Vor allem das es auf einmal verboten ist unterschiedliche Standpunkte haben zu können

, auch wenn es nicht so ist, der Versuch allein ist schon legendär.
Wünschen aber richtig, wäre als Konfusion diskutierbar. Das Gewünschte, das tatsächlich benötigte, Warum ein Wunsch unnötig ist, und das Absurde jeder dieser Positionen aus dem verschiedenen Seiten.
Das wär schön. Zutage kommt aber nur die Überspanntheit jener die sich nicht einmal Wünschen trauen, und daher bekämpfen sie vehement das Thema.
Dieses Wünschen aus "haben wollen" oder welches mit Konsum zusammenhängt, worin ich kein Problem sehe unterscheidet sich zb. sehr von einem kreativen Wunsch etwas zu erschaffen oder renovieren zu wollen. Sich zb. einen Garten anlegen weil die Zeit darin individuell wertvoll ist oder das umbauen, schaffen/erschaffen, kreativ sein. Wie wird die Zeit genutzt?
Welche Bedeutung hat dies individuell, was bewirkt es?
Dieses Wünschen um einen Mangel oder vermeintliche Unzulänglichkeit auszugleichen halte ich in der Hinsicht für tückisch, vor allem dann wenn ein innerer Mangel mit etwas äußeren kompensiert werden soll, zumindest dann, wenn ein innerer Mangel zu einem Problem wird der anders nicht bewältigt werden kann.
Ich kann nur von mir sprechen, meine Wünsche haben sich vollkommen verändert. Ich sehe in den Vorstellungen gewisser Wünsche und was sie bewirken nicht mehr die Erfüllung die ich mir dadurch versprechen könnte. Freiheit, Entspannung, Kreativität, Freude, Zufriedenheit, mich nicht getrieben fühlen, neue Erfahrungen dies alles ist nicht an eine Vorstellung gebunden die im äußeren ihre Wirkung hätte. Vielleicht haben mich die Meditationen verrückt gemacht, aber genauso verrückt ist es anzunehmen, dass in den äußerlichen Bedingungen mehr zu finden wäre als kurz auftretende Wertschätzung, Freiheit, Entspannung, Kreativität, Freude, Zufriedenheit, mich nicht getrieben fühlen, neue Erfahrung.
Meine jetzigen Wünsche haben viel mehr mit anderen Menschen zu tun, besonders Gesundheitliche durch meine Arbeit, so wie es der Beitrag von Sonne25 beschrieben hat.
Hier hat der Wunsch auch etwas von einer Affirmation. Der aufrichtige Wunsch und das sehr bewusste betrachten wirkt förderlich auf mich, mit dem Umgang kranker Menschen. Hier wird die Realität deutlich, dass der Wunsch sehr wahrscheinlich nicht in Erfüllung gehen kann, aber dennoch ist der Wunsch wichtig über die Hoffnung hinaus. Eben weil er sehr klar macht wo ich mich befinde und wie ich dazu stehe, die Situation dadurch erweitere, als mich rein rational mit dem Thema zu beschäftigen. Die Bindung zu den Menschen wird dadurch intensiver, nicht im außen sondern meinem inneren, weshalb ich sehr oft unkonventionelle Dinge tue die auf die anderen sehr positiv wirkt. Auch das kann wünschen mit ziemlicher kraft.