Mir drängt sich die Frage auf, ob das, was du hier der Seele gleichsetzt, von vielen als das Lebenslicht bekannt ist?
Diese Frage kann ich leider nicht beantworten, weil ich das Wort Lebenslicht zwar kenne, aber nicht weiß, was die erwähnten "vielen" (Leute) ihrerseits für eine genaue Vorstellung vom Lebenslicht haben.
Für mich ist Seele ein feinstofflicher Körper, der aus unvorstellbar kleinen wellenhaften Lichtteilchen besteht.
Sind diese Lichtteilchen ohne Bezug zu einander und in weiter weiter Entfernung unregelmäßig verstreut, dann haben sie, und somit die Seele kein Eigenbewusstsein.
Und schwingen die einzelnen Lichtteilchen zusätzlich noch wellenmäßig träge bzw. langsam, dann sind solche Seelen dunkel, beharrend, stur, eigensüchtig, raffend, gierig, lebensfeindlich, abwehrend, herrschsüchtig, stolz:
Sie bilden die Seelen der von Gott vollkommen entfernten Geister. Es gibt sie im Kosmos und vor allem in der Materie unserer Erde, wo sie mehr oder minder in und an die Gehäuse der Atome gefesselt sind.
In und an den Atomen wecken unzählige Engel bei vielen gefangenen, dunklen Einzellichtteilchen die Sehnsucht, nicht mehr gefesselt zu bleiben und lebhafter schwingen zu dürfen.
Es beginnt der naturhafte Seelenaufstieg durch alle Lebensformen der Erde.
Alles hat eine Seele - nur mit höchst unterschiedlichen Mengen an Lichtteilchen. Angefangen von einfachsten Zusammenfügungen bei den Einzellern im Meer bis hin zum höchst komplizierten Aufbau unserer Menschenseele.
Die Menschenseele ist endlich diejenige Form, die fest zusammen gefügt und wegen der Lebenserfahrung bereit ist, ohne Materie selbstständig im Jenseits weiter zu gehen.
Ich weiß nicht, ob das mit der Vorstellung von Seele als Lebenslicht zusammen passt. Eher nicht.