Woher kommt das Böse in der Welt?

Das diskutierst Du am besten mit einem Tiger, Löwen oder auch Grizzly, in dessen Lebensraum die Menschen eindringen und ihm seine Existenzgrundlage nehmen. Die Wildtiere stehen mit dem Rücken zum Abgrund und manche wehren sich! :wut1:

Naja,allein durch die Existenz des Menschen dringt dieser schon grundsätzlich ständig in irgendwelche Lebensräume von Tieren ein,denn auch die Tiere haben ihren Lebensraum nicht für sich alleine gepachtet.
Was und wen du meinst ist der moderne Mensch der sich mit seiner Zivilisation immer weiter auf Kosten der Tiere ausbreitet.
Aber darum es geht meiner Ansicht nach bei der Aussage von reinwiel nicht;denn natürlich war der Mensch vor zigtausenden von Jahren ein Opfertier eben für Tiger oder Löwen und wurde gefressen.
 
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Dann denke woher die Obstsorten mange und Papaya kommen? Und denke das in Europa das gleiche geschieht. Schaue nur nach Spanien rund um Cordoba, wo Illegal Grundwasser abgepumpt werden um Billig Früchte und Gemüse in unseren Läden zu haben. Viele Küsten Gebiete versalzt das Grundwasser, da es schon so leer Gepumpt wurde. Und das Meerwasser nachläuft. Denke auch in Spanien gibt es eine Dürre so wie in Brasilien.

Da stimme ich dir auch zu,aber dennoch zwingt nichts und niemand diese Länder und die Menschen dort dazu,ausser vielleicht ihre eigene Profitgier.
 
Das Problem ist nur,@Roti, wenn Menschen anfangen sich für das Unvermögen anderer Menschen verantwortlich zu fühlen.
Das mag zwar moralisch und somit für das eigene Gewissen von Nutzen sein,ändert aber nichts an den globalen negativen Verhältnissen auf dem Planeten Erde.Denn dadurch wird auf dem Planeten Erde nichts besser,sondern in meinen Augen noch immer schlimmer.
Das gesunde Mittelmaß zur wirklichen Problembegrenzung und der Ursache suchend Betreffende ist in der Masse der Menschen (noch) nicht vorhanden.
Wir Menschen träumen von einer besseren und gerechteren Welt,können diese aber aus individuellen und egoistische Gründen nicht verwirklichen.
 
Wir Menschen träumen von einer besseren und gerechteren Welt,können diese aber aus individuellen und egoistische Gründen nicht verwirklichen.

Warum nicht?
Weil diese "bessere Welt" doch immer nur unserer eigenen und somit individueller Vorstellung von einer "besseren Welt" zu entsprechen hat.
Aber SO funzt das eben nicht mit einer (objektiven und somit globaler) besseren Welt wo das Negative,um somit Off Topic zu bleiben,das Böse klar definiert wird bzw. definiert werden kann.
Erst wenn alle Menschen auf der Erde dazu fähig wären sich und ihre Taten inklusive ihrer Motive zu reflktieren,
könnte man davon sprechen das eine gerechte Welt möglich wäre.
Bis Dato bleibt es nur eine Illusion,ein Wunschdenken welches man (illusorisch) verwirklicht sehen möchte, in dem man die globale Schuld allein auf sich oder seine Gruppe bezieht in der Hoffnung, damit wären die globalen Schulden getilgt.
Letzteres von mir hat in meinen Ausdruck schon etwas von religiösen Zügen;sind wir Europäer doch seit 1000 Jahren christlich konditioniert und in der glaubenshaften Vorstellung dass Jesus Christus alle Schuld der Menschen auf sich genommen hätte,um die Menschheit von ihrer Schuld zu erlösen.
 
Da muss ich dir aber widersprechen.
Die Länder der EU beziehen ihr Obst und Gemüse zu 90% aus EU-Ländern selber.
Das ist richtig, aber es gibt immer Zeitspannen in denen kaum noch heimisches Obst angeboten wird und dann kommen die Äpfel halt aus Neuseeland oder Israel. Wobei Neuseeland wohl genug Wasser hat, aber der Energieeinsatz für den Transport ist unverhältnismässig.
Was aber total massiv ist, ist die Einfuhr von Tiernahrung, vor allem Soja aus Brasilien. So etwas müsste stark besteuert werden um die hiesigen Bauern dazu zu bringen, selber die Nahrung für die Tiere anzubauen, auch wenn dann das Fleisch teurer würde.

Ausserdem zwingt niemand irgendein Land dazu Obst und Gemüse für Europäer zu produzieren,ihr Wasser zu verschwenden wo sie es für sich selbst und ihre Tiere am nötigsten hätten.
das ist das Ergebnis der jeweiligen Regierungen, die die eigenen Konzerne unterstützen auf Kosten des Volkes, so etwas sollte nicht von uns unterstützt werden.

LGInti
 
Ja, als Ordnung für eine Intakte Gesellschaft. Doch als Maßstab für das Böse, Nein!

Gehe doch davon aus das du hier auf Erden bist zu Lernen. Dann ist jedes Tun und handeln eine Art von Lernstoff.

Auch denke wie sollte Gott mit den zu Tode Verurteilten umgehen? Oder mit den im Krieg getöteten? Wäre dann doch auch Böse?

