als Kind "mit dabei" ist, oder als Erwachsener, weil man auf der Suche nach etwas ist; Seelenheil usw. Oftmals sind es Einsamkeit, Gefühl des Versagens und Versagthabens, "Sündig" fühlen, Verlorenheitsgefühl, Sinnsuche und etliche Formen von Ängsten. Glaubensgemeinschaften füllen genau diese "Löcher", indem sie eine Lehre propagieren, quasi als die Lösung all dieser Probleme.


    Sicher, solch eine Gemeinschaft bildet immer erst einmal ein Auffangtopf für "gestrandete" Existenzen. So haben die Menschen wieder eine Möglichkeit, zu sich zu finden. Eine Gemeinschaft ist ein Pfad heraus aus dem persönlichen Sumpf. Da das ganze Leben Entwicklung und Fortschritt bedeutet, so ist alles auf diesem Weg irgendwann obsolet; auch eine Gemeinschaft. Irgendwann hat sie ihren "Dienst" an einen getan und dann strebt das Leben nach "weitergehen", die Gemeinschaft wird unnötig. Allerdings haben Gemeinschaften wiederum nur dann dauerhaften Bestand, wenn sie ihre Mitglieder halten udn genau hier beginnt das Festhalten, die Manipulation und der Machtanspruch. Eine Gemeinschaft, die ihre Mitglieder nicht in Liebe loslassen kann, ist eine Gemeinschaft des Festhaltens. Es wiederstrebt der Natur des Lebens.


    Das Rauskommen: Weil Gemeinschaften versucht sind, ihre Mitglieder festzuhalten, so bindet sie ihre Mitglider derart ein, dass diese es nicht wagen, da raus zu gehen. Einerseits sind es die Lehren, die den Mitgliedern sagen, dass ihre Gemeinschaft die Fahrkarte in den Himmel oder in das Paradies hat und dass das Mitglied sein Leben verwirkt, wenn es aus dieser Gemeinschaft heraus will. Hier kommen dann die "Bestrafungen": ewige Vernichtung, Hölle usw. Diese Angstbesetzung ist genau der Punkt, wo Gemeinschaften versuchen, ihre Mitglieder zu halten.

    So wird das Rauskommen für den Einzelnen zu einem ungeheuren Kraftaufwand.


    Grüsse
    Christian
     
  10. Moludeami

    Moludeami Aktives Mitglied

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    Katholisch getauft, gefirmt, den Glauben für mich persönlich neu definiert und dabei geblieben.
    Hilft Dir das jetzt persönlich irgendwie weiter?

    Ja und? Was ist grundsätzlich so schlecht an Tradition?

    Wozu? Das ist MEIN Glaube. Solln andere doch glauben was sie wollen. ;)

    Tja, mein Freund, das habe ich. Ich habe Dir eine kleine Liste der Dinge vor die Nase gehalten, die Du auch ohne getauft zu sein in Anspruch nehmen kannst.
    Die hast Du vor lauter Agressionen warscheinlich übersehen.

    Äh, nö. Ich halte nix vom missionieren. :party02:
    Ich schrieb meine Meinung einmal und das muss reichen. Lies sie, respektiere sie, oder lasses und lass mich damit in Ruh'. ;)

    Du hasts immer noch net geschnallt, ich brauche nicht überzeugt werden. Allein das Wort... überzeugen.

    Na siehste, Schlaumeier! Und was ist jetzt besser Zwangsgläubig, oder Zwangsatheistisch?
    Ich sag Dir was, ALLE Kids aus Zwangsatheistischen Familien, die ich kenne, haben mich förmlich über Jesus ausgequetscht. Von den Eltern aus durfte ich denen nix erzählen, weil Jesus für sie nie existierte und Gott gibts für sie auch nicht.
    Also habe ich daraus israelische Geschichtsstunden gemacht. Alle waren zufrieden, die Kids, sowie deren Eltern.
    Es geht also auch anders.


    Zmindestens darf man ungeschoren aus der Kirche austreten. Das darf man bei den ZJ leider nicht.
    Aber sicherlich hast Du das Recht die rk Kirche für Dich als schlimm anzusehen. Für DICH wohlgemerkt...

    Sie gibt DIR kein Grundlage mehr.
    Hör auch die Leut' zu missionieren. ;)

    Zeige mir die Stelle, an der ich schrieb, ich sei ein Profi in Sachen ZJ. :D
    Jesses nä, nennst Du das sachlich argumentieren? :party02:


    Wat? 23 Posts bereits mit Deinem Salmon? Du hast ein ernstes Problem, mein Freund.

    Ja, dann sollte sich das Thema ja für Dich erledigt haben.
    Dann kannste ja jetzt die Beute loslassen, oder lässt das Deine Maulsperre nicht zu?


    Wer hat über andere Religionen rumgenölt?
    Ich finde es weniger lustig die Arbeit von vielen an der Basis wegen Idioten in der Vergangenheit und einiger Arschlöcher der Gegenwart schlecht zu machen. Wenn es Dir danach geht, dass eine Gemeinschaft von Grund auf rein und gut ist, dann müsstest Du schon lange aus DE ausgewandert sein. Vielleicht hast Du vergessen, dass hier Massen an Menschen wegen Hass und Profitgier ihr Leben lassen mussten. Und DU zahlst auch noch Steuern an diesen Staat. :stickout2
    Du müsstest gleich die Erde verlassen, weil die Menschen grundsätzlich die Tendenz haben kleine, mittlere, schwere und grobe Fehler sowie Schandtaten zu begehen. Und schier überall muss man Steuern zahlen...


    Du tust mir wirklich leid. Für Dein Seelenheil wärst Du besser Autist anstatt Atheist geworden. :)
     
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