Woher kommt das Böse in der Welt?

Werbung:
Das ist Bewertend und so mit auch Richtend. Denn es stellt sich die Frage wie viele Menschen Töten aus Freien stücken? Wie viele Töten aus einem Effekt? Und wie viele sind Geistig gestört? Und wie viele Soldaten werden zum Rasenden Mörder und Vergewaltiger? Stelle dir mal die Fragen und versuche mal die Berichte aus den Kriegsgebieten zu lesen. Dann sieht das ganz anders aus. Denke nur an die Us-Soldaten im Irak, wie sie mit den Gegnern herumgesprungen sind.
Was ist an meiner Berichterstattung Bewertend und Richtend?
Jeder der aus Lust tötet ist ein Mörder. Jeder Vergewaltiger hat sich mit seiner Tat Gottes Urteil zu beugen!
Wo siehst du in diesen Fällen eine Entschuldigung?
in Liebe Gida
 
Jeder der aus Lust tötet ist ein Mörder. Jeder Vergewaltiger hat sich mit seiner Tat Gottes Urteil zu beugen!
Und Gottes Urteil lautet meiner Meinung nach nie anders als:

Geh in dich und erkenne den Schrecken und die Vernichtung von Hoffnung, die du bei deinen Taten angerichtet hast. Das muss dir bewusst werden und dazu wirst du "verurteilt".

Schon hier auf der Erde kommt es vor, dass sich ein Mensch durch seine aufbrechende und bohrende Reue vollkommen ändert.
 
Nein, es macht gar nichts aus, wenn der Mensch zwischen "gut-böse" genau im Zeitgeist unterscheidet. Wir leben ja genau in unserer Zeit mit unseren Wertvorstellungen.

Auch gemäß Zeitgeist ist es in jeder Beziehung gut, wenn wir uns bemühen allein schon in unserem keinen Umfeld das Friedvolle, das Wohlwollende, das Unterstützende, das Fördernde für Umwelt und Menschen wahr werden zu lassen. Ein Erfolg ist immer da. (Muss ja nicht weltbewegend sein.)

Es ist bestimmt kein Fehler, wenn du zusammen mit mir glaubst, dass wir nach dem Sterben weiter leben werden. Aber wie genau, das ist die große Frage. Ich halte nicht viel von den Versprechungen der Religionen, gleich in den Himmel zu kommen, wenn ich gerecht oder frei von Sünden bin.

Ich kann von mir sagen, dass ich weder gerecht noch frei von Sünden bin. Ich bin eine Seele mit Fehlern und Schwächen und mit großer Weltbezogenheit. Und das, so denke ich, liegt tief in mir drinnen und ist auf keinen Fall mit einem Schlag fort, wenn ich sterbe. Also:

Ich lande in einem Jenseits bzw. in einer jenseitigen Landschaft, wo alles weitgehend mit meiner Psyche und ihrem Inhalt überein stimmt. Und der größte Inhalt meiner inneren Welt ist das was ich täglich sehe und worin ich mich täglich bewege. Das ist einfach mein jetziges Leben mit allem was dazu gehört. Das ist alles in mir gespeichert.

Hast du schon einmal davon gehört, dass bei vielen Nahtoderfahrungen ein so genannter Lebensfilm mit allen allen Einzelheiten abläuft? Dass also nichts verschwunden ist, rein gar nichts?

Ich versteh nur nicht wie sich dieser Beitrag von dir mit deiner vorherigen Aussage:
Zitat reinwiel:Und da denke ich: die Unterscheidung von gut und böse bzw. die Beurteilung von geistig hellen und geistig schlechten Dingen hat gerade auch für die Seele eine große Bedeutung. Sie darf da nicht vor ihrem Urteil schrecken. Es ist von Vorteil, wenn der Mensch vom Guten träumt und es auch tut. Das hat Vorteile für die Welt und das nachtodliche Leben jedes einzelnen Menschen.

deckt.
Du widersprichst dich doch!
 
Du widersprichst dich doch!

Der Widerspurch liegt in allein schon in den beiden Sätzen von dir:

'Ich lande in einem Jenseits bzw. in einer jenseitigen Landschaft, wo alles weitgehend mit meiner Psyche und ihrem Inhalt überein stimmt.'

und

'Und da denke ich: die Unterscheidung von gut und böse bzw. die Beurteilung von geistig hellen und geistig schlechten Dingen hat gerade auch für die Seele eine große Bedeutung.'

sorry,reinwiel,aber das passt nicht zusammen!
 
