Denn es stellt sich die Frage wie viele Menschen Töten aus Freien stücken?
Eine Gelse, die gerade dabei ist,sich von mir ein wenig Blut zu holen, die töte ich sofort, wütend und aus freien Stücken.
Beim Töten kommt es sehr darauf an, was getötet wird. Eine Kartoffel im Keller lebt immer, wenn im frischen Erdreich würde sie eifrigst für Nachkommen sorgen. Im Kochtopf jammert sie beim Erleiden des Hitzetodes. Wir töten jede Pflanze, die wir zu uns nehmen - sie opfert ihr Leben für uns.
Fische zu töten gilt nicht als menschunwürdig. Wenn jemand Hühner, Schweine , Rinder und sonstiges Vieh schlachtet, dann passiert das nie aus Lust am Töten - sondern als Arbeit. Damit wir tierisch Kräftiges essen können, deswegen opfert sich jedes Tier. Nicht weil es denkt und auch nicht, weil es Lust aufs Sterben hat, sondern weil das Ganze der Natur entspricht und weil Geistiges immer höher steigt.
Allerdings ist der Mensch nicht dafür bestimmt, anderen Menschen oder Tieren als Nahrung zu dienen. Bei uns ist Schluss, weil unsere Seele schon beim ersten Atemzug reiche Lichtteilchen in sich vereinigt hat.
Im Leben soll der Mensch unter anderem moralische Festigung erhalten. Und da muss er beachten, was gut und was böse ist, was geistig hell und was geistig schwarz ist.
Geistig hell ist Liebe. In ihr beginnt die Seele zu leuchten, wie hellsichtige Menschen berichten. Geistig finster ist Hass und alle Taten, die nicht nur der Liebe entgegen gesetzt sind, sondern weh tun, zerstören, vernichten, töten und morden. Dadurch wird die Seele schwarz - obwohl Menschen das nicht wahrhaben wollen.