Woher kommt das Böse in der Welt?

@Luftsegen - "die Seele dagegen ist der Quell, vollkommen unberührt von Situationen und Realitäten".
Ja, das sehe ich auch so. Sie ist ewig ursprünglich und deshalb vollkommen rein. Niemand kann sie beflecken.

Der Geist dagegen kann jederzeit zum Ungeist werden, hier entscheidet der Mensch.

Was gibt es da doch für Unsinn, wenn z. B. von unreinen Seelen gesprochen wird. Was unrein sein kann ist der Körper und der Geist, der dies über Gedankenprojektionen egoischer Herkunft werden kann. Denken wir an die vielen Erfindungen bis hin zur Wasserstoffbombe - hier wirkt Geist negativ. Die Seele hat daran keinen Anteil, denn sie besitzt keine mentale Komponente.

Negative Eigenschaften wie Gier, Ehrgeiz, Neid, Egoismus oder Machtgelüste sind mitnichten Eigenschaften der Seele.
Es sind Eigenschaften unseres Egos. Auch unsere verdrängten Schattenanteile können die Seele nicht erreichen, denn sie befindet sich ausserhalb der Dualität.

Die Seele bedarf weder einer Transformation noch einer Reinigung.
Einer Transformation und Reinigung bedarf unser Geist und unser Körper.

In der Astrologie werden Mond und Seele oft miteinander verbunden, z.B. bei Reinhold Ebertin: er meint das Prinzip des Mondes sei die Seele. Also wird hier die Seele als ein unbewusstes Sein verstanden. Das ist vollkommen daneben, denn die Seele ist nicht unbewusst (und hätte sich daher zu läutern), sondern sie ist vollkommen und somit Transzendental (aus irdischer Perspektive überbewusst....).

Wer sich zu läutern hat, sind die egoischen Persönlichkeitsanteile des Menschen, die astrologisch den Einflüssen von Merkur, Venus und Mars zugesprochen werden. Ist das Unbewusste, der Mond, von allem Unrat der Verdrängungen gereinigt, so wird er zum Spiegel der Seele.
 
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Glaube kann man nicht verordnen und Liebe kann man erstrecht nicht verordnen!
Man muss also erst an Jesus Christus glauben,vor allem so wie er von der Religion bzw. der jeweiligen Glaubensgemeinschaft dagestellt wird,um zum eigenen Seelenheil zu gelangen.
Auch das ist eine Anmaßung.
Lieben im Sinne des von Jesus Christus gegebenen Gebotes ist Tun. Dieses Gebot Jesu ist natürlich keine Verordnung im juristischen Sinne, sondern ein Wegweiser.

Dass der Glaube an IHN Voraussetzung für das Seelenheil ist, wage ich allerdings zu bezweifeln. Auch in andern Religionen wird die Liebe propagiert - man kann sie also auch ohne Kenntnis Jesu praktizieren.
 
Die Seele ist Heil. :)
Wie meinst Du das?

Meines Erachtens ist die Ursache, dass die Seele hier ab und an ein Menschenleben zu absolvieren hat, die, dass die Seele eben nicht - oder noch nicht - heil ist. Sobald sie wieder heil ist, ist der Kreislauf der Wiedergeburten durchbrochen und der weitere Weg findet im jenseits statt.
 
Wie meinst Du das?
Die Seele ist das, was viele Menschen Heil nennen würden. Es erschließt sich mir nicht, wie eine Seele »krank« sein sollte.
Meines Erachtens ist die Ursache, dass die Seele hier ab und an ein Menschenleben zu absolvieren hat, die, dass die Seele eben nicht - oder noch nicht - heil ist. Sobald sie wieder heil ist, ist der Kreislauf der Wiedergeburten durchbrochen und der weitere Weg findet im jenseits statt.
Ok. :)
 
Es mag schon sein, dass man "kräftiger" und "heller und lichter" als einfache Wertungen begreifen kann, ohne die eigentliche Seele erfassen zu wollen.

Was ist aber, wenn das Tatsachen rund um die Seele, also unseren Lichtteilchen-Körper, beschreiben will? Etwa wie die Tatsache, dass das Licht der Sonne kräftiger und heller ist als das des Mondes?