Da hast du dir was konstruiert
Erkennst du deine eigene Widersprüchligkeit?
Da gibt es keine Widersprüche, sondern nur unterschiedliche Erklärungen auf unterschiedliche Aspekte.

Das "sicher doch" bezieht sich nicht auf dein "packen des ICHBIN", sondern darauf, dass ich das, was ich in meiner Signatur stehen habe, genau dort gut aufgehoben ist. Eine Erklärung in dem Sinne gebe ich schon in post 1180 letzter Absatz.

Das "Packen des ICHBIN" beantworte ich in einem anderen post.

LGInti
 
Der Widerspurch liegt in allein schon in den beiden Sätzen von dir:

'Ich lande in einem Jenseits bzw. in einer jenseitigen Landschaft, wo alles weitgehend mit meiner Psyche und ihrem Inhalt überein stimmt.'

und

'Und da denke ich: die Unterscheidung von gut und böse bzw. die Beurteilung von geistig hellen und geistig schlechten Dingen hat gerade auch für die Seele eine große Bedeutung.'

sorry,reinwiel,aber das passt nicht zusammen!
Dass dies nicht zu einander passt, das kann ich nicht so sehen, denn Unterscheidung und Beurteilung ist noch lange nicht ein sich Aufspielen als Richter über die Welt, der alles beharrlich verurteilt und verdammt, was ihm nicht in den Kram passt.

Und das Unterscheiden-Können ist keine eine einseitige Festlegung der Seele, eher ein Eingehen in eine innere Freiheit in der sich die Seele frei üben kann.

Und das soll sie auch, damit ihre Neigung zum Hellen und Aufbauenden ein Bestandteil von ihr ist, der stetig wächst. Das gelingt gut, wenn sie ständig prüft und das Gute behält.
 
Werbung:
Was mir in der ganzen Debatte über Gut&Böse oder "woher das Böse in die Welt kommt" fehlt, ist die objektive Betrachtung innerhalb des gegenwärtigen Zeitgeist und das sie sich letztlich darauf nur fokusiert (dem gegenwärtigen Zeitgeist).Denn eine objektive Betrachtung von Gut&Böse steht ausserhalb des gegenwärtigen Zeitgeist.

Der gegenwärtige Zeitgeist bestimmt nämlich auch immer die gegenwärtigen Träume des Menschen!
Lieber Schattenelf,

was Du als momentanen Zeitgeist bezeichnest, war und ist eine Sehnsucht der Menschen, den sie schon immer in sich trugen. Als Beispiel möchte ich Zarathustra nennen, der schon vor sehr langer Zeit vom Kampf vom Guten gegen das Böse in der Welt sprach:

Jeder Mensch, unabhängig von seiner Herkunft, Zugehörigkeit oder Rasse kann die Gnade Gottes in Anspruch nehmen, wenn er nur „Gutes denken“, „Gutes sagen“ und „Gutes tun“ würde.
(Zarathustra)

Aus diesem Grund waren auch die Engel Persiens Sendboten des Guten.

Auch Jesus stellte schon vor rund zweitausend Jahren diesen Moralanspruch, auch wenn er nur von der Nächstenliebe sprach. Das Streben nach dem Guten ist ein elementares Bedürfnis der Menschen, denn nur damit ist auch die Erfolgsstrategie der Menschen vom sozialen Netzwerk möglich. Ich könnte Dir jetzt noch unzählige andere Beispiele aus allen Epochen anfügen, in dem das Streben nach dem Guten im Mittelpunkt stand.

Wenn Du den Zeitgeist wirklich objektiv betrachtest, wirst Du auch erkennen, dass sich dessen Inhalte über die Zeit wiederholen – das zentrale Bedürfnis nach dem Guten, bleibt da aber immer als Konstante erhalten. Es wird immer Menschen geben, die sich für den Weg des Guten entscheiden, auch wenn der momentane Zeitgeist sein Fähnlein mehr in den Wind des Bösen gestellt haben sollte.

Für mich ist der Weg des Guten nicht verhandelbar, und wenn ich mich umschaue, sehe ich dort viele, die vor, mit oder nach mir unterwegs sind bzw. waren.


Merlin
 
Zurück
Oben