Es kommt aus deinen Bewussten heraus, was du als Böse Bezeichnest. Nicht umsonst haben wir die Zurechnungsunfähigkeit Prüfung im Rechtsstaat. Doch zu Verallgemeinern kann auch nach hinten losgehen.
Ich glaube sehr wohl, dass die 10 Gebote als Massstab - objetiv - für das Böse gelten.
Natürlich teile ich Deine Ansicht, dass der Mensch auf Erden ist, um zu lernen - und seit er die Gebote kennt, weiss er - und zwar jeder Mensch - was böse ist. Die Gebote zeigen ihm den Weg. Ohne diese Gebote gibt es das Böse erstmals nicht.

Natürlich ist es nicht gut, Menschen zum Tode zu verurteilen und dem Krieg ist grundsätzlich auch nichts Gutes abzuringen - aber da hat Gott dem Menschen den freien Willen gegeben. Wer diesen missbraucht, wird dafür geradestehen müssen.

lg
Syrius
 
Der Standpunkt nicht, aber das Sein des Betrachters spielt eine Rolle. Nur der Mensch hat vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse gegessen, somit hängt es vom MenschSein ab, ob etwas als böse erlebt und bezeichnet wird oder nicht.
Lieber Inti,

was für eine Rolle sollte den der Betrachter haben, wenn eine andere Seele leid erfahren muss? Das Leid für dieses Geschöpf wird auch nicht besser, wenn der Betrachter das böse Tun durch irgendwelche Ausreden sanktioniert.

Es ließen sich viele Beispiele aufzählen, in denen den Menschen selbst im Krieg bewusst war, dass ihr Tun mit dem Bösen verbunden gewesen ist. Da spielt es also auch keine Rolle, ob es da um einen heiligen, gerechten oder scheinbar notwendigen Krieg ging. Schau Dir dazu einmal die Kriege der Vergangenheit und der Gegenwart an, mit welchem fadenscheinigen Begründungen sie vom Zaun gebrochen wurden und werden, um die Menschen zu betäuben. Dass man Interessenskonflikte auch ohne Krieg ausräumen kann, dürfte inzwischen hinlänglich bekannt sein.

mit der Relativierung wird versucht, Quellen und Ursachen des Bösen zu ergründen um dann dieses Böse schon an der Wurzel packen zu können.
Gerade in unserer Zeit ist die Versachlichung sehr beliebt, um irgendwelche Dinge nicht ganz so schlimm erscheinen zu lassen – aber damit werden diese auch nicht besser. Man redet dann in den Kriegen von Kollateralschäden und meint in Wirklichkeit das Leid und Elend, das die Zivilbevölkerung durchleiden muss.

Ja, der Intellekt ist besonders kreativ mit solchen Wortschöpfungen, die als Nebelkerzen gute Dienste leisten. So werden aus den Armen und Hoffnungslosen in einer Gesellschaft das Prekariat – klingt doch klinisch rein und nebensächlich, um das man sich nicht zu kümmern braucht?

Nein, das Böse darf nicht versachlicht oder entfremdet werden, denn damit schaffen wir keine Klarheit, sondern die Verharmlosung und Verschleierung des Bösen. Auf diese Weise werden wir gewiss nicht dem Bösen begegnen können. Aus all den Gründen sollten wir auch nicht versuchen, das Böse mit Bösem bekämpfen zu wollen, denn am Ende wird damit nur das Böse siegen können.


Merlin
 
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Bei uns Menschen ist deshalb Schluss weil wir durch unsere Intelligenz es schaffen unsere Umwelt in der Regel zu beherrschen und somit an der Spitze der Nahrungskette stehen.
Das ist richtig. So ist es auf der Welt.

Und wegen unserer "Spitze der Nahrungskette" haben sich ja auch ganz monströse, unbedenkliche und von Gier geprägte Auswüchse gebildet. Überall auf der Welt. Angefangen von der Massentierhaltung bei uns bis hin zu den Monoplantagen mit ihren ausgemergelten Arbeitskräften, die nichts anderes sind als Sklaven.

Ich sage, das ist eine Schande - und der Triumph des Bösen, das den Eindruck erweckt, als wäre das Leben auf der Erde nichts anderes als ein Leerlauf - ein etwas ohne Sinn oder die so genannte Leere.

Ist es so? Ja, wenn man die Welt nur nach ihrem Erscheinungsbild betrachtet. Nein, wenn man nicht nur den Menschen, sondern alles als beseelt betrachtet.

Da bewegt sich seelisches Material unter allen Umständen von unten nach oben und insbesondere auch am Menschen selbst. Die Seele, also der eigentlich körperhaft feinstoffliche Mensch, ist im Erdenleben immer auch auf dem Weg von unten nach oben, vom Unvollkommenen hin zum Vollkommenen. Wohlgemerkt: Er ist auf dem Weg.

Und da denke ich: die Unterscheidung von gut und böse bzw. die Beurteilung von geistig hellen und geistig schlechten Dingen hat gerade auch für die Seele eine große Bedeutung. Sie darf da nicht vor ihrem Urteil schrecken. Es ist von Vorteil, wenn der Mensch vom Guten träumt und es auch tut. Das hat Vorteile für die Welt und das nachtodliche Leben jedes einzelnen Menschen.
 
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