Dein Vergleich mit dem Licht der Sonne im Bezug auf das dunklere Licht des Mondes hinkt ganz gewaltig und somit auch deine ganze Argumentation um die Lichtteilchen-Körper welche ich Begründen werde:
Der Mond hat überhaupt kein Eigentlicht und somit kann das Licht der Sonne nicht kräftiger und heller sein als das des Mondes,denn das Licht des Mondes ist eine Reflektion des Sonnenlichts.Mondlicht IST Sonnenlicht!
Der ägyptische Pharao Echnaton erklärte die Sonne (Aton) als Hauptgott, (so entstand in meinen Augen übrigens der Monotheismus)
und wenn man bedenkt dass sogar jeder Gedanke des Menschen aus Sonnenenergie besteht, ist es faktisch und tatsächlich so, dass die Sonne der Schöpfer des Lebens auf der Erde ist und somit die Sonne (erstmal) Gott.
Auch ich als Esoteriker musste irgenwann mal erkennen dass das Licht im Bezug auf Liebe und 'Gut' nur ein Hilfsmittel ist um unerklärliches irgendwie erklärbar zu machen,es aber mit der Realität nicht gemeinsames hat.

Dazu braucht der Mensch Erfahrungen jeder erdenklichen Art, wobei jede Seele immer ihre bestimmte Gestalt-Kompaktheit erreicht, aber oft nicht eine helle geistige Qualität.

Ersetze das Wörchen "helle" durch positive geistige Qualität ohne Bewertung und es bekommt,in meinen Augen,eine ganz andere gedankliche Dimension in der Erfassung.

Die Seele bedarf weder einer Transformation noch einer Reinigung.
Einer Transformation und Reinigung bedarf unser Geist und unser Körper.

In der Astrologie werden Mond und Seele oft miteinander verbunden, z.B. bei Reinhold Ebertin: er meint das Prinzip des Mondes sei die Seele. Also wird hier die Seele als ein unbewusstes Sein verstanden. Das ist vollkommen daneben, denn die Seele ist nicht unbewusst (und hätte sich daher zu läutern), sondern sie ist vollkommen und somit Transzendental (aus irdischer Perspektive überbewusst....).

Erstmal,schöner Gesamtbeitrag von dir Mahuna,er gefällt mir echt gut!
Im Bezug auf den von mir zitieren Textauszug:
In der sprachlichen Interferenz wenn wir von Seele sprechen, geht es seltenst um die eine Seele welche keiner Transformation oder Reinigung braucht,sondern sie wird immer im Bezug auf die vielen schier undendlichen Seelen aller Lebewesen im Universum vergleichend bezogen und somit dann auch wertend betrachtet. Das dies so ist liegt,in meinen Augen,an diesem unseeligen Monotheismus welcher Gott nicht mit seiner Schöpfung identisch sieht,sondern Gott eine eigene Persönlichkeit mit Wertungen gleich dem Menschen verseht.
Um aus dieser monotheistischen Konditionierung uns befreien zu können,damit wir die Transzendalität der Seele erkennen können,muss der Mensch sich direkt und offen mit dem monotheistischen Gott auseinandersetzen in dem der Mensch ihm völlig bewusst widerspricht:"Du bist nicht mein Gott!"
Aber da--->melden sich wieder die alten konditionierten negativen Verheissungen von Hölle&Höllenstrafen.In dem Moment wo man sie völlig für sich aktzeptiert,weil der forschende Geist sich in und somit aus diesem Hamsterrad befreien möchte,selbst wenn die verheissende Hölle das Endresultat wäre,dass es dann so auch passiere,->in dem Moment ist man frei!
Und dann ist auch der Geist frei!
Ein von den religiösen Konditionierungen befreiter Geist geht dann auch ganz anders an das Thema Seele herran;nämlich ohne Angst und völlig wertneutral und in der freien Möglichkeit der Erkenntnis dass er (der eigene Geist) der Schöpfer seines Selbst und somit der Schöpfer seiner Realität ist.
Aber was und welche Rolle spielt dabei nun die Seele?
Der Körper steht immer im direkten Bezug zum Geist und niemals direkt zur Seele.Zwischen Körper und Seele steht der Geist und der Geist ist der Vermittler zwischen Körper und Seele.
Die Erfahrung welcher ein Mensch macht geht erst über den Geist in die Seele.
Die Seele selbst ist,um es metaphorisch auszudrücken,denn anders kann ich es leider nicht ausdrücken,soetwas wie eine Festplatte wo alle Erfahungen des Menschen durch den Geist in die Seele gespeichert werden.
Da immer das gegenwärtige Absolute des Menschen durch seinen Geist in die Seele "gespeichert" wird,ist die Seele dadurch auch immer vollkommen und Transzendal.
Aber:
Sie,die Seele,ist aber auch immer wieder der Antrieb zur Reinkarnation.
Denn auch wenn wir uns bewusst darüber geworden sind dass der Geist der Schöpfer unserer Realität ist, dürfen wir nicht vergessen dass unser Körper sterblich ist und unser Geist sich in der feinstofflichen Ebene verliert und verfliesst jeder länger die nächste Inkarnation dauert.
Als Esoteriker und Spiritualisten kennen wir das doch aus Erfahrung,dass der Geist eines Verstorbenen noch einige Zeit imens bei und ist und bleibt,auch innerhalb seines zu letzten Hauptwohnortes,diese geistige Energie mit der Zeit aber immer schwächer wird bis selbst ein Spiritualist diese geistige Energie des Verstorbenen nicht mehr wahrnehmen kann.
Was aber bleibt ist der "metaphorische Eintrag" (Speicherung) durch den Geist in die Seele (Festplatte) welchen man im Bezug auf den Kosmos als Konstellation bezeichnen kann.
Denn mit dem Begriff 'Konstellation' kommt (wieder?) die Astrologie ins Spiel welche dem Menschen im Bezug auf Charakterzüge ganz klar Vorgaben gibt.
 
Die Seele ist das, was viele Menschen Heil nennen würden. Es erschließt sich mir nicht, wie eine Seele »krank« sein sollte.

Die Seele beherbergt noch den lebensspenden göttlichen Funken. Dieser Funke kann meines Erachtens nicht 'krank' sein - allenfalls etwas verdunkelt.

Die Seele jedoch nimmt alle Eigenschaften eines Menschen mit ins Jenseits - ein Geizkragen bleibt auch drüben so und diesen Zustand kann man durchaus als nicht völlig heil bezeichnen. Alle Untugenden hat sich die Seele früher aus eigenem freien Willen angeeignet und so ist sie nun aufgerufen, dieselben wieder freiwillig abzulegen - egal wieviele Menschenleben sie dazu beanspruchen will.

Erst wenn wieder Harmonie eingetreten ist, ist die Seele heil und der Kreislauf der Wiedergeburten ist durchbrochen.

lg
Syrius
 
Die Seele beherbergt noch den lebensspenden göttlichen Funken. Dieser Funke kann meines Erachtens nicht 'krank' sein - allenfalls etwas verdunkelt.

Im Glauben an einen transzendalen Gott ist auch der göttliche Funke in der Seele tranzendal und somit kann die Seele nicht krank sein und nicht mal etwas verdunkelt.
Wenn wir von 'der Seele' sprechen,sprechen wir von der einen Seele.
Wenn wir von der einen Seele sprechen können wir auch nicht von einer verdunkelten Seele sprechen.
Denn um über eine verdunkelte Seele sprechen zu können brauchen wir mindestens eine zweite Seele als Maßstab für etwas 'verdunkeltes' im Vergleich.
Deshalb sind so gut wie alle Ausführung der Seele entprechend auch so widersprüchlich,und man erkennt es wenn man es bin in die letzte Konsequenz durchdenkt.

Erst wenn wieder Harmonie eingetreten ist, ist die Seele heil und der Kreislauf der Wiedergeburten ist durchbrochen.

Der Begriff Harmonie ist wieder so ein metaphorisch-sinngemäßer Begriff wie "Licht".
Harmonie alleine reicht nicht aus um den Keislauf der Wiedergeburten zu durchbrechen,denn Harmonie gibt es im positiven wie im negativen Sinne.
Verbrecher z.B. agieren wenn sie zusammen ein Ding drehen durchaus harmonisch in ihrer kriminellen und somit negativen Energie.
Die Harmonie selbst kann es also nicht sein welche den Kreislauf der Wiedergeburten durchbricht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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Die Seele jedoch nimmt alle Eigenschaften eines Menschen mit ins Jenseits - ein Geizkragen bleibt auch drüben so und diesen Zustand kann man durchaus als nicht völlig heil bezeichnen.

Ein Geizhals ist und bleibt in seiner Art als Geizhals völlig heil!
Und er bleibt auch "drüben" so,nämlich (für sich) heil.
Erst ein Geist welcher nicht so ist wie der Geizhals,bezeichnet den Zustand des Geizhalses "drüben" als nicht völlig geheilt.
Und das liegt an den Wertungen welche uns nicht wirklich weiter bringen auf der Suche, woher das Böse in der Welt kommt.
 
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